Diesen Gastbeitrag stellt uns Carsten Rachfahl, MVP (Most Valuable Professional) für Virtual Machine und Betreiber des Hyper-V Blog, freundlicherweise
zur Verfügung.

Momentan beschäftigt mich SMB 3.0 und speziell der Scale-Out Fileserver fast mehr als Hyper-V. Die Frage ist, warum ist das so? Nun, der Scale-Out Fileserver bietet die Möglichkeit, mit ganz “normaler” Server-Hardware ein hochverfügbares Storage-System zu bauen, das jeder Windows Administrator mit geringem Lernaufwand verstehen und auch administrieren kann. Zusätzlich ermöglicht es durch die großartigen Features im SMB 3.0 Protokoll Hyper-V Host - egal ob Standalone oder im Cluster - eine höchstperformante Anbindung an dieses Storagesystem zu bieten. Deshalb habe ich eine vierteilige Videocast Serie gedreht, die den Scale-Out Fileserver von der Installation bis zum Betrieb und Failover Fall zeigt.

Der Scale-Out Fileserver ist eine Rolle im Failovercluster. Deswegen sehen Sie in Teil 1, wie man den die Basis bildenden Failover Cluster einrichtet. Es ist dabei zu beachten, dass der Scale-Out Filerserver, speziell im Netzwerkbereich, andere Anforderungen hat als derFailover Cluster für Hyper-V.

Da unser Scale-Out Filserver nicht auf iSCSI oder Fibre Channel Storage als Datenspeicher zurückgreift sondern die Daten auf “normale” SAS Festplatten in JBODs speichert sehen Sie in Teil 2 der Videoserie genau wie man diese Storage Spaces einrichtet. Und zwar so, dass die Daten gespiegelt werden und mit Hilfe der “Enclosure Awarenes”  immer in zwei unterschiedlichen JBODs liegen.

In Teil 3 kümmern wir uns um die Datenträger und das Quorum und installieren schließlich die Scale-Out Fileserver Rolle. Nach der Konfiguration benutzen wir den Freigabe Wizard und konfigurieren zwei Shares für das Platzieren von Serveranwendungen wie Hyper-V
Virtuellen Maschinen.

Im Teil 4 spielen wir schließlich etwas mit dem Scale-Out Fileserver herum. Wir sehen uns an, wie virtuelle Computer, die auf Hyper-V Hosts laufen auf die Shares zugreifen. Wir verschieben den Zugriff von einem Scale-Out Fileserver Node geplant zu dem anderen und schalten
zum Schluss auch einen Node, über den aktiv zugegriffen wird, aus.