.: Daniel Melanchthon :.

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Secondlight - Surface 2.0

Secondlight - Surface 2.0

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Microsoft stellte heute auf der der Professional Developers Conference (PDC) in Los Angeles zum ersten Mal den Nachfolger von Surface vor. Getauft auf den Namen Secondlight kann ein solches Gerät nicht nur ein Bild auf das Display des Tisches, sondern zeitgleich und synchron auch ein zweites auf zum Beispiel ein Blatt Papier projizieren. Die Oberfläche des Tisches besteht dabei aus einer lichtdurchlässigen Plastikscheibe. Mit Hilfe einer elektronischen Steuerung kann diese Scheibe von transparent auf diffus geschaltet werden. Wenn man diese Umschaltung schnell genug vornimmt, kann das menschliche Auge nicht mehr folgen und das Gehirn glaubt, zeitgleich ein Bild auf dem Display und ein zweites auf dem Blatt Papier darüber projiziert zu sehen.

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Die Technologie erlaubt es, zu einem Bild auf dem Hauptschirm zusätzliche Daten wie zum Beispiel Hintergrundinformationen, Notizen, Zoom-Ansichten, etc. auf dem zweiten ("Second") darzustellen. Dabei erscheint das Zweitdisplay, als wenn es vom Erstdisplay beleuchtet ("light") wird. Da die technische Realisierung von Multitouch auf dem Surface durch Infrarotkameras erfolgt, kann man damit auch die Berührungen auf dem Zweitdisplay überwachen. Es ist damit möglich, auch auf dem Zweitdisplay das Gerät via Multitouch zu bedienen - man hat dann also eine Art Minisurface in der Hand. Selbst die Neigung des Zweitdisplays wird erkannt und die Projektion entsprechend angepaßt.

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Weitere Informationen veröffentlicht Microsoft Research in dem Whitepaper Going Beyond the Display: A Surface Technology with an Electronically Switchable Diffuser:

We  introduce a new  type of  interactive surface  technology based on a switchable projection screen which can be made diffuse or clear under electronic control. The screen can be continuously  toggled  between  these  two  states  so  quickly that  the  switching  is  imperceptible  to  the human eye.  It  is then  possible  to  rear-project what  is  perceived  as  a  stable image onto  the display  surface, when  the  screen  is  in  fact transparent for half the time. The clear periods may be used to  project  a  second,  different  image  through  the  display onto  objects  held  above  the  surface. At  the  same  time,  a camera mounted behind the screen can see out into the environment. We explore some of the possibilities this type of screen  technology  affords,  allowing  surface  computing interactions  to  extend  „beyond  the  display‟. We  present  a single self-contained system that combines these off-screen interactions  with  more  typical  multi-touch  and  tangible surface  interactions. We  describe  the  technical  challenges in realizing our system, with the aim of allowing others  to experiment with these new forms of interactive surfaces.

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