Was ich schon lange geplant hatte, versuche ich nun Wirklichkeit werden zu lassen. Derzeit installiere ich eine neue Demoumgebung für die Präsentation der Microsoft Server Virtualisierung (Hyper-V & System Center) in Kunden Workshops. Die Umgebung ist in diesem Fall komplett in Deutsch gehalten. Dies nehme ich zum Anlass in den nächsten Tagen (und/oder Wochen :-)) über den Aufbau das heißt die Installation und Konfiguration zu dokumentieren.

Bei diesen Artikeln werde ich zum Teil von meinen direkten Kollegen oder von Kollegen von Microsoft Consulting Services (MCS) unterstützt.

Kurz zu der Hardware, in meinem Fall habe ich 2 Notebooks zur Verfügung. Warum macht der das mit Notebooks, wird sich jetzt der eine oder andere Fragen. Also erstens, weil ich’s kann :-), aber Spaß beiseite, das wichtigste ist, dass meine Umgebung sehr einfach transportabel sein muss und da bieten sich Notebooks an. OK, ich habe im Büro auch eine “richtige” Umgebung, d.h. mit Server-Hardware. Die Hardwareausstattung für das erste Notebook sind 4 GB und für das Zweite 8 GB RAM. Jeweils mit 2 HDDs, damit auch genügend Platz vorhanden ist.

So beginnen wir mit den ersten Vorbereitungen. Auf beiden Notebooks habe ich Windows Server 2008 R2 DE in der Enterprise Edition installiert. Außerdem wurde von mir auf beiden Rechnern Hyper-V eingeschaltet und auf dem “kleinen” Notebook eine erste Virtual Machine eingerichtet. Beides habe ich schon mal beschrieben und kann hier nachgelesen werden:

Als Vorbereitung für den Windows Failover Cluster und das Management benötige ich ein Active Directory (AD). Für einen Standard Hyper-V Server wird kein AD benötigt.

Die erste VM ist bei mir der Domain Controller (ADDC) welchen ich so einstelle, dass er immer startet.

UEBERSICHT_Host1-2

Das eigentliche Erstellen eines Domain Controller beschreibe ich nicht, da ich davon ausgehe, dass dies bekannt ist.

Nach dem Erstellen des Domain Controller konfiguriere ich das Basisnetzwerk also IP Adressen usw. und füge die Hosts dem AD als Domain Mitglied zu. Hin und wieder bekomme ich die Frage, ob die Hosts auch Mitglied eines ADs sein sollten. Natürlich! Warum? Unter anderem kann dadurch sichergestellt werden, dass alle Hosts u.a. mit den gleichen Sicherheitseinstellungen versehen sind. Des Weiteren wird die Authentifizierung dadurch deutlich vereinfach.

Die nächsten beiden Screenshots zeigen die vorbereiteten Hosts:

UEBERSICHT_Host1

UEBERSICHT_Host2

Sämtliche Konfigurationen sind für eine Test- oder Demoumgebung geeignet, können aber in einer produktiven Umgebung nicht geeignet sein.

Viel Spaß beim Virtualisieren

Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)

VM sticker green