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Studie: Wie riskant sind soziale Netzwerke?

Studie: Wie riskant sind soziale Netzwerke?

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Das Ponemon Institute hat im Rahmen der Studie „Global Survey on Social Media Risks" (Download des PDFs hier) IT- und IT-Security-Verantwortliche in zwölf Ländern (darunter auch Deutschland) speziell zu verschiedenen Social-Media-Themen befragt. Per se nach wie vor ein heißes Umfeld, da die Nutzerzahlen nach wie vor explosionsartig anwachsen: Die Zahl der Facebook-User steigt im Jahresschnitt um 41 Prozent, bei Twitter sind es sogar 85 Prozent und auch Google+ entwickelt einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Social-Media-Landschaft.

Der Großteil der über 4600 Befragten stimmte zu, dass Social Media am Arbeitsplatz wichtig zum Erreichen von Geschäftszielen ist. Marketing, Personalabteilung, Support – alle greifen auf diese Werkzeuge zurück. Und die derzeit jüngste Generation von Arbeitnehmern ist anscheinend nicht lebensfähig, wenn sie nicht rund um die Uhr vernetzt ist. Die IT kann sich diesem Trend nicht komplett verschließen (sollte sie auch nicht), müsste ihn aber eigentlich kanalisieren und kontrollieren.

Die meisten Befragten sind sich auch durchaus bewusst, dass Social-Media-Tools die IT-Sicherheit gefährden. Und dennoch adressieren viele Organisationen die dadurch entstehenden Sicherheitsrisiken nicht oder haben schlichtweg keine passende Strategie, um dieser Gefährdung zu begegnen, so die Studie. 63 Prozent der Befragten stimmen beispielsweise zu, dass der Zugriff auf Soziale Netzwerke durch Angestellte die Sicherheit ihrer Organisationen untergräbt. Aber nur 29 Prozent sagen im Gegenzug, dass sie auch entsprechende Sicherheitsmaßnehmen und -kontrollen implementiert haben. Da überrascht es wenig, dass viele dieser Organisationen unter vermehrten Angriffen zu leiden haben.

52 Prozent der Befragten berichteten beispielsweise über eine – teilweise deutlich spürbare – Zunahme von Malware-Angriffen und anderen Bedrohungen auf das Netzwerk ihrer Organisation, die sich auf die Nutzung sozialer Medien durch die Angestellten zurückführen lassen. Die größten Zuwächse waren in den USA, Großbritannien, Brasilien, Deutschland und Singapur zu verzeichnen. Als weitere mit Social Media im Zusammenhang stehende Probleme gaben die Befragten übrigens ein Nachlassen der Produktivität (89 Prozent) und ein Verknappen der zur Verfügung stehenden Netzwerkbandbreite (77 Prozent) zu Protokoll – ebenfalls wenig überraschend

 Gastbeitrag von Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft in Deutschland. In seinem eigenen Blog veröffentlicht Michael alles Wissenswerte rund um Schwachstellen in Microsoft-Produkten und die veröffentlichten Softwareupdates.

Comments
  • Schöne Studie, aber sind die Ergebnisse auf D übertragbar?

  • Nein, D hat gänzlich andere Parameter, das Internet selbst ist ein anderes und Social Media wird viel differenzierter verwendet :) *gg*

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