Microsoft lässt seine Cloud-Infrastruktur von Drittanbietern regelmäßig prüfen und zertifizieren, damit Kunden darauf vertrauen können, dass unsere Dienste mit strengen Schutzvorrichtungen entwickelt und ausgeführt werden. Dafür haben wir geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, interne Kontrollen und Informationssicherheitsroutinen eingeführt und halten diese aufrecht, um Kundendaten vor unbeabsichtigtem Verlust, Zerstörung oder Änderung, nicht autorisierter Weitergabe oder unberechtigtem Zugriff sowie gesetzeswidriger Zerstörung zu schützen.
Jedes Jahr unterziehen wir uns Überwachungen durch Dritte, die von international anerkannten Überwachungsinstitutionen ausgeführt werden und bei denen von unabhängiger Seite überprüft wird, ob wir die Einhaltung unserer Richtlinien und Verfahren für Sicherheit, Datenschutz, Kontinuität und Konformität gewährleisten.
Neulich fragte mich ein Partner in Bezug auf unsere zertifizierten Cloud-Dienste, wo ein Kunde genau die ISO-Zertifizierungen überprüfen (lassen) kann.
Für Office 365 und Microsoft Dynamics CRM Online sind durch die BSI Group die Rechenzentren und physische Infrastruktur (bereitgestellt durch Microsoft Global Foundation Services) für die weltweiten Standorte zertifiziert nach ISO 27001: Microsoft Global Foundation Services earns ISO/IEC 27001:2005 certification.
Das Zertifikat kann im Certificate and Client Directory mit den Suchworten Certificate/Licence number: 533913, Company: Microsoft, Scheme/Standard: ISO/IEC 27001:2005 und Scope: Management abgerufen werden, sollte der Deeplink nicht funktionieren. Für Windows Azure gibt es eine eigene Zertifizierung (Zertifikat IS 677753).
Für die europäischen Standorte zertifiziert SGS darüber hinaus die Microsoft EMEA Operations Centre nach ISO 9001 (Quality Management System Certification) und ISO 14001 (Environmental Management Systems) sowie Microsoft Ireland Ltd. nach OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Management Systems). Diese Zertifikate können in den Certified Client Directories mit den Suchworten Customer: Microsoft und Country: Ireland gefunden werden. Leider gibt es keine Deeplink-Möglichkeit bei dieser Suche:
Have fun! Daniel
Alle 28 nationalen Datenschutzbehörden, die Unternehmen mit Niederlassungen innerhalb der Europäischen Union beaufsichtigen, haben gemeinsam einen Brief verfasst (Article 29 Letter), der bestätigt, dass Microsoft ordnungsgemäße Vertragsbestimmungen für seine Enterprise Cloud-Services verwendet. Kunden können die Microsoft Services in dem Wissen verwenden, dass der Datentransfer weltweit die Datenschutzbestimmungen der EU erfüllt. Diese gehören zu den strengsten der Welt.
Microsoft ist der einzige große Cloud-Anbieter, der eine solche Anerkennung erhalten hat.
Der offizielle Microsoft Blog zu diesem Thema, verfasst von Microsoft Executive Vice President und General Counsel Brad Smith, enthält weitere Informationen darüber und über die Gründe, weshalb diese so wichtig für Kunden, die Enterprise Cloud Services verwenden, sind.
Kurz gefasst, erklärt der Blog-Post die drei wichtigsten Punkte für Kunden:
Microsoft hat auch ein Fragen- & Antworten-Dokument online gestellt, welches weitere Informationen zum Brief und zu den europäischen Bestimmungen enthält. Derzeit bietet kein anderer Cloud-Anbieter diesen Standard für Sicherheit und Datenschutz, den wir als Microsoft in unsere Services integriert haben.
Microsoft stellt diese Vertragsinhalte allen Kunden seiner Cloud-Services zur Verfügung. Das europäische Gesetz verlangt es, dass sowohl Microsoft als auch seine Kunden diese Vertragsinhalte unterzeichnen, damit sie in Kraft treten. Seit dem 1. Juli werden daher alle Enterprise Agreement-Vertragsformulare für Microsoft Kunden standardmäßig mit diesen neuen Inhalten versehen.
Zum 1. Juli 2014 wurden die Nutzungsrechte für Onlinedienste (OLSUR) ausgemustert und durch die Bestimmungen für Onlinedienste (OST) ersetzt. Die OST enthalten Bestimmungen, die für die Nutzung von Onlinediensten durch den Kunden gelten. Darin sind die Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen enthalten sowie die per Docusign unterzeichneten EU-Standardvertragsklauseln in Anhang 3 eingebunden:
Nachdem ich zum ersten Mal mit einem Kunden das neue Office 365 Business im Livebetrieb sehen konnte, sind mir einige Punkte aufgefallen, die Bestandskunden von Office 365 Small Business, Small Business Premium und Midsize Business beachten sollten:
Partner, die für Ihre Bestandskunden schon Office 365 Business Premium gekauft haben und feststellen, dass man es nicht für die Verlängerung eines Vertrages nutzen kann, sollten die Bestellung bei der autorisierten Distribution retournieren und die entsprechende Midsize Business Promo-SKU über Open (oder für Small Business Premium über) einkaufen.
Have fun!Daniel
Auch im Herbst diesen Jahres sind meine Kollegen mit Microsoft on Tour unterwegs. Unter dem Titel „ModernBiz“ stellen sie in kostenlosen Webinaren den Einsatz moderner Technologien und Geräte an praktischen Beispielen vor.
Natürlich gibt es auch dabei etwas zu gewinnen. Unter den Teilnehmern aller Live-Webinare verlosen wir die folgenden Preise:
Anmelden, teilnehmen und - mit etwas Glück - gewinnen! Hier geht's zur Anmeldung und den Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel.
05.11.2014, 10:30 Uhr
Windows Server mit der Virtualisierungstechnologie Hyper-V bietet mehr Flexibilität und einfachen Zugriff auf zusätzliche Ressourcen. Im Zusammenspiel mit Office 365 ein echter Produktivitätsgewinn.
Weitere Informationen und Anmeldung
05.11.2014, 15:30 Uhr
Das Cloud-Betriebssystem ist die Microsoft Plattform für moderne Unternehmen. Die Referenten demonstrieren Ihnen eine Auswahl der populärsten Dienste und die Integration in die eigene Unternehmens-IT.
23.09.2014, 10:30 Uhr
So setzen Sie mit Office 365 und Windows 8.1 die neue Art des Arbeitens geräte- und ortsunabhängig um: Teams bleiben in Verbindung, Dokumente sind stets verfügbar, Arbeit findet an jedem beliebigen Ort statt!
Weitere Informationen
23.09.2014, 15:30 Uhr
Flexible Kommunikation ist eine Voraussetzung für gesteigerte Produktivität. Moderne Technologie kombiniert Telefon, Video-Konferenzen, Sofortnachrichten und Online-Präsentationen zu einem Produktivitäts-Paket.
07.10.2014, 10:30 Uhr
Tablets, Convertibles, Phablets oder Smartphones lohnen sich für jeweils unterschiedliche Anwendungspunkte. Mit Fokus auf Office 365 verdeutlichen wir die Vorteile des Microsoft Ökosystems.
07.10.2014, 15:30 Uhr
Wie kann eine bestehende Infrastruktur mobil erweitert oder aufgebaut werden? Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch umfassendes Gerätemanagement Zugriffe sicher steuern und Informationen geschützt auf mobile Anwender verteilen.
Update am 08.09.2014: Weitere Informationen zum Einsatz auf Azure und Ersatz der bisherigen Verfahren Update am 12.11.2014: Aktualisierung auf Basis der Bestimmungen für Onlinedienste (Oktober 2014)
Für viele Kunden stellt sich bei Office 365 die Frage: Darf ich dieses Office auch auf einem Terminal Server (Remote Desktop Services, RDS) einsetzen? Grundsätzlich kann jeder, der eine der Office 365 Enterprise-Anwendungen (Office 365 ProPlus, Project Pro für Office 365, Visio Pro für Office 365) erwirbt, das darin enthaltene Office-Programm oder -Suite auch auf einem Terminal Server einsetzen.
Dieses Nutzungsrecht ergibt sich aus den Bestimmungen für Onlinedienste (Online Service Terms, OST):
Rechte zur Installation und Nutzung Jeder Nutzer, dem der Kunde eine Nutzer-AL zuweist, muss ein Microsoft-Account haben, um die mit dem Abonnement bereitgestellte Software zu nutzen. Diese Nutzer: · sind berechtigt, die mit dem AL bereitgestellte Software zur lokalen oder Remoteverwendung in bis zu fünf gleichzeitigen OSE zu aktivieren. · können auch die Software mit Shared Computer Activation (SCA) auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform-Diensten installieren und die Software zum Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten verwenden. Im Sinne dieses Nutzungsrechts ist ein „Netzwerkserver“ ein physikalischer Hardwareserver, der ausschließlich der Kundennutzung dient. Diese SCA-Bestimmung gilt nicht für die Lizenz der Kunden für Office 365 Business, und · müssen jedes Gerät, auf dem der Nutzer die Software installiert hat, mindestens alle 30 Tage mit dem Internet verbinden, da sonst die Funktionalität der Software beeinträchtigt werden könnte.
Rechte zur Installation und Nutzung
Jeder Nutzer, dem der Kunde eine Nutzer-AL zuweist, muss ein Microsoft-Account haben, um die mit dem Abonnement bereitgestellte Software zu nutzen. Diese Nutzer:
· sind berechtigt, die mit dem AL bereitgestellte Software zur lokalen oder Remoteverwendung in bis zu fünf gleichzeitigen OSE zu aktivieren.
· können auch die Software mit Shared Computer Activation (SCA) auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform-Diensten installieren und die Software zum Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten verwenden. Im Sinne dieses Nutzungsrechts ist ein „Netzwerkserver“ ein physikalischer Hardwareserver, der ausschließlich der Kundennutzung dient. Diese SCA-Bestimmung gilt nicht für die Lizenz der Kunden für Office 365 Business, und
· müssen jedes Gerät, auf dem der Nutzer die Software installiert hat, mindestens alle 30 Tage mit dem Internet verbinden, da sonst die Funktionalität der Software beeinträchtigt werden könnte.
Seit dem 1. September 2014 gibt es nun mit Shared Computer Activation eine neue Installationsmethode für Office 365 ProPlus. Das Office-Paket aus Office 365 E3 und Office 365 ProPlus kann jetzt mit Hilfe des Office Deployment Tool auch auf einem Terminal Server ab Windows Server 2008 R2 (mit aktivierter RDS-Rolle) oder auch in virtuellen Desktop Pools und auf Microsoft Azure installiert werden. Das bedeutet, dass Terminal Server-Kunden nicht mehr den zusätzlichen Office 2013 Professional Plus-Datenträger und -Lizenzkey brauchen.
Bei der Installation muss auch nicht mehr das gesamte Paket installiert werden, sondern man kann mit Hilfe der Steuerdatei für die Installation auch einzelne Anwendungen von der Installation ausschließen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Kunden und Partner wurde unter Deploy Office 365 ProPlus by using Remote Desktop Services veröffentlicht.
Bei der Shared Computer Activation wird Office auf dem Server initial ohne Aktivierung installiert. Bei jeder Benutzeranmeldung überprüft Office für den angemeldeten Benutzer, ob dieser über eine passende Office 365-Lizenz verfügt, die Office 365 ProPlus beinhaltet.
Wenn ja, wird eine zeitlich auf wenige Tage befristete Aktivierung für den Benutzer ausgeführt und er kann Office nutzen. Andere Anwender können diese Aktivierung auf dem gleichen Server nicht für sich nutzen – bei Ihnen wird auch jeweils geprüft, ob sie über ein gültiges Abonnement verfügen. Das bedeutet aber auch, dass der Terminal Server über eine permanente Internetverbindung verfügen sollte.
Die neue Funktion steht in folgenden SKUs zur Verfügung:
Kunden, die bisher die alte Methode verwenden, bei der ein Office Professional Plus 2013 auf dem Terminal Server installiert wurde, haben laut der aktuellen Produktliste für die Umstellung auf Shared Computer Activation Zeit bis zum 31. August 2015:
Kunden, die zuvor die Medienberechtigung mit Remotedesktopdiensten (RDS) für Office 365 Pro Plus, Project Pro für Office 365 und Project Pro für Office 365 angewendet haben Wenn Sie zuvor eine Kopie der entsprechenden Vor-Ort-Software von 2013 auf einem Netzwerkserver installiert haben, um die Software bei aktivierter RDS-Rolle auf einem Netzwerkserver zu nutzen, sind Sie berechtigt, dies bis maximal zum 31. August 2015 fortzusetzen. Danach müssen Sie stattdessen die entsprechende Office 365-Software gemäß der Beschreibung im Abschnitt „Nutzung der Anwendungen auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform mit Shared Computer Activation (SCA)“ verwenden.
Kunden, die zuvor die Medienberechtigung mit Remotedesktopdiensten (RDS) für Office 365 Pro Plus, Project Pro für Office 365 und Project Pro für Office 365 angewendet haben
Wenn Sie zuvor eine Kopie der entsprechenden Vor-Ort-Software von 2013 auf einem Netzwerkserver installiert haben, um die Software bei aktivierter RDS-Rolle auf einem Netzwerkserver zu nutzen, sind Sie berechtigt, dies bis maximal zum 31. August 2015 fortzusetzen. Danach müssen Sie stattdessen die entsprechende Office 365-Software gemäß der Beschreibung im Abschnitt „Nutzung der Anwendungen auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform mit Shared Computer Activation (SCA)“ verwenden.
Neu ist auch die Möglichkeit, Office 365 mit Shared Computer Acitvation auf Microsoft Azure nutzen zu können:
Nutzung der Anwendungen auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform mit Shared Computer Activation (SCA) Lizenzierte Nutzer von Office 365 ProPlus, Visio Pro für Office 365 und Project Pro für Office 365 sind berechtigt, die in ihren Nutzer-ALs enthaltene Software auch auf einem Netzwerkserver oder auf Microsoft Azure Platform-Diensten mit SCA zu verwenden. Sie sind berechtigt, die Software zum Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten zu verwenden. „Netzwerkserver“ ist ein physisches Hardwaresystem, das allein zur Nutzung durch den Kunden bestimmt ist.
Nutzung der Anwendungen auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform mit Shared Computer Activation (SCA)
Lizenzierte Nutzer von Office 365 ProPlus, Visio Pro für Office 365 und Project Pro für Office 365 sind berechtigt, die in ihren Nutzer-ALs enthaltene Software auch auf einem Netzwerkserver oder auf Microsoft Azure Platform-Diensten mit SCA zu verwenden. Sie sind berechtigt, die Software zum Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten zu verwenden. „Netzwerkserver“ ist ein physisches Hardwaresystem, das allein zur Nutzung durch den Kunden bestimmt ist.
Die kommenden Office 365 Business-Pläne enthalten dagegen keine RDS-Berechtigung:
Konkret bedeutet das den Verlust von Access und dem vollen Lync-Client (muss durch die Installation des Lync Basis-Clients ersetzt werden), die Verwaltbarkeit über Gruppenrichtlinien und App Telemetry, die Excel Enterprise BI-Features und die RDS-Berechtigung.
Office 365 Midsize Business kann nach der Preissenkung noch ein Jahr zum gleichen Preis wie Office 365 Small Business Premium (zukünftig Office 365 Business Premium) erworben werden. Für Kunden, die Office 365 auf dem Terminal Server einsetzen möchten und ansonsten keine Enterprise-Anforderungen haben, kann in Zukunft die Kombination aus Office 365 Business Essentials + Office 365 ProPlus preislich eine sinnvolle Alternative zum Kauf des E3-Planes sein.
Mehr Informationen finden sich auf der offiziellen Microsoft Produktwebseite: www.dasneueoffice.com.
Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.
Microsoft Law and Corporate Affairs (LCA) Deutschland hat vor kurzem ein Kompendium zum Datenschutz in der Microsoft Cloud herausgegeben.
Diese und weitere Fragen zur Einhaltung von datenschutzrechtlichen Vorgaben (Compliance) in der Microsoft Enterprise Cloud werden in dem neuen Kompendium beantwortet, das ich unten angehängt habe.
Weiterhin haben wir die englischen Blogbeiträge von Brad Smith, Executive Vice President, und General Counsel, Microsoft Corporation zum Thema Datenschutz & Compliance ins Deutsche übersetzt:
Nachdem ich jetzt von mehreren Kunden die folgende Frage bekommen habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Antwort darauf auch auf meinem Blog zu geben:
Stimmt es, dass Microsoft nach der kommenden Version des SharePoint Servers diesen nur noch in der Cloud anbieten wird?
Die Antwort kurz und knapp: Das stimmt so nicht!
Jeff Teper, Corporate Vice President von Office Service und Server, hatte dazu schon im letzten Jahr Stellung bezogen:
Ongoing Server Releases – We are committed to on-premises releases of SharePoint and Exchange on a comparable cadence to past server releases. We are working on the next one and will share more down the road.
Da sich die Gerüchte hartnäckig halten, wurde die Antwort vor kurzem auch auf dem Office Blog veröffentlicht:
We will continue with our on-premises releases of both SharePoint Server and Exchange Server on our traditional 2-3 year release cadence.
Auch das Exchange-Team hat mittlerweile dazu Stellung bezogen:
Microsoft has no plans to stop delivering on-premises releases of Exchange.
Klarer können wir es doch gar nicht sagen, oder?
Aber vielleicht sind wir auch nicht ganz unschuldig an diesen Vermutungen. Nachdem Steve Ballmer letztes Jahr auf der Build angekündigte, dass wir den Release-Zyklus unserer Produkte beschleunigen und neue Software nicht mehr alle zwei bis drei Jahre, sondern jährlich zur Verfügung stellen wollen, ist daraus eventuell eine Erwartungshaltung entstanden, dass neue Versionen von SharePoint Server oder Exchange Server jedes Jahr veröffentlicht werden würden. Dass es 2014 keine neue Versionen von SharePoint oder Exchange geben wird, bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es in der Zukunft gar keine Versionen mehr geben wird.
Nachdem ich im vorherigen Blogartikel Microsoft stellt Office für iPad zur Verfügung eine Einführung in die Funktionalität von Office für iPad gegeben habe, möchte ich nun auf die Lizenzierung der kommerziellen Nutzung von Office für iPad eingehen. Starten wir mit einem Vergleich der Funktionalität der kostenlosen App mit Office 365.
Ofice 365 steht für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung. So gibt es separate Pläne für Privatanwender, Geschäftskunden, Bildungseinrichtungen und Behörden.
So sehen die Nutzungsrechte in der Übersicht aus:
Zutreffend für die folgenden Office 365 Pläne: *Office 365 University **Office 365 Home, Office 365 Personal (ab Frühjahr 2014) ***Office 365 ProPlus, Office 365 Small Business Premium , Office 365 Midsize Business, Office 365 Enterprise E3/E4 und äquivalente Office 365-Pläne für Bildungseinrichtungen und zu Behördenpreisen
Neben den Unterschieden zwischen der kostenfreien App und der Office 365-Version gibt es noch eine weitere Unterscheidung zwischen der Anzahl der unterstützten Geräte sowie der kommerziellen Nutzungsrechte.
Die kleinste Einstiegsgröße von Office für iPad zur nicht-kommerziellen Nutzung für Privatanwender wird Office 365 Personal (ab Frühjahr 2014 verfügbar), welches die Office-Clientsoftware für einen PC oder Mac sowie für ein Tablet die Nutzungsrechte für Office für iPad enthält.
Mit Office 365 Home (ehemals Home Premium) kann das Office 365-Abonnement mit bis zu 4 Mitgliedern eines Haushalts ebenfalls zur nicht-kommerziellen Nutzung auf bis zu 5 PCs oder Macs und 5 Tablets geteilt werden. Jedes Haushaltsmitglied, mit dem das Abonnement geteilt wird, kann die folgenden Vorteile nutzen:
Für Voll- oder Teilzeitstudierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter an berechtigten anerkannten Hochschulen ist Office 365 University erhältlich (ehemalige Angehörige dieser Institutionen sind nicht berechtigt). Zu den berechtigten anerkannten Hochschulen zählen Universitäten, Fachhochschulen und technische Hochschulen sowie Schulen, die akademische oder Berufsabschlüsse verleihen. Die Einschränkungen unterscheiden sich je nach Land/Region.Im Rahmen von Office 365 University kann man die Office-Clientsoftware für nicht-kommerzielle Zwecke auf bis zu zwei PCs oder Macs und zwei Tablets für die Nutzung durch eine Person installieren.
Geschäftskunden können über Office 365 Small Business Premium, Midsize Business und Enterprise E3 sowie Office 365 ProPlus auch die kommerziellen Nutzungsrechte für Office pro Benutzer lizenzieren und die Clientsoftware auf bis zu 5 PCs oder Macs und 5 Tablets für die Nutzung durch eine Person installieren.
*Diese SKUs verfügen nicht über kommerzielle Nutzungsrechte. Personal SKU ab Frühjahr 2014 für 1 PC oder Mac + 1 Tablet. **und äquivalente Office 365-Pläne für Bildungseinrichtungen und zu Behördenpreisen. ***Microsoft-Software-Lizenzbedingungen für Office werden am 15.04.14 aktualisiert. Geräteanzahl in A2 die gleiche wie bei Unternehmenskunden.
Office Mobile kann für alle Kunden kostenlos auf einem Android-Smartphone und iPhone installiert werden und ist in Windows Phone bereits enthalten.
F: Woher bekommt man die Office für iPad Apps? A: Die Office für iPad Apps findet man im iTunes App Store unter www.appstore.com/microsoftoffice.
F: Wird Office für iPad auch Kunden mit gerätebezogener Lizenzierung zur Verfügung stehen? A: Nein. Wir sehen die benutzerbezogene Lizenzierung von Office als klares Unterscheidungsmerkmal von Office 365, welches insbesondere die Nutzung auf mehreren Geräten durch einen Anwender unterstützt. Daher stehen die vollständigen Funktionen nur unseren Office 365-Kunden zur Verfügung.
F: Welche Office 365-Pläne enthalten Office für iPad? A: Die folgenden Pläne enthalten Nutzungsrechte zum Bearbeiten auf dem iPad:
F: Ich besitze mehrere iPads. Kann ich auf allen Geräten Office für iPad nutzen? A: Office 365-Abonnements mit der Office-Clientsoftware enthalten Installationsrechte für bis zu fünf iPads (zwei für Office 365 University und eins für Office 365 Personal).
F: Was passiert, wenn mein Office 365-Abonnement ausläuft oder ich es kündige? A: Ihre Daten gehören ausschließlich jedem Kunden selbst. Nach Ablauf des Abonnements kann man mit Office für iPad Dokumente nicht mehr bearbeiten, sondern nur noch betrachten. Es ist möglich, das Abonnement wieder zu reaktivieren, um die volle Funktionalität zurückzuerhalten. Daten auf OneDrive stehen auch nach Ablauf des Abonnements für Privatkunden zur Verfügung. Wer das Geschäftskunde-Abonnement von Office 365 beendet, kann seine Daten, z. B. E-Mails und Dokumente auf Teamwebsites, herunterladen und an einem anderen Ort speichern. Nachdem das Geschäftskudnen-Abonnement gekündigt wurde, stehen die zu dem Office 365-Konto gehörigen Daten für den Administrator des Unternehmens noch 90 Tage lang über ein Konto mit eingeschränkten Funktionen zur Verfügung.
F: Kann ich mein Abonnement jederzeit kündigen? A: Sie können Ihr Abonnement jederzeit kündigen. Je nach Produkt und Art des Abonnements können jedoch Gebühren für die Kündigung des Abonnements vor Vertragsablauf anfallen. Bei Abonnements mit monatlichem Kündigungsrecht fallen keine Gebühren für die Kündigung an.
F: Kann ich zu anderen Office 365-Plänen wechseln? A: Je nach verwendeten Bezugsweg kann ein Konto möglicherweise auf einen anderen Plan umgestellt werden. Ein Upgrade kann dann innerhalb einer Dienstfamilie ausgeführt werden (z. B. von Office 365 Small Business auf Office 365 Small Business Premium oder von Office 365 Enterprise E1 auf Office 365 Enterprise E3 oder E4) oder zu einem höherwertigen Plan einer anderen Office 365-Familie (z. B. von einem Small Business-Plan zum Midsize- bzw. einem Enterprise-Plan oder vom Midsize-Plan auf einen Enterprise-Plan). Weitere Informationen unter Aktualisieren von Office 365-Plänen.
F: Kann ich unterschiedliche Office 365-Pläne bündeln? A: Nein. Office 365-Pläne können nur innerhalb der jeweiligen Dienstfamilien kombiniert werden. Office 365 Small Business kann beispielsweise mit Office 365 Small Business Premium kombiniert werden, jedoch nicht mit Office 365 Midsize Business, den Office 365 Enterprise-Plänen oder eigenständigen Angeboten wie Exchange Online. Das Gleiche gilt für Office 365 Midsize Business, das nicht mit Office 365 Small Business-Plänen, Enterprise-Plänen oder eigenständigen Angeboten kombiniert werden kann.
Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.
Nachdem wir am vergangenen Freitag die Verfügbarkeit von Office für iPad ankündigten, gibt es natürlich eine Reihe von Fragen rund um die Funktionalitäten – vor allem im Vergleich zu Office auf dem PC oder Mac.
Zur iPad-Version gehören die Anwendungen Microsoft Word für iPad, Excel für iPad und PowerPoint für iPad. Für Smartphones wird es zudem Office Mobile zukünftig als kostenlose Apps geben. Damit bietet Microsoft seine Office-Suite ab sofort für alle Endgeräte an: Windows-PCs, Mac-Rechner, Tablets, Smartphones und Web-Services.
Microsoft Office für das iPad ist in 29 Sprachen verfügbar. Die Apps auf dem iPad sind mit dem Betriebssystem iOS 7.0 oder höher nutzbar. Alle Apps bieten auch auf dem iPad das vertraute Aussehen und die gewohnte Bedienung von Microsoft-Software. Mit einer von Grund auf neu entwickelten Touch User Experience stellt Office für iPad umfangreiche Funktionalität für echte Produktivität auf dem Tablet bereit. Die native Integration in die Mail App erlaubt zum Beispiel das direkte Öffnen von an die E-Mail angehängten Office-Dokumenten:
Auf der Pressekonferenz von Satya Nadella, wo wir die Verfügbarkeit von Microsoft Office für das iPad bekannt gegeben haben, zeigte Julia White in einer Demo die Probleme des von Apple eingebauten Office-Viewers auf dem iPad (ab 10:45 min) und den Vergleich mit dem neuen Office für iPad (ab 11:05 min).
vs.
Mit den kostenlos im iTunes App Store herunterladbaren Apps kann man in Word Dokumente lesen, mit Excel Daten visualisieren und mit PowerPoint Präsentationen betrachten. Die Office-Dokumente werden dabei genauso gut dargestellt, wie in den Office-Anwendungen für den PC oder Mac selbst. Wir nennen das “High Fidelity Viewing”.
Alle Kunden, die mit Microsoft Office 365 die Office-Clientsoftware pro Benutzer lizenzieren, können bisher die lokale Installation auf bis zu fünf PCs oder Macs in allen unterstützten Sprachen nutzen. Mit Office für iPad bringt Microsoft erstmalig echte Produktivität auf das iPad. Mit Office für iPad kann zukünftig Office auch auf bis zu fünf Tablets pro Benutzer genutzt werden, um…
Dazu braucht man nur die kostenlose App installieren. Beim ersten Start wird man durch drei Einführungsseiten geführt und kann sich dann mit den Daten seines Office 365-Kontos einmalig anmelden. Die anderen Anwendungen sind danach ebenso für die Bearbeitungsfunktionen freigeschaltet.
Während die meisten Produktivitäts-Apps auf dem iPad anders bedient werden als Office auf dem PC oder Mac, ist die Benutzung der Office für iPad Apps völlig unkompliziert und erfordert keine großen Lernaufwände. Die Bedienung erfolgt über das bekannt Ribbon-Konzept, bei dem Bearbeitungsmöglichkeiten und Befehle kontextabhängig eingeblendet werden.
Bekannte Funktionen befinden sich genau dort, wo man sie auch erwartet. Die Bearbeitungsfunktionen sind sehr umfangreich. Excel für iPad bietet zum Beispiel Unterstützung für mehr als 400 Formeltypen, mit Word für iPad können Änderungen nachverfolgt und Dokumente mit Kommentaren versehen werden und PowerPoint für iPad unterstützt fast 50 Übergänge. Große, für die Touch-Eingabe optimierte Controls erlauben sehr einfach, Objekte zu vergrößern/verkleinern oder zu rotieren.
Neben “High Fidelity Viewing” bieten die Office für iPad Apps besonders robuste Bearbeitungsmöglichkeiten. Kein Inhalt und keine Formatierung geht verloren, wenn mit dem iPad ein bestehendes Dokument verändert wird. Auch wenn nicht alle Funktion von Office auf dem PC in Office für iPad zur Verfügung stehen, wird beim Bearbeiten auf dem iPad tatsächlich nur de Teil des Dokuments mit den Funktionen verändert, die am iPad zur Verfügung stehen. Hier als Beispiel ein Dokument, wie es in Word auf dem Desktop erstellt, dann mit Word für iPad bearbeitet und schließlich wieder in Word auf dem Desktop geöffnet wurde:
Text lässt sich in über 60 Office-Schriften gestalten. Eine Vielzahl von Effekten, Highlighting und Numerierungen sind möglich. Dabei unterstützen wir die Besonderheiten einer “Touch first”-Plattform zum Beispiel bei der Farbauswahl oder dem Vorlagen-orientierten Gestalten von Dokumenten.
Genauso einfach ist das Einfügen von Tabellen oder Diagrammen, das Bearbeiten von Bildern oder das Kopieren und Einfügen von kompletten Inhalten zwischen den Office für iPad Apps.
In Word und PowerPoint können - genauso wie in der Desktopanwendung oder im Browser – gleichzeitig mehrere Personen ein Dokument bearbeiten. Die automatische Speicherung im Hintergrund, die Unterstützung für das Nachverfolgen von Änderungen sowie die einfachen Freigabemöglichkeiten für Dokumente machen moderne Zusammenarbeit zu einem Kinderspiel.
Da Benutzer selten nur ein Tablet allein nutzen, stellt sich die Frage nach dem gleichzeitigen Zugriff auf alle Dokumente von überall und die der Synchronisation der Änderungen auf allen Geräten. Office für iPad kann deshalb nicht nur Dokumente aus dem lokalen Speicher verarbeiten, sondern unterstützt zum Datenaustausch neben einem lokalen SharePoint-Server auch Microsoft OneDrive und OneDrive for Business. Mit der OneDrive for Business-App lassen sich Dokumente auf das iPad synchronisieren und auch offline bearbeiten:
Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden. Das verwendete iPad Mockup von Zach Vega via Wikimedia Commons ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Viele Artikel widmen sich in der letzten Zeit dem Ende des Supports für Windows XP, der in einem Monat bekanntlich bevorsteht: Die Verbreitung von XP geht nur langsam zurück, schreibt Heise Online, Golem findet Windows XP noch auf 29 Prozent aller Online-PCs weltweit vor, Windows 8 wächst, XP weiterhin weit verbreitet titelt Tom’s Hardware und die netzwoche meint, Windows XP ist nicht totzukriegen.
Alle Artikel beziehen sich mehr oder weniger auf die Auszüge einer Studie, die von den Marktforschern von Netmarketshare für den Februar 2014 veröffentlicht wurde. Diese Studie basiert allerdings auf weltweiten Zahlen. Sobald man für eine tiefergehende Analyse den Geographic and Demographic Filter benutzen möchte, kommt man mit dem Geschäftsmodell von Netmarketshare in Kontakt:
The report you requested requires that you are a subscriber to "Geolocation Upgrade".
OK. Jeder muss von etwas leben. Leben und leben lassen. Da ich kein zahlender Nutzer von Netmarketshare bin, schaue ich bei StatCounter vorbei, die mit GlobalStats ähnliche Auswertungen anbieten. Natürlich sind bei allen derartigen Anbietern die absoluten Zahlen mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten, da sie immer nur einen Ausschnitt bieten und in ihrer Aussage niemals repräsentativ sind. Allerdings kann man ganz gut Trends daran ablesen, wenn man nicht so sehr auf die einzelnen Werte, sondern auf die Unterschiede über die Zeit schaut.
Ich habe daher einmal die Statistiken nach Desktops gefiltert und für einzelne Länder und Regionen ausgegeben. Da Windows 8 und Windows 8.1 einzeln ausgewiesen werden, habe ich sie (wie Mac OS X) aufgrund ihrer technischen Nähe jeweils zusammengefasst dargestellt. Die Prozentzahlen sind ohne Nachkommastelle ausgewiesen, weswegen 1% zwischen 0,5 und 1,5% liegen kann:
Hier die üblichen Verdächtigen:
Region: Weltweit (Februar 2014)
Interessant wird es nun, wenn man einmal die regionale Verteilung betrachtet. Hier die Verteilung für Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika sowie Ozeanien:
Region: Afrika (Februar 2014)
Region: Asien (Februar 2014)
Region: Europa (Februar 2014)
Region: Nordamerika (Februar 2014)
Region: Südamerika (Februar 2014)
Nachdem die großen Erdregionen schon signifikant unterschiedliche Marktanteile für die verschiedenen Betriebssysteme ausweisen, bin ich noch einen Schritt weitergegangen und habe mal die Daten für Deutschland ausgewertet:
Region: Deutschland (Februar 2014)
Den einen oder anderen wird es sicher überraschen, dass Windows 8 in Deutschland heute weiter verbreitet ist, als Windows XP, welches nur noch auf dem dritten Platz liegt. Wenn man sich den durchschnittlichen Tenor der Artikel in der Presse so anschaut, ist das ein Ergebnis, das vermutlich wenige erwartet hätten.
Ein kurzer Blick auf den Vormonat zeigt, dass die Wachablösung im Februar 2014 erfolgte. In den 12 Monaten davor ist der Anteil von Windows XP (-34,8%) um mehr als ein Drittel eingebrochen.
Interessant ist auch zu sehen, dass in der gleichen Zeit der Marktanteil von Windows 7 (57,16%) auf hohem Niveau leicht nachgab (-1,82%). Aussagen, die einen massiven Wechsel von Windows XP vor allem zu Windows 7 suggerieren, finden hier keine Bestätigung.
Die weiteren Verlierer auf dem Desktopmarkt sind vor allem Windows Vista (-32%) und Linux (-1,35%), wobei das bei einem Marktanteil von 2,19% auch stärker von Messungenauigkeiten und Toleranzen betroffen ist.
Die klaren Gewinner sind Windows 8 (+222,69%) sowie mit Abstand danach Mac OS X (+18,69%), das von Windows 8 im August letzten Jahres überholt wurde.
Was viele in Summe bei weltweiten Zahlen unterschätzen, ist der Einfluss von Ländern wie China, Indien oder Russland mit ihren gewaltigen Bevölkerungen. Deshalb zum Schluss noch ein Blick auf die BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China:
Region: Brasilien (Februar 2014)
Region: Russland (Februar 2014)
Region: Indien (Februar 2014)
Region: China (Februar 2014)
Bei allen Zahlenspielerein sollte man eins nicht vergessen: Das Ende des Supports von Windows XP bedeutet nicht, dass Microsoft auch nur ein Windows XP-Kunde unwichtig ist. Auf Wunsch vieler Kunden und Partner haben wir im Jahr 2002 klar definierte, geschlossene Produktlebenszyklen eingeführt, um die Marktlaufzeit von Produkten und produktbezogenen Services transparent zu machen und Kunden maximale Planungssicherheit zu bieten. Hintergrund war unsere Erfahrung mit der Abkündigung von Windows NT, welches unsere Kunden auch nur schwer loslassen wollten.
Gemäß dem Microsoft Support Lifecycle beinhalten Microsoft-Unternehmens- und -Entwicklerprodukte, darunter Windows und Office, mindestens 10 Jahre Support (5 Jahre Mainstreamsupport und 5 Jahre Extended Support). Die Supportdauer kann dabei je nach gerade veröffentlichtem Service Pack auch länger ausfallen.
Windows XP ist nun sogar fast 13 Jahre alt und in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß. Als es geschrieben wurde, gab es gerade einmal zwölf Millionen DSL-Anschlüsse weltweit. Als es veröffentlicht wurde, 1,9 Millionen in Deutschland. Für zwei Drittel der Bevölkerung war das Internet Neuland, welches man in der Regel durch pfeifende Modems oder ISDN-Karten mit Hilfe von Zugangsprogrammen von zum Beispiel AOL-CDs betrat.
Viele Software- und Hardwareanbieter stellen ebenfalls den Support für die Produkte ein, die unter Windows XP ausgeführt werden. Das Supportende betrifft ebenso andere Softwareprodukte aus der Zeit wie zum Beispiel Office 2003, Exchange Server 2003, SharePoint Portal Server 2003, etc. Auch das neue Office nutzt beispielsweise alle Vorteile des neuen Windows-Betriebssystems und kann nicht unter Windows XP ausgeführt werden.
Ohne die wichtigen Sicherheitsupdates sind Windows XP PCs und deren Daten in Zukunft stärker durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Auch Anti-Viren-Software wird keinen umfassenden Schutz mehr bieten, sobald der Support für Windows XP eingestellt wird.
Es ist viel Zeit vergangen. Technologien haben sich weiterentwickelt. Heute kann man sich Internetanbindungen sogar für zu Hause leisten, die schneller sind, als damals Clients mit Servern in internen Firmennetzwerken verbunden waren. Die wenigsten wissen noch, dass Windows XP sich zum Beispiel erst ab SP2 mit drahtlosen Netzen selbst verbinden konnte. Windows 8 dagegen unterstützt sogar getaktete Verbindungen über UMTS & LTE nativ.
Wer jetzt auf Windows 8.1 Pro und das neue Office umsteigt, kann von mehr als 10 Jahren technischem Fortschritt und innovativen Ideen für morgen profitieren: Höhere Sicherheit, Mobilität, Produktivität und Flexibilität sowie die Unterstützung moderner Endgeräte wie Touch-PCs und Tablets. Und das sind nur einige gute Gründe, jetzt mit der Zeit zu gehen.
Update am 06.05.2014: Hyper-V Replica Aktualisierung aus April 2014 PUR
Einer der Software Assurance-Vorteile für Server, denen wenig Beachtung geschenkt wird, sind die Wiederherstellungsrechte bei Notfällen (“Cold” Disaster Recovery Rights). In der Vergangenheit waren diese Rechte auf physikalische Notfallszenarien hin ausgerichtet. Hier der Stand aus dem Jahr 2013:
Für jede Instanz von berechtigter Serversoftware, die Sie in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem lizenzierten Server ausführen, sind Sie berechtigt, vorübergehend eine Sicherungsinstanz in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem Server auszuführen, der für die Wiederherstellung bei Notfällen bestimmt ist. Die Lizenzbestimmungen für die Software und die folgenden Beschränkungen gelten für Ihre Verwendung von Software auf einem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen.· Der Server muss abgeschaltet sein, außer (i) zu begrenzten Selbsttests der Software und zur begrenzten Verwaltung von Patches der Software oder (ii) zur Wiederherstellung bei Notfällen.· Der Server darf sich nicht im gleichen Cluster wie der Produktionsserver befinden. · Sie dürfen die Sicherungs- und Produktionsinstanzen nur während des Wiederherstellens der Produktionsinstanz bei einem Notfall gleichzeitig ausführen. · Ihr Recht zur Nutzung der Sicherungsinstanzen endet, wenn Ihre Software Assurance endet.
Gerade die Bedingung, dass der Server abgeschaltet sein muss, stammt aus einer Zeit, bevor Virtualisierung und Storage-Replikation populär wurden. Bei der Sprachregelung muss ich immer an Windows NT oder Windows 2000 denken.
Wir haben mit den Produktbenutzungsrechten ab Januar 2014 die Bedingungen modernisiert und im April 2014 der technischen Weiterentwicklung angepasst. Für Hyper-V Replica-Server wird lediglich Software Assurance für den Produktionsserver und die entsprechenden Client-Zugriffslizenzen benötigt.
Folgende Bedingungen müssen heute eingehalten werden:
Für jede Instanz von berechtigter Serversoftware, die Sie in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem lizenzierten Server ausführen, sind Sie berechtigt, vorübergehend eine Sicherungsinstanz in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem Server auszuführen, der für die Wiederherstellung bei Notfällen bestimmt ist. Der Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen kann nur während der folgenden Ausnahmezeiträume ausgeführt werden:· für kurze Zeit während des Wiederherstellungstests bei Notfällen innerhalb einer Woche alle 90 Tage · während eines Notfalls, wenn der Produktionsserver aufgrund der Wiederherstellung nicht verfügbar ist · für die Zeit eines Notfalls während eines kurzen Zeitraums zur Erleichterung der Übertragung zwischen dem primären Produktionsserver und dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen
Für jede Instanz von berechtigter Serversoftware, die Sie in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem lizenzierten Server ausführen, sind Sie berechtigt, vorübergehend eine Sicherungsinstanz in einer physischen oder virtuellen OSE auf einem Server auszuführen, der für die Wiederherstellung bei Notfällen bestimmt ist.
Der Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen kann nur während der folgenden Ausnahmezeiträume ausgeführt werden:· für kurze Zeit während des Wiederherstellungstests bei Notfällen innerhalb einer Woche alle 90 Tage · während eines Notfalls, wenn der Produktionsserver aufgrund der Wiederherstellung nicht verfügbar ist · für die Zeit eines Notfalls während eines kurzen Zeitraums zur Erleichterung der Übertragung zwischen dem primären Produktionsserver und dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen
Um die Software unter Wiederherstellungsrechten bei Notfällen verwenden zu dürfen, müssen Sie die folgenden Bestimmungen einhalten:· Die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nicht zu anderen als den oben genannten Zeiten ausgeführt werden. · Die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen darf sich nicht im selben Cluster wie der Produktionsserver befinden. Für den Server für die Wiederherstellung bei Notfällen ist keine Windows Server-Lizenz erforderlich, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind: · Die Hyper-V-Rolle in Windows Server wird zur Replikation virtueller OSEs vom Produktionsserver an einem Primärstandort auf einen Server für die Wiederherstellung bei Notfällen verwendet.
Um die Software unter Wiederherstellungsrechten bei Notfällen verwenden zu dürfen, müssen Sie die folgenden Bestimmungen einhalten:· Die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nicht zu anderen als den oben genannten Zeiten ausgeführt werden. · Die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen darf sich nicht im selben Cluster wie der Produktionsserver befinden.
Für den Server für die Wiederherstellung bei Notfällen ist keine Windows Server-Lizenz erforderlich, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind: · Die Hyper-V-Rolle in Windows Server wird zur Replikation virtueller OSEs vom Produktionsserver an einem Primärstandort auf einen Server für die Wiederherstellung bei Notfällen verwendet.
Der Server für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nur zu folgenden Zwecken verwendet werden:· Ausführung der Hardware-Virtualisierungssoftware wie z. B. Hyper-V, · Bereitstellung von Hardware-Virtualisierungsdiensten, · Ausführung von Software-Agents zur Verwaltung der Hardware-Virtualisierungssoftware als Zielort für die Replikation, · Empfang replizierter virtueller OSEs, Failover-Tests, · Erwarten eines Failovers der virtuellen OSEs und · Ausführung von oben beschriebenen Arbeitsauslastungen zur Wiederherstellung bei Notfällen. Der Server für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nicht als Produktionsserver verwendet werden.· Die Verwendung der Software in der Betriebssystemumgebung auf dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen sollte den Lizenzbestimmungen für die Software entsprechen. · Sobald die Wiederherstellung bei Notfällen abgeschlossen und der Produktionsserver wiederhergestellt ist, darf die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen nicht zu anderen als den hier genehmigten Zeiten ausgeführt werden. · Software Assurance für alle CALs, externen Connector-Lizenzen und Server-Management-Lizenzen beibehalten, unter denen Sie auf Ihre lizenzierte Software zugreifen, die auf dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen ausgeführt wird, und die Betriebssystemumgebungen verwalten, in denen diese Software ausgeführt wird. · Ihr Recht zur Nutzung der Sicherungsinstanzen endet, wenn Ihre Software Assurance endet.
Der Server für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nur zu folgenden Zwecken verwendet werden:· Ausführung der Hardware-Virtualisierungssoftware wie z. B. Hyper-V, · Bereitstellung von Hardware-Virtualisierungsdiensten, · Ausführung von Software-Agents zur Verwaltung der Hardware-Virtualisierungssoftware als Zielort für die Replikation, · Empfang replizierter virtueller OSEs, Failover-Tests, · Erwarten eines Failovers der virtuellen OSEs und · Ausführung von oben beschriebenen Arbeitsauslastungen zur Wiederherstellung bei Notfällen.
Der Server für die Wiederherstellung bei Notfällen darf nicht als Produktionsserver verwendet werden.· Die Verwendung der Software in der Betriebssystemumgebung auf dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen sollte den Lizenzbestimmungen für die Software entsprechen. · Sobald die Wiederherstellung bei Notfällen abgeschlossen und der Produktionsserver wiederhergestellt ist, darf die Betriebssystemumgebung des Servers für die Wiederherstellung bei Notfällen nicht zu anderen als den hier genehmigten Zeiten ausgeführt werden. · Software Assurance für alle CALs, externen Connector-Lizenzen und Server-Management-Lizenzen beibehalten, unter denen Sie auf Ihre lizenzierte Software zugreifen, die auf dem Server für die Wiederherstellung bei Notfällen ausgeführt wird, und die Betriebssystemumgebungen verwalten, in denen diese Software ausgeführt wird. · Ihr Recht zur Nutzung der Sicherungsinstanzen endet, wenn Ihre Software Assurance endet.
Da ich jetzt zum dritten Mal darüber gestolpert bin, dass auf Windows 8 die Suche auf einmal keine Treffer mehr in PDFs anzeigt und ich jedes Mal genau weiß, dass ich dafür doch schon eine Lösung hatte, schreibe ich sie in mein Blog.
Normalerweise ist es bei Windows 8 kein Problem: PDFs kann man mit dem eingebauten Reader öffnen und in der Windows-Suche ist der eingebaute iFilter von Microsoft für PDFs registriert, so dass Dateieigenschaften und die Inhalte automatisch indiziert werden.
Sobald man aber Adobe Acrobat XI installiert, ändert Adobe den iFilter-Eintrag und macht ihn dabei kaputt.
Zur Lösung einfach in der Registry unter HKEY_CLASSES_ROOT\.pdf\PersistentHandler den Wert von {F6594A6D-D57F-4EFD-B2C3-DCD9779E382E} (dadurch hat Adobe es kaputt gemacht) auf {1AA9BF05-9A97-48c1-BA28-D9DCE795E93C} (den Standardwert) zurücksetzen und den Dienst Windows-Suche stoppen und wieder starten. Falls der Ordner PersistentHandler unter .pdf nicht existiert, muss man ihn vorher anlegen.
Mit der Kommandozeile geht das natürlich auch. Man öffnet eine Eingabeaufforderung als Administrator. Das geht auch bei Windows 8.1 immer noch so wie bei Windows Vista mit <Windows-Tastse> drücken, cmd eingeben, <STRG>+<Eingabe> drücken und die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung bestätigen). Dann gibt folgendes ein:
REG QUERY HKEY_CLASSES_ROOT\.pdf\PersistentHandler
Wenn das Ergebnis so aussieht, dann ist der Eintrag kaputt:
HKEY_CLASSES_ROOT\.pdf\PersistentHandler (Standard) REG_SZ {F6594A6D-D57F-4EFD-B2C3-DCD9779E382E}
Mit folgender Zeile repariert man es wieder:
REG ADD HKEY_CLASSES_ROOT\.pdf\PersistentHandler /d "{1AA9BF05-9A97-48c1-BA28-D9DCE795E93C}" /t REG_SZ /f
Kurz nachgucken, ob alles passt:
HKEY_CLASSES_ROOT\.pdf\PersistentHandler (Standard) REG_SZ {1AA9BF05-9A97-48c1-BA28-D9DCE795E93C}
Jetzt noch die Windows-Suche einmal durchstarten und alles wird gut:
NET STOP WSEARCH && NET START WSEARCH
Windows Search wird beendet.Windows Search wurde erfolgreich beendet.
Windows Search wird gestartet.Windows Search wurde erfolgreich gestartet.
Letzter Punkt: Leider reindiziert Windows jetzt nicht alle fehlenden PDFs. Jedes PDF, das vom Dateisystem kopiert oder modifiziert wird, wird danach automatisch indiziert. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dass alle PDFs neu indiziert werden, löscht man den bestehenden Index und lässt ihn von Betriebssystem einmal neu erstellen. Das kann eine Weile dauern. Ich schalte den Rechner dazu einfach in den Energiesparplan ‘Höchstleistung’ und lass ihn die Nacht über stehen.
Quelle: Acrobat Help / iFilter PDF search stops working on Windows 8 x64
Ein Problem, das meiner Arbeitsweise geschuldet ist, durchzieht mein gesamtes Berufsleben. Ich war schon immer eher der Tastatur-Fan und weniger “Mausschubser”, daher nutze ich eine Reihe von Tastaturkürzeln bei der Bedienung von Computern. Wenn andere neue Akkus für ihr Notebook brauchen, brauche ich in der Regel eine neue Tastatur, weil die alte durchgeschrieben ist. Das geht so weit, dass mein ehemaliger Büronachbar allein anhand meiner Tippfrequenz und Tastaturanschlagsintensität blind wusste, woran ich gerade arbeite.
Einen nicht kleinen Teil meiner täglichen Arbeitszeit verbringe ich beim Bearbeiten und Beantworten von E-Mails. Das Tool der Wahl für ich ist hier Microsoft Outlook. Wenn ich eine Mail fertiggestellt habe, drücke ich STRG + EINGABETASTE zum schnellen Versenden der E-Mail.
Was mir Arbeit und Mauswege spart, hat aber oft einen Haken: Gerade beim Versenden der Mail stellt man einen Tippfehler fest. Oder man hat einen wichtigen Punkt vergessen. Den Ansprechpartner falsch geschrieben. In der Betreffzeile steht noch etwas von einer Mail an einen anderen Adressaten, weil man eine alte Mail als Vorlage recycled hat. Es ist dann einfach zu spät, die Routine im Kopf aufzuhalten. Man drückt die Tasten automatisch, obwohl die Stimme im Kopf ‘HAAALT!’ ruft. Frei nach Murphy’s Law: Je gravierender der Fehler, desto eher merkt man es erst kurz nach dem Versenden der Mail.
Das Zurückrufen von Mails funktioniert nur für interne Mails recht leidlich – externe kann man nicht mehr aufhalten. Es hilft auch weder das brutalstmöglich schnelle Rausreißen des LAN-Kabels, noch das Abschalten der WLAN-Verbindung (bei mir über die Tastenkombination FN + F12) oder der Wechsel auf den SENDEN/EMPFANGEN-Tag, um ‘Offline arbeiten’ einzuschalten. Die Outlook-Client-Exchange-Server-Kombination überträgt schon Teile der Mail an den Server, solange man noch darin tippt, damit beim Senden dann die Mail samt Anhang schnellstmöglich raus gehen kann. Man ist einfach zu langsam für die heutige Technik.
Deswegen nutze ich seit geraumer Zeit die Möglichkeit, in Outlook einfach alle ausgehenden Mails für eine definierte Zeitspanne verzögert zu senden. Dazu richtet man einfach eine neue Regel in Outlook ein, die sich auf alle zu sendenden Nachrichten bezieht:
Bedingungen braucht man keine auswählen. Dann bezieht sich die Regel auf alle Nachrichten, die man sendet:
Nun nur noch die Anzahl der Minuten einstellen, die Outlook warten soll. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit 2 Minuten gemacht. Eine Minute allein ist manchmal zu kurz und außerdem wäre der Screenshot nicht so schön, weil der Text ’Minuten’ wohl hardkodiert ist:
Ausnahmen brauchen wir keine. Zum Schluss gibt man dem Kind noch einen Namen. Sollte man mehrere Konten (privat, geschäftlich, etc.) in Outlook eingebunden haben, kann man die Regel auch für alle Konten erstellen lassen:
Damit hat man einfach mehr Zeit, die ausgehende Mail im Postausgangsordner nachträglich noch einmal anpassen (oder auch aufhalten) zu können.
Nachdem wir im August diesen Jahres angekündigt hatten, dass Kunden, die Office 365 über die Vertriebswege Web Direct ond Advisor erworben hatten, einfacher zwischen den Office 365 Plänen wechseln können, haben wir ein entsprechendes Switch Plan Tool implementiert. Darüber können Kunden in der Office 365 Verwaltungsoberfläche direkt von niedrigeren Office 365-Plänen in höhere Pläne auch aus anderen Planfamilien wechseln, ohne eine Migration mit Neukonfiguration und Daten-Ex- und Import durchführen zu müssen.
Zuerst führten wir für die Vertriebswege Web Direct, Advisor und Syndication den Wechsel innerhalb der gleichen Planfamilie (zum Beispiel vom Small Business zu Small Business Premium) ein. Jetzt geht auch der Wechsel über die Grenzen der Planfamilien hinaus für die Vertriebswege Web Direct, Advisor und Syndication:
Zum Wechsel zwischen den Plänen geht man in der Office 365 Verwaltungskonsole in den Bereich Lizenzen. Rechts neben der gekauften Office 365-Version erscheint dann ein Link zum Starten des Switch Pan Tools.
Wir arbeiten derzeit an zukünftigen Wechselmöglichkeiten für weitere Szenarien wie z.B. Exchange Online nach Midsize Business. Auch wollen wir die Wechselmöglichkeit unseren Kunden, die den Vertriebsweg Microsoft Open gewählt haben sowie den Kunden aus dem Government- und Academic-Bereich zur Verfügung stellen. Noch kann ich aber keinen Zeitpunkt nennen, zu dem das möglich werden wird.
Update am 19.11.2013 E1 jetzt auch in OOVO
Die Office 365 Open Value Offer (abgekürzt OOVO) bietet Microsoft Open Value- und Open Value Subsription-Kunden (nur commercial) mit einer unternehmensweiten Standardisierung auf die Plattformprodukte Office ProPlus, Core-CAL und/oder E-CAL einen interessanten Einstieg in Office 365:
Beim Kauf von Office 365 Midsize Business oder jetzt neu Office 365 Enterprise E1 und E3 berücksichtigt Microsoft die bisherigen Investitionen des Kunden in Software Assurance und verringert signifikant den Preis für diese Office 365-Versionen bis zum nächsten Erneuerungstermin (Renewal) des zugrundeliegenden Volumenlizenzvertrags.
Voraussetzung ist die Bestellung über das Volumenlizenzprogramm Microsoft Open. OOVO gilt nicht für andere Vertriebswege wie Web Direct, Advisor oder Syndication. Weitere Informationen finden Partner in den folgenden Unterlagen:
Bei Fragen zur Abwicklung und den genauen Rabattstufen empfehle ich Microsoft Partnern, Kontakt mit den Office 365-Salesteams der autorisierten Microsoft Distribution (ADN, ALSO, Ingram Micro, TechData oder WORTMANN) aufzunehmen. Endkunden können sich direkt an einen Microsoft Partner für ein entsprechendes Angebot wenden.
Bisher war E-Mail-Archivierung in Office 365 Midsize Business nicht möglich. Exchange Online Archiving (EOA) kann jetzt zusammen mit Office 365 Midsize Business über die Vertriebswege Web Direct, Advisor und Syndication erworben werden. Wir arbeiten daran, in der Zukunft auch den Kauf über Microsoft Open anbieten zu können. Noch können wir aber keinen Zeitpunkt nennen, zu dem das möglich sein wird.
Bis dahin können jedoch Kunden den gleichen Workaround nehmen, über den sie auch heute schon für Office 365 Midsize Business zusätzlichen Speicherplatz für SharePoint Online kaufen können: Wer Office 365 Midsize Business über Microsoft Open erworben hat, muss nur eine Midsize Business Lizenz über den Vertriebsweg Web Direct oder Advisor seinem Abonnement hinzufügen.
Danach steht der Office 365 Produktkatalog online im Abonnement zur Verfügung und Kunden können für alle Lizenzen Exchange Online Archiving hinzufügen. Partner erhalten über den Partner of Record-Status eine entsprechende Vergütung.
Seit dem 1. September 2013 können Kunden ausgewählte Office 365-Produkte über das Volumenlizenzprogramm Microsoft Open kaufen. Vor allem für die Nutzung von Office aus Office 365 auf Terminal Servern ist dieser Einkaufsweg vorteilhaft.
Verfügbarkeit: Commercial, EDU, GOV
Preisliste: 1. August 2013 (Preview), 1. September 2013 (bestellbar)
Office 365 Midsize Business
Office 365 Enterprise E1
Office 365 A3 für Lehrkräfte/Mitarbeiter
Office 365 Enterprise E3
Office 365 A3 für Studenten
Office 365 ProPlus
Office 365 ProPlus für Lehrkräfte/Mitarbeiter
Exchange Online Plan 1
Office 365 ProPlus für Studenten
Exchange Online Protection
Ab dem 1. Dezember 2013 erweitern wir die Liste um einzelne Dienste (Lync Online, SharePoint Online, Visio, Project) und den E4-Plan. Die Produkte aus der Tabelle sind als Vorschau ab dem 1. November auf der Open Preisliste (Open L, OV und OVS) und können ab dem 1.12. bestellt werden:
Preisliste: 1. November 2013 (Preview), 1. Dezember 2013 (bestellbar)
Office 365 Enterprise E4
SharePoint Online Plan 1 mit Yammer
Exchange Online Plan 2
SharePoint Online Plan 2 mit Yammer
Lync Online Plan 1
Visio Pro
Lync Online Plan 2
Project Pro
Project Online
Project Pro mit Project Online
Weitere Informationen zu den Themen stehen Partnern mit den Office 365 Open and FPP FAQ, dem Office 365 Customer Purchase and Support Guide, dem Office Blog und der Yammer-Gruppe zur Verfügung.
Heute bekam ich eine Anfrage nach der Mehrsprachigkeit von Office von einem Partner:
Kunde wünscht eigentlich ein Office 2013 Home & Business auf Russisch. Nun können wir das aber gar nicht einkaufen. Kann er sich eine deutsche Version kaufen und dann russisch als Download auswählen? Oder wäre eine Office 365 Small Business Premium die richtige Wahl, wo er sich dann die russische Office Variante lädt (da kriegen wir ja auch nur deutsche und englische Boxen) oder sind wir komplett auf der falschen Spur?
Wenn der Kunde Office 2013 Home & Business auf Deutsch kauft, kann er das russische Sprachpaket hier nachkaufen. Es enthält:
Diese Tools sind auch in Office 2013 in einer der folgenden Sprachen vorhanden: Bulgarisch, Estnisch, Finnisch, Hebräisch, Kasachisch, Lettisch, Litauisch und Ukrainisch.
Kostenlos herunterladen kann er die Korrekturhilfen, wozu eine Rechtschreibprüfung und, je nach Sprache, auch weitere Tools wie Grammatikprüfung, Thesaurus und Silbentrennung gehören. Die QuickInfo-Sprache kann er ebenso kostenlos herunterladen. Damit ändern sich die Namen der QuickInfos – z. B. von Schaltflächen, Menüs und Dialogfeldern – in eine andere Sprache, indem man mit der Maus darauf zeigt.
In Office 365 steht Office meines Wissens in 36 Sprachen zur Verfügung, Der Kunde kann sich unter portal.microsoftonline.com/OLS/MySoftware.aspx einfach die gewünschte Sprache aus der Liste auswählen:
Nachdem Microsott IT so nett war, mit System Center Configuration Manager meinen Laptop über Direct Access im Expresstempo auf Windows 8.1 umzustellen, bin ich bei meiner Hardware auf ein Problem gestoßen, dass uns in der Zukunft noch eine Weile beschäftigen wird:
Anwendungen erscheinen unscharf auf hochauflösenden Displays.
Damit jeder verstehen kann, was ich meine, zeige ich als erstes einen Screenshot. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte:
Der Screenshot stammt von meinem primären Arbeitsgerät, einem Samsung Ativ 700T1. Bei einer Größe von 11,6 Zoll beträgt die Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD). Bei so einer hohen Pixeldichte stelle ich die Größe aller Elemente auf 125%.
In Windows 8.1 erfolgt das automatisch. Manuell einstellen lässt es sich in der Systemsteuerung unter “Darstellung und Anpassung” > “Anzeige”:
Das Problem, dass ich bis Windows 8 dabei hatte, war der Multi-Monitor-Betrieb. Immer wenn ich im Büro oder Zuhause einen zweiten oder dritten Bildschirm angeschlossen hatte, war auf dem die gleiche Vergrößerung im Einsatz. Das war vor allem störend auf VGA-Projektoren bei einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Da war kaum noch sinnvoll zu nutzender Platz auf dem Bildschirm. Es ist aber auch ein Problem bei 4k-Displays:
Mit Windows 8.1 wird mit der automatischen Bildschirmskalierung nun alles besser. Damit kann man mehrere Bildschirme gleichzeitig mit unterschiedlichen Pixeldichten betreiben. Windows kümmert sich automatisch um die Skalierung der Fenster.
An sich eine tolle Sache, wäre da nicht ein Haken: Das Problem bei hohen Pixeldichten waren schon immer die Anwendungen. Sind diese nicht HighDPI-fähig, kann Windows nur durch Bitmap-Vergrößerung/Verkleinerung skalieren. Dadurch schlagen wir uns dann mit unscharfen Bildern herum.
Die Alternative sind Fehler in der UI wie zum Beispiel falsche Zeilenumbrüche, nicht mehr erreichbare Buttons, etc. Das Problem ist nicht von Windows allein lösbar – die Anwendungen müssen hier auch mitspielen. Das ist übrigens auch ein Grund, warum Ribbons Einzug gehalten haben in Windows. Ribbons sind optimale Controls zur Verwendung bei unterschiedlichen Pixeldichten:
Wer als Anwendungsentwickler näheres zur Programmierung von HighDPI-fähigen Anwendungen erfahren will, sei auf das Whitepaper Writing DPI-Aware Desktop Applications in Windows 8.1 und den Artikel Writing High-DPI Win32 Applications verwiesen.
Wenn man den Screenshot von oben in voller Größe betrachtet, kann man sehen, dass links der Internet Explorer 11 glasklar zu lesen ist, während rechts in Google Chrome Schrift und Programm-UI unscharf dargestellt werden. Ich habe ihn in voller Auflösung als Anhang unten an den Beitrag angehängt.
Die Ursache des Problems ist die Tatsache, dass Google Chrome sich als nicht HighDPI-fähiges Programm gegenüber dem Betriebssystem ausweist. Wen die Hintergründe interessieren, der sei auf den Blogeintrag Scaling to different Screens vom Building Windows 8-Blog verwiesen.
Für Google Chrome stammt der entsprechende Bugeintrag vom 16.09.2012. Bisher ist der Bug aber immer noch nicht gelöst. Er hat als unangenehme Nebenwirkung, dass die Bedienung durch Touch mit Google Chrome nicht richtig funktioniert.
Für Retina-Displays gab es in der Mac OS X-Version recht zügig einen Workaround, was einfacher war, weil es dort nur zwei verschiedene Pixeldichten zu beachten gibt. Retina-Displays sind nicht umsonst genau 2x größer als die vorher verwendeten Displays.
Windows-PCs dagegen gibt es mit unterschiedlichsten Displaygrößen. Mit der Vielfalt unseres Ökosystems, das dem Kunden echte Wahlfreiheit bietet, gibt es eben auch einen größeren Arbeitsaufwand für Programmierer. Hier eine Statistik über die übliche Bildschirmauflösungen bei Windows-PCs…
…und der üblichen Auflösungen und Bildschirmgrößen in Windows 8:
Nachdem für Google Chrome die Aussage der Entwickler “Gene will hopefully be fixing this up in the next few days, or at least ascertaining what needs to be done.” etwas optimistisch war (das ist demnächst auch schon ein Jahr her), habe ich mich umgeschaut, welche anderen Möglichkeiten heute als Workaround sich anbieten.
Als erstes kann man natürlich die systemweiten Einstellungen verändern. Wenn man die Option “Manuell eine Skalierungsstufe für alle Anzeigegeräte auswählen” aktiviert, bekommt man das frühere Verhalten wieder zurück und alle Anwendungen verhalten sich mehr oder weniger konsistent.
Der Nachteil ist der Verlust der automatischen Skalierung bei mehreren Bildschirmen. Wer nur einen Bildschirm oder mehrere Bildschirme mit ähnlicher Pixeldichte hat, für den mag das gehen. Da ich gerade eine Lösung für unterschiedliche Pixeldichten brauche, hilft mir das nicht weiter.
Zweite Lösung ist das Abschalten der automatischen Skalierung auf Anwendungsebene. Dazu muss man in der Programmverknüpfung die Option “Skalierung bei hohem DPI-Wert deaktivieren” setzen. Am Beispiel von Google Chrome geht man in den Ordner
"%PROGRAMDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Google Chrome"
und ändert die Einstellungen in den Eigenschaften der Verknüpfung von Google Chrome auf dem zweiten Tab:
Danach muss man zwar die Programm-UI von Chrome möglicherweise mit der Lupe bedienen, aber den Webseiteninhalt kann man mit STRG + PLUS vergrößern. Die Schriften und Grafiken werden dann wieder glasklar dargestellt und die Toucheingabe funktioniert auch wieder.
Natürlich kann man auch gleich zu einem HighDPI-fähigen, modernen Browser wechseln. Internet Explorer 11 wird von uns mitgeliefert und zeigt keines dieser Probleme ;-)
Ich hoffe, dass jetzt durch Windows 8.1 der Druck auf Anwendungsentwickler soweit erhöht wird, dass diese seit mehr als 10 Jahren sträflich vernachlässigte Funktion als Standardfall beim Testen mitberücksichtigt wird.
Für meinen Artikel Office 365-Features im detaillierten Vergleich hatte ich die tabellarischen Übersichten der Office 365-Dienstbeschreibungen in Excel übertragen, um sie in grafischer Form darzustellen.
Mittlerweile hat die Produktgruppe eine Excel-Version der Office 365-Dienstbeschreibungen auf Microsoft TechNet veröffentlicht. Das coole daran: Man kann sie mit Hilfe der Excel WebApp online durchsuchen:
Da ich immer wieder Fragen rund um die Anbindung & Bandbreite für Office 365 gestellt bekomme, möchte ich an dieser Stelle auf Netzwerkanalyse-Tools verweisen, mit denen Kunden ihre eigene Internetanbindung im Hinblick auf die Nutzung von Office 365 testen können. Eine Testsuite für Office 365, welche die eigene Anbindung an Microsofts europäische Datacenter prüft, ist unter folgender URLs aufrufbar:
Das Tool ist in Java geschrieben (ich weiß, ich weiß…), daher muss man der Anwendung beim ersten Aufruf vertrauen:
Wer die Hürde genommen hat, gibt dann seinen Office 365-Domänennamen ein:
Danach erfolgen eine Reihe von Netzwerktests, die automatisiert durchlaufen. Hier ein paar Screenshots von den Ergebnissen eines Testlaufs:
Für die anderen, regionalen Datacenter gibt es auch jeweils angepasste Testsuiten:
Für Lync Online steht mit dem Lync Online Transport Reliability IP Probe Tool (Abkürzung TRIPP) eine eigenständige Testsuite zur Verfügung:
Auch dieses Tool ist in Java geschrieben, was eine ähnliche Warnung wie oben beim ersten Aufruf nach sich zieht. Das TRIPP Tool sieht ähnlich aus wie das Office 365 Network Analysis Tool, analysiert aber detailliertere im Hinblick auf die besonders hohen Anforderungen, die ein Echtzeitdienst wie VoIP erfordert:
Die nachfolgenden Tests haben insbesondere einen Augenmerk auf die Lync Online-Performance. Wer genau hinschaut, wird erkennen, dass mein Download-Speed bei diesem Test deutlich niedriger war. Hier lautet die ganz klare Empfehlung, derartige Test nur dann durchzuführen, wenn keine anderen Geräte auf das Netzwerk zugreifen und eine Kabelverbindung zu nutzen (kein WiFi). Ich würde auch die Tests mehrfach zu verschiedenen Tageszeiten durchführen, um ein vollständiges Bild über die eigene Anbindung zu bekommen:
Für die anderen Regionen weltweit gibt es ebenfalls entsprechende Testmöglichkeiten:
Die notwendige Bandbreite für Exchange Online kann man anhand des eigenen Nutzungsprofils mit dem Exchange Client Network Bandwidth Calculator ermitteln:
Nachdem ich viele Rückmeldungen bekommen habe, dass unsere Fragestunde sehr gut angekommen ist, möchte ich kurz darauf hinweisen, dass meine Kollegen die Fortsetzung übernommen haben. Die Anmeldelinks sind unter www.dasneueoffice.com/de/?article=Microsoft_Office_Ihr_Erfolg zu finden.
Einzige Änderung: Wir belassen es bei der Live-Fragestunde und zeichnen sie nicht auf.
Vor fünf Jahren, genau am 16. Juli 2008, wurde unsere Blogengine in Microsoft TechNet integriert und die Arbeit mit den Blogs in das Ratingsystem übernommen. Mein Blog gibt es nun schon seit mehr als 8 Jahren. Kurze Wasserstandsmeldung: In diesem Monat ist die 100.000 Punktegrenze gefallen
Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort stellen wir in den kommenden Monaten in einer bundesweiten Veranstaltungsreihe die Einsatzmöglichkeiten unserer neuesten Produktgeneration vor: Von Windows 8 über Office 365 oder Windows Server 2012 bis hin zur Integration von Windows Phone 8 und den Tablets der “Surface”-Reihe in das Microsoft-Ökosystem.
Interessant sind die Info-Events insbesondere für professionelle Anwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die Microsoft Lösungen bereits produktiv nutzen, deren Einsatz prüfen oder eine Migration auf die aktuelle Microsoft Plattform planen.
Die Veranstaltungen der Microsoft on Tour 2013-Roadshow dauern jeweils einen halben Tag und finden in den Veranstaltungsräumen unserer Microsoft Partner statt. Die Termine für den Monat September sind ab sofort verfügbar, weitere kostenfreie Veranstaltungen werden tagesaktuell auf der Veranstaltungsseite in der Rubrik Alle Termine im Überblick angekündigt.
Folgende Termine stehen u.a. im September zur Verfügung:
Ich selbst bin als Sprecher am 8.10. in Berlin und am 9.10. in Hamburg mit dabei.
Jetzt kostenlos registrieren!
Die Teilnahme ist kostenlos! Wir empfehlen wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen sowie der großen Nachfrage eine möglichst frühzeitige Registrierung. Weitere Informationen, Hintergründe, eine Programmvorschau und die Termine der bundesweiten Roadshow finden Sie auf www.Microsoft-on-Tour.de.
Gastbeitrag von Tim Bosinius (Senior Technical Sales Professional in Enterprise and Partner Group (EPG) bei Microsoft Deutschland) vom deutschen Microsoft Online Services-Blog.
Wer schon einmal eine Besprechung mit Lync Online aufgesetzt hat, der weiß, dass mit Lync Online (bisher) nur Webkonferenzen möglich sind. Dabei laufen Audio, Video und Anwendungsfreigabe über das Internet und man kann sehr einfach mit dem Lync-Client am PC, der Windows 8-App, über einen modernen Webbrowser oder einen der Lync-Clients für Windows Phone, Android oder iOS daran teilnehmen. Doch nicht immer hat die eingeladene Person eine Internetverbindung und ein Headset. Oftmals möchte/kann sie nur über das klassische Telefon teilnehmen. Die Standardeinladung von Lync Online hat aber keine Informationen zu Einwahl per Telefon, da Microsoft keine Konferenzfunktionen mit Übergang in das Telefonnetz anbietet:
Eine der etwas weniger bekannten Funktionen in Lync Online ist die Möglichkeit, einen „Audio Conferencing Provider“ (im Microsoft-Jargon als Akronym unter ‚ACP‘ zu finden) zu hinterlegen. Zur Zeit gibt es in Europa drei Anbieter für diesen Dienst:
Das Produkt bei Intercall für die ACP-Funktion heißt Reservationless-Plus. Nachdem man sich auf dem Online-Portal angemeldet hat, sollte man unter dem Punkt „View Product Details“ (in der rechten Navigation) einige Punkte einstellen:
Dies wären vor allem der „Conference Code“ und „Leader Pin“. Die andere Einstellungen wie der Entry- und Exit-Modus (also Ansagen, wenn jemand in die Konferenz kommt oder sie verläßt) sowie die Sprache sind eine Sache der persönlichen Präferenz:
Bei PGi heißt das Produkt GlobalMeet. Die Konfiguration ist ebenfalls kinderleicht:
Nach erfolgreicher Anmeldung am GlobalMeet-Portal für Lync kann man unter „Manage“ neue Benutzer hinzufügen und viele Konferenz-Optionen einstellen:
Wenn man den Conference-Code hat, kann mit der Lync Online-Konfiguration beginnen. Dazu sollte man als erstes die „Externe Kommunikation“ erlauben. Anderenfalls kommt die Audiobrücke zwischen dem Provider und Lync Online nicht in allen Situationen zustande (mehr dazu auch im Support-Artikel 2460853):
Danach hinterlegt man den Conference-Code und die jeweiligen Provider in den Benutzereigenschaften. Hier sollte die gebührenpflichtige Nummer OHNE Punkte, Leerzeichen und Klammern eingegeben werden. Dieses und andere potentielle Probleme werden im Support-Artikel 2693118 beschrieben. Die Empfehlung lautet hier, die E.123-Nummerierung zu nutzen. Dabei gibt man vor der Telefonnummer ein “+” zur Kennzeichnung von internationalen Telefonnummern an. So klappt das dann problemlos auch in Lync Online:
Wenn man die Konfiguration für eine Reihe von Benutzern durchführen möchte, muss man auf der ACP-Anbieterseite für jeden Benutzer eine eigene Konferenz-Kennung anlegen. Diese können dann über eine CSV Datei automatisiert in Lync Online importiert werden. Näheres dazu findet man in der Office 365-Onlinehilfe. Nachdem die Konfiguration in Lync Online erfolgt ist, dauert es einige Minuten. Wenn man dann ein Lync Online-Meeting plant, erscheint der Konferenzanbieter im Einladungstext:
Mit dem März 2013 Update für Office 365 ist es nun auch möglich, eine Lync-Besprechung über Outlook Web Access (OWA) zu planen:
Mit der ACP-Funktion funktioniert auch das „Dial-out“ in Konferenzen, das heißt, man kann externe Gesprächspartner aus dem Lync-Client heraus direkt für eine Konferenz vom Server anrufen lassen. Dazu muss nur die Rufnummer des Teilnehmers im E.123-Format eingegeben werden:
Eine wichtige Information für die Besprechungsorganisatoren:
Wenn ein Teilnehmer über die ACP-Funktion per Telefon in die Konferenz kommt, bekommt er durch den ACP-Anbieter eine Ansage. Diese dauert (je nach Konfiguration von Exit- und Entry-Modus beim Anbieter) zwischen 5 und 20 Sekunden. In dieser Zeit wird er zwar schon als Konferenzteilnehmer in Lync angezeigt, man hört sich aber gegenseitig noch nicht. Kleiner Tipp: Kurz warten und Rücksicht nehmen auf Legacy-Teilnehmer im „Nicht-Online-Zeitalter“.