Vor allem beim Erstellen von Dokumentvorlagen benötigen Sie häufig Texte, um Formatierungen auszuprobieren oder Formatvorlagen zu erstellen. Texte wie "jklö asdf" oder auch umgekehrt helfen da nicht sehr. Ganze Webseiten beschäftigen sich inzwischen mit der Erstellung von sog. Blindtexten.

Wer jedoch mit Word arbeitet, hat das nicht nötig, denn Word kann selber für "sinnvolle" Blindtexte sorgen, wenn dafür die richtige Formel eingegeben wird. Seit Word 2007 gibt es sogar zwei verschiedene Arten von Blindtext, den für „Normaluser“ und den für die „Intelektuellen“.

Bis Word 2003 war der Blindtext ein einfallsloser Satz, der vielleicht noch im englischen einen Sinn hatte und alle Buchstaben des Alphabets enthielt, in Deutschland hatte man eher den Eindruck, dass der Erfinder des Textes etwas zu tief ins Glas geschaut hatte. Oder was halten Sie von dem Satz "Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern."?

Die englischsprachigen Nationen hatten es mit einem schnellen braunen Fuchs und einem faulen Hund zu tun "The quick brown fox jumps over the lazy dog."

Seit Word 2007 sieht das anders aus. Nicht nur, dass man lange Texte in der Landessprache erstellen kann, ohne mehr als 10 Zeichen zu tippen, die noch dazu einen gewissen Sinn haben, nein, es ist auch möglich Texte in lateinischer Sprache zu erstellen ohne jemals Latein gelernt zu haben. Da es die Technical Preview von Microsoft Office 2010 bisher nur in englisch oder japanisch gibt, sind  - je nach Version – die Texte die erstellt werden können, natürlich auch nur in der Versionssprache vorhanden. Wie Sie die Formeln für Blindtexte einsetzen können, erklärt der Artikel  in der Knowledgebase des Forums „Office 2010 Hilfe“.

Die Autorin Ursula Eilers ist MVP für Office Systems und Autorin des bei Microsoft Press erschienenen Buchs „Warum die gleiche Arbeit zweimal machen – Die Office-Anwendungen im Zusammenspiel“. Sie betreibt das MS Office-Magazin und die beiden Office-Communities Office 2007 Hilfe und Office 2010 Hilfe.