Die fünfte Ausgabe des Security Intelligence Reports (SIR) von Microsoft analysiert das erste Halbjahr 2008 und zeigt detailliert aktuelle Trends in Sachen Entdeckung, Veröffentlichung und Ausnutzung von Softwareschwachstellen auf sowie die Entwicklung und Verbreitung von Malware. Der SIR basiert dabei auf Daten von weltweit über 100 Millionen PCs, die durch das Microsoft Malicious Software Removal Tools zumeist im rahmen des monatlichen Patchdays gescannt wurden.

Der Report zeigt hinsichtlich der Verbreitung von Malware als Ergebnis, dass immer mehr Viren, Würmer und Trojaner erfolgreich PCs befallen. So wurden zum Beispiel 43 Prozent mehr Schädlinge entdeckt als noch im Halbjahr zuvor. Auch in Deutschland stieg die Infektionsrate um immerhin 20 Prozent an. Da gleichzeitig die Anzahl der entdeckten Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten sank - ein Resultat des erfolgreichen Einsatzes des Security Development Lifecycles (SDL) - nehmen die Schädlinge verstärkt Schwächen in Anwendungen anderer Hersteller ins Visier. Der SIR belegt, dass 90 Prozent aller aufgetauchten Lücken in Anwendungen gefunden wurden und lediglich zehn Prozent auf das Konto der Betriebssysteme gehen.

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