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Ihre Meinung zählt: Was halten Sie von intelligenten Stromzählern?

Ihre Meinung zählt: Was halten Sie von intelligenten Stromzählern?

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Um den Energieverbrauch im Haushalt um bis zu 15% zu senken, muss man nicht zaubern, sondern intelligent Hauselektronik und Geräte aller Art durch Software verknüpfen. Microsoft und RWE haben auf der Cebit 2010 gezeigt, wie so etwas geht. Das entsprechende Video finden Sie hier

Aber wie stehen Sie eigentlich dem Thema intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, gegenüber? Die Ludwig-Maximilians-Universität München führt hierzu eine Studie durch, die wir Ihnen ans Herz legen wollen. Unter dem folgenden Link können Sie Ihre Meinung zu dem aktuellen Thema kundtun. Die anonyme Umfrage dauert etwa 10 Minuten

Comments
  • Ein sehr interessantes Thema. Leider konnte mir die RWE trotz mehrerer Anfragen bis dato keine Auskunft geben, ob bzw. ab wann bei uns (Privathaushalt) ein intelligenter Stromzähler möglich wäre.

    Man darf gespannt sein.

  • Niemand konnte mir bisher darüber Auskunft geben, wie verhindert wird, das solche Geräte flächendeckende Empfangsstörungen auf Kurzwelle und UKW verursachen. Erfolgt die Fernabfrage über das Stromnetz?

  • Solange die Dinger nicht von unbefugten "manipulierbar" sind und obendrein so entstört sind daß sie in keinem Amateurfunkbereich stören.....

    ....dann wäre ich dafür..

  • Wir haben seit ca. einem Monat einen intelligenten Stromzähler von Yello Strom. In der kurzen Zeit war es bereits möglich den Energieverbrauch um bis zu 30% zu senken.  Hervorheben möchte ich hier die umfangreiche Softwareunterstützung, von der Minianwendung für den Desktop zur Anzeige der aktuellen Leistung über die Möglichkeit der Auswertung von Leistung, Verbrauch und Kosten als Webanwendung bis hin zur Möglichkeit des Imports von Daten nach Excel oder SQL Server steht eine breite Palette zur Verfügung. Positiv zu bewerten ist auch die direkte Abrechnung der monatlichen Stromkosten entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch, Abschlagszahlungen auf Grund von Hochrechnungen gehören damit der Vergangenheit an. Zusammenfassend bleibt zu sagen dass das Thema von Yello optimal umgesetzt worden ist.

  • Fernablesbare Zähler für Wasser und Wärme habe ich schon mehrere Jahre. Ist 'ne feine Sache. Bei allem, was zum Energiesparen beiträgt, darf man aber die Gesamtenergiebilanz nicht aus dem Auge verlieren. Und rechnen muss es sich auch. Wenn der Zähler 20 Euro mehr kostet und ich 1 Euro im Jahr dadurch an Stromkosten einspare ist das Unsinn. Und die Mehrkosten für den Zähler werde mit Sicherheit ich als Kunde tragen.

    Was draus wird? Man wir sehen.

  • Bei aller Hype für den intelligenten Stromzähler darf man die Sicherheit der daraus gewonnenen Daten nicht vernachlässigen.

    Das Recht, wer wann auf die gewonnenen Daten zugreifen darf ist noch völlig ungeklärt. Durch Verbrauchsveränderung kann z.B. durch Dritte festgestellt werden ob sich eine zusätzliche Person im Haus befindet. Oder wer schützt den Kunden davor, wenn zukünftig der Hauswirt feststellen will ob wirklich nicht der Besuch länger verweilt oder der Arbeitgeber feststellt, ob wirklich der krankgemeldete im Haus ist.

    Grundsätzlich besteht hier noch eine gesetzliche Lücke, wer auch beim Stromlieferanten auf diese Daten zugreifen darf. Theoretisch ist es möglich anhand des lastganges festzustellen ob sich eine Person in der Wohnung oder Haus befindet. Diese Daten können für kriminelle Zwecke oder durch unseren überaus findigen Innenminister genutzt werden.

    Auch eine Weiterverarbeitung für Werbezwecke ist denkbar.

    So nett es auch ist, die Stromdaten auch einem Display oder auf dem eigenen Rechner zu verfolgen, aber die Rechtslage über die Hoheit der Daten ist ungeklärt.

    Dazu kommt noch, das es dann immer schwieriger wird gegen zu hohe Strompreise vorzugehen. Die Stromanbieter können dann nämlich bis auf den mind. notwendigen Strombedarf die Zufuhr drosseln.

    Weiterhin ist dies nur die Vorstufe, angedacht ist es auch, bei Verbrauchsspitzen (bundesweit) einfach die Leistung über diese Smart Meter zu drosseln.

    Weiterhin gibt es noch keinen Standard, so das bei einem Anbieterwechsel auch dieses Smart Meter gewechselt wird.

    Das einfach mal nur zum Gedankenanstoss

  • Wieso intelligent? Die Intelligenz sollte davor stehen .... oder macht das Ding die Lampen aus wenn man nicht im Raum ist?

  • Ich wüsste nicht, warum ich einem Netzbetreiber es überlassen sollte wann mein Eisschrank läuft und wann nicht.

    Klar versuchen die Netzbetreiber an die "wertvollen" Infos der Verbraucher zu kommen... ich frag mich nur warum wollen sie das?

    Letzendlich ist es doch so, dass der Verbraucher gerne wüsste was in Sachen Strom zu Hause abgeht... tut es da nicht ein einfacher Stromzähler den man einfach an die Geräte hängt?

    Oder noch besser: Stromzähler mit WLan die den Verbrauch aufzeichnen und die Daten per Webinterface zur internen Auswertung weiterleiten... ich wüsste nicht was solche Daten einen Netzbetreiber angehen?

    Aber leider wird der Netzbetreiber freiwillig keine Stromzähler / Gaszähler / Wasserzähler mit Interface zur Verfügung stellen - denn dann hätte ja nur der Verbraucher etwas davon.

    Ich wette ebenfalls, dass die Daten des Verbrauches garantiert ausgewertet und weiter verkauft werden... Der Verbraucher wird das ja nicht merken, oder doch?

    Auf jeden Fall gibt man auf diese Art und Weise sehr viel von seinem Leben preis... ähnlich wie mit Müll aus der Mülltonne... allerdings diesmal personifiziert:

    Wie oft wird gewaschen, wie oft wird gekocht, wie lange wird Fernsehen geschaut etc... das dürfte die Industrie unheimlich interessieren ;-)

    Und wenn man dann noch die Daten bei den Netzbetreibern komplettiert: Stromzähler 1: Panasonic Fernseher, 2. Miele Waschmaschine... usw... geil.

    Ach für die Leute die es nicht glauben mögen:

    Schon mal Anrufe von Marketingfirmen bekommen? Wo die Eure Daten her haben... klar gekauft... und für wieviel? Im Schnitt zwischen 1,00 Euro - 2,00 Euro pro Adresse, je nach dem welche Zusatzinformationen mitgeliefert werden.

    Was wäre solch eine Adresse für einen Waschmaschinenhersteller wert wenn man die Zusatzinformation: Nutzungszeiten, Stromverbrauch, Wasserverbrauch und derzeitiges Fabrikat (was man ja selber angegeben hat) mitliefern würde?

    3,00 Euro? 4,00 Euro?

    Und jetzt rechnet mal die Haushalte eines Netzbetreibers hoch, der dann diese Daten natürlich niemals an viele Firmen weiterverkaufen würde!!!! Da kommen Millionen zusammen - nettes Nebenbeigeschäft, oder?

    Aber natürlich will man nur das Beste für den Verbraucher: Kosten sparen - denn dann kann man wieder die Preise anheben der Umsatz darf ja nicht zurück gehen... und nebenbei, am bestene durch eine Tochterfirma kommen nich mal ein paar Millionen rein... super Sache!

    In diesem Sinne!

    Ps: Wer seinen Verbrauch heute schon messen will schaut mal bei Conrad oder ELV vorbei...

  • Mit keiner Antwort wird bei der Befragung auf das Störpotential der Datenübertragung via 230V -Hausverteilungen ----PLC--- eingegangen

    Solche Tatsachen exestieren heute anscheinend nur noch in ALTEN Lehrbüchern---und die werden von unserer heutigen fachlichen "elektrotechnischen " Elite anscheinend nicht mehr gelesen

  • Für sich allein genommen ist solch ein intelligenter Stromzähler sicher eine feine Sache. Aber leider paßt er derart gut in das Gesamtkonzept einer regulierten und limitierten Wirtschaft, daß ich solch ein Ding niemals in mein Haus lassen werde.

    Man denke an die Klimalüge: Ziel und Plan gewisser Politiker ist eindeutig die Begrenzung der persönlichen Entscheidungsfreiheit. nicht mehr ich allein entscheide, welche Lichtform ich daheim verwende, welches Auto ich fahre oder wie und wann und wieviel Strom ich verbrauche. Eine allmächtige Regierung nimmt mir all diese Entscheidungen ab. Ist bequem, nur leider bin ich dann nicht mehr als nur noch ein Sklave.

    Um der Freiheit Willen lehne ich solche intelligenten Stromzähler ab.

  • Ich bin gegen diese Art der Datenübertragung. Es ist ein offenes Geheimnis, das von der Herstellerlobby gerne verheimlicht wird, aber diese Art der Datenübertragung (ob nun PLC oder wie man es auch sonst nennen mag) verursacht zumindest im Kurzwellenbereich ein enormes Störspektrum, was den (gesetzlich zugesicherten) Rundfunkempfang stören kann, selbst wenn so ein Gerät "nur" im übernächsten Nachbarhaus eingesteckt ist. Auch ist der Empfang oder die Nutzung anderer Funkdienste im von PLC genutzten Spektrum oft unmöglich.

    Ich werde mir freiwillig keinen solchen Stromzähler oder sonst noch was einbauen oder einbauen lassen. PLC verwandelt das häusliche Stromnetz, welches garnicht für die Datenübertragung ausgelegt ist, in eine riesige Antenne, in derren Mitte man selbst sitzt, das ist nunmal Fakt.

    Und der Stromspar-Gedanke... ich glaube kaum dass ich mich abends hinsetzen werde um in einem Programm Verbrauchsspitzen zu finden, nur um danach zu rätseln was ich denn vor 3 Tagen mittags um 2 eingeschalten hab. Alles was an der Steckdose hängt frisst Strom, und jeder Raum der beleuchtet wird ohne dass jemand darin ist, auch. Dafür brauch ich keine Software und kein Gerät, das auf einer Technik basiert, die zu massiven Störungen führt...

    Wer mehr wissen möchte:

    www.powerline-plc.info

    www.darc.de/referate/emv/

    www.addx.de/plc/plc.php

    www.muenster.de/~dl5qe/

    www.qsl.net/dh7uaf/plclinks.htm

  • Von der Idee der Smart Meter könnte ich mich begeistern lassen, allerdings nur hausintern. Niemanden Dritten gehen meine Stromdaten im Detail etwas an.  Wer will schon garantieren wollen, das nicht die ersten Malwares für Smart Meter unterwegs sind, die irgendwann ein Stromverbrauchsprofil meines Haushalts erstellen oder sogar automatisch meine Elektogeräte steuern könnten!

  • Ich halte absolut nichts davon. Die Komplexität solcher Systeme gerät schnell aus dem Ruder und dann braucht man Systeme um die Systeme zu verwalten usw. Wozu das alles? Als nächstes soll man dann nur Wasser entnehmen, wenn gerade wenig entnommen wird oder oder das Brot kostet zwischen 11:30 und 13:30 besonders viel, weil alle in der Mittagspause einkaufen. Den Schwachsinn der stark fluktuirenden Preise kann man an Tankstellen beobachten. Was ist das für ein Leben in dem man zu jeder Minute alles und jedes irgendwie zeit-, mengen-, druck-, temperatur-, feuchte-, helligkeits-, usw-abhängig bekommen oder kaufen kann?

    Ein System das nichts anderes macht, als eine Aktion abhängig vom Strompreis auszulösen kann man ausserdem nicht als intelligent bezeichnen. Das hätte man auch schon vor 50 Jahren haben können, wenn jemand auf die blöder Idee gekommen wäre oder der Anflug eines Nutzens zu sehen gewesen wäre. Das Ganze ist allenfalls eine relativ primitive Steuerung. Schaut man auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent) so bezieht sich der Begriff "intelligent" auch nur auf Menschen - oder zumindest Lebewesen. Ein Stromzähler kann damit auch sprachlich nicht als intelligent bezeichnet werden.

  • Mir ist noch nicht klar, wie die Datenübertragung vom Kunden zum EVU gehen soll. Eine Möglichkeit wäre die Datenübertragung vom Kunden über das Stromnetz zur nächsten Trafostation und von dort dann mit mehr Energie über das Mittelspannungsnetz zum EVU (Stromversorger) dies alles erfordert, gerade auf dem Land aber noch viele Investitionen. Wer bezahlt die? Klar, der Verbraucher letztendlich über den Strompreis!

    Lokale Maßnahmen beim Stromverbraucher bringen  meiner Meinung nach mehr Einsparung!

  • Wann werden die Fragen hier endlich ergänzt im Bezug auf das technisch nachweisbare vorhandene Störpotential bei der Anwendung von ---PLC---bei der Datenabfragung dieser neuen Stromzähler, speziell bei der angestrebten  zeitnahen Abfragung von aktuellen Verbraucherdaten ,inhouse,via 230V PLC-Netz(MODEMS) in Verbindung mit dem schon vorhandenen Telefon/Internetanschluss beim Stromkunden

    Hier wird doch bestimmt Wert darauf gelegt eine "wissenschaftlich fundierte Arbeit " abliefern zu können , speziell von einer Uni,----und keines der sonst üblichen  Lobby-Gefälligkeitsgutachten im Zusammenhang mit der PLC-Problematik

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