.: Daniel Melanchthon :.

Banging your head against a wall uses 150 Calories an hour.

Welches Equipment nutzen wir in unseren Demos?

Welches Equipment nutzen wir in unseren Demos?

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Immer öfter werde ich in meinen Sessions gefragt, wie wir unsere Demos zeigen, worauf das ganze läuft und mit was für einem Equipment wir arbeiten. Deshalb habe ich hier mal einige Details zu unserer Arbeitsumgebung zusammengestellt.

Bisher habe ich meine Demos komplett auf meinem Laptop gezeigt. Es handelt sich dabei um einen Latitude D600 von Dell - lange Zeit eines der Standard-Notebookmodelle bei Microsoft. Das Gerät unterstützt maximal 2GB RAM, die ich auch eingebaut habe. Darauf läuft zur Zeit Windows XP Service Pack 2 und Virtual PC 2004. 

Damit auch mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig performant laufen können, verfügt der Laptop über eine zusätzliche Festplatte, die ich über den Mediabay eingebunden habe. Der Vorteil dieser Vorgensweise ist, dass beide Festplatten über den IDE-Controller angeschlossen sind und mit voller Performance laufen. Man merkt schon einen deutlichen Unterschied in der Performance gegenüber einer externe Platte über Firewire oder USB 2.0. Außerdem kann ich über den Mediabay jederzeit auch ein DVD-RW oder einen zusätzlichen Akku anschliessen. Die Docking-Station wiederum verfügt ebenfalls über einen Mediabay, so dass ich darüber auch den DVD-Writer über die eingebaute IDE-to-USB-Bridge nutzen kann.

Neben dem 14"-Display, welches eine Auflösung von 1400x1050 sowie mehrere Bildschirme unterstützt, ist der eingebaute Bbluetooth-Adapter ganz praktisch, da ich darüber auch mein Smartphone anbinden und über das Active Sync Remote Display live vorführen kann. Nicht vergessen möchte ich auch den eingebauten Smartcard-Reader, der mir Smardcard-basierendes Login sowie den Nutzung von RAS ermöglicht. Seitdem ich die aktuellen DataDesign HBCI Banking Application Components (DDBAC) für Windows installiert habe, kann ich damit sogar das Onlinebanking mit HBCI via Smartcard von meiner Bank durchführen.

Das war also der Stand bis zum 30.06.2005. Ab jetzt haben wir eine neue "Geheimwaffe". Gesten war nämlich ein bißchen wie Weihnachten in Unterschleißheim. Es lag lediglich kein Schnee und es war etwas zu warm - aber der Weg zu meinem Arbeitsplatz war verstopft von haufenweise Kartons. Was soll ich sagen? Wir haben unser neues Demo-Equipment bekommen! [:D]

 

Der ZMAXdp von IWILL basiert auf dem nVIDIA nForce3 PRO MCP Chipsatz und unterstützt zwei AMD Opteron™ mit Hypersport™ Architektur (inklusive der kommenden Dual-Core-Generation). Damit haben wir demnächst die Möglichkeit, auf Windows Server 2003 x64 mehr virtuelle Maschinen für unsere Demos gleichzeitig laufen zu lassen. Ich kann mir den Luftsprung von Steffen sichtlich vorstellen. Endlich kann er seine Hochverfügbarkeits-Demos mit SQL Server 2005 ohne Sorge zeigen.

Die Hauptspeicherausstattung war etwas tricky. IWILL macht an mehreren Stellen unterschiedliche Angaben für die maximale Hauptspeicher-Ausbaustufe. Mal sind es 4GB, mal nur 2GB. Da wir gerade einen Mini-Barebone suchten, der mehr als 2GB RAM unterstützt, war dieser Punkt natürlich immens wichtig für uns. Nach Rücksprache mit IWILL haben wir uns für zwei 2GB-Riegel von ATP entschieden, die auch beide sauber erkannt werden. Die 8GB-Bestückung mit zwei 4GB-Riegeln haben wir aus budgettechnischen Gründen erstmal verschoben. Allein ein Speicherchip hätte mehr gekostet, als der ganze Barebone in der jetzigen Ausstattung.

Über eine Heatpipe wird die Abwärme der beiden CPUs über die temperaturgesteuerten Lüfter nach aussen abgeleitet. Rechts neben den Prozessoren befinden sich die beiden Speicherslots. Auf der linken Seite stehen ein PCI- und AGP-Slot zur Verfügung. Obwohl IWILL die Freigabe für alle aktuellen "Monster-Grafikkarten" erteilt hat, haben wir uns für eine passiv gekühlte ATI Radeonn 9600 entschieden, da wir einerseits unter Longhorn Aero Glass nutzen wollen, andererseits unnötigen Lärm in den Sessions vermeiden möchten.

Neben den beiden AMD Opteron™ sorgen natürlich die beiden eingebauten SATA-Festplatten für zusätzliche Abwärme. Diese wird durch ein ausgeklügeltes Luftstrom-Konzept über die bestehenden Lüfter mit hinausgeführt. Die Konstruktion von IWILL überzeugt: Im laufenden Betrieb hört man dadurch recht wenig, vor allem, wenn man die beachtliche Leistungsfähigkeit auf dieser kleinen Größe berücksichtigt. Die Lüfter sind temperaturgeregelt und steigern über mehrere Stufen ihre Umdrehungszahl, falls man die CPUs mal dauerbelastet.

Dazu kommen jede Menge zusätzliche Gimmicks. Die vier Front-USB-Anschlüsse unterstützen USB 2.0 und sinnd, genauso wie der Einschalter darunter, blau beleuchtet. Sobald man ein Gerät einstöpselt, leuchhtet der Port entsprechend auf. Weitere Schnittstellen sind neben Firewire hinter der zweiten Frontklappe der SATA-Anschluß auf der Rückseite für eine externe Highspeed-Festplatte sowie die üblichen Anschlüsse auf der Rückseite. Integriert ist auch schon die Mini-PCI-WLAN-Karte hinter einer Bodenklappe mit extern herausgeführter Haifischflosse als Antenne. Die Gigabit-Netzwerkschnittstelle onboard verfügt zusätzlich über eine eingebaute Hardware-Firewall, mit der ich demnächst mal etwas herumexperimentieren werde. Ein ausführlicher Test des IWILL ZMAXdp mit vielen Fotos wurde auf Hexus.net veröffentlicht.

Alles in allem erfüllt der ZMAXdp die in ihn gesetzten Erwartungen völlig. Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine passende Tasche für den Transport. Mal sehen, was die Stewardessen dazu sagen, wenn ich ihn als Handgepäck mitnehme. Nun denn - auf den nächsten TechNet-Seminaren im Juli werden wir sehen, wie er sich im Dauereinsatz machen wird.

Comments
  • Hallo.
    Kleiner Tip zum Thema Tasche. Ich besitze einen Shuttel Barebone und habe da von Shuttle einen Rucksack dazu gekauft, da ich den Rechner auch imme zum kunden mitnehmen muss.
    Ich weiss zwar nicht ob er genau für Eure Barebones passt aber ein Versuch ist es wert. Ich habe dann noch immer eine kleine Tastatur mit integriertem Trackball dabei.
    Anbei der Link:
    http://eu.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-123/241_read-1069/

    MfG
    Marko Pilz
    mpilz@gmx.de

  • Hallo,

    mich würde mal interessieren, wo Ihr das gerät gekauft habt, dies scheint ja offensichtlich ein riesiges Problem zu sein.

    Private-Mail wäre extrem nett. =)

    Danke.

    Oliver Franke

  • Vielen Dank für den Tip mit dr Tasche - leider sind unsere Geräte etwas "tiefer" als die von Shuttle und deswegen passen sie nicht in deren Tasche.

  • Hallo Oliver,

    frag doch mal bei dem Distributor AVNET technology solutions nach. Du erreichst sie unter acs.info.de@avnet.com - die Website ist unter http://www.ats.avnet.com zu finden.

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