Zahlreiche Neuerungen bei Windows Azure, SQL Azure und Internet Explorer hat Microsoft auf der Entwicklerkonferenz PDC am Donnerstag abend in Seattle mitgeteilt. Wir werden auf TechNet immer wieder zu den folgenden Themen berichten. An dieser Stelle sein ein kurzer Abriss und der Verweis auf bloggende Kollegen erlaubt.
"Mit SQL Azure Reporting, von dem es Ende des Jahres eine CTP-Version geben wird, haben Entwickler die Möglichkeit, Berichte im gewohnten BI Development Studio (oder Report Builder) gegen SQL Azure Datenquellen zu entwickeln und direkt aus BIDS auf das SQL Azure Portal hochzuladen." Darüber sowie über SQL Azure Data Sync, den Database Manager for SQL Azure sowie den Windows Azure Marketplace schreibt Microsoft Evangelist Steffen Krause in diesem Beitrag
Neben den von Steffen ausführlich beschriebenen, datenbank-orientierten Neuerungen wurden viele weitere Neuerungen in der Windows Azure Plattform angekündigt: eine davon - aus Sicht des Admins sicherlich sehr aufsehenerregende - ist die VM Rolle, die - siehe hierzu auch den Blog meiner österreichischen Kollegin Petra Korica-Pehrsel "den Migrationsprozess von bestehenden Windows Server Applikationen in die Cloud erleichtern sollte (siehe http://www.microsoft.com/windowsazure/compute/#vmrole), oder Windows Azure Connect, das eine einfache Möglichkeit bietet, eine IP-basierte Netzwerkverbindung zwischen der on-premise Rechner und der Cloud aufzubauen".
Vor allem über die VM Rolle und weitere, die Serverlandschaft beeinflussende Neuerungen wird Microsoft Evangelist Ralf Schnell in den nächsten Tagen auf unserem Wolken-Blog - Cloud Services aus Sicht des IT Pro noch wesentlich ausführlicher eingehen.
Mit der Veröffentlichung der Internet Explorer 9 Platform Preview 6 hat sich darüber hinaus auch Daniel Melanchthon auf dem Windows 7-Blog beschäftigt. Viel Lesestoff also für ein (zumindest aus bayerischer Sicht) langes Wochende. Aber auch in Bundesländern ohne Feiertag (1. November) bleibt mindestens eine Stunde länger Zeit zum Lesen. Denn die Umstellung auf die Winterzeit - in der Nacht zum 31. Oktober - betrifft ja dann wieder alle.
Lars Schmoldt
Bereits seit dem 27.September werden Blogger, die mit den Windows Live Spaces bloggen, aufgefordert mit ihrem Blog zu WordPress.com umzuziehen. Denn die Live Spaces werden im März 2011 abgeschaltet. Da ich selber aus verschiedenen Gründen mehrere Live Spaces Blogs habe, habe ich mit einem der Blogs den Umzug gewagt und dokumentiert. Ich wollte wissen, was aus den sicher zum Teil liebevoll gestalteten Blogs von Windows Live bei WordPress.com wird.
Daraus entstand eine Artikelserie im MS Office Magazin, die auch noch fortgesetzt wird. Interessierte können im Magazin über die Kommentarfunktion selbstverständlich auch Fragen stellen. Ich werde sie in den Kommentaren auch beantworten, soweit es mit selber möglich ist.
Umzug der Windows Live Spaces auf WordPress.com
Windows Live Spaces sichern
Der Live Space Blog zieht zu WordPress um
Blog auf WordPress.com einrichten
WordPress.com: Ein neues Theme für den Blog
Ursula Eilers
Die Autorin ist MVP für Office Systems und Autorin des bei Microsoft Press erschienenen Buchs „Warum die gleiche Arbeit zweimal machen – Die Office-Anwendungen im Zusammenspiel“. Sie betreibt das MS Office-Magazin und die beiden Office-Communities Office 2007 Hilfe und Office 2010 Hilfe
Zum 41. Mal veranstaltet die NT-Anwendergruppe (NT-AG) eine kostenfreie Fachveranstaltung für IT-Professionals. Die Roadshow wird in Unterschleißheim (15.11.), Sindelfingen (17.11.), Köln (18.11.) und in der Schweiz in Regensdorf (16.11.2010) halt machen. Die Haupt-Vorträge halten Ralf Feest "Active Directory Group Policies" und Microsoft Evangelist Michael Korp "Aus alt mach neu - Deployment von Windows 7 und Office 2010".
Anmeldung für Mitglieder auf der Homepage der NT-AG (www.nt-ag.de) oder per E-Mail an webmaster(a)nt-ag.de. Die Mitgliedschaft bei der NT-AG ist übrigens kostenfrei und kann jederzeit beendet werden.
Lege ich mal die Nachfragen vieler Abonnenten zugrunde dann dürfte diese Nachricht jetzt wahre Jubelstürme auslösen. Seit gestern bietet Microsoft TechNet Abonnenten Office for Mac 2011 - und zwar Home und Business - sowie den Communicator für Mac 2011 zum Download und damit für eine zeitlich unbegrenzte Evaluierung (auch die deutsche Sprachversion) an. Die entsprechende Ankündigung hatte ich heute morgen auf dem englisch-sprachigen TechNet Plus-Team-Blog gefunden.
Mein Tipp: Sollten Sie noch über kein TechNet Abonnement verfügen, dann können Sie nur noch bis zum 31.10.2010 25% bei Neu-Abschluss der Professionalvariante sparen.
Vision Solutions zu Hyper-V: In diesem gemeinsamen Webinar von Microsoft und Double-Take Software erhalten Sie einen Überblick über das Lösungsportfolio und spezielle Lösungen für Hyper-V Server. Eine Live Demo gibt Ihnen einen ersten Eindruck von den praktischen Einsatzmöglichkeiten. Als Gastredner tritt Microsoft Evangelist Ralf Schnell auf.
Das Live-Webinar findet am 2. November von 14 bis 15 Uhr statt. Das ist der direkte Anmeldelink (über Vision Solutions)
Nicht erst seit dem Launch von Windows Phone 7 ist die Frage nach dem geschäftlichen Einsatz desselben eine der im professionellen IT-Umfeld am häufigsten gehörten. Um es vorweg zu nehmen - und mein Kollege Frank Prengel betont das in seinem Beitrag Windows Phone 7 im Unternehmen noch einmal ganz deutlich: der Schwerpunkt liegt hier vorerst auf der “End User Experience” und einer vernünftigen Balance zwischen Privat- und geschäftlicher Nutzung. Auch der Windows Phone Marketplace als alleiniger Vertriebskanal für Software ist auf B2C-Aspekte ausgerichtet.
Übrigens: zum Business-Thema Mobile Produktivität für Office haben wir übrigens gerade eine deutsch-sprachige Sonderseite auf TechNet veröffentlicht. Lösungen für die mobile Produktivität erlauben Ihnen die Kommunikation und Zusammenarbeit an fast jedem Ort über die verschiedensten Geräte. Mit Produktangeboten wie Office Mobile, Exchange Active Sync und Communicator Mobile können Sie auf Ihrem Handy Dokumente anzeigen und bearbeiten, unterwegs Notizen aufzeichnen, auf E-Mail, Kalender und Kontakte zugreifen und ganz einfach Sofortnachrichten und Anwesenheitsinformationen mit Kollegen austauschen.
Wie Office Mobile auf Windows Phone 7 funktioniert, wie Exchange und SharePoint konfiguriert werden müssen finden sich auf Mobile Produktivität für Office ebenso wie die entsprechenden Ressourcen für Office Mobile 2010 auf Windows Phone 6.5. Einen guten Überblick über den Einsatz und die Vorteile von Windows Phone 7 im Unternehmenseinsatz gibt auch das Windows Phone 7 Enterprise Mobility Kit.
Dennoch vermissen vor allem Kunden, die heute Windows Mobile im Unternehmen verwenden, einige liebgewonnene Feature. Das weiß Microsoft. Frank Prengel hat hierzu auch eine Antwort parat:
"Windows Phone 7 auf der anderen Seite ist auf die typischen Business-Anforderungen von sicher 80% der geschäftlichen Nutzer ausgelegt: Email, Kontakte, Kalender, Dokumente - Punkt. Es gibt 8 Exchange-Policies, die ein Mindestmaß an Sicherheit garantieren – zusammen mit dem Anwendungsmodell, das “side loading” von Anwendungen verhindert, und der Tatsache, dass Daten nicht einfach vom Gerät kopiert werden können, da austauschbare Speicherkarten und das Anbinden des Phones an den PC als Massenspeichergerät nicht unterstützt sind."
In diesem Video gibt mein Kollege und IT Pro Evangelist Steffen Krause einen Überblick über den SQL Server Express 2008 R2 und zeigen einige Features, die diese kostenlose Datenbank so besonders machen.
Steffen Krause erreichen Sie über seinen persönlichen Blog zu SQL, HPC und SharePoint. Ausserdem zeichnet er verantwortlich für den deutsch-sprachigen IT-Pro Cloud-Blog sowie für den Office 2010-Blog.
Warum ich nichts mehr vom Internet Explorer 6 halte, hatte ich bereits in diesem Editorial zum TechNet Flash Newsletter gesagt. Weniger drastisch, eher mit Blick auf den Zugang zu vielen Cloud Angeboten argumentiert auch Daniel Melanchthon für einen modernen Browser in ihrer IT-Umgebung. Natürlich wollen wir auch dabei helfen, den alten IE6 abzulösen und beispielsweise aufzuzeigen wie auch ältere Web Apps kompatibel gemacht werden können.
Nun habe ich auf TechNet Edge zwei demo-orientierte Videos entdeckt, in denen mit Hilfe von Case Studies aufgezeigt wird, wie IT Professionals Internet Explorer 8 konfigurieren, managen, ausrollen und die Kompatibilität älterer Webanwendungen sicher stellen. Immerhin muss letzteres Argument in vielen Fällen herhalten, wenn es um Gründe für den IE6 geht.
Den ersten Teil des Videos habe ich gleich hier eingebunden, den Link zum zweiten Teil finden Sie unterhalb dieses eingebetteten Videos. Beide sind in englischer Sprache.
Dieses Video finden Sie hier auf TechNet Edge. Den zweiten Teil können Sie direkt auf unserer Video-Plattform anschauen
Wow das hätte ich mir nicht träumen lassen. Kaum hatte ich auch auf dem TechNet Blog die Ankündigung zur neuen Generation der Microsoft Online-Services gepostet "Es ist Dein Office - 24 Stunden, 7 Tage lang... Office365 eben", sind die Zugriffszahlen sprunghaft angestiegen. So hatte nur die Ankündigung nach einem Tag 40% mehr Seitenabrufe als vergleichbare Blogartikel.
Dem großen Interesse an Office365 wollen wir natürlich gerecht werden und in den nächsten Monaten auf diesem und unserem Wolken-Blog (Cloud) kontinuierlich berichten. Bis dahin übernehme ich an dieser Stelle gerne die von meiner österreichischen Kollegin Martina Grom bereits in der vergangenen Woche auf dem Austria-Blog geposteten Office365–we are all in - Häufige Fragen in Auszügen:
Wann wird Office365 verfügbar sein? Das Produkt wird 2011 verfügbar sein. Die Betaphase (leider nicht für Österreich, wohl aber für Deutschland) ist bis März 2011 geplant.
Wie sieht der Umstieg für bestehende BPOS Kunden aus? BPOS Kunden werden 12 Monate Zeit haben, um auf die neue Version umzusteigen. Kunden müssen ihre Daten nicht selbst migrieren, müssen jedoch sicher stellen, dass ihre Client Software up-to-date ist. Dazu gleich der Hinweis: Office365 ist sehr stark kompatibel mit den derzeitigen Versionen (außer Outlook 2003). Ebenso erfolgt die Konfiguration der neuen Dienste durch den Kunden oder den Online Services Partner. Eine Transition Checklist und Transition FAQ’s können Sie bereits downloaden. Ebenso steht ein Transition Forum auf Technet zur Verfügung.
Auf welchen Software-Versionen beruht Office365: Die enthaltenen Produkte (Exchange Online, SharePoint Online, Lync Online und Office Web Apps, bzw. Office Pro plus) beruhen auf den 2010er Versionen der Produkte.
Was sind Kiosk Worker? Darunter versteht man User, die sehr oft gemeinsam an einem Computer arbeiten (geteilter Arbeitsplatz) bzw. klassische Benutzer, die keinen ständigen Computerarbeitsplatz benötigen.
Was sind die technischen Voraussetzungen für Office365?
Betriebssystem Windows XP SP3 mit RPC over HTTP update, Windows XP Home wird jetzt unterstützt (jedoch ohne Federated Identitiy), Windows Media Center wird jetzt unterstützt (jedoch ohne Federated Identitiy), Windows Vista ab SP2, Windows 7, Mac OS X 10.4 (Tiger), 10.5 (Leopard), 10.6 (Snow Leopard) Office Client Requirements Office 2007 SP2 / Office 2010*, Office 2008 for Mac and Entourage 2008 Web Services Edition, .NET Framework ab 2.0, Microsoft Lync 2010, Mac Messenger 9.
Browser Requirements — Administration Center und Unternehmensportal Internet Explorer 8 ist Voraussetzung bei Windows X, Internet Explorer 7 oder später für Windows Vista und Windows 7, Firefox 3.x, Safari 4.x. Browser Requirements — Outlook Web App Internet Explorer 7 oder später, Firefox 3 oder höher, Safari 3 oder höher für Macintosh OS X 10.5, Chrome 3 und höher.
Was ist mit der 30 Tage Testphase? Gute Nachrichten auch hier: die ersten 30 Tage sind generell für alle User kostenlos. Exchange Mailboxgrößen bleiben natürlich 25GB, Attachments können 25MB “schwer” werden. Ebenso bleibt die garantierte Verfügbarkeit im SLA von 99,99% (mit Geld-zurück Garantie) und der 24/7 Support (community based bzw. IT-Level Based).
Der Browser ist ein Werkzeug mit Zukunft. Und für die Zukunft... "Die Tage, in denen clientbasierte Anwendungen das Unternehmen beherrschten, sind gezählt. Immer öfter werden organisationsübergreifende Anwendungen nicht mehr lokal auf den Clients ausgeführt, sondern die Nutzer greifen über einen Webbrowser auf diese zu. Diese Entwicklung bedeutet, dass wir uns einem Modell nähern, das Rechen- und Speicheraufgaben wieder zentralisiert", schreibt etwa Microsoft-Evangelist Daniel Melanchthon im Editorial des aktuellen TechNet Flash.
Und weiter: "Der Internet-Browser der Zukunft ist daher ein strategisch wichtiger Bestandteil Ihrer IT-Infrastruktur. Wenn die Zukunft der IT in der Wolke liegt, ist der Browser der Mittelpunkt für alle Anwender."
Warum Daniel hierfür den Internet Explorer 9 empfiehlt? "Mit Internet Explorer 9 können Sie zukünftig Cloud Computing erleben, das so schnell ist und so direkt reagiert wie lokale Anwendungen, die Sie bisher auf dem Computer installieren mussten. Grafiken, Videos und Texte werden nicht mehr nur vom Prozessor, sondern auch von der Grafikkarte bearbeitet. Durch die Unterstützung des neuen Webstandards HTML5 können Videos und Audio-Clips jetzt genau so einfach wie Bilder in Webseiten integriert werden, ohne dass ein zusätzliches Plug-in benötigt wird."
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Ein Video sagt manchmal mehr als 1,000 Worte. Wer sich sich schon immer gefragt hat, wie das mit der Lizenzierung von Microsoft Software in virtuellen Umgebungen aussieht, startet das Video unten. Weitergehende Informationen gibt es auch auf den Internetseiten unserer Lizenzkollegen
Die technische Blibiothek TechNet Library ist um einige gute deutschsprachige Inhalte reicher: mit der Lokalisierung zahlreicher Dokumentationen, Feature-Beschreibungen und How to's rund um den Exchange Server 2010 inklusive Service Pack 1 (SP1) sollten IT Pro nun alles zusammen haben, um eine Exchange-Migration zu planen, die Kommunikationsplattform bereitzustellen und zu warten. Die Startseite zur Exchange 2010 Library finden Sie hier http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb124558.aspx
Weitere nützliche Links
Die Migration von Anwendungen in die Cloud heißt nicht, dass Vor-Ort-Ressourcen gänzlich abgelöst werden. Für die Integration der lokalen mit den Cloud Ressourcen gibt es mehrere Ansätze. Wie sich dies in Windows-Azure-Umgebungen umsetzen lässt, erklärt Holger Sirtl in diesem Beitrag auf tecchannel.de.
Weiterlesen auf tecchannel.de
Das Botnet-Trojaner unter anderem Kreditkartendaten von den von ihnen befallenen PCs klauen, ist ein alter Hut. Die meisten der Schädlinge bringen Tastatur-Logger und andere Datenstaubsauger mit und übermitteln die abgegriffenen Informationen dann an ihren Kontrolleur im Cyber-Untergrund.
Wie der US-Journalist Brian Krebs in seinem Blog schreibt, geht das SpyEye getaufte Botnet noch einen Schritt weiter: Der Autor der Malware hat SpyEye eine Funktion namens Billinghammer mit auf den Weg gegeben. Laut Krebs kann der Botmaster mit Hilfe von Billinghammer zuvor gesammelte Kreditkartendaten an die Bots schicken. Diese kaufen dann automatisch in legitimen Online-Softwareshops die – zumeist wertlosen oder ohnehin als Freeware verfügbaren – Programme ein, die der Botmaster dort zuvor platziert hat.
Um Anti-Betrugstechniken der Online-Shops und Kreditkartenunternehmen zu umgehen, wird der Kauf jeweils von einem PC ausgeführt, der aufgrund seiner IP-Adresse in der Nähe der Rechnungsanschrift der jeweils missbrauchten Kreditkarte verortet werden kann. Laut Krebs werden die Funktionen in Erklärungsvideos des SpyEye-Schöpfers ausführlich beschrieben.
Ob und wie viele Kreditkartenbesitzer bereits Opfer des Shopping-Schädlings wurden, konnte der Journalist nicht ermitteln. Was jedoch feststeht: Wenn sich ein Botmaster der Billinghammer-Funktion bedient, steigen die Chancen für Strafverfolger, den Online-Kriminellen zu stellen. Denn letztendlich muss der Gegenwert der Interneteinkäufe ja irgendwo hin überwiesen oder anderweitig einkassiert werden.
Gastbeitrag von Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft in Deutschland. In seinem eigenen Blog veröffentlicht Michael alles Wissenswerte rund um Schwachstellen in Microsoft-Produkten und die veröffentlichten Softwareupdates.
Diese Nachricht dürfte viele IT Professionals erfreuen: in Deutschland sind vor kurzem die Microsoft Advisory Services ins Leben gerufen worden. Bei der Leistungsbeschreibung habe ich der Einfachheit halber den Text zur entsprechenden Webseite heraus kopiert.
Die Microsoft Advisory Services umschreibt eine beratende Dienstleistung auf Stundenbasis, die proaktiven Support bietet. Typische Szenarien für Advisory Services sind Empfehlungen oder bewährte Methoden, um Probleme im Zusammenhang mit Microsoft-Produkten und -Technologien zu lösen. Diese Szenarien beinhalten Themen wie
Eine Ursachenerforschung ("root cause analysis") ist nicht Teil vom technischen Support, Advisory Service oder Partner Technical Services. Diese Serviceleistung ist nur verfügbar im Rahmen einer Premier-Vertragsvereinbarung.
Ich mag ja reines Marketing-bla-bla (auch als Marketier) nicht immer gut leiden. Aber die zu unserer Microsoft Office Cloud-Lösung trifft den Nagel einfach auf den Kopf (weswegen ich es gleich in die Überschrift gepackt habe). Vor allem deshalb, weil ich mich in den vergangenen Monaten nicht nur beruflich sondern auch im privaten Umfeld sehr viel mit Office WebApps, SkyDrive Online-Speicher und unseren Online-Services - Exchange Online, SharePoint Online etc - beschäftigt habe.
Worum geht's? Gestern abend (mitteleuropäischer Sommerzeit) haben wir ein lang gehütetes Geheimnis gelüftet. Die nächste Generation der Microsoft Online Services aka BPOS aka "Union" werden nun Office365 heißen. Darin enthalten sind Microsoft Office, SharePoint Online, Exchange Online und Lync Online. Live-Meeting? Heißt jetzt auch anders: Lync eben. Also keine Sorge! In 13 (nein bedeuted kein Unglück) Ländern soll es auch eine limitierte Betaphase geben.
Mehr Informationen gibt es derzeit direkt an der Quelle. Auf dem Office365-Blog oder dem Microsoft Office-Blog meiner US-amerikanischen Kollegen oder im US-Pressesenter. Im Auge behalten sollten Sie in diesem Zusammenhang aber auch den deutschsprachigen Office 2010-Blog und den Cloud-Blog meines Kollegen Steffen Krause.
Warum ich so begeistert bin?
Auf Dokumente und E-Mails von jedem internetfähigen Rechner der Welt sicher und problemlos zugreifen zu können, an Projekten spontan oder weil man es auch mal unterwegs bei Freunden oder zuhause auf dem Netbook einfach muss (kurzfristiger Anruf meines Chefs, wer kennt das nicht), der lernt die ständige Verfügbarkeit vertrauter Formate und Programme schnell schätzen.
Alles was ich dazu brauche ist ein Internetbrowser (sowieso am besten einer der neuesten Generation - und - man möge mir als Micrsoftie verzeihen: natürlich IE8 oder IE9 Beta).
Ein neuer Dienst von eEye namens Zero Day Tracker listet öffentlich bekannt gewordene Zero Days übersichtlich auf. Zero Days sind Sicherheitslücken in Software, für die es noch keinen Patch gibt. Sie gelten daher als die gefährlichsten Lücken, da sie vergleichsweise weithin bekannt sind und ohne Gegenwehr ausgenutzt werden können. Taucht eine solche Lücke in Softwareprodukten auf, die millionenfach installiert sind wie Windows, Adobe Reader oder Mozilla Firefox, dann steigt die Infektionsgefahr für Nutzer dieser Software rasant an.
Die Schwachstellen werden – samt der jeweils betroffenen Produktversionen – auf der eEye-Site nicht nur aufgelistet, sondern auch beschrieben und nach Schweregrad klassifiziert. Gleichzeitig versuchen die Sicherheitsexperten von eEye auch, wann immer möglich einen Workaround zu beschreiben. IT-Profis und erfahrene Privatanwender können so ihre Maschinen schützen, bis es ein offizielles Sicherheitsupdate des betroffenen Herstellers gibt.
Wie der CTO von eEye, Marc Maiffret, in einem Interview erklärt, ist die Motivation hinter der Sammlung, einen einfach zugänglichen Ort für diese Informationen zu schaffen. Laut Maiffret listen nur Microsoft und seit kurzem auch Adobe die Zero-Day-Lücken in ihren Produkten öffentlich auf. Alle übrigen Schwachstellen sind zwar im Cyber-Untergrund und dessen Informationsaustauschbörsen hinlänglich bekannt, schaffen es aber nur selten an die Oberfläche.
Im selben Interview erläutert der CTO auch, warum kaum Apple-Software in der Liste auftaucht: Der Meinung von Maiffret zufolge beschäftigen sich Cyber-Kriminelle aufgrund des kleinen Marktanteils nach wie vor weniger intensiv mit Apple-Produkten.
Der Zero Day Tracker will nicht nur betroffene PC-Software listen, sondern auch den Mobil-Markt im Auge behalten. So tauchte auch die jüngste Zero-Day-Schwachstelle in Apples iPhone auf, bis sie von Apple geschlossen wurde.
Als Quellen dienen den eEye-Mitarbeitern nicht nur offizielle Hersteller-Informationen und E-Mail-Listen. Man beobachte auch Foren des Cyber-Untergrunds, in denen sich bösartige Hacker über ihre jüngsten Entdeckungen austauschen.
Die Windows-Azure-Plattform erlaubt es, eine Web-Anwendung in nur wenigen Schritten in der Cloud bereitzustellen. Dieser Beitrag von Holger Sirtl (auf tecchannel.de) erläutert Schritt für Schritt den Weg von der Einrichtung einer eigenen Azure-Subscription bis hin zum ersten, einfachen Cloud Service.
Cloud Computing ist nicht nur in aller Munde, viele IT-Entscheider sitzen längst an ihrer eigenen Cloud-Strategie, um von den Vorteilen - standardisierte IT-Services (fast beliebig) skalierbar, flexibel und Ende sogar günstiger anbieten zu können, zu profitieren. Ein Forum, sich hierzu mit Experten und Kollegen auszutauschen ist die Cloud Conf vom 16. bis 18.11. in Stuttgart.
Architektur, Infrastruktur, Design und Entwicklung stehen dort ebenso im Fokus, wie das Knüpfen neuer geschäftlicher Kontakte. Tracks gibt es für Entscheider und Entwickler. Neben Vorträgen über vorhandene und künftige Lösungen erwarten Sie auch zahlreiche Anwenderberichte sowie Inhalte zu rechtlichen Aspekten.
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18.11.2010Technical Track
18.11.2010Business/ ISV Track
16. - 18.11.2010Kombiticket:Technical Track
16. - 18.11.2010Kombiticket:Business/ ISV Track
Zum nunmehr 2. App-V-Tag laden die deutsche App-V-Usergroup und Microsoft Deutschland für den 19. November nach Unterschleißheim bei München ein. Diue Teilnehmer werden zwischen 9 und 10 Uhr begrüßt, dann starten bereits Sessions für IT Entscheider und Sessions für IT Implementer in zwei getrennten Track. Anmeldung und weitere Information - die Teilnahme ist kostenfrei!
Auf dem Programm stehen unter anderem
Auf TechNet Edge finden Sie übrigens eine Reihe von Videos über das Microsoft Virtualisierungsportfolio, wobei App-V natürlich eine entsprechende Rolle spielt.
Kein Scherz. Aber an Halloween gehen die Lichter aus... zumindest was die Beta-Version von Microsoft Office 2010 angeht. Wer die entsprechenden Hinweis-E-Mails bislang übersehen hat, der sei an dieser Stelle jetzt auf diesen Umstand hingewiesen. Wer - natürlich die finale Version - von Microsoft Office Professional Plus 2010 testen will, dem stehen folgende Wege offen
Mit den Komponenten Windows Server, Windows Client und System Center bietet Microsoft eine Kombinationfür die Konfiguration und den Betrieb von Hosted Desktops. Diese Technologien lassen sich mit dem nötigen Hintergrundwissen und einigen Tipps und Tricks optimal nutzen. Dass ein traditionell installierter und verwalteter Desktop ineffizient und teuer ist, darüber herrscht ein breiter Konsens.
Virtualisiert man einen solchen Desktop, dann überträgt man diese Ineffizienz lediglich in die virtuelle Welt. Effizienz und Kostenreduktion lassen sich nur über eine Desktop-Optimierung erreichen: Entkopplung von Betriebssystem und Applikationen durch Applikationsvirtualisierung, Entpersonalisierung des Endgeräts durch Profilverwaltung und Automatisierung aller Prozesse mithilfe geeigneter Verwaltungswerkzeuge.
Heute veröffentlichte Microsoft die neunte Auflage des Security Intelligence Report (SIRv9) und damit die bisher ausführlichste Darstellung der Bedrohung durch Botnetze. Der Report – der in Kürze auch auf Deutsch zum Download bereit stehen wird – belegt, dass die weltweite Infektionsrate durch Botnetz-Trojaner deutlich gestiegen ist und auch hierzulande die Internetanwender nicht verschont bleiben. Laut SIRv9 rangierte Deutschland in Europa in den ersten sechs Monaten 2010 mit knapp 1.875.000 Infektionen auf dem vierten Platz hinter Spanien, Frankreich und England. Nach einem Anstieg im ersten Quartal ist die Infektionsrate zuletzt wieder um 2,6 Prozent gesunken. Die global am stärksten betroffene Region ist Südkorea mit 14,6 Infektionen pro 1.000 überprüfte Computer. Betroffen sind Privat-PCs und auch Firmenrechner - vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen – gleichermaßen.Das am weitesten verbreitete Netzwerk in Deutschland ist die Botnetz-Familie Win32/Alureon (30 Prozent aller bekannten Botnetze). Win32/Rimecud ist mit einem Anstieg auf acht Prozent auf dem Vormarsch. Deutlich gestiegen ist auch die Verbreitung von Win32/Zbot, was Microsoft auf die zunehmenden Angriffe auf Bankinstitute zurückführt. Die Betreiber von Botnetzen nutzen die Rechenkraft von tausenden gekaperten Computern und ermöglichen dem organisierten Verbrechen so den Versand von E-Mail-Spams, Phishing, Identitätsdiebstahl, Klick- und Vorkassebetrug. Sie setzen alles daran, diese Netzwerke zu erhalten, auszubauen und sich dadurch finanziell zu bereichern. Es gibt aber auch positives zu vermelden: Microsoft hat zwischen April und Juni 2010 über 6,5 Millionen Computer von Infektionen durch Botnetze befreit - das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Um das Säubern der PCs weiter voranzutreiben, hat Microsoft in die neueste Version des Malicious Software Removal Tools (MSRT) Erkennungs- und Entfernungsfunktionen für Zbot (Zeus-Botnetz) integriert. Das schreiben die US-Kollegen des Threat Research & Response Teams in ihrem Blog. Zeus gehört mit den gefährlichsten Bots, da er sich auf Angriffe auf Home-Banking-Anwender spezialisiert hat und inzwischen einen erschreckend hohen Reifegrad erreicht hat.
UPDATE Unter http://www.microsoft.com/germany/office/visio/sehen-heisst-verstehen/maerchen/dankestimme.aspx können Sie ab sofort für die besten Märchen voten!
Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Lösung, mit der Sie komplexe Abläufe in leicht verständliche Bilder verwandeln könnten. Was würde passieren? Sie könnten die Ergebnisse einfacher an Kollegen kommunizieren, würden produktiver werden und könnten dadurch den Erfolg Ihres Teams steigern. Klingt nach einem Märchen? Irgendwie schon. Aber schauen Sie einfach selbst, was man mit Microsoft Visio 2010 so alles machen kann.
Und nun gehen auch Sie unter die Märchenerzähler & gewinnen Sie, erzählen Sie Ihr Lieblingsmärchen mit Visio - Testversion herunterladen, Shapes besorgen und bis zum 12. November einreichen.
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Selbst ist der IT Professional. Wenn auch Sie Ihr Büro oder die Etage der IT-Abteilung verschönern wollen, dann hat Kollege Kay Giza einen guten Tipp: Laden Sie hier eines von 3 hochwertigen Windows 7-Plakaten herunter und fügen Sie einen eigenen (Unternehmens-? oder persönlichen...? oder...) Slogan ein. Schicken Sie mir die pfiffigsten Plakate per E-Mail zu. Eine Auswahl veröffentlichen wir - Einverständnis vorausgesetzt - gerne auf diesem Blog.