Da die Frage nach den Editionsunterschieden immer wieder an mich herangetragen wird und im Markt nicht jeder richtig informiert ist, habe ich auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen einmal eine (inoffizielle) Featureliste erstellt, die die Unterschiede zwischen den einzelnen Windows 7 Editionen (SKUs) aufzeigt.

Die bei uns relevanten Editionen sind Windows® 7 Home Premium für den Privatanwender und Windows® 7 Professional für den Einsatz in Unternehmen. Windows® 7 Home Basic steht nur in den sogenannten Emerging Markets zur Verfügung, während dagegen Windows® 7 Starter nur für OEMs beziehbar ist. Die Limitierung auf drei gleichzeitig laufende Anwendungen, die in der Beta-Phase von Windows 7 im Gespräch war, ist in der endgültig vom Tisch.

Windows® 7 Enterprise und Windows® 7 Ultimate spielen eine Sonderrolle. Sie unterschieden sich – im Gegensatz zu den Windows Vista-Versionen – nicht in der Austattung, sondern lediglich in der Art und Weise der Lizenzierung. Enterprise ist für Volumenlizenzkunden mit Software Assurance erhältlich und erlaubt die Aktivierung über einen unternehmenseigenen KMS-Server. Notwendig ist dafür der Schlüsselverwaltungsdienst (KMS) 1.2 für Windows Server 2003 Service Pack 2 (SP2) oder höher. Er steht für 32bit- und 64bit zur Verfügung:

Die Ultimate-Edition schließlich richtet sich an Enthusiasten, die alle Funktionen von Windows nutzen und an Firmenkunden, die keinen Volumenlizenz-Vertrag mit Software Assurance abgeschlossen haben, aber trotzdem Funktionen dieser Editionen wie Bitlocker oder Boot from VHD nutzen wollen.

Was mir bisher positiv auffiel: Sowohl die Fax & Scan-Anwendung, als auch die Image-basierende Kompletsicherung (Systemabbild oder Complete PC Backup) sind jetzt auch in Home Premium enthalten und können somit von nahezu allen Anwendern genutzt werden.

Windows 7 Key Features nach SKUs

Windows 7 Key Features nach SKUs