Bekanntlich ist der Mainstream-Support für Windows 2000 bereits beendet. Aber auch der erweiterte Support, der einem noch Sicherheitupdates garantiert, geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am 13.7.2010 ist Schluss, wie man auf den Microsoft Seiten nachlesen kann.

Was bedeutet das für Sie als IT Manager? Wenn noch nicht geschehen, so sollten Sie sich nach nun rund 9 Jahren endlich um ein Nachfolgebetriebssystem für Ihre Desktops und alten Server kümmern. Denn ohne Sicherheitsupdates sollten Sie kein System mehr in irgendein Netzwerk bringen, die Risiken sind viel zu groß; und jemand wird für solche Entscheidungen haften müssen. Glücklicherweise wurde diese Woche ein passende Lösung angekündigt: Windows 7. Windows 7 bietet viele Vorteile wie Anwendungskompatibilität zu Windows Vista (so dass bereits durchgeführte Tests für Windows Vista schneller auf Windows 7 wiederholt werden können), geringeren Bedarf an Systemresourcen, um z.B. auch auf aktuellen Netbooks eingesetzt werden zu können und Neuerungen, um neue Einsatzmöglichkeiten zu erlauben wie bessere Unterstützung von Heimarbeitsplätzen oder mobilen Rechnern. So kann eine Einbindung von Systemen ins Firmennetz ohne teure VPN Anlagen erfolgen, was Ihr IT Budget deutlich entlastet und die Akzeptanz der Endbenutzer erhöht.

Müssen Sie jetzt Ihre Windows Vista Projekte stoppen? Auf keinen Fall. Windows Vista SP1 ist der richtige Schritt auf dem Weg zu einem modernen IT Arbeitsplatz und heutzutage die beste und sicherste Wahl. Und es ist bereits verfügbar, während Windows 7 noch in einer Beta-Phase ist und somit nicht für einen flächendeckenden, produktiven Einsatz geeignet ist. Alle Erfahrungen, die Sie mit Windows Vista sammeln werden Ihnen später auch für Windows 7 helfen. Und wenn Sie noch auf Windows 2000 setzen, so ist es höchste Zeit, anzufangen.

Weitere Informationen finden Ihre Techniker unter http://technet.microsoft.com/de-de/windows/bb882215.aspx oder Sie auf dem IT Manager Portal.