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Exchange Server 2003 und das langsame Herunterfahren bei Installation auf dem einzigen DC

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Mit Exchange Server 2003 SP2 auf Windows Server 2003 SP1 ist das Problem gelöst, dass der Server sehr lange zum Herunterfahren oder Neustart braucht. Ursache war ja bekanntlich, daß das Active Directory zu schnell beendet wurde und Exchange beim Beenden seiner Dienste keine Anfragen vom Active Directory mehr beantwortet bekam. Das führte dazu, daß die Anfragen auf den TCP/IP-Timeout warteten und der Server gut und gerne 15-20 Minuten zum Herunterfahren oder Neustart brauchte, wenn man nur einen DC im LAN hatte und Exchange auf diesem installiert war. Dieser Schönheitsfehler war bisher zum Beispiel durch ein simples Shutdown-Skript umgehbar.

Was genau hat sich nun geändert mit Exchange Server 2003 SP2?

Exchange nutzt einen neuen Mechanismus im Active Directory, um über ein Herunterfahren direkt informiert zu werden. Beim Herunterfahren oder beim Neustart benachrichtigt deshalb Active Directory jetzt Exchange Server 2003 SP2 und wartet auf Antwort. Exchange kann nun noch notwendige Anfragen an Active Directory stellen. Nach Beendigung der Anfragen sendet Exchange eine Antwort zurück an Active Directory, damit dieses nun auch heruntergefahren werden kann.

Beim Small Business Server 2003 trat übrigens dieses Phänomen nicht auf, da der SBS immer nach den eigentlichen Serverprodukten gleicher Version herauskommt und man dort einfach noch etwas Zeit hat, derartige Probleme zu beseitigen.

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