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Updates für Adobe Flash per Microsoft Update

Updates für Adobe Flash per Microsoft Update

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Windows 8 und Windows RT haben einen neuen energie- und touch-optimierten Adobe Flash Player automatisch mit an Bord. Auf diese integrierte Version greifen sowohl Internet Explorer 10, als auch Internet Explorer 10 für den Desktop zurück. Um auch diese jetzt integrierte Softwarekomponente so rasch als möglich mit Updates zu versehen – ohne dem Anwender dafür komplizierte Vorgänge zuzumuten –, liefert Microsoft Sicherheitsupdates für Adobe Flash unter Windows 8 und Windows RT per Microsoft Update aus. Also über die Komponente, die schon seit Jahren Patches für Windows und andere Microsoft-Produkte auf Wunsch automatisch herunterlädt und installiert.

Wie von Microsoft gewohnt, sind auch die Flash-Updates mit Informationen rund um die geschlossene Schwachstelle angereichert. Ein Beispiel hierfür ist die aktuelle Sicherheitsempfehlung. Neben den Downloadlinks findet sich im Knowledge Base-Eintrag noch der Verweis auf die eigentliche Sicherheitsempfehlung. In dieser werden wie üblich mögliche Szenarien geschildert, wie die Lücke missbraucht werden könnte. Außerdem finden sich Hinweise, wie die möglichen Bedrohungen abgeschwächt oder verhindert werden können, ohne das Update zu installieren. 

Medienberichten zufolge hat Adobe kürzlich zudem angekündigt, seine Updates für Flash zeitlich mit den monatlichen Sicherheitsbulletins zu synchronisieren. Für IT-Profis in Unternehmen bedeutet das, dass die wichtigen Patches für Flash gemeinsam mit den übrigen Microsoft-Updates am zweiten Dienstag des Monats per Microsoft Update ausgeliefert werden. In besonders kritischen Situationen kann natürlich auch weiterhin von diesem Rhythmus abgewichen werden, um Anwender vor akuten, großflächigen Angriffen zu schützen.

Soll Adobe Flash in Internet Explorer deaktiviert werden – was aus Gründen der Anwenderfreundlichkeit nicht zu empfehlen ist –, können Anwender dies mittels der Funktion zum Verwalten von Add-ons tun. Zusätzlich zu bereits bekannten Gruppenrichtlinien zum Kontrollieren von Add-ons können Administratoren die folgenden Gruppenrichtlinien nutzen, um Flash in ihren Umgebungen zu kontrollieren: „Turn off Adobe Flash in Internet Explorer and prevent applications from using Internet Explorer technology to instantiate Flash objects.”

Gastbeitrag von Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft in Deutschland. In seinem eigenen Blog veröffentlicht Michael alles Wissenswerte rund um Schwachstellen in Microsoft-Produkten und die veröffentlichten Softwareupdates.  

Comments
  • Hallo,

    das ist ja eine gute Nachricht. Schön wäre es, wenn weitere Produkte aufgenommen werden.

    Gruß

    Alexander

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