Vor kurzem hat im Brüssel der Innovation Day stattgefunden. Wie es den Anschein hat dürften dort einige sehr interessante Themen angesprochen worden sein. Zumindest haben gleich zwei meiner bloggenden Kollegen unabhängig voneinander darüber bercihtet:

Harald Leitenmüller's WebLog:

Beim Innovation Day in Brüssel am 9. November stand die Stärkung des europäischen Wirtschaftraum im Mittelpunkt. Zwei wesentliche Aspekt, um dieses Ziel zu verfolgen sind die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Förderung von Forschungstalenten von Morgen. So hat es auch die Europäische Kommission erkannt und als eines der "Wachstumsgene" für die europäische Wirtschaft bezeichnet. D.h. die Investition in Ausbildung und Forschung, bzw eine engere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Akademie ist unbedingt notwendig, um neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Im folgenden Bericht ist dargelegt, wie Microsoft und Microsoft's Partner-Eco-System die Mission zur Stärkung Europa durch Forschung und Innovation umsetzen.

 „Bei Microsoft stehen wir vollständig hinter der Strategie der Europäischen Union im Hinblick auf Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen, und sind der Ansicht, dass auch der Privatsektor sein Engagement beim Erzielen von Ergebnissen für Europa verstärken sollte. Demnach investieren wir in eine neue Generation praktischer Partnerschaften, mit denen Europa ihre wichtigsten Ziele wird erreichen können.“

Jean-Philippe Courtois, Vorsitzender Microsoft International

Ein paar interessant Fakten aus diesem Bericht:

  • Informationstechnik hat im Jahr 2005 7,9 Millionen neue Arbeitsplätze in Europa geschaffen (IDC)
  • 600.000 Microsoft Partnerunternehmen weltweit
  • 37% (2,8 Millionen Arbeitsplätze) der ICT Industrie wurde durch das Microsoft Eco System geschaffen
  • 57% der gesamten Europe Steuereinahmen wurden durch das Microsoft Eco System generiert
  • Microsoft wird im Jahr 2007 USD 500 Millionen in Europa investieren

Mehr Information zur Veranstaltung selbst findet man hier....

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tlutz - IMHO 

Und die dänische Firma ImasoftAps hat sich das vielleicht auch durch die besonders schöne optische Darstellung ihrer Lösung verdient. Gezeigt wurde "CrimeSceneNet", eine bereits auf Windows Vista basierende Lösung für die europäischen Kollegen der Miami, N.Y. und Las Vegas Cops. Damit kann eine 3D-digitale Darstellung eines Tatorts erstellt werden, samt Panorama-Rundumsicht und Speicherung der gesicherten Beweise in einer Datenbank, welche die nachträgliche forensische Untersuchung inklusive Querverweisen zu ähnlichen Fällen möglich macht. Welche erweiterten Ermittlungsmöglichkeiten durch eine europaweite Vernetzung der Datenbanken denkbar sind - wie es beispielsweise jetzt schon ansatzweise mit den nationalen DNA Datenbanken passiert - wäre wohl nur durch die unterschiedlichen nationalen Gesetzeslagen, allen voran des Datenschutzes, limitiert.

Gerhard

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