Diesen Gastbeitrag stellt uns Markus Knuhr, IT-Consultant bei der CEMA AG, basierend auf einer Praxisumfrage auf dem CEMA IT.forum 2013 freundlicherweise zur Verfügung.

Viele Unternehmen sind motiviert, noch in 2013 auf eine neue Version Ihrer Microsoft-Produkte zu migrieren oder neue Microsoft Produkte im Unternehmen zu implementieren. Denn zahlreiche Produkte – wie etwa Windows XP oder Office 2003 - sind in der Abkündigung. Und Microsoft ist mit einer Reihe neuer Produkte und Technologien am Markt: Mit Windows Server 2012, Windows 8, System Center 2012, Exchange 2013, Lync 2013 setzt der Software-Gigant wieder einmal neue Standards.
Wie sieht es tatsächlich aus in der IT-Landschaft der Unternehmen? Wie ist der Wille, etwa auf Windows 8 zu migrieren und welche Produkte sind aktuell im Einsatz?
Knapp 300 IT-Leiter aus einem breiten Branchenquerschnitt haben beim CEMA IT.forum „Microsoft Next Generation“ im ersten Quartal  2013 Stellung zum Einsatz von Microsoft-Lösungen im den Bereichen Communication, Server und Clients bezogen.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Im Bereich E-Mail Systeme ist Microsoft bei den Teilnehmern des CEMA IT.forum nach wie vor der Platzhirsch. Bei über 60% der Befragten ist das Mail-System Exchange 2007/ 2010 im Einsatz. Hier sind vor allem die lang bewährten Features wie ActiveSync und OWA, aber auch Hochverfügbarkeitsfeatures wie die Database Availibility Group (DAG) und die Skalierbarkeit und Fehlerisolation sind nennenswerte Key Features, die mit Exchange 2013 nochmals deutlich optimiert wurden.
  • Eine Strategie zur Migration auf ein UC-System haben bereits die Hälfte aller Befragten.
  • Im Einsatz sind Unified Communications Systeme erst bei 10% der Befragten. Bei den eingesetzten Microsoft-Lösungen hat Lync 2010 mit doppelt so vielen Nennungen deutlich die Nase vorn vor Microsoft Office Communications Server. Unternehmen die derzeit die Implementation einer UC-Lösung auf Basis von Lync 2013 planen, sehen große Potenziale hinsichtlich der Optimierung der Teamarbeit durch Funktionen wie Präsenzanzeige und Chat. Ebenso erwarten Unternehmen eine Kostenersparnis durch den Einsatz von TK-Integrationen und dem Einsatz von VoIP. Auch die Ablösung der vorhandenen TK- und Konferenz-Infrastrukturen sehen viele Unternehmen als wichtiges Entscheidungsmerkmal für Lync 2013. Denn Lync 2013 ermöglicht HD-Konferenzen, wobei die Steuerung dieser Konferenzen für Touch fähige Endgeräte optimiert wurde. Neue Lync Clients für Windows 8 und andere Plattformen sowie die VoIP über wireless IP Technik ermöglichen nun das Lync Benutzererlebnis zu jeder Zeit an jedem Ort und mit jedem Endgerät.
  • Im Bereich Server setzten bereits knapp 12% der Befragten produktiv Windows Server 2012 ein. Bei weiteren 30% steht die Lösung mit einer Testversion auf dem Prüfstand. Die befragten IT-Leiter sehen sinnvolle Mehrwerte in Funktionen wie Deduplizierung, bei der vorhandene Disk Kapazitäten besser ausgenutzt werden können, da Daten auf Blockebene analysiert und doppelte Blöcke nur noch einmal gespeichert werden. Aber auch die neuen Features des Scale-Out Server – hier handelt es sich um ein Active-Active Filecluster mit bis zu vier Knoten – und das neuartige NIC Teaming – hier können Netzwerkkarten auch herstellerübergreifend im Betriebssystem zu einem Team aggregiert werden – sind deutliche Mehrwerte für die befragten IT-Leiter.
  • Als Lösung zur Server Virtualisierung sehen knapp die Hälfte aller Befragten Hyper-V als Alternative zu VMware vSphere an. Mit Hyper-V 3.0, das mit Windows Server 2012 bereitgestellt wurde, ist die Virtualisierungsplattform von Microsoft noch konkurrenzfähiger geworden und übertrifft die Lösungen der Wettbewerber in diversen Disziplinen und Eckdaten. Mit der Shared Nothing Live Migration können VMs nun auch ohne zentralen Storage verschoben werden. Die neue und einzigartige Netzwerk-Virtualisierung richtet sich vor allem an Kunden, die mehrere Mandanten auf einer Plattform betreiben wollen – unabhängig von den jeweils genutzten IP-Subnetzen! Die Funktion Hyper-V Replica ermöglicht IT-Leitern ein asynchrones Kopieren der VMs auf einen anderen Hyper-V Host, um so etwa ein Ausfallrechenzentrum zu betreiben oder Desaster Recovery Anforderungen zu erfüllen. Hyper-V in Windows Server 2012 bietet mit diesen und weiteren Funktionen die optimale Plattform für die eigene Unternehmens-Cloud.
  • Eher verhalten sind die Befragten im Bereich Client. 12% haben vor, ihre Arbeitsplätze auf Windows 8 zu migrieren, obwohl auch Windows 8 zahlreiche Neuerungen und Sicherheitsfeatures an Board hat. Die neuartige Modern UI Oberfläche, welche speziell auch für Unternehmen entwickelt und für den Touch-Einsatz optimiert ist, ist nur eine von weiteren knapp 300 neuen Features. Die Sicherheitsfeatures Measured Boot bei der eine Reihe von TPM basierten Maßnahmen zur Überwachung des Bootvorgang zum Einsatz kommen und die BitLocker Festplattenverschlüsselung, welche Unternehmensweit administrierbar ist, gewährleisten die Anforderungen an Unternehmenssicherheit.
  • 64% der Befragten führen 2013 eine Microsoft-Migration durch, somit ist klar zu erkennen, dass die Microsoft-Next-Generation-Produkte Maßstäbe in der IT setzen und die Unternehmen und IT-Leiter die Mehrwerte derer erkannt haben und umsetzen werden.

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