Erste „Expertenrunde“ im IT-Systemhaus der BA ein voller Erfolg

Green IT – vom Modewort zum Trendsetter

Nürnberg, 8. Juli 2009 – Unter dem Motto „Die BA-Informationstechnik lädt ein“ fand am Dienstag Nachmittag das erste Expertennetzwerk im IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit (BA) statt. Im Mittelpunkt des Events – das den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe mit verschiedenen IT-Themen bildete – stand das Thema „Grüne IT“. An der neu geschaffenen Plattform für einen offenen und konstruktiven Dialog nahmen Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung teil. Neben Referenten von Microsoft, Hewlett Packard und Fujitsu stellte auch die BA-Informationstechnik ihre Green IT Aktivitäten vor.

BA-Vorstand Raimund Becker begrüßt diesen direkten Dialog: „Nur ein gezielter Austausch führt zu neuen Perspektiven und Ideen – und damit schließlich zum Erfolg“.

Der Begriff Grüne IT ist in aller Munde: Messen wie die CeBIT widmen sich diesem Thema, auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geben ihrer Informationstechnik gerne einen grünen Anstrich. Das IT-Systemhaus stößt mit dem ersten Expertennetzwerk nun einen konstruktiven Erfahrungsaustausch an. Dass ökologische Interessen auch ökonomische Vorteile mit sich bringen, bewiesen die Praxisberichte von Green IT-Experten von Microsoft, Hewlett Packard, Fujitsu und des IT-Systemhauses der BA – und unterstrichen dies mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten sowie der dazugehörigen grünen Strategie.

„Als Entwickler und Betreiber einer der größten IT-Landschaften Deutschlands sehen wir uns in der Pflicht, Erfolge auch im Umweltbereich mit anderen zu teilen und offen zu diskutieren“, so Klaus Vitt, CIO und Geschäftsführer des IT-Systemhauses der BA. „Natürlich lernen wir auch gerne dazu, daher waren die Vorträge und Diskussionen für uns ein echter Gewinn.“ Diese Meinung teilt er mit Dr. Bernd Kosch, der als Leiter des Bereichs Umwelttechnologie bei Fujitsu Technology Solutions über heutige und künftige Innovationen und Einsparmöglichkeiten im Hardwaresektor referierte. Michael Kaminski-Nissen, Umweltmanager bei Hewlett Packard, sprach über die Einsparpotenziale, die sich durch eine grüne IT ergeben. Sein Vortrag stand unter dem Motto „Green IT rechnet sich.“ Aus Software-Sicht beleuchtete Frank Koch, Infrastrukturarchitekt bei Microsoft, das Thema. Das „Energiesparen mit Windows“ weit über die landläufig bekannten Tools hinaus geht, war der Tenor seines Vortrags.

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Rudi Hey, Leiter des Geschäftsbereichs Global Service beim IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, berichtete aus der Praxis einer der größten IT-Landschaften Deutschlands. Neben dem preisgekrönten System iON zur gezielten An- und Abschaltung der rund 167.000 Arbeitsplatz-PC ging es in seinem Vortrag vor allem um die Konsolidierung von Rechenzentren und die Einbindung von Green IT Aktivitäten in die Gesamtstrategie. Die Kennzahlen, die er am Ende seines Vortrags nannte, belegten dann auch die positiven Ergebnisse der Strategie rund um die grüne IT.

Besonders interessant für die Teilnehmer war neben den Referaten und anschließenden Diskussionen auch der jeweilige Ausblick in die Zukunft. Für die Teilnehmer stellte sich hier immer die Frage „Wo steht mein Unternehmen? Was ist machbar und realistisch?“

Über die BA-Informationstechnik:

Mit 1.800 Mitarbeitern und 167.000 vernetzten Arbeitsplätzen zählt die Informationstechnik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu einer der größten IT-Landschaften in Europa. Die BA-Informationstechnik stellt bundesweit die Abwicklung aller Geschäftsprozesse der Agenturen für Arbeit und der ARGEn (Arbeitsgemeinschaften) sicher. Der Geschäftserfolg aller Dienststellen der BA und der ARGEn hängt unmittelbar von der Qualität der IT-Services ab. Mit den von der BA-Informationstechnik entwickelten Applikationen werden die Kernprozesse der Bundesagentur für Arbeit – z.B. Beratung, Arbeits- und Ausbildungsvermittlung sowie die Zahlung von Geldleistungen – unterstützt.