Ein heißer Sommer und eine (bislang) erfolgreiche Nationalmannschaft - das erinnert an 2006. Manch einer hatte sich schon gefragt, wo denn der Sommer bliebe, aber das Ganze hatte auch seine Vorteile. Der reduzierte Drang zum Biergarten erlaubte, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen. Und davon gab es viele, zum Beispiel auf dem Microsoft Management Summit 2010 Ende April in Las Vegas, bei der TechEd North America im Mai und schließlich im Juni auf dem deutschen Systemmanagement Summit.

Neuheiten wie am Fließband liefert derzeit der Bereich System Center. Neben aktualisierten Produkten wie Data Protection Manager 2010 und System Center Essentials 2010 gibt es auch neue Mitglieder in der System Center-Familie: System Center Opalis und den System Center Service Manager. Als zentrale Anlaufpunkte für Informationen zu den Microsoft-Systemmanagementprodukten empfehle ich Ihnen das System Center TechCenter und die deutschsprachigen System Center-Produktinformationen. Schauen Sie sich auf alle Fälle auch die Videoaufzeichnungen vom Systemmanagement Summit 2010 an, die jetzt auf TechNet Edge abrufbar sind.

Warum sind diese neuen Produkte so wichtig? Anfangen möchte ich mit ein paar Argumenten für Opalis. Wer größere Serverzahlen/Rechenzentren zu verwalten hat, kann an zwei Stellen seine Aufwände elegant optimieren. (Dass Werkzeuge für das Systemmanagement im Einsatz sind, setze ich dabei voraus.) Ein Punkt ist die Automation von Standardaufgaben des Betriebs, auf Englisch Run-Book Automation genannt. Der Vorteil von Opalis ist, dass es Prozesse automatisieren kann, die über die klassischen IT-Silos hinweg reichen, also verschiedene Disziplinen oder Zuständigkeiten umfassen, beispielsweise Netzwerk, Server und Anwendungsschicht. Der zweite Hebel betrifft heterogene Umgebungen, wo Werkzeuge verschiedener Hersteller integriert werden müssen. Opalis ermöglicht dies mit Integrationspaketen und einem grafischen Designer.

Das zweite neue Produkt, der Service Manager, rundet die System Center-Familie funktional ab und bietet eine umfassende Integration von IT-Prozessen nach ITIL/MOF. Standardaufgaben richtig zu erfassen und den richtigen Leuten zuzuweisen, spart viel Zeit und Geld. Mit Service Manager können Sie genau dies tun und zusätzlich wichtige Informationen zum Kontext mitgeben. Konnektoren zu Active Directory, Configuration Manager und Operations Manager sorgen dafür, dass die korrekten Daten zu Systemen und Anwendungen/Services vorliegen. Auch die prozessgerechte Bearbeitung von Warnungen aus der Betriebsüberwachung fällt mit Service Manager leicht, ebenso wie die Erstellung von Self-Service-Angeboten für Mitarbeiter. Testen Sie Service Manager kostenlos für 180 Tage und schauen Sie sich die Videos Service Manager im Überblick und Smartes IT-Service-Management mit Service Manager an.

Dieser Blog-Artikel entspricht dem Editorial von Michael Korp im TechNet NewsFlash 13/2010 vom 1. Juli 2010. Der kostenlose TechNet NewsFlash informiert Sie alle 14 Tage über die wichtigsten Neuheiten und technischen Ressourcen für IT-Professionals. Sie können den kostenlosen TechNet Newsletter ganz einfach hier abonnieren.