Gestern schrieb ich über Softwareverteilung mit Gruppenrichtlinien. In der Praxis sind viele Verteiljobs jedoch eigentlich Konfigurationsjobs, d.h. es wird keine Software installiert sondern lediglich Einstellungen verteilt. Das sollte man jedoch eigentlich nicht mehr mit Softwareverteilung machen. Auch Logon Skripte sind hierfür nur eine bedingt gute Wahl. Besser ist es, das ganze über Gruppenrichtlinien zu machen. Die Group Policy Preferences, welche mit Windows Server 2008 bzw. Windows Vista SP1 eingeführt wurden und bis zu Windows XP SP2 zurückreichen, helfen hier extrem. Was alles machbar ist, wird auf den TechNet Seiten zu Gruppenrichtlinien beschrieben.

Eine Einführung in die Group Policy Preferences finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc731892.aspx, die beliebtesten Downloads unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsserver/grouppolicy/cc817592.aspx

Einen guten Start bieten auch der GPOAccelerator, welcher die wichtigsten Einstellungen zusammenfasst und Ihnen erlaubt, direkt die Sicherheitsempfehlungen von Microsoft für Windows XP; Vista, Windows Server 2008 und Microsoft Office umzusetzen.

Und wenn Sie schon eimal wissen möchten, was mit Windows Server 2008 R2 kommt, lesen Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd367853.aspx einen ersten Überblick. So gibt es neue Skripting Möglichkeiten durch spezielle WindowsPowerShell Cmdlets (inkl. Logon etc Skripte), neue Preferences z.B. für IE8 oder Tasks und die Energieeinstellungen und ein neues Benutzerinterface.

Sie sehen, es wird langsam Zeit, sich von unnötigen Verteiljobs oder Logonskritpen zu trennen und stattdessen eine zentrale Konfigurationsmöglichkeit zu wählen, die sich seit 9 Jahren weltweit bewährt.