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Von Ramazan Can
Bitte beachten: Da der Event 1069 sehr “generisch” ist und auf unterschiedliche Fehlerquellen zeigen kann, ist dies nur eine mögliche Beispiellösung und soll als Erfahrungsbericht dienen. Zum Verifizieren, ob dieser Artikel bei Eurem Problem helfen kann, bitte die Cluster Logs überprüfen nach “'Failed to create cluster directory on witness”!
Bei einem Kunden hatten wir etwa alle 20 min die Events 1069 und 1558, obwohl es mit dem Quorum Laufwerk - Cluster Ressource online - keine sichtbaren Probleme gab und wir es auch ohne Probleme auf andere Knoten verschieben konnten.
Event ID 1069 — Clustered Service or Application Availability http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc756225(WS.10).aspx
Event ID 1558 — Cluster Witness Functionality http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd353960(WS.10).aspx
Nach weiterer System und Cluster Log Analyse habe ich folgenden interessanten Hinweis entdeckt:
ERR mscs::QuorumAgent::PostOnline: ERROR_PATH_NOT_FOUND(3)' because of 'Failed to create cluster directory on witness, path \\?\Volume{5c65f7b0-15e4-11e0-b316-002655db949a}\Cluster'
Dies deutet auf einen Fehler hin, dass der Cluster Service nicht auf die Quorum Disk zugreifen (schreiben/lesen) konnte und daher wir auch die Events 1069/1558 erhalten haben.
Da die Quorum Struktur (Cluster Hive=Cluster Konfiguration) “redundant” im Cluster verfügbar ist und diese auch durch die Quorum Konfiguration manuell neu generiert werden kann, war die Lösung in meinem Falle, ganz einfach:
1. Quorum Modell temporär geändert damit Quorum Disk “Q:” aus Cluster entfernt werden konnte
2. Quorum Disk aus Cluster entfernt, Neu-formatiert und wieder Cluster hinzugefügt
3. Quorum Konfiguration wiederhergestellt – in meinem Falle Node und Disk Majority
Ergebnis: Die Cluster DB wurde neu auf der Quorum erstellt
Nachdem die Cluster “Hive” auf der Quorum Disk erfolgreich erstellt worden ist, waren die Einträge im Cluster Log verschwunden und auch die Eventlogs wieder sauber.
Generelle Informationen zu Cluster Logs sind zu finden unter:
How to create the cluster.log in Windows Server 2008 Failover Clustering http://blogs.msdn.com/b/clustering/archive/2008/09/24/8962934.aspx
Troubleshooting Cluster Logs 101 - Why did the resources failover to the other node? http://blogs.technet.com/b/askcore/archive/2008/02/06/troubleshooting-cluster-logs-101-why-did-the-resources-failover-to-the-other-node.aspx
Introduction to Cluster Diagnostics and Verification Tool for Exchange Administrators http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa996161(EXCHG.65).aspx
Viele Spaß beim “Troubleshooten”
Viele Grüße
Ramazan Can ist Microsoft MVP Cluster und persönlich über seinen Blog zu erreichen http://ramazancan.wordpress.com
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die meisten Malware-Infektionen durch den Missbrauch von Bugs in Anwendungen – und nicht länger dem Betriebssystem – von statten gehen. Wer also die Schwachstellen in seinen Applikationen minimiert, verringert die Angriffsfläche – was wiederum leichter klingt, als es de facto umzusetzen ist. Unser monatlicher Patch-Tag ist der beste Beweis hierfür :)
Aber es gibt auch einige Tools, die Entwicklern beim Abwehren gängiger Attacken helfen können. Eines dieser Hilfsmittel ist das Enhanced Mitigation Experience Toolkit V 2.0 (EMET) von Microsoft. Das kostenlose Programm ist für alle Windows-Programme gedacht und benötigt, anders als andere Tools, keinen Zugriff auf den Sourcecode - die ausführbare Datei genügt.
EMET kann insgesamt sieben zusätzliche Sicherheitstechniken auf Applikationen anwenden - selbst, wenn Entwickler diese gar nicht vorgesehen haben. Dazu gehören beispielsweise die Unterstützung für Data Executive Prevention (DEP), Structured Exception Handling Overwrite Protection (SEHOP) oder NullPage. SEHOP überprüft beispielsweise den Programmablauf. Sobald eine Ablaufkette ein Problem aufzeigt, wird der Prozess beendet - so wird verhindert, dass sich ein bösartiges Programm den Fehler zu Nutze macht, um unerlaubt auf einen Speicherbereich zugreifen zu können. DEP ist seit Windows XP Bestandteil von Windows, Programme müssen aber mit einem speziellen Flag kompiliert werden - EMET kann den Prozess auch ohne dieses Flag schützen.
Nach der Installation lässt sich EMET wahlweise über die GUI oder die Kommandozeile starten. Zu überwachende Anwendungen werden über die Schaltfläche „Configure Apps“ hinzugefügt. Zudem lässt sich hier wählen, welche Techniken EMET auf das jeweilige Programm anwenden soll.
Warum sind die vom EMET geprüften Sicherheitsfunktionen nicht standardmäßig aktiv und Teil des Sourcecodes? Einige der Funktionen verursachen unter Umständen Probleme. Zudem bedeutet die Funktion nicht automatisch, dass die jeweilige Anwendung komplett gegen Attacken geschützt wird. Allerdings wird es deutlich schwerer, Schwachstellen in installierten Programmen auszunutzen, um Malware zu installieren. Dieser Blog-Eintrag erklärt beispielsweise, wie sich eine Zero-Day-Attacke auf Adobe Acrobat Reader mit Hilfe von EMET verhindern lässt. Adobe setzt zwar normalerweise auf Address Space Layout Randomization (ASLR), für eine spezielle DLL ist dieser Schutz aber nicht aktiviert - EMET rüstet die Funktion nach und schützt so vor dem Angriff.
Gastbeitrag von Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft in Deutschland. In seinem eigenen Blog veröffentlicht Michael alles Wissenswerte rund um Schwachstellen in Microsoft-Produkten und die veröffentlichten Softwareupdates.
Von Toni Pohl
Zu Petras´ Artikel TechEd North America 2011 Nachlese noch ein kleiner Nachtrag speziell für System Center Fans:
Im System Center Team Blog ist eine Zusammenfassung aller Sessions und Materialien nur zu diesem Thema vorhanden, es sind mehr als 50 Sessions von Client Management, Hybrid Cloud Management, Forefront, DPM, SCCM, VMM, bis zu Virtualization verfügbar!
SC-Blog: Tech Ed 2011 Session Recordings and Materials available
Alle Sessions gibt es auf Channel9.
Und schon ist sie wieder vorbei, die TechEd 2011 North America – von 16 bis 19. Mai in Atlanta mit mehr als 10.000 Teilnehmern. Die nächste TechEd 2012 North America wird übrigens in Orlanda stattfinden, ab morgen ist die Registrierung offen – für echte Frühbucher.
Für alle, die nicht so weit reisen wollen: TechEd Europe 2012 findet nächstes Jahr in Amsterdam statt!
Toni Pohl schreibt für den TechNet Blog Austria. Diesen Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung unserer österreichischen TechNet-Kollegen übernommen.
Von Petra Korica Pehserl
Letzte Woche von 16. bis 19. 5. fand die TechEd North America in Atlanta statt.
Auf der Website befindet sich viel Community und On Demand Content (Interviews etc.) aber wenn Sie die einzelnen Sessions anschauen möchten so finden Sie die Liste aller online verfügbaren Sessions hier.
Ich habe hier ein paar meiner Favoriten aufgelistet:
Introducing Windows Azure von David Chappell
In-Depth with Windows Server for the Small and Medium Business
Microsoft SQL Server: The Data and BI Platform for Today and Tomorrow
Virtualization: State of the Union
Microsoft Office 365: The Future of Productivity
Twenty Windows Tools You Never Knew Existed
Petra Korica Pehserl ist IT-Pro Infrastructure Architect Evangelist bei Microsoft Österreich und schreibt für den TechNet Blog Austria. Diesen Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung unserer österreichischen TechNet-Kollegen übernommen.
Wer wegen der angeblich höheren Sicherheit auf einen Mac gewechselt ist, der hat es zurzeit nicht leicht. Nicht nur ist mit Mac Defender/Mac Security eine recht erfolgreiche Scareware unterwegs (Kollege Melanchthon hat mehr Informationen in seinem Blog). Auch eine weitere Malwarevariante treibt derzeit ihr Unwesen.
Die Sicherheitsfirma Intego warnt in einem Blogeintrag vor einer neuen Version des Blackhole RAT. RAT steht dabei für Remote Administration Tool, also ein Programm, mit dem der Macher die komplette Kontrolle über das System erlangen kann. Zweifelhafte Popularität erfuhren RATs zuletzt durch die Night Dragon getaufte Attacke auf Unternehmen aus der Öl- und Gasindustrie.
Neu an dieser Version von Blackhole sind scheinbar zwei Komponenten. Die eine nennt sich Server.app, die zweite Keylogger.app. Beide Namen deuten schon darauf hin, was die beiden Programme anstellen. Zusätzlich scheint die Malware eine Video-Capture-Software einzurichten, mit der sie Bilder der integrierten Kamera aufnehmen und verschicken kann. Glücklicherweise ist die Mac-Malware noch nicht besonders ausgereift: Aktuelle Virenscanner (aber bitte nicht Mac Defender) sollte sie erkennen und vom System entfernen können.
Intego sieht die Gefahr der neuen Malware als relativ niedrig. Bösartige Nutzer müssten einen direkten Zugriff auf den Mac haben, um die Software zu installieren. Dieser Beurteilung möchten wir uns aber nicht anschließen: Deutlich einfacher ist es doch, den Nutzer selbst davon zu überzeugen, dass er die Malware installiert – und etwa, indem sie als populärer Download oder raubkopiertes Spiel getarnt ist.
Zudem existieren auch Schwachstellen auf dem Mac, über die Angreifer einen Systemzugriff erhalten kann, etwa indem Browser Safari als Ziel dient. Selbst iTunes lässt sich laut Secunia zumindest mit Hilfe einer Man-in-theMiddle-Attacke als Einfallstor nutzen, damit sich ein Angreifer kompletten Zugriff auf das System verschaffen kann.
Für Nutzer ist es daher wichtig, sämtliche installierte Software auf dem aktuellsten Stand zu halten - selbst wenn es dann immer noch möglicherweise unentdeckte Schwachstellen gibt, den größten Teil der Angriff läuft ins Leere, wenn es keine Grundlage gibt.
Mit Servicepack1 für Windows 2008 R2 / Windows 7 hat Microsoft unter diversen Optimierungen und Fixes, auch 2 ganz wichtige neue Features in Bezug auf Hyper-V veröffentlicht – Dynamic Memory und RemoteFX! In meinem ersten Artikel auf dem „Virtualisierungs Blog“ möchte ich Euch daher, eine „Step-By-Step“ Anleitung für ein „SP1 - Rolling Upgrade (ohne Downtime)“ zur Verfügung stellen.
Failover Clustering (und auch MSCS) hat bisher immer gemischte Servivepack Versionen auf den Cluster Knoten unterstützt, um ein „Rolling Upgrade“ Szenario in einer Hoch Verfügbaren Umgebung zu ermöglichen.
Notiz: Sofern Sie derzeit System Center Virtual Maschine Manager einsetzen, um Ihren Cluster zu verwalten, können Sie die Hosts, auf welchen Sie SP1 installieren, auch in den „Wartungsmodus“ setzen, somit werden automatisch (serial) alle Virtuelle Maschinen auf die anderen Hosts migriert (Live Migration, sofern verfügbar)
Starten wir mit dem 1. Knoten Ihrer Cluster Umgebung, sofern dieser noch aktiv (online) Ressourcen beinhaltet, müssen Sie diese auf die verbleibenden Knoten verschieben, auch die Cluster Core Group würde ich persönlich auf einen anderen Knoten verschieben (Powershell: Move-ClusterGroup „Clustergruppe“). Ich persönlich stoppe auch den Cluster Service auf dem jeweiligen Knoten, ist hier aber keine Voraussetzung.
Bevor wir mit dem SP1 Deployment starten, in der Failover Cluster Konsole überprüfen, welchen SP Stand dieser Knoten hat - 6.1.7600 = RTM
Notiz: Sofern dies eine Produktive Umgebung ist, wird vor einer SP Installation, immer angeraten ein System State Backup Ihrer Cluster Knoten zu erstellen!
Grundlegendes zur Sicherung und Wiederherstellung für einen Failovercluster
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc771973.aspx
Nach dem Download von SP1 und alle Cluster Ressourcen vom dem Knoten migriert worden sind, können wir mit der Installation beginnen:
Notiz: den automatischen Reboot habe ich hierbei deaktiviert
….. habe fertig!
Nachdem Sie den Cluster Knoten neugestartet haben, sollte dieser automatisch dem Cluster wieder beitreten und den neuen Servicepack Stand korrekt darstellen – 6.1.7601 = SP1
Ab diesen Moment, stehen bereits die neuen Features Dynamic Memory und RemoteFX (sofern Hardware Anforderungen erfüllt – siehe unten) auf diesem Knoten zur Verfügung. ABER es sollten noch keine DM Funktionen aktiviert werden, solange nicht der gesamte Cluster (=alle Knoten) denselben Servicepack Level hat = Inkompatibilität bei VM Migrationen. Die Hyper-V und Failover Cluster Konsole zeigt bereits die neue SP1 GUI Änderungen an:
Nun können wir die Virtuellen Maschinen von den verbleibenden Knoten, auf dem bereits aktualisierten (SP1) Knoten migrieren. Alle Migration Möglichkeiten stehen hier trotz der unterschiedlichen SP Stände zur Verfügung – sogar Live Migration. Die bisherigen Memory Einstellung für die Virtuellen Maschinen verbleiben auf dem neuen Knoten gleich, der bisher konfigurierte Memory wird zu „Statisch“ konfiguriert.
Bevor wir hier direkt Dynamic Memory konfigurieren, müssen wir noch ein paar Dinge beachten wie z.b. Integration Components Aktualisierung und Prüfung von DM Unterstützung für OS. Die Memory Einstellung zum aktivieren von DM, sollte direkt über die Failover Cluster Konsole durchgeführt werden, um das Problem „Refresh-VirtualMachineConfiguration“ zu vermeiden.
Aufgrund der neuen Version vom Hypervisor müssen jetzt auch die Integration Components bei allen „unterstützten Betriebssysteme“ aktualisiert werden (Best Practice – Hypervisor und die ICs sollten selbe Version sein!). Sobald die ICs aktualisiert worden sind, stehen die neuen Features wie z.b. Dynamic Memory/RemoteFX zur Verfügung, sofern unterstützt vom OS und Hardware (RemoteFX).
Sobald die ICs erfolgreich aktualisiert und DM aktiviert worden sind, werden wir im Geräte Manager der Virtuellen Maschinen das neue Gerät „Virtual Dynamic Memory“ identifizieren, welcher speziell für die Dynamic Memory Operationen zuständig ist.
Die Empfohlenen Werte für die jeweilige OS Version sind:
Guest Operating System
Startup RAM
Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition
512 MB
Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition
Windows 7 Ultimate Edition
Windows 7 Enterprise Edition
Windows Server 2008 Enterprise Edition
Windows Server 2008 Datacenter Edition
Windows Vista Ultimate Edition
Windows Vista Enterprise Edition
Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition
128 MB
Windows Server 2003 R2 Datacenter Edition
Windows Server 2003 Enterprise Edition
Windows Server 2003 Datacenter Edition
aus der DM Deployment Guide TechNet Reference
Sobald Dynamic Memory aktiviert und vom Betriebssystem erkannt wird, können wir nun den aktuellen Memory Bedarf der VM und Speicher Status in der Hyper-V Konsole sehen:
VM Gast OS Anforderungen für Dynamic Memory sind:
Guest operating system
Editions
Configuration requirements
Windows Server 2008 R2
Standard and Web editions
Install SP1 in the guest operating system.
Enterprise and Datacenter editions
Do one of the following:
· Install SP1 in the guest operating system.
· Upgrade the integration services in the guest operating system to the SP 1 version.
Note
Installing SP1 is the recommended method because it provides the added benefit of installing all updates included with SP1.
Windows 7
Ultimate and Enterprise editions (32-bit and 64-bit)
· Install the SP1 version of integration services in the guest operating system.
Windows Server 2008 with Service Pack 2 (SP2)
Standard and Web editions (32-bit and 64-bit)
Upgrade the integration services in the guest operating system to the SP1 version.
Apply a hotfix as described in article 2230887 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=206472).
Enterprise and Datacenter editions (32-bit and 64-bit)
Windows Vista with Service Pack 1 (SP1)
Upgrade the integration services in the guest operating system to the SP 1 version.
Windows Server 2003 R2 with Service Pack 2 (SP2)
Standard, Web, Enterprise, and Datacenter editions (32-bit and 64-bit)
Windows Server 2003 with Service Pack 2
Weitere Details zu Dynamic Memory Konfiguration für Ihre Hyper-V Umgebung sind zu finden unter:
Dynamic Memory Configuration Guide: http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff817651(WS.10).aspx
Failover Cluster - Neue Validierung notwendig?
Ich persönliche denke, das in Produktiven Umgebungen eine re-validierung des Clusters notwendig ist, da wir hier einen Servicepack Level Wechsel haben und laut Technet Dokumentation (siehe unten) dies auch klar dokumentiert ist.
Schrittweise Anleitung für Failover Cluster: Prüfen der Hardware auf einen Failover Cluster
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc732035(WS.10).aspx
Grundlegendes zu Clustervalidierungstests
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc726064.aspx
Bei folgenden Änderungen an der „Betriebssystemänderungen“, muss laut Microsoft eine Re-Validierung durchgeführt:
In unserem Falle haben wir “Einzelne LUN” Test Szenario, dies bedeutet, dass wir den gesamten Test durchführen und dazu „nur“ Test-LUN in die „Verfügbarer Speicher“ Gruppe legen müssen.
Kategorien von Validierungstests
Vollständig: Alle Tests. Hierfür ist eine gewisse Clusterdowntime erforderlich.
Einzelne LUN: Alle Tests, wobei die Speichertests nur für eine LUN ausgeführt werden. Bei der LUN kann es sich um eine kleine LUN handeln, die Sie für Testzwecke vorsehen, oder um den Zeugendatenträger (wenn im Cluster ein Zeugendatenträger verwendet wird). Im Rahmen dieser Tests wird das Speichersubsystem, aber nicht speziell jede einzelne LUN oder jeder einzelne Datenträger validiert. Diese Validierungstests können ausgeführt werden, ohne dass dadurch eine Downtime der geclusterten Dienste oder Anwendungen verursacht wird.
Auslassen von Speichertests: Systemkonfigurations-, Inventur- und Netzwerktests, aber keine Speichertests. Diese Validierungstests können ausgeführt werden, ohne dass dadurch eine Downtime der geclusterten Dienste oder Anwendungen verursacht wird.
Keine: Es sind keine Validierungstests erforderlich.
Ich persönlich „empfehle“ noch, folgenden Patch zu installieren, bevor Sie die Validierungstests an Ihrem Produktiven Cluster durchführen:
Überprüfen Sie die SCSI-Gerät wichtige Produkt Daten (VPD) Test, fehlschlägt nach der Installation von Windows Server 2008 R2 SP1
http://support.microsoft.com/kb/2531907/de
Generellen Überlegungen oder Sorgen, an Ihrem Produktiven Cluster, einen Volle Validierung durchzuführen, sind sicherlich berechtigt, allerdings sofern alle wichtigen Punkte beachtet worden sind, kann dies ohne weitere Bedenken durchgeführt werden, wie ich im folgenden Falle beschrieben:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732035(WS.10).aspx#BKMK_considerations
In meinem Falle, habe ich einen 1GB LUN meinem Cluster präsentiert und diesen für die Validierungstests verwendet:
Nachdem wir alle Cluster Knoten auf SP1 aktualisiert (Validiert) und die Integration Komponenten installiert haben, sind wir bereit für die Nutzung von Dynamic Memory und Remote FX für high-end Grafik Emulationen in den virtuellen Desktops. Spezielle im Falle RemoteFX, gibt es noch zusätzliche Hardware Anforderungen die erfüllt sein müssen. Die Graffikkarte muss DirectX 10 unterstützen und die CPU muss SLAT Unterstützung haben:
Weitere Technet Dokumentation zum Thema RemoteFX und SP1 sind zu finden unter:
Hardware Requirements for RemoteFX http://technet.microsoft.com/de-de/library/ff817602(WS.10).aspx
Windows 2008 R2 / Windows 7 Service Pack 1 Download: http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=c3202ce6-4056-4059-8a1b-3a9b77cdfdda
Knowledgebase Article - KB976932 - around Service Pack 1: http://support.microsoft.com/kb/976932/en-us
Hyper-V and RemoteFX – Wie kann ich feststellen, ob meine CPU “SLAT“ unterstützt ?
http://ramazancan.wordpress.com/2011/02/09/hyper-vhow-can-i-verify-if-slat-is-working/
Stay tuned….
Viele Grüße!
Was habe ich als IT pro bei der Bereitstellung von Windows 7 im Unternehmen zu beachten, welche Tools und Hilfen stehen mir zur Verfügung? Was muss ich u.a. zu den Themen User- und Datenmigration und Anwendungskompatibilität beachten?
Antworten auf diese Fragen erhalten Sie bei unserem nächsten TechDay Online. Die Teilnahme an diesem Online-Event ist selbstverständlich kostenfrei. Wer sich sich dennoch für einen der beiden Termine registriert kann im Anschluss unseren Deploymentexperten auf den Zahn fühlen.
JA ich möchte mich kostenfrei für den folgenden TDO Win 7 Deployment registrieren
NEIN ich möchte mich nicht heute (oder gar nicht) registrieren…
Sie kommen am 8. Juni oder 9. Juni spontan vorbei und sehen sich die Video-Tutorials und Demos. Am besten holen Sie sich hierfür die Kalendar-Erinnerungs-Eintrag auf TechDay.ms
Die komplette Agenda finden Sie hier
Von Thorsten Eggeling
In Teil 1 des Beitrags haben Sie gelesen, wie Sie die Office 2010 Migration vorbereiten und welche Tools es dafür gibt. Der nächste Schritt ist die Anpassung der Office 2010 Installation an die besonderen Bedürfnisse Ihres Unternehmens und die anschließende Verteilung der Dateien im Netzwerk. Diese kann bei Bedarf auch zusammen mit einer Windows 7-Installation erfolgen.
Office 2010 Installation individuell anpassen
Die Installation des Büropakets auf den PCs im Unternehmensnetzwerk soll in der Regel vollautomatisch, also ohne Notwendigkeit des Benutzereingriffs erfolgen. Wer bereits ein Office 2007-Rollout durchgeführt hat, kann auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Bei Office 2010 hat sich nicht viel geändert. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied: Office 2010 erfordert in jedem Fall Office Volume Acitivation Technologien, etwa den Key Management Service (KMS), Multiple Activation Key (MAK) oder MAK Proxy. KMS ist die empfohlene Methode bei mehr als 25 Rechnern, MAK können Sie auch bei weniger PCs verwenden.
Administrativen Installationspunkt erzeugen: Kopieren Sie die Dateien von der Office 2010-Installations-DVD in einen beliebigen Ordner. Am besten Sie verwenden gleich den Ordner, den Sie später als Netzwerkfreigabe für die Verteilung zur Verfügung stellen wollen. Kopieren Sie (wenn vorhanden) den Ordner „x86“, wenn Sie die 32-Bitversion einsetzen möchten, für ein 64-Bit-Office kopieren Sie den Ordner „x64“.
Microsoft Office-Anpassungstool starten: Rufen Sie dann auf der Kommandozeile oder über „Ausführen „ (Windowstaste + R) den Befehl „[PfadZumSetup]\Setup.exe /admin“ auf, um das Microsoft Office-Anpassungstool (OAT) zu starten. In der englischsprachigen Version nennt sich das Programm Office Customization Tool (OCT). Sollten Sie eine Fehlermeldung sehen, haben Sie die Dateien nicht von einer Office-Volumenlizenzversion kopiert. Sie erkennen das am fehlenden Ordner „Admin“ im Hauptverzeichnis. In diesem Fall können Sie die fehlenden Dateien über Office 2010 Administrative Template files (ADM, ADMX/ADML) and Office Customization Tool herunterladen, entpacken und den Ordner „Admin“ in das Verzeichnis mit den Installationsdateien kopieren.
Im Microsoft Office-Anpassungstool (OAT) nehmen Sie dann die gewünschten Änderungen für die Bereitstellung vor. Das Programm zeigt für die Anpassungen vier Hauptbereiche, jeweils mit mehreren Unterabschnitten.
Setup: Hier tragen Sie den Standardinstallationspfad und den Namen der Organisation ein. Außerdem legen Sie weitere Installationsquellen, den Produktschlüssel und die Art der Aktivierung fest. Stellen Sie unter „Lizenzierung und Benutzeroberfläche“ unter „Anzeigeebene“ den Wert „Keine“ ein, damit die Installation im Hintergrund erfolgt. Unter „Frühere Installationen entfernen“ bestimmen Sie, ob eine vorherige Microsoft Office-Version entfernt werden soll oder ob Sie alle oder einzelne Programme behalten möchten. Unter „Installation hinzufügen und Programme ausführen“ können Sie Programmpakete angeben, die vor oder nach der Office-Installation gestartet werden sollen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie Zusatzprogramme oder Add-ins für Office 2010 automatisch einrichten wollen.
Features: In diesem Bereich legen Sie die Benutzereinstellungen und Features für die einzelnen Programme fest. Sie können beispielsweise bestimmen, dass die Registerkarte „Entwicklertools“ im Menüband angezeigt wird.
Weitere Inhalte: Wenn Sie zusätzliche Dateien auf den Rechner des Benutzers kopieren oder Dateien/Ordner löschen müssen, legen Sie das hier fest. Außerdem lassen sich REG-Dateien importieren, die Sie in der Registry des PCs hinzufügen möchten. Sie können auch festlegen, welche Registrierungseinträge gelöscht werden sollen.
Outlook: In diesem Bereich passen Sie das Outlook 2010-Standardprofil an. Sie können die Konteneinstellungen beispielsweise für POP3, IMAP oder Exchange vorkonfigurieren.
Zum Abschluss gehen Sie im Menü auf „Datei, Speichern“ und legen die MSP-Datei im Ordner „Updates“ Ihres administrativen Installationsordners ab. Bei der Installation wird die MSP-Datei vom Setup-Programm automatisch eingebunden. Sie können die MSP-Datei aber auch in einem beliebigen Ordner ablegen. In diesem Fall müssen Sie das Setup dann beispielsweise mit der Befehlszeile
\\Server\Freigabe\Office2010Install\setup.exe /adminfile \\Server\Freigabe\ Office2010Install\Anpassungen\Custom.msp
aufrufen.
Weitere Informationen zur Steuerung des Office 2010-Setups finden Sie in den Artikeln Setupbefehlszeilenoptionen für Office 2010 und Office-Anpassungstool in Office 2010.
Anpassungen in der Datei Config.xml: In der Regel sollte das Office-Anpassungstool alle wichtigen Bereiche abdecken. Bei Bedarf können Sie aber auch Anpassungen in der Datei Config.xml vornehmen. Sie können die Datei Config.xml verwenden, wenn Sie schnell eine Anpassung vornehmen müssen, aber nicht erst eine MSP-Datei mit dem Office-Anpassungstool erstellen wollen. Die Config.xml ist auch nötig, wenn Sie über eine Netzwerkfreigabe unterschiedliche Produkte verteilen möchten.
Sie finden die XML-Datei im Ordner [Kernproduktname].WW der Office 2010-Installationsdateien, beispielsweise in „ProPlus.WW“. Standardmäßig enthält die Datei nur Kommentare. Mit der Zeile
<COMPANYNAME Value=" Firmenname " />
Können Sie beispielsweise den Firmennamen verändern und mit
<AddLanguage Id="en-us" ShellTransform="Yes" />
Eine Sprache hinzufügen.
Das Setup-Programm erstellt nach dem Aufruf zuerst eine lokale Installationsquelle im Verzeichnis „\MSOCache\All Users“ und startet die Installation dann von dort aus. Bei großen Netzen oder einer langsamen Netzwerkverbindung empfiehlt es sich, die Einrichtung der lokalen Installationsquelle und die eigentliche Installation voneinander zu trennen. Dafür tragen Sie in die Config-xml
<LIS CACHEACTION="CacheOnly" />
ein. Weitere Infos zur Config.xml finden Sie im Artikel Datei "Config.xml" in Office 2010.
Office 2010 im Netzwerk verteilen
Für die Verteilung von Office 2010 im Netzwerk gibt es mehre Möglichkeiten. Eine Übersicht mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Methode finden Sie in der PDF-Datei Deployment Options for Microsoft Office 2010. In diesem Artikel möchte ich nur auf die Methode „Bereitstellen über eine Netzwerkfreigabe“ eingehen.
Es empfiehlt sich, die Installation zuerst auf einem Referenz-PC oder einer virtuellen Maschine zu testen. Starten Sie hier, beispielsweise über ein Anmeldescript, Setup.exe von der Netzwerkfreigabe. Wenn Sie eine Config.xml verwenden, benutzen Sie die Zeile
\\Server\Freigabe\Office2010Install\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office2010Install \ProPlus.WW\config.xml
Sollte die CacheOnly-Option in der Config.xml gesetzt sein, starten Sie das eigentliche Setup anschließend beispielsweise über
"C:\MSOCache\All Users\{91140000-0011-0000-0000-0000000FF1CE}-C\setup.exe" /adminfile "\\Server\Freigabe\Office2010Install\Anpassungen\Custom.msp" /config "\\Server\Freigabe\Office2010Install\ProPlus.WW\config.xml"
Den Schlüssel für die Produkt-ID (hier {91140000-0011-0000-0000-0000000FF1CE}) ermitteln Sie über die Datei Setup.xml. Diese liegt im gleichen Verzeichnis wie die Config.xml, etwa in in „ProPlus.WW“.
Beachten Sie, dass für die Ausführung des Office 2010-Setups in jedem Fall lokale Administratorrechte erforderlich sind. Wenn das in Ihrem Netzwerk nicht der Fall ist, müssen Sie ein Gruppenrichtlinienskript verwenden oder die Verteilung über ein Softwareverwaltungstool wie System Center Configuration Manager vornehmen. Eine ausführliche Anleitung und ein Beispielscript finden Sie im Artikel Bereitstellen von Office 2010 mithilfe von Gruppenrichtlinienskripts zum Starten des Computers.
Office 2010 zusammen mit Windows 7 installieren
Sie wollen nicht nur auf Office 2010 aktualisieren sonder bei der Gelegenheit auch beispielsweise von Windows XP oder Vista auf Windows 7 wechseln? In diesem Fall sollten Sie das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010 verwenden. Die nötigen Vorarbeiten sind bei diesem Tool allerdings relativ umfangreich, weshalb sich der Einsatz wohl nur für größere Unternehmen lohnt.
Das Microsoft Deployment Toolkit beherrscht den gesamten Umfang der Verteilungsaufgaben. Sie können damit Referenzinstallationen erstellen, Sysprep ausführen, zusätzliche Treiber, Service Packs und Updates einbinden sowie beliebige Software in die Windows-Installation einbinden. MDT verwendet dazu einige externe Tools, beispielsweise das Windows Automated Installation Kit (AIK). Nachdem Sie MDT gestartet haben, sehen Sie unter „Components“ die benötigten Komponenten, die sich auch gleich über die Schaltfläche „Download“ herunterladen können.
Ausführliche Informationen zu MDT finden Sie in der dreiteiligen, englischsprachige Anleitung „Deploying Windows 7 + Office 2010 Using Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010“. Weitere Infos gibt es auf der MDT-Site im Technet.
Der Autor Thorsten Eggeling ist Systemadministrator, Buchautor und Verfasser von Fachartikeln zu Hardware, Windows, Linux und Software. Er arbeitete als Redakteur unter anderem für die PC-WELT.
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben jetzt eine Reihe von Videos veröffentlicht, die sich allesamt mit den Aspekten des Cloud Computings aus Sicht des IT Professionals befassen. (Fast) alle Videos sind zwar in englischer Sprache aber mit deutschen Untertiteln versehen worden.
Ich habe diese Videos gerade auf unserem Wolke-Blog – Cloud Services aus Sicht des IT Professionals verlinkt
Dienstag 7. Juni 2011 | 13:30 – 18.30 Uhr | Süd-West-Park 35| Multimediaraum | 90449 Nürnberg
Virtualisierte Rechenzentren sind inzwischen sowohl bei großen wie auch bei kleineren Kunden angekommen, und schon steht der nächste Schritt vor der Türe: die Cloud. Wie so häufig bei Schlagworten wird die Cloud dabei allen Bereichen übergestülpt – man redet also von der Desktop Cloud, wenn die Virtualisierung den Client erreicht, und von der private Cloud, wenn sie den eigenen Serverraum betrifft.
Ziel dieses IT- Forum ist es, die Angebote zum Thema „Cloud“ zu sortieren und vor allem zu beleuchten, was dies für das eigene RZ, die IT-Strategie, die Prozesse und auch die eingesetzten Werkzeuge bedeutet. Desweiteren wird am Beispiel eines auf Basis der letzten technischen Standards konzipierten Rechenzentrums gezeigt, welche Vor- und Nachteile die Angebotspalette eines RZ-Dienstleisters bieten kann.
Die folgenden Themen stehen auf dem Programm:
Die Teilnahme ist kostenfrei, verbindliche Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Ein Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie unter http://www.nik-nbg.de/veranstaltung/microsoft-inside-von-der-server-virtualisierung-bis-zur-cloud/