Heute ist immer schneller gestern - vor allem in der IT. Deshalb gibt es von Microsoft das MSDN Academic Alliance Programm (MSDN AA). Mit MSDN AA sind Studierende an den teilnehmenden Universitäten informationstechnisch schon heute ein wenig auf dem Stand von morgen. Das gilt jetzt noch mehr, da auch Windows Vista über das Programm erhältlich sein wird: Wie ich soeben von Wolfgang Krenz, dem Product Manager des Microsoft Academic Program erfahren habe, wird Windows Vista Business voraussichtlich ab dem 17. November 2006 auch über MSDN AA zur Verfügung stehen.
Nach der Veröffentlichung der Betaversion von Internet Explorer 9 (IE9) im September letzten Jahres folgt nun der nächste große Schritt. Auf dem Weg zur Fertigstellung des neuen Webbrowsers von Microsoft hat Internet Explorer den Status RC (Release Candidate - auf Deutsch: Freigabekandidat) erreicht.
Internet Explorer 9 RC ist die letzte Testversion vor der endgültigen Fertigstellung des Browser. Er enthält alle Funktionen des endgültigen Produkts (feature complete) und steht ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung:
Internet Explorer 9 RC steht für Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 in einer Version für 32- und 64-Bit sowie für und Windows Server 2008 R2 in 64-Bit zur Verfügung. Nach dem Herunterladen des richtigen Installationspakets gestaltet sich die Installation sehr einfach. Internet Explorer 9 RC überprüft die Systemumgebung und lädt bei Bedarf notwendige Updates aus dem Internet direkt herunter:
Video zum Herunterladen: MP4 format
Unter Windows 7 Service Pack 1 kann Internet Explorer 9 auch ohne Reboot installiert werden. Hierzu wird lediglich der Windows Explorer beendet und nach erfolgter Installation automatisch neu gestartet. So läßt sich Internet Explorer 9 RC in weniger als zwei Minuten installieren:
Schon mit frühen Preview-Versionen des Internet Explorer 9 hat Microsoft aufgezeigt, welche enormen Geschwindigkeitssteigerungen durch die Nutzung eines geeigneten Grafikprozessors (GPU) zum hardwarebeschleunigten Darstellen von Webseiten erreichbar sind. Auch bei der Javascript-Performance liegen mittlerweile Lichtjahre zwischen Internet Explorer 9 und seinen Vorgängerversionen.
Während Internet Explorer 6, 7, 8 und 9 Beta zum Beispiel lediglich 64 Callbacks/sec in JavaScript unterstützten, ermöglicht Internet Explorer 9 RC gemäß der HTML5-Spezifikation jetzt 250 Callbacks/sec, wodurch Webanwendungen weiter beschleunigt werden. Konnte IE9 erstmals mit der Platform Preview 7 die Führung im populären SunSpider JavaScript Benchmark übernehmen, behauptet IE9 RC diese Stellung und baut sie noch etwas weiter aus:
Man sollte jedoch nicht den Fehler machen, die Geschwindigkeit allein anhand von derartigen synthetischen Benchmarks zu beurteilen. Die JavaScript-Engine ist nur eine von 11 Browser-Subsystemen, die zwischen Internet Explorer 9 Beta und Internet Explorer 9 RC über 2.000 Verbesserungen erfahren haben.
Dadurch steigern wir die Geschwindigkeit vor allem in realen Kundenszenarien: Internet Explorer 9 RC verkürzt die Startzeit, lädt Webseiten schneller und erlaubt Anwendern schneller mit Webseiten zu interagieren als je zuvor.
Mit der Beta-Version haben wir von einigen Kunden das Feedback bekommen, dass die hardwarebeschleunigte Darstellung mit ihrer Kombination aus Hardware und Treiber nicht zufriedenstellend funktionierte. Teilweise stürzte der Browser direkt nach dem Aufruf bei Aktivieren der Hardwarebeschleunigung ab. Abhilfe schuf das Ausschalten der Hardwarebeschleunigung:
Mit dem RC haben wir Änderungen vorgenommen, so dass die GPU abhängig von Modell und Treiberversion dynamisch ein- oder ausgeschaltet wird.
Frühere Versionen von Internet Explorer begrenzten den Speicherplatz für die temporären Internetdateien auf 50MB. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass moderne Webseiten mittlerweile deutlich an Größe zugenommen haben. Daher erhöhen wir mit dem RC die Cachegröße auf 250MB. Zusätzlich haben wir durch die Nutzung durch mehr als 20 Millionen Betatester die Cache Heuristik deutlich verbessern können, so dass der Internet Explorer 9 ein verbessertes Cachehandling zeigen wird.
Ein wichtiger Punkt bei der Nutzung eines Computers ist natürlich auch der Stromverbrauch. Während bei Desktop-Computern hier Green IT eine Rolle spielt, sind vor allem mobile Geräte wie Laptops und Netbooks darauf angewiesen, dass Programme möglichst batterieschonend arbeiten. Webbrowser haben hier einen signifikanten Einfluss auf die Batterielaufzeit. Sie sind die mit am häufigsten eingesetzte Anwendung und werden die meiste Zeit von Anwendern auch im Hintergrund laufen gelassen.
Eine Untersuchung von AnandTech hatte schon vor knapp zwei Jahren deutliche Unterschiede beim gleichem Lastprofil zu Tage gefördert. Einige Browserhersteller setzen den Intervall des System Timers von Windows drastisch herunter, um damit allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit des Browsers zu erhöhen. Dies geht jedoch zu Kosten der Batterielaufzeit. So kann eine Änderung des System Timers von 15,6ms auf bis zu 1ms (wie von Google Chrome am Anfang praktiziert) die Batterielaufzeit um 25% verringern.
Mit Hilfe von ClockRes kann man selbst überprüfen, wie unterschiedlich Browserhersteller den System Timer verändern. Mit Hilfe von "powercfg /energy" kann man sich unter Windows 7 sogar einen Bericht erstellen lassen, der zum Beispiel auch aufzeigt, welche Anwendungen Einfluss auf die System Timer Auflösung nehmen.
Internet Explorer 9 verändert im laufenden Betrieb den System Timer nur bei Bedarf. Wir achten dabei auch, ob der Computer mit dem Stromnetz verbunden ist oder ob er auf Batterie läuft und passen den System Timer optimal an:
Im Vergleich zur Betaversion haben sich eine Reihe von Änderungen an der Benutzeroberfläche und der Funktionalität des Browsers ergeben, auf die ich im Rahmen dieses Artikels etwas näher eingehen möchte. So haben wir zum Beispiel sehr viel Feedback von Testern bezüglich der Platzierung der Tabs bekommen. Ganz deutlich wurde der Wunsch ausgedrückt, soviel Bildschirmfläche wie möglich für die Webseite zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Ich habe mir daher einmal angeschaut, welche Möglichkeiten unsere Wettbewerber anbieten und wie sich Internet Explorer 9 RC im Vergleich dazu schlägt. IE9 RC unterstützt jetzt das Platzieren der Tabs auch unter die URL-Leiste – eine Bitte, die wir sehr oft gehört haben. Chrome (via about:flags), Opera (via rechten Mausklick auf einen Tab) und Firefox (mit dem Add-on Tree Style Tab ) erlauben zusätzlich, Tabs auch seitlich zu platzieren.
Dadurch erhoffen sich viele mehr Bildschirmfläche zum Arbeiten zu erhalten, da die aktuell üblichen Notebookdisplays mit einer Auflösung von 1366x768 oder auch Netbooks mit 1024x600 in der Höhe stark limitiert sind.
Ich habe diese Diskussion in der Vergangenheit schon oft geführt und immer wieder festgestellt, dass sich hier Meinungen oft aufgrund subjektiver Wahrnehmung bilden. Um die Diskussion auf eine objektive Grundlage zu stellen, habe ich einmal die aktuellen Browser vermessen und die Ergebnisse ausgewertet:
Das Ergebnis mag den einen oder anderen überraschen: Der Release Candidate von Internet Explorer 9 bietet gegenüber allen anderen Wettbewerbern in der Standardkonfiguration die größte nutzbare Bildschirmfläche! Selbst gegenüber der seitlichen Anordnung der Tabs bietet IE9 RC mehr Platz sowohl in der Breite, als auch in der Höhe. Wenn man die gesamte nutzbare Fläche berechnet, liegt IE9 RC damit auch an der Spitze:
Wer selber nachschauen will, findet hier die den Berechnungen zugrundeliegenden Screenshots:
Ebenfalls überarbeitet wurde die sogenannte One Box. Mit diesem Begriff bezeichnen wir die URL-Leiste, die gleichzeitig als Suchleiste dient. Bisher war es schwierig, wenn man eine Suche eingegeben hatte, diese im Eingabefenster nachträglich zu modifizieren oder auch die gleiche Suche an eine andere Suchmaschine zu übergeben. Jetzt gibt es mit der Lupe ein neues Icon, welches nach einem Klick die ursprüngliche Sucheingabe in der One Box wiederherstellt, so dass man sie sehr einfach verändern kann:
Nachdem wir in der Betaversion zum ersten Mal die Benachrichtigungen am unteren Bildschirmrand zusammengefasst haben, wird das Handling im RC weiter verbessert. Weniger wichtige Benachrichtigungen werden zukünftig automatisch ausgeblendet, wenn sie nicht beachtet werden.
Die Darstellung beim Datei herunterladen wurde ebenfalls verändert – hier fängt die Benachrichtigung nach kurzer zeit zu aufzuleuchten, um den Benutzer darauf aufmerksam zu machen.
Wenn der SmartScreen Reputationsdienst eine Datei als gefährlich einstuft, enthält die Benachrichtigung jetzt auch einen direkten Löschbutton. Ich habe dazu zwei kurze Videos aufgezeichnet, die das neue Verhalten am Beispiel der SmartScreen Application Reputation illustrieren:
Video zum Herunterladen: MP4-Format
Der Downloadmanager wurde ebenfalls überarbeitet und zeigt jetzt auch die Geschwindigkeit beim Herunterladen direkt an.
Eine der großen Neuerungen im Internet Explorer 9 ist die direkte Integration von Webseiten in Windows 7. Die Möglichkeit, Webseiten direkt an die Startseite heften und von dort mit ihnen interagieren zu können, fand sehr großes Interesse. Neu im RC ist die Unterstützung für mehrere Homepages mit einer angehefteten Webseite. Weiterhin kann man nun auch problemlos Webseiten an die Taskbar anheften, wenn diese vom unteren Bildschirmrand zum Beispiel an eine der Seiten verschoben wurde. Bisher kollidierte diese Aktion mit Aero Snap – jetzt hat das Anheften Vorrang.
Schließlich unterstützt Internet Explorer 9 RC auch angeheftete Webseiten im InPrivate-Modus. Seiten, die in diesem Modus angeheftet werden, werden beim erneuten Aufruf automatisch in InPrivate gestartet.
Eine Kleinigkeit hat noch Eingang in den Release Candidate gefunden. Wer zum Beispiel in einer anderen Anwendung eine URL in die Zwischenablage kopiert, muss diese nicht mehr in die URL-Leiste eingeben, sondern kann einfach mit einem rechten Mausklick über das Kontextmenü das Kommando Zur kopierten Adresse wechseln nutzen (für die Tastaturjunkies STRG+Shift+L):
Ende letzten Jahres hatte ich im Artikel IE9 Tracking Protection angekündigt, dass Internet Explorer 9 im Release Candidate erweiterte Schutzmaßnahmen für Sicherheit und Privatsphäre mitbringen wird. Tracking Protection , ersetzt InPrivate Filtering und blockiert auf Wunsch Drittanbieter, die möglicherweise das eigene Surfverhalten beobachten wollen. Dazu wird man als Anwender zukünftig Inhalte von jeder Webseite anhand von Tracking Protection -Listen (TPL) automatisiert herausfiltern lassen können. Diese Listen benötigen nicht wie bei der Konkurrenz ein extra Add-on - sie können direkt aus dem Browser heraus abonniert werden. Einfach die gewünschte Liste anklicken. Zum Start des Release Candidate stehen Listen von Abine, TRUSTe, PrivacyChoice und AdBlock Plus (EasyList) zur Verfügung. Eine interne Liste kann vom Browser zusätzlich auch selbst dynamisch erzeugt werden:
Das Prinzip dieser Listen ähnelt in gewisser Weise zum Beispiel der deutschen Robinsonliste für eMail, Mobilfunk und Telefon . Wenn man eine TPL zu seinem Browser hinzufügt, verhindert Internet Explorer 9 zukünftig zuverlässig das Senden von Daten an Webseiten, die auf der Liste stehen. Zur Standardisierung des Aufbaus einer TPL schlagen wir folgendes vorläufige Dateiformat vor. Es enthält sowohl Elemente mit “Do Not Call” (blockieren) und “OK to Call” (erlauben) Charakter:
1: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> 2: <rss version="2.0" xmlns:wf="http://www.microsoft.com/schemas/webfilter/2008"> 3: <channel> 4: <title>Demo</title> 5: <description>Tracking Protection List from ietestdrive.com </description> 6: <item><wf:blockRegex><![CDATA[msdn\.com/.*\.js]]></wf:blockRegex></item> 7: <item><wf:allowRegex><![CDATA[strikestrike\.com/.*\.js]]></wf:allowRegex></item> 8: </channel> 9: </rss>
1: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
2: <rss version="2.0" xmlns:wf="http://www.microsoft.com/schemas/webfilter/2008">
3: <channel>
4: <title>Demo</title>
5: <description>Tracking Protection List from ietestdrive.com </description>
6: <item><wf:blockRegex><![CDATA[msdn\.com/.*\.js]]></wf:blockRegex></item>
7: <item><wf:allowRegex><![CDATA[strikestrike\.com/.*\.js]]></wf:allowRegex></item>
8: </channel>
9: </rss>
Derartige Listen können somit sehr einfach erstellt und somit von verschiedensten Stellen angeboten werden. Wir stellen dafür das vorgeschlagene Format zusätzlich unter Creative Commons Attribution Lizenz und Microsoft Open Specification Promise . Anwender könnten zukünftig sowohl Listen von Datenschutzorganisationen, als auch von Werbefirmen nutzen, um besser selbst bestimmen zu können, welche Daten sie zur Verfügung stellen wollen, um möglicherweise auch im Gegenzug Dienste kostenfrei nutzen zu können.
ActiveX als Technologie erlaubt Webentwicklern einen sehr weitgehenden Zugriff auf den lokalen Computer und ermöglicht damit sehr interaktive Webanwendungen. Allerdings führen fehlerhafte ActiveX-Controls immer wieder zu Sicherheitsproblemen. Als Konsequenz enthält Internet Explorer 9 RC nun einen neuen ActiveX-Filter.
Wenn er eingeschaltet wird, surft der Anwender standardmäßig im Internet, ohne dass ActiveX aktiv ist. Wenn auf einer Webseite ein ActiveX-Control aufgerufen wird, erscheint ein neues Icon in der URL-Leiste, mit Hilfe dessen man nur für diese Seite die Verwendung von ActiveX-Controls aktivieren kann:
In Internet Explorer 9 Release Candidate sind einige weitere Neuerungen eingeflossen, die die Interoperabilität betreffen. So unterstützt IE9 RC jetzt auch CSS2D Transforms sowie HTML5 Semantic Tags, WebM und Geolocation:
Internet Explorer 9 Beta unterstützte bisher 33 Sprachen. Mit dem Release Candidate erhöht Microsoft diese Zahl auf folgende 40 Sprachen: Arabisch, Katalanisch, Chinesisch (Hong Kong), Chinesisch (Simplified), Chinesisch (Traditional), Tschechisch, Dänisch, Holländisch, Englisch (US), Finnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Hebräisch, Hindi (Indien), Ungarisch, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch(Bokmål), Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch (Portugal), Rumänisch, Russisch, Slowenisch, Spanisch (Spanien), Schwedisch, Thai, Türkisch, Ukrainisch, Vietnamesisch, Bulgarisch, Kroatisch, Estnisch, Lettisch, Lithauisch, Serbisch (Latein) und Slowakisch.
Es gibt heute über eine Milliarde Windows-Anwender auf der Welt. Für sie haben wir mit Windows Internet Explorer 9 einen Browser entwickelt, der die moderne Betriebssystemumgebung komplettiert. Internet Explorer 9 sorgt dafür, dass Websites und Anwendungen so funktionieren und aussehen, als befänden sie sich direkt auf dem PC.
Da das Internet Explorer Entwicklungsteam auf das Feedback von Millionen unserer Kunden bauen konnte, die uns tagtäglich ihre Erwartungen an Windows und das Internet vermitteln, haben wir bei der Entwicklung des Browsers folgende grundlegenden Dinge priorisiert:
In den letzten Jahren gab es im Browserbereich und im Internet mehr Veränderungen als jemals zuvor. Das Internet hat sich für unsere Kunden von einem großen Werkzeug zu einer personalisierten Arbeitsumgebung gewandelt. Die steigende Nutzung sozialer Netzwerke, die zunehmende Verbreitung von Videos und die steigende Anzahl von umfangreichen Webanwendungen und mobilen Anwendungen, mit denen die Benutzer online sind, haben dafür gesorgt, dass die Menschen mehr vom Umgang mit dem Internet erwarten. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für Sicherheit und Datenschutz.
Da die Kunden auf Computern und mobilen Geräten immer mehr mit Webanwendungen arbeiten, steigt auch ihre Erwartungshaltung an diese Anwendungen. Die umfangreiche Grafik und die interaktiven Funktionalitäten, die die Benutzer früher exklusiv mit dem PC oder mit mobilen Anwendungen verbunden haben, werden sie bald auch von ihren bevorzugten E-Mail-Anwendungen im Internet, ihrer Foto-Website oder von jedem sozialen Netzwerk erwarten.
Das heutige Internet bietet solche Dinge jedoch nicht. Noch haben die Menschen höhere Erwartungen an Anwendungen, die auf ihren Computern installiert sind im Vergleich zu niedrigeren Erwartungen an Webanwendungen. Das Internet wird als „flach“ empfunden: Den Browser verbinden die Benutzer mit eingeschränkter Leistung und Navigationsmöglichkeit. Inhalte werden normalerweise in einem einfachen Format präsentiert. Das heutige Internet ist nicht so schnell, umfangreich oder intuitiv wie es sein könnte.
Das Nutzen des Internets ist jedoch Menschen beim Umgang mit ihrem Computer am wichtigsten. Als Antwort auf den Bedarf unserer Kunden für ein schnelleres, umfangreicheres und intuitiveres Arbeiten im Internet entwickeln wir Internet Explorer 9.
Ein moderner Browser kann jedoch die Anforderungen an das Internet von morgen nicht allein erfüllen – es braucht eine moderne Betriebssystemumgebung als Basis. Beides zusammen definiert die Arbeitsumgebung des Benutzers im Internet der Zukunft, welches auf HTML5 und anderen modernen Webstandards basiert und das auf die gesamte Leistung der Hardware und des Betriebssystems zugreifen kann.
Unsere Vision für Internet Explorer 9 basiert auf ein folgenden Thesen:
Mit Internet Explorer 9 hat unser Entwicklungsteam ein neues Modell für das Design und die Einführung von Internet Explorer in der Öffentlichkeit entworfen. Im März 2010 haben wir im Rahmen der Konferenz MIX10 die Internet Explorer Test Drive-Website (engl.) gestartet und die Internet Explorer 9 Platform Preview eingeführt. Seitdem haben wir alle acht Wochen eine aktualisierte Version der Internet Explorer 9-Plattform für interessierte Entwickler und die Browser-Community veröffentlicht.
Die Platform Preview stellt hierbei nur die zugrundeliegende Komponente des Browsers dar. Sie zeigt den Entwicklern die unterstützten Standards auf und demonstriert einige der neuen Funktionalitäten von Internet Explorer 9. Am wichtigsten ist es für uns, während der Arbeit an Internet Explorer 9 ein Feedback zu erhalten.
Dieses neue Platform-Preview-Modell wurde sehr gut aufgenommen. Die offene und transparente Entwicklung von Internet Explorer 9 hat zu viel Begeisterung geführt. Entwickler, Partner und die Browser-Community freuen sich über unsere frühzeitigen Veröffentlichungen, den konsistenten Veröffentlichungszeitplan, die klaren Informationen zur geplanten und laufenden Entwicklung und unser Engagement bei der Berücksichtigung des eingehenden Feedbacks. Seit der ersten Platform Preview im März 2010 gab es:
Mit der Veröffentlichung von Internet Explorer 9 Beta verschiebt sich die Diskussion nun von der neuen Internet Explorer 9-Plattform und seinen Funktionalitäten hin zu den Vorzügen für die Benutzer: Das bestmögliche Browsen unter Windows.
Internet Explorer 9 wurde so entworfen, dass die Hardware von Windows-Computern voll ausgenutzt wird. Den Benutzern steht daher eine grafisch umfangreiche und tiefgreifende Webumgebung zur Verfügung, die so schnell ist und so direkt reagiert wie Anwendungen, die lokal auf dem Computer installiert sind. Die folgenden neuen Funktionen sorgen dafür, dass Internet Explorer 9 so schnell ist.
Hardwarebeschleunigte Grafik: Ein gutes Beispiel dafür, dass Internet Explorer 9 die Leistung des gesamten Computers nutzt, ist die Darstellung von Grafiken und Text. Sie wird nicht mehr vom Prozessor, sondern stattdessen über Direct2D und DirectWrite von der Grafikkarte bearbeitet. Die Hardwarebeschleunigung für Text, Videos und Grafiken sorgt dafür, dass sich Ihre Websites so wie direkt auf dem Computer installierte Anwendungen verhalten.
Neues DOM und neue JavaScript-Engine Chakra: Das neu optimierte Document-Object Model (DOM) von Internet Explorer 9 sorgt durch eine effizientere Interaktion mit der neuen JavaScript-Engine für drastische Geschwindigkeitsvorteile. Das Interpretieren, Kompilieren und Ausführen von Programmcode durch die neue JavaScript-Engine Chakra funktioniert parallel und nutzt so die Vorteile von Mehrkernprozessoren.
Schnellere Installation: Im Vergleich mit Internet Explorer 8 stellt Internet Explorer 9 den Benutzer bei der Installation vor weniger Entscheidungen und steht viel schneller bereit. Zur Installation von Internet Explorer 9 sind nur vier Mausklicks erforderlich – während bei der Installation von Internet Explorer 8 noch 13 Klicks notwendig waren (mit Anpassung der Einstellungen waren es sogar bis zu 23 Mausklicks).
F12-Entwicklertools:
Internet Explorer 9 stellt integrierte Entwicklertools für das Prototyping, Testen und Debuggen von Webseiten im Browser bereit. Der Code kann direkt im Browser geändert und dann auch direkt wieder angezeigt werden. Neu in dieser Version sind ein User Agent Switching Tool, ein Network Traffic Inspector, ein verbesserter JavaScript-Profiler und die integrierte Unterstützung neuer, mit Internet Explorer 9 eingeführter Webstandards.
Aufgeräumte und direkte Benutzeroberfläche: Die neue Benutzeroberfläche des Browsers lenkt den Blick auf die Inhalte durch einen vergrößerten Anzeigebereich auf Ihre Websites und Anwendungen. Standardmäßig finden sich im Browserfenster nur noch die Elemente, die für das Browsen von grundlegender Bedeutung sind – nämlich die, die für die Benutzer am wichtigsten sind und am häufigsten genutzt werden. Da es weniger Elemente gibt, wird im Vergleich mit anderen Browsern weniger wertvoller Platz auf dem Bildschirm verbraucht. Die Benutzer können so mehr von dem sehen und nutzen, was die Websites anzubieten haben.
Benachrichtigungsleiste: Wenn Benachrichtigungen in Internet Explorer 9 angezeigt werden müssen, dann wird der Benutzer nicht durch diese unterbrochen. Er muss nicht mit seiner Arbeit im Internet aufhören, um sich erst mit den Benachrichtigungen zu befassen. Alle Nachrichten werden jetzt in der Benachrichtigungsleiste ganz unten im Browser angezeigt. Die Nachrichten in der Benachrichtigungsleiste sind außerdem klarer und aussagekräftiger. Statt der allgemeinen Nachricht „Internet Explorer reagiert nicht“ wird beispielsweise die Nachricht „Die Website reagiert nicht“ angezeigt.
Kombinierte Eingabeleiste: Mit der kombinierten Eingabeleiste steht den Benutzern ein Ort zur Verfügung, über den sie eine bestimmte Website aufrufen oder nach einer Website suchen können. Die kombinierte Eingabeleiste bezieht die Suchfunktionalität in die Adressleiste mit ein.
Mit der kombinierten Eingabeleiste können die Benutzer: zu einer Website navigieren, nach einer Website suchen, zwischen verschiedenen Suchanbietern wechseln und auf den Verlauf, die Favoriten oder auf Vorschläge von Suchanbietern zugreifen.
Ein wichtiger Teil von Internet Explorer 9 ist der Datenschutz in Bezug auf die Eingaben der Benutzer in die kombinierte Eingabeleiste. Der Benutzer behält die Kontrolle darüber, welche Informationen an den Suchanbieter weitergegeben werden. Er kann beispielsweise festlegen, ob er direkt bei der Eingabe von Text in die kombinierte Eingabeleiste Vorschläge von einem ausgewählten Suchanbieter erhalten möchte. Wenn er diese Funktion aktiviert, dann wird der eingegebenen Text direkt während der Eingabe an den Suchanbieter gesendet – und nicht erst dann, wenn der Benutzer abschließend die Eingabetaste drückt.
Anheften von Sites: Mit dem Anheften von Websites können die Benutzer direkt über die Windows-Taskleiste auf ihre Lieblingswebsites zugreifen – ohne das vorherige Öffnen von Internet Explorer. In Internet Explorer 8 gab es die Möglichkeit, über die Web Slices der Favoritenleiste schnell und einfach auf Websites zuzugreifen. Da diese Zugriffsmöglichkeit den Benutzern jedoch nicht ausgereicht hat, haben wir das Anheften von Sites in Internet Explorer 9 entwickelt.
So können die Benutzer ihre Lieblingswebsites direkt an der Windows-Taskleiste anheften und noch effizienter auf sie zugreifen. Das Anheften kann über das Ziehen des Website-Symbols aus der kombinierten Eingabeleiste in die Taskleiste durchgeführt werden. Wenn eine solche Website über die Taskleiste geöffnet wird, dann werden das Symbol der Website und ihre primäre Farbe in das Browserfenster und in die Navigationselemente einbezogen.
Navigation unter Windows 7: Mit Internet Explorer 9 wird die Navigation im Internet durch in die Navigation von Windows 7 integrierte Funktionen einfacher (beispielsweise Sprunglisten, Aero Snap und Vorschau-Steuerelemente).
Sprunglisten: Sprunglisten sind eine schnelle Möglichkeit, regelmäßig besuchte Websites ohne Öffnen des Browsers aufzurufen. Um die Internet Explorer 9 Sprungliste zu öffnen, klickt der Benutzer einfach mit rechts auf das Symbol von Internet Explorer in der Taskleiste. Er bekommt die angehefteten Websites und die häufig besuchten Websites angezeigt. Er hat außerdem die Möglichkeit, das InPrivate®-Browsen zu starten, neue Registerkarten zu öffnen oder ein Fenster zu schließen.
Abtrennbare Registerkarten und Windows Aero Snap: Oft benötigt der Benutzer für eine Aufgabe mehr als eine Website und ein Fenster. Websites aus dem Browser herausziehen und sie mit Windows Aero Snap positionieren zu können, eröffnet eine neue Möglichkeit, mehrere Websites Seite an Seite anzuzeigen – beispielsweise, um Produkte auf unterschiedlichen Websites zu vergleichen, gleichzeitig ein Video anzusehen und E-Mails zu lesen oder einen Stadtplan anzuzeigen und gleichzeitig eine Reiseroute nachzulesen. Um eine Registerkarte aus dem Browser herauszuziehen, klickt der Benutzer auf die Registerkarte und zieht sie an den Rand des Bildschirms. Die Inhalte der entsprechenden Website werden während dieses Vorgangs ohne Unterbrechung weiter dargestellt. Ein Video wird also beispielsweise auch beim Ziehen der Registerkarte weiter abgespielt.
Vorschau-Steuerelemente: Die Vorschau-Steuerelemente aus der Taskleiste von Windows 7 ermöglichen eine schnelle Navigation zu den gewünschten Websites. Über die Internet Explorer 9-Sprunglisten können die Benutzer auf regelmäßig besuchte Websites zugreifen und Aktivitäten wie das Starten einer InPrivate-Browsersitzung und das Öffnen einer neuen Registerkarte durchführen. Wenn eine Website an die Windows-Taskleiste angeheftet wird, dann können die Benutzer ganz einfach auf die Vorschau der Website klicken und so ohne das Öffnen des Browsers auf die Website zugreifen.
Verbesserte Registerkartenseite: Internet Explorer 9 umfasst Verbesserungen für neue Registerkarten und die Möglichkeit, eine Registerkarte aus einer Browsing-Sitzung herauszuziehen.
Seite für neue Registerkarten: Internet Explorer 9 nutzt Windows Direct User Interface (DUI) zur Erstellung einer grafisch neu gestalteten Registerkartenseite, die schnell geladen ist und mit aussagekräftigen Grafiken arbeitet. Uns ist bewusst, dass die Benutzer neue Registerkarten öffnen, um zu einer gewünschten Website zu navigieren. Internet Explorer 9 macht diesen Vorgang durch das visuelle Vorschlagen von Websites schneller. Die Seite für neue Registerkarten zeigt Kacheln für die Websites an, die der Benutzer regelmäßig besucht. Sie unterstützt die Benutzer so darin, schnell und ohne Verzögerung an ihr Ziel zu gelangen. Jede Website wird durch eine Kachel mit dem Symbol und dem Titel der Website angezeigt. Der Benutzer kann außerdem über eine Anzeige auf den einzelnen Kacheln sehen, wie oft er die jeweilige Website besucht. Über die Seite für neue Registerkarten kann der Benutzer außerdem geschlossene Registerkarten erneut öffnen, die letzte Browsersitzung wiederherstellen und eine InPrivate-Browsersitzung starten.
Top-Ergebnisse der kombinierten Eingabeleiste: Die Top-Ergebnisse der kombinierten Eingabeleiste unterstützen die Benutzer, die sich die Adressen alltäglicher Websites nicht merken können – beispielsweise die ihrer Bank oder ihres E-Mail-Anbieters. Die entsprechenden Websites werden direkt über den Suchergebnissen angezeigt. Damit diese Funktion verfügbar ist, muss der entsprechende Dienst vom Suchanbieter aktiviert werden.
Download-Manager: Immer mehr Benutzer laden Dateien aus dem Internet herunter. Sie wünschen sich eine Möglichkeit, dies zu vereinfachen und die heruntergeladenen Daten besser zu verwalten. Internet Explorer 9 stellt daher einen integrierten Download-Manager mit einer vereinfachten Benutzeroberfläche und einer hervorragenden Sicherheit für die heruntergeladenen Inhalte bereit. Der neue Download-Manager ersetzt das Öffnen, Speichern, Abbrechen-Dialogfenster aus den bisherigen Versionen von Internet Explorer. Mit der neuen Benutzeroberfläche können die Benutzer den Fortschritt des Downloads anzeigen lassen, bereits heruntergeladene Inhalte öffnen oder aber einen laufenden Download beenden. Zur Speicherung der heruntergeladenen Inhalte wird ein Standardordner genutzt. Natürlich haben die Benutzer die Möglichkeit, diesen Standardordner zu ändern und im Ordner nach bereits heruntergeladenen Inhalten zu suchen.
Da Dateidownloads das hauptsächliche Einfallstor für schädliche Malware auf den Computern der Benutzer darstellen, führt der Download-Manager verschiedene sicherheitsbezogene Prüfungen für die Downloads durch:
Zuverlässigkeitsfunktionen: Die Zuverlässigkeitsfunktionen wie das Wiederherstellen von nicht reagierenden Registerkarten und der Add-On-Leistungsratgeber stellen sicher, dass keine Informationen verloren gehen und das Browsen auch bei nicht korrekt funktionierenden Websites möglich bleibt.
Kompatibilitätsansicht: Genau wie Internet Explorer 8 erkennt auch Internet Explorer 9 Websites ohne Angabe eines Anzeigemodus. In diesem Fall wird eine Schaltfläche für die Kompatibilitätsansicht direkt neben der Aktualisieren-Schaltfläche in der kombinierten Eingabeleiste angezeigt. Klickt der Benutzer auf diese Schaltfläche, dann wechselt Internet Explorer 9 in den Kompatibilitätsmodus. Dieser Vorgang wird für die entsprechende Website gespeichert. Der Benutzer muss daher bei einem erneuten Besuch der Seite nicht noch einmal auf die Schaltfläche klicken. Die Benutzer können außerdem eine Liste mit Websites abrufen, die am besten in der Kompatibilitätsansicht angezeigt werden. Wenn eine Website aus der Liste aufgerufen wird, dann wechselt Internet Explorer 9 automatisch in die Kompatibilitätsansicht – ohne dass der Benutzer auf die entsprechende Schaltfläche klicken muss.
Automatische Updates: Die aktuellsten Browser-Updates sorgen dafür, dass die Benutzer auch langfristig geschützt sind. Die Benutzer können wichtige Updates automatisch installieren lassen, sobald diese verfügbar sind. Zu den automatisch installierten Updates gehören Sicherheitsupdates, kritische Updates, Updates der Definitionen und Service Packs aus Windows Update.
Gruppenrichtlinienunterstützung: Internet Explorer 9 bietet auch weiterhin eine hervorragende Unterstützung von Gruppenrichtlinien für IT-Experten. Mit über 1.500 Einstellungen – inklusive neuer Einstellungen für die Funktionen von Internet Explorer 9 – steht IT-Experten die zur Verwaltung der Installation von Internet Explorer erforderliche Kontrolle zur Verfügung.
HTML5: Internet Explorer 9 baut auf der Arbeit an der Implementierung von HTML5-Funktionen aus Internet Explorer 8 auf und implementiert verschiedene neue, interessante Funktionen. Die Unterstützung der Elemente video und audio ermöglichen native hardwarebeschleunigte Video- und Audio-Inhalte auf Webseiten – und zwar ohne dass ein Plug-in erforderlich ist. Die Entwickler können Videos und Audio-Clips jetzt genau so einfach wie beispielsweise ein Bild in ihre Webseite integrieren. Die Unterstützung des canvas-Elements ermöglicht dynamisch dargestellte Grafiken inklusive einer Hardwarebeschleunigung durch Windows und die Grafikkarte.
Die Unterstützung der Selection-APIs sorgt des Weiteren für die programmgesteuerte Auswahl von Text in Webseiten, und die Verbesserungen des HTML-Parsers gestalten die Erstellung von HTML-Code vielfältiger.
DOM Level 2 und Level 3: Internet Explorer 9 verbessert die Unterstützung von DOM L2 (Document Object Model Level 2 und DOM L3 (Level 3) gegenüber bestehenden Implementierungen. Die entsprechenden Verbesserungen wurden aus verschiedensten DOM-Spezifikationen abgeleitet (unter anderem DOM L2 und L3 Core, DOM L2 Views, DOM Element Traversal, DOM L2 und L3 Events, DOM L2 HTML, DOM L2 Style, DOM L2 Traversal and Range und WebIDL).
SVG: Seit der Entwicklung des SVG-Standards (Scalable Vector Graphics) wünschen sich die Entwickler eine native Unterstützung durch Internet Explorer. Diese steht nun in Internet Explorer 9 zur Verfügung und ermöglicht leistungsstarke und spannende grafische Elemente, ohne dass ein separates Plug-in erforderlich ist. Wie die neuen Media-Funktionen von HTML5 nutzt auch SVG in Internet Explorer 9 die Vorteile der Hardwarebeschleunigung.
CSS3: Aufbauend auf der Arbeit in Internet Explorer 8, die eine vollständige Unterstützung der CSS2.1-Spezifikationen (Cascading Style Sheets, Level 2.1) implementierte, führt Internet Explorer 9 eine Unterstützung vieler CSS3-Komponenten ein. Dies sorgt für mehr Flexibilität und Funktionalität für Webdesigner und Entwickler. Internet Explorer 9 implementiert Funktionen aus verschiedensten CSS3-Modulen (unter anderem aus den Modulen Backgrounds & Borders, Color, Fonts, Media Queries, Namespaces, Selectors und Values and Units).
ECMAScript 5: Die JavaScript-Implementierung in Internet Explorer 9 wurde um viele Funktionen aus der aktuellsten Version des ECMAScript-Standards erweitert. Die neuen ECMAScript 5-Funktionen fördern die Standardisierung vieler erheblicher Verbesserungen der Sprache JavaScript und sorgen für produktivere Entwickler. DOM in Internet Explorer 9 unterstützt ECMAScript 5 und bietet so ein konsistentes und natürliches Programmiermodell zur Programmierung des Internet Explorer 9-DOM über JavaScript.
Internet Explorer 9 wurde entwickelt, um die Vorteile des Betriebssystems und der modernen Hardware voll auszunutzen und so neue Möglichkeiten für das Internet zu schaffen. Mit Windows und Internet Explorer 9 haben wir die Rolle des Browser neu definiert. Das Internet fühlt sich nun genauso an wie Anwendungen direkt auf dem PC. Internet Explorer 9 sorgt für eine attraktivere, tiefgreifendere und faszinierende Webumgebung und wendet sich an die Benutzer, die sich umfangreiche Webanwendungen wünschen, und die Entwickler, die diese Anwendungen erstellen möchten. Internet Explorer 9 ermöglicht ein Internet, das schneller, übersichtlicher und zuverlässiger ist, und bildet die Basis für eine Welle von tiefgreifenden und attraktiven Websites und Anwendungen, die sich für die Benutzer genau so darstellen wie Anwendungen, die direkt unter Windows ausgeführt werden.
Die allgemeine Freigabe für Windows 7 Beta 1 ist heute Nacht erfolgt. Wer ein MSDN- oder TechNet-Abonnement besitzt, kann schon jetzt die Software direkt herunterladen (siehe Bild). Ab morgen wird es die Beta 1 für alle unter www.microsoft.com/windows7 (wenn nichts dazwischen kommt) für eine beschränkte Zeit zum freien Download geben. Wir werden insgesamt 2,5 Millionen Beta-Versionen zum Herunterladen anbieten, danach wird der Downloadserver für die Öffentlichkeit eingestellt. Die Begrenzung auf 2,5 Millionen ist aufgrund des überragenden Interesses vom Windows-Team aufgehoben worden. Bis zum 24.01.2007 kann jetzt jeder sich als Beta-Tester anmelden und Windows 7 Beta 1 herunterladen. Es gilt die Regel: First come, first serve! Es wird keine Möglichkeit der Bestellung einer DVD geben – Download ist der einzige Distributionsweg.
Die Beta 1 wird als Ultimate-Version in 32-bit und 64-bit Version auf Englisch, Deutsch, Japanisch, Arabisch und Hindi inklusive der Sprachpakete veröffentlicht. Sie kann ohne Aktivierung 30 Tage genutzt werden, wobei der Zeitraum sich mit Hilfe von slmgr.exe –rearm verlängern läßt. Aber auch die Eingabe eines Beta 1-Keys lässt die Version nicht endlos lang funktionieren – die Beta 1 läuft am 1. August 2009 ab.
Wer die Beta 1 installiert, sollte dies auf einem Testsystem oder in einer virtuellen Umgebung tun. Es handelt sich um Beta-Software mit allen Vor- und Nachteilen. Eine Datensicherung sollte selbstverständlich sein. Auch sollten keine betriebskritischen Dinge mit der Beta 1 durchgeführt werden. Obwohl ich (bis auf den nächsten Absatz) noch keine Probleme mit der Beta 1 kenne und sie sehr stabil läuft, ist Vorbeugen immer besser als “nach hinten Fallen”!
Ziel der Beta 1 sind Entwickler, Administratoren und Computerenthusiasten. Auf dem Windows 7 Tab der TechNet-Seiten kann man sich in Springboard - Die Ressource für IT-Professionals ab dem 9. Januar 2009 für die Windows 7 Beta anmelden und bekommt weitere Ressourcen zur Information angeboten. Wer Fehler in der Beta 1 findet oder weitere Informationen sucht, für den sind die Windows 7 Foren der guter erste Anlaufpunkt. Feedback kann man am Besten direkt über das Produkt geben. Wir haben dafür auf jedem Fenster einen Link zur Feedbackmöglichkeit eingebaut.
ACHTUNG!
Wir haben nach der Fertigstellung der Beta 1 einen Bug festgestellt, der in bestimmter Konstellation MP3-Dateien um wenige Sekunden kürzt. Sollte der Header einer MP3-Datei (zum Beispiel durch das Einbinden eines Coverbildes) größer als 16kB sein und man benutzt die Expresseinstellungen des Media Players, dann versucht der Media Player die Daten eine Datei, die man abspielt, mit Metadaten aus dem Internet zu vervollständigen. Beim Schreiben der Metadaten kommt es dann zum Abschneiden von 2 bis drei Sekunden Musik am Anfang des Stücks.
Für die Behebung des Problems stellen wir einen Hotfix bereit, welcher als erstes nach der Installation eingespielt werden sollte. Abhilfe schafft auch die Konfiguration des Media Players, Mediendateien NICHT zu automatisch zu aktualisieren. Diese Einstellung bevorzuge ich schon seit Jahren, weil ich meine Medienbibliothek manuell gepflegt habe. Trotzdem sollte jeder diesen Patch einspielen. Er wird einem, wie in dem Bild oben ersichtlich, auch direkt mit angeboten.
Details zum Build
Windows 7 Beta (x64) - DVD (German)
Windows 7 Beta (x86) - DVD (German)
Windows 7 Beta Language Pack (x64) - DVD (German)
Windows 7 Beta Language Pack (x86) - DVD (German)
Windows 7 Beta (x64) - DVD (English)
Windows 7 Beta (x86) - DVD (English)
Windows 7 Beta Checked Build (x64) - DVD (English)
Windows 7 Beta Checked Build (x86) - DVD (English)
Die heruntergeladenen ISO-Images sollten als erstes mit dem File Checksum Integrity Verifier (oder einem anderen geeigneten Hashtool für SHA1) auf Integrität überprüft werden. Der "File Checksum Integrity Verifier" (FCIV) ist ein Befehlszeilenprogramm, das kryptographische Hashwerte (MD5 oder SHA-1) berechnet und überprüft. Danach muss man das ISO-Image auf DVD brennen. Geeignete Tools findet man dafür auch kostenfrei im Internet. Dabei ist zu beachten, dass die Mehrzahl der Fehler, die man beim Installieren bekommt, auf schlechte DVD-Rohlinge zurückzuführen sind. Man sollte den gebrannten Rohling also ebenfalls auf Integrität überprüfen und im Zweifel einmal mit der langsamsten Geschwindigkeit brennen oder die Rohlingmarke wechseln.
Have fun!
Ausgerechnet wenn man im Flugzeug unterwegs nach Seattle ist, verkündet die eigene Firma die Fertigstellung der wichtigsten Produkte, für die ich in den letzten Monaten gearbeitet habe: Windows 7 und Windows Server 2008 R2 sind fertig! Für alle, die wissen wollen, wie der Windows 7 sign off Prozess ausschaut, haben wir ein Video veröffentlicht:
Da in den letzten Tagen viel über die RTM-Versionsnummer spekuliert wurde – es ist Build 7600.16385. Windows 7 wird ab dem 22. Oktober im Handel erscheinen. PC-Hersteller, MSDN und Technet Abonnenten und einige andere können jedoch schon vorher auf die finale Version zugreifen. In einem englischen Blog-Eintrag hat ein US-Kollege Details zum genauen Release-Plan veröffentlicht. Demnach erhalten die großen OEM-PC-Hersteller wie Acer, Dell, HP & Co. die finale Version (zunächst nur auf Englisch) ungefähr zwei Tage nach der Fertigstellung. Am 6. August steht die Version dann für MSDN- und Technet-Abonnenten sowie für Hard- und Software-Hersteller mit connect-Zugang bereit.
Die Prüfsummen für einzelne Images lauten:
Wie man die Prüfsummen vergleicht, habe ich ín dem Artikel Wie verifiziere ich einen SHA1-Hash oder den ISO/CRC? beschrieben.
Have fun! Daniel
Wireless Local Area Networks (WLAN) erfreuen sich steigender Popularität. Fast jeder, den ich kenne, hat zu Hause einen WLAN-Router stehen und nutzt die Freiheit, mit dem Laptop auch auf dem Balkon im Internet surfen zu können.
Ein WLAN kann dabei in zwei unterschiedlichen Modi betrieben werden: Mobile Geräte wie beispielsweise Notebooks können entweder direkt untereinander oder mit einem gemeinsamen Zugriffsknoten verbunden werden. Im ersten Fall spricht man von einem Adhoc-Netzwerk. Diese Variante sieht man aber recht selten, da darüber nur gemeinsam Daten ausgetauscht werden können und kein Internetzugriff hergestellt werden kann.
Die zweite Variante mit einem gemeinsamen Zugriffsknoten nennt sich Infrastruktur-Netz. Sie wird am häufigsten in Verbindung mit einem drahtlosen Router eingesetzt, der die Verbindung zum Internet (beispielsweise über DSL) allen angeschlossen Clients gemeinsam zur Verfügung stellt.
Bisher ist es so, dass eine drahtlose Netzwerkschnittstelle unter Windows nur in einem Modus betrieben werden kann. Entweder Adhoc- oder Infrastruktur-Netz. Weiterhin kann man mit nur einem drahtlosen Netzwerk pro WLAN-Karte zur gleichen Zeit verbunden sein. Bis Windows Vista sah die WiFi-Architektur so aus:
Seit 2002 arbeitete Microsoft Research unter dem Codenamen MultiNet an einer Virtualisierung der WiFi-Architektur. Die Ergebnisse wurden als Projekt VirtualWiFi der Öffentlichkeit vorgestellt und in mehreren Projekten eingesetzt:
Entwickelt für Windows XP wurde es bisher über 100.000 mal heruntergeladen und an mehr als 400 Universitäten als Bestandteil des Mesh Academic Resource Toolkits weltweit verteilt.
VirtualWiFi abstrahiert eine WLAN-Karte, so dass sie als virtueller Netzwerkadapter mehrfach im System erscheint. Jede virtuelle Karte kann dann vom Anwender separat konfiguriert werden und erlaubt damit die Verbindung zu unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken zur gleichen Zeit über nur einen physikalischen Netzwerkadapter.
Wofür kann man das nun gebrauchen? Zum Beispiel kann man gleichzeitig mehrere Rechner drahtlos vernetzen, um darüber spielen zu können und gleichzeitig einen der Rechner mit einem (kostenpflichtigen) Hotspot verbinden, über den dann alle Clients sich den Zugang teilen. Ein anderes Beispiel ist die Heimvernetzung, wenn das Funksignal des WiFi Access Points nicht bis in alle Ecken des Hauses reicht. Mit VirtualWiFi kann ein Computer nun gleichzeitig auch als Repeater arbeiten und die Funkabdeckung erhöhen.
In Windows 7 griff Microsoft diese Technologie auf und baute sie direkt in das Betriebssystem ein. Im ersten Schritt wurde dafür die generelle WiFi-Architektur verändert, um die Virtual WiFi Infrastruktur zu integrieren:
Im nächsten Schritt kamen dann alle notwendigen Funktionen hinzu, um einen Software Access Point (SoftAP) abbilden zu können. Den größten Teil deckt dabei Microsoft ab. Die Hersteller müssen lediglich in ihren Netzwerktreibern SoftAP unterstützen. Zur weitreichenden Untertützung der neuen Technologie wurde die Unterstützung von SoftAP als Bedingung für die Erfüllung des Windows 7 Logotests für die Treiber drahtloser Netzwerkkarten gemacht:
In Windows 7 kann Virtual WiFi eine physikalische WLAN-Karte um eine zweite virtuelle Karte erweitern. Wir nennen das neue Feature Wireless Hosted Network – auf Deutsch gehostetes Netzwerk. In der MSDN finden Hersteller eine Dokumentation zur Implementierung von Virtual WiFi in einen 802.11 Miniport-Treiber:
Die grundlegende Einrichtung, das Netzwerk und der Betrieb werden dabei über die folgende Funktionen gesteuert:
Für Anwender sind diese Funktionen in Kommandos der Netshell eingeflossen. netsh wlan /? zeigt die grundlegende Bedienung:
Wie verhält sich das nun in der Praxis? Man benötigt als erstes eine unterstützte Netzwerkkarte. Die mit Windows 7 ausgelieferten WLAN-Treiber unterstützen für fast alle Karten das gehostete Netzwerk. Ich habe es mit Karten von Atheros und Broadcom selbst getestet. Lediglich der Treiber von Intel beherrscht die notwendigen Erweiterungen bisher nicht. Es wird aber von Intel einen aktualisierten Treiber geben, den wir über Windows Update zur Verfügung stellen werden.
Als nächstes öffnet man eine Eingabeaufforderung als Administrator und gibt folgendes in einer Zeile ein:
netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid="Virtual WiFi" key="mh29-dyi9-txwt" keyUsage=persistent
Die SSID und den Key passt man natürlich an die eigenen Wünsche an. Wenn man alles richtig eingegeben hat, bekommt man als Antwort:
Im Gerätemanager erscheint dann eine neue Netzwerkkarte:
Sie taucht als Drahtlosnetzwerkverbindung 2 im System auf:
Mit netsh wlan start hostednetwork startet man dann das gehostete Netzwerk. Windows 7 wird auf dem Host den neuen Adapter automatisch mit dem neuen Netzwerk verbinden…
…und den Anwender fragen, wie er das Netzwerk einstufen möchte. Ich habe im obigen Beispiel “Arbeitsplatznetzwerk” gewählt. Die Standardeinstellung lautet “Öffentliches Netzwerk”:
Informationen über den derzeitigen Status erhält man mit netsh wlan show hostednetwork:
Einstellungen für das gehostete Netzwerk ----------------------- Modus : Zugelassen SSID-Name : "Virtual WiFi" Maximale Clientanzahl : 100 Authentifizierung : WPA2-Personal Verschlüsselung : CCMP Status des gehosteten Netzwerks --------------------- Status : Gestartet BSSID : 00:21:00:ed:cb:7b Funktyp : 802.11g Kanal : 1 Anzahl Clients : 0
Einstellungen für das gehostete Netzwerk ----------------------- Modus : Zugelassen SSID-Name : "Virtual WiFi" Maximale Clientanzahl : 100 Authentifizierung : WPA2-Personal Verschlüsselung : CCMP
Status des gehosteten Netzwerks --------------------- Status : Gestartet BSSID : 00:21:00:ed:cb:7b Funktyp : 802.11g Kanal : 1 Anzahl Clients : 0
Man sieht, dass das Netzwerk betriebsbereit ist und sich noch kein Client verbunden hat. Wenn man nun auf einem anderen Client das Netzwerkicon in der Taskleiste rechts unten klickt, erscheint das neue Netzwerk als ganz normales drahtloses Netzwerk und kann entsprechend verbunden werden:
Wenn man nun zum Beispiel sich in einen Hotspot eingebucht hat, kann man mit Hilfe des gehosteten Netzwerks ein zweites WLAN eröffnen, das nur für einen selbst zur Verfügung steht. Hier kann man dann weitere Laptops, Spielekonsolen, Musikplayer mit drahtlosem Internetzugang, Smartphones, etc. einbinden und die Internetverbindung über den Hotspot teilen. Mir erspart das zukünftig das Mitschleppen von einem WLAN-Router, wenn ich mal wieder unterwegs bin.
Damit Mitglieder des gehosteten Netzwerks den Internetzugang gemeinsam nutzen können, muss lediglich in den Eigenschaften der Drahtlosnetzwerkverbindung, die mit dem Hotspot verbunden ist, die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung aktiviert und die Drahtlosnetzwerkverbindung 2 als Heimnetzwerkverbindung festgelegt werden:
Man könnte darüber natürlich auch andere Arten von Internetzugängen drahtlos teilen. Das können drahtgebundene Zugänge über ein Ethernetkabel, als auch drahtlose Zugänge über UMTS sein, wenn sich die UMTS-Karte als Wählverbindung im System einrichten lässt. Windows 7 agiert dann wie ein Gateway zwischen den Netzen. Das gehostete Netzwerk wird dabei mittels NAT gegenüber Zugriffen aus dem äußeren Netz abgeschottet. Ein DHCP-Server wird durch die Konfiguration der gemeinsamen Nutzung der Internetverbindung automatisch gestartet und vergibt an die Clients IP-Adressen aus einem vordefinierten Segment.
Zum Anhalten des gehosteten Netzwerks gibt man netsh wlan stop hostednetwork ein. Das gehostete Netzwerk wird dann beendet.
Mit der generellen Verfügbarkeit von Windows Vista und 2007 Office System können wir jetzt auch die Softwarepakete für die Teilnehmer der LOVE Roadshow verschicken. Seit letzten Donnerstag, dem 1. Februar 2007, versenden wir >6.000 Pakete mit der versprochenen Software an alle Teilnehmer. Auf Grund der hohen Anzahl an Paketen gehen wir davon aus, dass spätestens im Lauf der nächsten Wochen jeder Kunde sein Paket erhalten haben sollte.
Im Paket enthalten sind folgende Inhalte:
Für Windows Vista ist eine Lizenz enthalten. Man muss sich also entscheiden, ob man die 32bit oder die 64bit Version einsetzen möchte. Ein späterer Wechsel ist problemlos möglich - lediglich an einer Neuinstallation kommt man nicht vorbei. Eine gleichzeitige Installation und Betrieb beider Versionen ist jedoch nicht möglich. Sowohl beide Versionen von Windows Vista, als auch 2007 Office Professional sind NFR-Versionen für den persönlichen Gebrauch und nicht für den Weiterverkauf bestimmt.
Zusätzlich zu der Software wird es noch eine Nachlese DVD geben. Sie wird enthalten:
Leider ist die DVD nicht rechtzeitig fertig geworden, so dass wir sie in ca. 1-2 Wochen an alle Teilnehmer nachversenden werden. Damit erhält zwar jeder Teilnehmer zwei Sendungen - wir wollten jedoch niemanden unnötig lang auf die Softwarepakete warten lassen.
Auf der diesjährigen WinHEC 2006 Konferenz stellte Bill Gates in seiner Keynote Advancing the Platform die breite Verfügbarkeit der Beta 2-Versionen von Windows Vista und von 2007 Microsoft Office system vor.
Windows Vista Beta 2 und Windows Server “Longhorn” Beta 2 werden nicht nur den Teilnehmern des Beta-Programms, sondern auch Entwicklern und IT Professionals mit einem MSDN- oder TechNet-Abonnement zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich startet Microsoft in den nächsten Wochen das Windows Vista Customer Preview Program (CPP). Damit können dann auch Entwickler und IT Professionals ohne Zugriff auf ein solches Abonenement für ihre eigenen Tests Windows Vista Beta 2 direkt herunterladen oder auf einem Datenträger gegen eine Versandgebühr bestellen.
Weitere Informationen zu Windows Vista und dem CPP - insbesondere über den Verfügbarkeitstermin des Programms - werden auf einer eigenen Webseite veröffentlicht. 2007 Microsoft Office system Beta 2 steht der Öffentlichkeit ebenfalls zum freien Herunterladen zur Verfügung.
Es mehren sich nicht nur in meinem Posteingang die Emails mit den Nachfragen, wann man endlich Windows 7 fertig ist. Heute haben wir auf der Computex Taipei 2009 angekündigt, dass Windows 7 ab dem 22. Oktober 2009 in den Regalen stehen wird.
Damit dieser Termin eingehalten wird, wird Windows 7 den RTM Milestone vorraussichtlich in der zweiten Julihälfte 2009 erreichen. Wir werden auch ein Windows 7 Upgrade Option Program mit speziellen Konditionen zum Umstieg auf Windows 7 für Kunden mit qualifizierenden PCs auflegen. Die genauen Details zu dem Programm werden demnächst veröffentlicht.
Was mich besonders für unsere Unternehmenskunden freut: Windows Server 2008 R2 wird voraussichtlich gleichzeitig mit Windows 7 fertig gestellt und wird im gleichen Zeitraum unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden.
Auf dem Windows Vista Team-Blog kündigte Mike Nash, Corporate Vice President (Windows Product Management) die baldige Verfügbarkeit des Service Pack 2 für Windows Vista und Server 2008 an. Windows Vista SP2 wird zuerst als Betaversion Mitgliedern des Technology Adoption Program (TAP) im Oktober zur Verfügung stehen. Wir rechnen mit der Fertigstellung von Windows Vista SP2 in der ersten Jahreshälfte 2009.
Mit SP2 erfüllt Microsoft den bei der Produktentwicklung von Windows Vista und Windows Server 2008 geäußerten Anspruch, die gemeinsame Nutzung der gleichen Kernelversion von Windows Vista und Windows Server 2008 könne die Produktpflege deutlich vereinfachen. Die RTM-Version des Windows Server 2008 startete schon als Kernel-Version mit integriertem SP1. SP2 wird sich konsequenterweise sowohl auf Windows Vista, als auch auf Windows Server 2008 anwenden lassen. Die gleichen Bits erlauben dann das Aktualisieren von Server und Client.
Neben dem Zusammenfassen aller veröffentlichten Updates seit dem Launch von Windows Vista SP1 wird SP2 auch neue Funktionen mitbringen:
Windows Vista SP2 verändert keine der bekannten APIs und wird daher keine Kompatibilitätsprobleme bei bestehenden Anwendungen verursachen, solange die Anwendungen Public APIs benutzen. Dementsprechend hat SP2 auch keinen Einfluss auf laufende Deployments von Windows Vista SP1 - sobald es verfügbar ist, kann man SP2 in das Deployment Image mit aufnehmen. Windows Vista SP1 ist auch eine Voraussetzung für die Installation von SP2.
Weitere Informationen zu Windows Vista SP2 werden unter den Ressourcen zur Einführung von Windows Vista (Springboard) veröffentlicht.
Die finale Verkaufsversion von Windows 7 steht ab 6. August 09 für alle TechNet Plus- oder MSDN-Nutzer zum Herunterladen zur Verfügung – mehr als zwei Monate vor der offiziellen Veröffentlichung am 22. Oktober 09. Alle Besitzer eines Abonnements können Windows 7 direkt über ihr persönliches Downloadportal herunterladen:
Um allen Sprachanforderungen gerecht zu werden Microsoft veröffentlicht Windows 7 via TechNet Plus- und MSDN Subscriber Images in insgesamt 893 Images in drei Wellen. Für Abonnenten, welche zusätzlich zur Downloadmöglichkeit DVDs zugesandt bekommen, wird Windows 7 in der Novemberlieferung enthalten sein.
Informationen zum Windows 7 Release Candidate
Windows 7 Release Candidate wird ab 14. Februar 2010 auf das Ablaufen der Lizenz hinweisen, ab 1. März 2010 wird Windows 7 Release Candidate alle zwei Stunden herunterfahren.
Es gibt keine offizielle Upgrademöglichkeit von Windows 7 Beta oder Windows 7 Release Candidate auf Windows 7. Da bestimmte Fehler nur in Zwischenbuild-Upgrade-Szenarien (build-to-build) vorkommen und nicht, wenn man ein Clean-Install der RTM-Version vornimmt oder von Windows Vista ab SP1 das Upgrade durchführt. Deshalb hat sich Microsoft entschlossen, Upgrades auf die RTM von Beta- oder RC-Builds nicht zu supporten. Weitere Informationen dazu hier: http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd772579(WS.10).aspx.
Das Engineering Team beschreibt aber auch, was man tun muss, um diesen Block auszuschalten, man verändert dazu im Verzeichnis Sources in der cversion.ini die Minimumversion auf eine Build Nummer kleiner als die installierte. Nach dieser Änderung sollte das Upgrade klappen, egal ob Zwischenbuild, Beta oder RC. Ausdrücklich sei noch mal erwähnt, dass das Engineering Team vom Upgrade abrät, Microsoft derartige Upgrades nicht supported und wenn etwas nicht funktioniert man mit diesem Hack auf sich selbst gestellt ist!
Nach der Fertigstellung von Windows Vista und des 2007 Office system werden TechNet Plus und MSDN-Abonnenten Office 2007 ab Sonntag, 12. November 2006 und Windows Vista ab Freitag, 17. November 2006 im Rahmen des Abonnements herunterladen können. Da die Replikation der Daten über alle Datacenter weltweit einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird die gesamte Produktpalette einige Stunden zur Veröffentlichung benötigen. Wir beginnen mit der Veröffentlichung von CD-Abbildern (ISO-Images), später gefolgt von den DVD-Versionen (ebenfalls als ISO-Images).
Wie daraus Datenträger erstellt werden können, habe ich in Was macht man nun mit der ISO-Datei? beschrieben. Zusätzlich wird Windows Vista Ultimate & Office Professional Plus 2007 im Rahmen der Januar-Ausgabe auf CD/DVD an alle TechNet Plus Abonnenten versandt.
Wer TechNet Plus bisher nur als CD/DVD-Abonnement kennt, sollte sein Abonnement online mit seiner Windows Live ID verknüpfen. Danach kann man auch die bisher auf CD/DVD per Post erhaltene Software zusätzlich online herunterladen. Über diesen Weg bekommt man dann auch Zugriff auf Windows Vista und das 2007 Office system. MSDN-Abonnenten haben abhängig von Ihrem Abonnement folgende Möglichkeiten:
Windows Vista
Retail & Direct Subscribers (DTI)
Volume Licensing Subscribers
Download
DVD
CD
Home Basic
ü
Home Premium
Ultimate
Business
Enterprise 1
x64 (all editions)
Starter edition 2
N Editions 2
1 Vista Enterprise edition is exclusive to Software Assurance and Volume Licensing MSDN customers. All VL specific builds provided via MSDN must be installed using keys provided through an existing volume licensing agreement.
2 Vista Starter and N editions (including x64) will not have keys available as of 11/17. These will follow in due course. K & KN x86 and x64 editions will follow with Korean localized editions.
Office 2007
Professional
Professional Plus
Enterprise
ü (CD)
Core components 3
Extra components 4
3 Accounting Professional, Groove, InfoPath, InterConnect, OneNote, Project Professional, Project Server, SharePoint Server Enterprise, SharePoint Server Standard, Visio Professional4 Language Pack, Forms Server, Groove Server (x64), Outlook, Project Portfolio Server, Project Standard, Publisher, Search Server, SharePoint Designer, Visio Standard
Update 22.04.2010: Office 2010 steht in 14 Sprachen TechNet- & MSDN-Abonennten zum Herunterladen zur Verfügung. Danke schön Ben für den netten Hinweis.
Nach vielen Monaten harter Arbeit ist es nun geschafft: Office 2010, SharePoint 2010, Visio 2010 und Project 2010 haben den finalen Status Release to Manufacturing (RTM) erreicht!
An dieser Stelle ist es Zeit, Danke zu sagen. Danke an über 7,5 Millionen Anwender, die seit dem Start der ersten öffentlichen Betaversion im November 2009 Office 2010 zum Testen heruntergeladen hatten. Das sind mehr als 3x soviel wie bei dem Vorgängerprodukt Office 2007! Danke an über 5.000 Partner und Organisationen, die den Produktentwicklungszyklus zusammen mit uns begleitet haben. Das gesamte Feedback macht Office 2010 zu der am Besten getesteten Officeversion, die wir bisher veröffentlicht haben.
Alle Volumenlizenzkunden mit aktiver Software Assurance (SA) für die genannten Produkte können als erste die neuen Produkte über den elektronischen Vertriebsweg erhalten. Ab dem 27. April 2010 stehen die englischen Sprachversionen über das Volume Licensing Service Center zum Herunterladen bereit.
Volumenlizenzkunden ohne SA können die neuen Produkte ab dem 1. Mai 2010 über ihre Microsoft Partner erwerben. Ab 12. Mai 2010 stehen sie dann für alle Geschäftskunden generell zur Verfügung. Im Juni gibt es dann auch die fertigen Boxen im Fachhandel. Spätestens im September stehen dann alle Office 2010-Versionen in 39 Sprachen komplett zur Verfügung.
In einem früheren Blogpost kündigten wir für den 12. Mai 2010 einen weltweiten virtuellen, interaktiven Launch-Event an, an dem Kunden sich über die wichtigsten Neuerungen informieren können. Stephen Elop, President of Microsoft’s Business Division, wird dabei als Keynotesprecher die virtuelle Veranstaltung eröffnen.
Weitere Informationen finden alle Interessenten ab sofort in deutscher Sprache unter http://www.microsoft.de/2010launch und auf der internationalen Eventseite http://www.the2010event.com in Englisch.
Microsoft Deutschland plant zusätzlich für Juni 2010 eine TechNet Roadshow im Rahmen eines speziellen TechDays rund um Office 2010. Weitere Informationen über die Inhalte und Veranstaltungsorte erscheinen in den nächsten Tagen auf http://www.techday.ms/. Während mein Kollege Steffen Krause SharePoint voll im Blick hat, werde ich neben den Keynote-Demos insbesondere einen Vortrag über Office Deployment und Office Security halten.
Drucker im Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung zu stellen ist nicht nur in Firmennetzwerken eine Standardaufgabe. In der Vergangenheit haben viele Anwender auch zu Hause einen Drucker zur gemeinsamen Nutzung konfiguriert. Während das bei Windows XP und Windows Vista ein mühsame und manuelle zu erledigende Aufgabe war, kann Windows 7 mit der neuen Heimnetzwerkfunktion angeschlossene Drucker mit einem Mausklick allen Mitgliedern der Heimnetzwerkgruppe zur Verfügung stellen.
Möglicherweise hat man aber nicht nur Windows 7-Rechner zu Hause im Einsatz, sondern auch andere PCs oder Laptops mit Windows Vista, Windows XP oder sogar noch Windows 2000 am Laufen. Ich möchte jetzt nicht in die Details der Konfiguration eines gemeinsamen Netzwerks zwischen verschiedenen Windows-Versionen einsteigen – hier gibt es genügend Anleitungen, die beschreiben, wie man eine passende IP-Konfiguration zur Vernetzung einrichtet und Benutzerkonten mit gleichem Benutzernamen und gleichen Kennworten auf allen Rechnern anlegt.
Ich möchte vielmehr aufzeigen, welche Fallstricke der Umstieg von 32-bit auf 64-bit haben kann. Den Stein ins Rollen brachte eine Kundenanfrage, die über mein Blog hereinkam:
-----Original Message----- From: ***@***.de [mailto:***@***.de] Sent: Montag, 30. November 2009 14:12 To: Daniel Melanchthon Subject: (.: Daniel Melanchthon :. ) : Win7/XP Importance: High Auf einem Rechner Win 7 pro 64 bit installiert. Dort ist auch der Drucker Canon pixma ip 4300 angeschlossen und im Netzwerk freigegeben. Zweiter Rechner mit BS Win XP pro. Ich kann den Drucker in der Abfrage sehen aber nicht intregieren. Treiber sind auf dem neuesten Stand. Das System will die Datei inf haben. Ist aber weder von der CD Canon noch anderswo zu beziehen. Keiner kann mir von den Herstellerfirmen helfen.
-----Original Message----- From: ***@***.de [mailto:***@***.de] Sent: Montag, 30. November 2009 14:12 To: Daniel Melanchthon Subject: (.: Daniel Melanchthon :. ) : Win7/XP Importance: High
Auf einem Rechner Win 7 pro 64 bit installiert. Dort ist auch der Drucker Canon pixma ip 4300 angeschlossen und im Netzwerk freigegeben. Zweiter Rechner mit BS Win XP pro. Ich kann den Drucker in der Abfrage sehen aber nicht intregieren. Treiber sind auf dem neuesten Stand. Das System will die Datei inf haben. Ist aber weder von der CD Canon noch anderswo zu beziehen. Keiner kann mir von den Herstellerfirmen helfen.
Welches Problem tritt hier auf? Wen man einen Drucker auf einem Windows-Druckserver (was durchaus auch ein Windows-Client sein kann) einrichtet, werden automatisch die notwendigen Treiber für die Plattform installiert. Das ist bei Windows 7 x64 ein 64-bittiger Treiber. Wenn man nun von einem anderen Rechner aus den freigegebenen Drucker nutzen möchte, kann es passieren, dass der Treiber, den der Druckserver automatisch zur Verfügung stellt, nicht passt. In diesem Beispiel nutzt der Kunde Windows XP auf dem anderen Rechner und ich gehe stark davon aus, dass er die 32-bit-Version installiert hat.
Was muss man nun tun? Man muss auf dem 64-bit-Rechner einen 32-bit Druckertreiber hinzufügen. Das gleiche Problem hat man übrigens auch andersherum, wenn man auf einen Drucker, der an einem Rechner mit 32-bit Windows eingerichtet ist, von einem 64-bit Windows aus über das Netzwerk zugreifen will. Hier muss man auf dem 32-bit-Rechner einen 64-bit Treiber nachinstallieren.
Das habe ich dem Kunden geantwortet. Die nächste Frage des Kunden kam daraufhin prompt und war nicht wirklich eine große Überraschung:
Soweit wie unten beschrieben konnte ich voran kommen. Nur den Treiber. Dort wird dann mein CD Lw angezeigt. Nur auf der Canon-CD ist dann der passende Treiber nicht zu finden. Ich hatte zwar eine Exe-Datei von Canon heruntergeladen mit dem ein 32bit Treiber zusätzlich installiert werden kann. Nur ist das Verzeichnis nicht aufgeführt. Den habe ich über die Microsoftseite, die zwar zur Canonseite verzweigt, heruntergeladen.
Was ist jetzt das Problem? Zur Treiberinstallation muss der Treiber in ausgepackter Form vorliegen. Dazu muss der Treiber sich über die INF-Datei installieren lassen. Wenn die Setupautoren des Treibers nur die Installation über ein Setupprogramm vorgesehen haben, läuft man hier in eine Sackgasse. Es gibt zwar auch Workarounds, mit denen man da wieder herauskommen kann (man legt den Drucker auf dem Zielrechner mit einem lokalen Anschluss an, der als Ziel den UNC Pfad des freigegeben Drucker hat), aber ich möchte an dieser Stelle den vorgesehenen, eleganten Weg zeigen.
Als erstes sucht man das Druckermodell im Windows Update Katalog. Der Anfrage kann man gleich Stichworte für das gesuchte Modell mitgeben. So kann man zum Beispiel nach einem Canon PIXMA iP4300 mit folgender URL suchen:
http://catalog.update.microsoft.com/v7/site/Search.aspx?q=ip4300
Das Ergebnis ist dann eine Liste aller Treiber, die zu dem gesuchten Modell passen und in der Datenbank vorhanden sind:
In dieser Liste kann man jeden Eintrag anklicken. Es öffnet sich ein Fenster mit Informationen zu unterstützten Plattform (AMD64=64-bit, X86=32-bit), Sprachversionen, Windows-Versionen, etc. Mit dem Button “Add to Basket” kann man den Treiber der Auswahl hinzufügen:
Wir brauchen für dieses Beispiel die Treiber für beide Plattformen, also wählt man die aktuellsten Treiber (in diesem Beispiel die ersten zwei) aus und fügt sie dem Auswahlkorb hinzu. Über “View Basket” lässt man sich dann die Auswahl anzeigen…
… und startet das Herunterladen:
In dem vorher ausgewählten Zielordner befindet sich dann ein Unterordner mit dem Namen des ausgewählten Modells. Darin liegen die Treiberdateien als CAB-Dateien verpackt:
Diese kann man in Windows 7 wie Unterordner darstellen, indem man einen Doppelklick auf eine CAB-Datei ausführt:
Aus der CAB-Datei extrahiert man nun mit Copy & Paste die enthaltenen Dateien und legt sie in einen Ordner pro CAB-Datei ab. In meinem Beispiel habe ich zwei Ordner mit den Namen AMD64 und X86 verwendet und in diese Ordner die Dateien aus den jeweiligen CAB-Dateien hineinkopiert.
Als nächstes installiert man den Drucker auf dem Windows 7-PC, an dem der Drucker angeschlossen ist:
Bei der Treiberauswählt wählt man jetzt kein Modell aus der Liste (oder über Windows Update), sondern klickt auf den Button mit der Beschriftung “Datenträger…”:
Jetzt navigiert man zu dem Zielordner, in dem sich die ausgepackten Treiberdateien befinden und wählt die INF-Datei an. In diesem Beispiel wird ein Canon PIXMA iP4300 Drucker auf einem 64-bit Windows 7 installiert. Also ist der AMD64-Ordner der richtige:
Nun ist der Drucker lokal angeschlossen unter Windows 7 einsatzbereit. Die korrekte Funktion kann man mit dem Drucken einer Testseite überprüfen. Im nächsten Schritt fügen wir jetzt den notwendigen 32-bit-Treiber hinzu. Dazu öffnet man über “Geräte und Drucker” die Eigenschaftenseite des installierten Canon-Druckers und wählt die Druckereigenschaften aus:
Auf dem Freigabereiter gibt es rechts unten die Option, über die man zusätzliche Treiber einfügen kann:
Hier besteht jetzt die Möglichkeit, Treiber für andere, unterstützte Plattformen hinzufügen, in dem man für unser Beispiel den Haken unter x86 setzt. Man beachte die Spalte “Installiert” – der x86-Treiber ist noch nicht eingerichtet:
Es folgt wieder die Auswahl des Zielordners. Jetzt navigiert man in den X86-Ordner und wählt die dortige INF-Datei aus:
Nachdem man die Auswahl mit “Öffnen” tätigt und die anderen Dialoge mit OK bestätigt, wird der notwendige Treiber installiert und steht ab sofort im Netzwerk zur Verfügung. Wenn man nochmal nachschaut, wird das auch in der Spalte “Installiert” reflektiert:
Damit kann man nun auf den Drucker von 32- und 64-bit Windows-Versionen drucken. Das ganze Verfahren könnte man nun auch mit Windows XP-Druckertreibern (falls die Windows Vista-Druckertreiber auf XP nicht funktionieren) durchführen oder auch mit Treibern, die der Hersteller direkt zur Verfügung stellt. Hier muss nur jeweils sichergestellt sein, dass die 32-bit und 64-bit Treiber exakt zueinander passen und als INF-Datei zur INF-Installation zur Verfügung stehen.
Das ist leider nicht bei allen Treiberdateien der Fall. Deswegen habe ich in diesem Beispiel auf den Windows Update Katalog zurückgegriffen. Treiber, die wir über Windows Update zur Verfügung stellen, sind von uns geprüft worden und müssen zum Beispiel die INF-Installation unterstützen.
Nachdem wir seit dem 15. September 2010 die Internet Explorer 9 (IE9) Beta herausgegeben haben, stellen viele oft die gleichen ersten Fragen. Damit die Antworten jedem zur Verfügung stehen, haben wir Fragen die Fragen in unseren Onlineforen zum Internet Explorer auf Microsoft Answers gesammelt. Ich veröffentliche sie ebenfalls hier in einer kurzen Frage- und Antwortenliste:
Ausführlichere Informationen habe ich in den Artikeln Willkommen zur Internet Explorer 9 Beta und Was Entwickler über Internet Explorer 9 wissen sollten veröffentlicht.
IE9 nutzt viele Grafiken und Leistungsteilschichten, die gemeinsam mit Windows Vista eingeführt wurden und auch in Windows 7 verwendet werden. Daher wird IE9 von Windows XP nicht unterstützt. Als Betriebssystem ist mindestens Windows Vista Service Pack 2 oder Windows 7 RTM erforderlich, damit IE9 verwendet werden kann.
Für die Grafikkomponenten und die Einrichtung der IE9-Betaversion sind weitere Aktualisierungen erforderlich und werden automatisch installiert. Sollten die notwendigen Updates nicht zusammen mit der IE9-Installation automatische ausgeführt werden können, weil zum Beispiel keine Internetverbindung während der Installation zur Verfügung steht, kann man diese auch separat manuell einspielen:
Eine umfangreiche Anleitung zur Behebung von Problemen während der Installation findet man in dem Artikel Lösen von Internet Explorer 9-Installationsproblemen.
Probleme mit dem Internet Explorer können durch eine ganze Reihe von Dingen verursacht werden. Solange ein Problem nicht näher untersucht wurde, lässt sich schwer sagen, wodurch es verursacht wird. Microsoft stellt hierfür die schrittweise Problembehandlung Internet Explorer 8: Websites werden nicht richtig angezeigt oder funktionieren nicht ordnungsgemäß zur Verfügung. Hier werden einige Fragen gestellt und die Schritte empfohlen, die zur Problembehebung am besten ausgeführt werden sollten.
In den meisten Fällen kann man nicht kompatible Add-Ons ausschließen, indem man den Browser ohne Add-Ons startet. Manuell geht das, indem man im Startmenü Internet eingibt und den Menüeintrag Internet Explorer (ohne Add-Ons) wählt oder mit Hilfe des Kommandos iexplore.exe –extoff.
Um in der Vergangenheit verstellte Einstellungen des Internet Explorers auf die Standardeinstellungen zurückzustellen und alle Add-Ons zu deaktivieren, kann man in der Systemsteuerung in den Internetoptionen auf der Registerkarte Erweitert die Internet-Explorer-Einstellungen zurücksetzen.
Weiterhin habe ich sporadisch Probleme auf einigen Laptops mit umschaltbaren Grafikkarten gesehen. Hier wird, abhängig von Lastprofil, Stromversorgung und Batterieladestand entweder ein in den Chipsatz integrierter Grafikchip oder ein dezidierte Grafikprozessor verwendet. Die Umschaltung geschieht dabei automatisch. Hier sollte man sicherstellen, dass man die aktuellste BIOS-Version des Notebookherstellers sowie den neuesten Grafikkartentreiber im Einsatz hat (für ATI-Grafikchips hier). Sollte das Problem weiterhin auftreten, kann man im BIOS das automatische Umschalten An-/Ausschalten oder die Hardwarebeschleunigung beim Rendern in deaktivieren und das Softwarerendering einschalten.
Wir haben direkt in die Internet Explorer 9 Beta eine Feedbackfunktion integriert. Man kann entweder über das Extra-Menü die Funktion Feedback senden nutzen oder über unser Portal für Betaprogramme http://connect.microsoft.com/ie Feedback einreichen.
Beim ersten Programmstart sehen Sie eventuell eine gelbe Benachrichtigungsleiste unten im Browserfenster. Sie enthält eine Meldung in Bezug auf das Deaktivieren von Add-Ons zum schnelleren Starten und Browsen. Wenn der IE hängt oder aufgrund eines Add-Ons langsamer ausgeführt wird, wird diese Benachrichtigung angezeigt. Sie erfahren, welche Add-Ons für die schlechtere Leistung verantwortlich sind. Wenn Sie auf die Schaltfläche Add-On deaktivieren klicken, wird in der Benachrichtigungsleiste ein neuer Bildschirm angezeigt, auf dem Sie erkennen, wie lange jedes Add-On benötigt, bis es geladen wird. Anschließend können Sie die gewünschten Add-Ons deaktivieren. Dieser neue Bildschirm hat den Namen Performance Advisor.
Die Schaltfläche Favoriten befindet sich nun nicht mehr in der linken, sondern in der rechten Ecke des IE9-Fensters. Wenn man auf diese Schaltfläche klickt, wird das bekannte Favoritenfenster angezeigt. Es befindet sich - wie die Schaltfläche - nun jedoch auch auf der rechten Fensterseite. Daher wurde der Verlauf ebenfalls auf die rechte Seite des Fensters neben die Favoriten verlegt. In der neuen, äußerst minimalistischen Oberfläche von IE9 sind alle Symbolleisten standardmäßig deaktiviert. Man kann die Favoritenleiste aktivieren, indem man in der Menüleiste auf Anzeigen > Symbolleisten > Favoritenleiste klickt. Die Menüleiste kann man durch Drücken der ALT-TASTE einblenden.
Die Statusleiste befindet sich unten im Browserfenster und ist für zwei Vorgänge von Bedeutung:
Beim IE9 sind die Befehls-, die Favoriten- und die Statusleiste standardmäßig deaktiviert. Man kann die Statusleiste aktivieren, indem man in der Menüleiste auf Anzeigen > Symbolleisten > Statusleiste klickt. Die Menüleiste kann man durch Drücken der ALT-TASTE einblenden.
Sobald die Statusleiste aktiviert ist, steht automatisch der Zoom zur Verfügung. Man kann die Zoomfunktion auch verwenden, indem man auf die Schaltfläche Extras klickt und dort die Zoomoptionen verwenden. Der Zoom ist auch verfügbar, wenn man bei gedrückter STRG-TASTE gleichzeitig das Mausrad dreht oder indem man über STRG + "+" zum Vergrößern und STRG + "-" zum Verkleinern der Ansicht nutzt.
Die Schaltfläche E-Mail gehört zur Befehlsleiste, die standardmäßig im IE9 nicht aktiviert ist. Die Befehlsleiste enthält die folgenden Schaltflächen: Startseite, E-Mail, Drucken und RSS. Außerdem enthält die Befehlsleiste Dropdownmenüs für Seite, Sicherheit, Extras und Hilfe. Man kann die Befehlsleiste aktivieren, indem man in der Menüleiste auf Anzeigen > Symbolleisten > Befehlsleiste klickt. Die Menüleiste kann man durch Drücken der ALT-TASTE einblenden.
Die E-Mail-Funktion ist auch über das Kontextmenü verfügbar und wird angezeigt, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Webseite klicken. Die Standardoption lautet E-Mail mit Windows Live, aber ähnliche Optionen stehen eventuell auch für andere E-Mail-Clients zur Verfügung.
Die Schaltfläche Drucken gehört ebenfalls zur Befehlsleiste, die standardmäßig im IE9 nicht aktiviert ist. Die Befehlsleiste enthält die folgenden Schaltflächen: Startseite, E-Mail, Drucken und RSS. Außerdem enthält die Befehlsleiste Dropdownmenüs für Seite, Sicherheit, Extras und Hilfe. Man kann die Befehlsleiste aktivieren, indem man in der Menüleiste auf Anzeigen > Symbolleisten > Befehlsleiste klickt. Die Menüleiste kann man durch Drücken der ALT-TASTE einblenden.
Man kann eine Webseite ebenfalls drucken, indem man auf die Schaltfläche Extras klickt (links neben der Schaltfläche mit dem Stern für die Favoriten) und anschließend auf Drucken geht. Der Befehl Drucken ist auch über das Kontextmenü verfügbar. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Webseite und wählt Drucken… oder drückt als Tastaturkürzel STRG+P.
Die Suchfunktion kann man am einfachsten mit dem Tastaturkürzel STRG+F erreichen.
Zur Navigation benutzt man am einfachsten den Vorwärts- und Zurückknopf links oben. Wenn man mit dem rechten Mausklick einen der beiden Knöpfe anklickt, wird ein Pulldown-Menü aufgerufen, mit dessen Hilfe man auch mehrere Seiten überspringen kann.
Internet Explorer 9 Beta nutzt Direct2D und DirectWrite zur hardwarebeschleunigten Bildschirmausgabe. DirectWrite stellt Text mittels Sub-Pixel Positioning genauer dar (ähnlich wie Cleartype). Bedingt durch das Verwenden von Subpixeln können benachbarte Pixels mit einbezogen werden, was sehr kleine Schriften etwas fetter aussehen lassen kann. Je nach Monitor und Cleartype-Tuning kann diese Darstellung subjektiv auch als etwas mehr geglättet empfunden werden. Das Glätten von Schriften ist von jeher ein oft diskutiertes Feature, welches vor allem subjektiv empfunden und unterschiedlich je nach Betrachter bevorzugt oder abgelehnt wird. Man kann über das Aktivieren des Kompatibilitätsansicht oder durch die Verwendung von Softwarerendering anstelle von GPU-Rendering diesen Effekt minimieren. Wir sammeln das Feedback über die Darstellung und werden in der weiteren Entwicklung möglicherweise darauf eingehen.
Einige Websites werden in Internet Explorer 9 Beta möglicherweise nicht richtig angezeigt oder funktionieren nicht korrekt. Das Problem tritt in Versionen von Internet Explorer 7 oder früher nicht auf, und die betroffenen Websites werden in Internet Explorer 7 weiterhin richtig angezeigt und funktionieren fehlerfrei. In Internet Explorer 9 Beta treten möglicherweise die folgenden Symptome auf:
Einige Websites wurden für ältere Browser entwickelt. Solange diese Websites nicht für Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 Beta aktualisiert wurden, können Kompatibilitätsprobleme auftreten. Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 Beta enthält ein Kompatibilitätsansichtfeature, mit dem die Darstellung von Websites, die für ältere Browser entwickelt wurden, dem eigentlichen Design entspricht. Die Kompatibilitätsansicht für bestimmte Websites, die nicht richtig angezeigt werden oder die nicht korrekt funktionieren, kan man folgendermaßen aktivieren:
Weitere Informationen für Anwender, Webmaster und Webentwickler findet man im KB-Artikel Einige Websites werden in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 Beta möglicherweise nicht richtig angezeigt oder funktionieren nicht korrekt.
Bei der IE9-Betaversion handelt es sich um eine Vorabversion der Software, die eventuell wieder völlig entfernt werden muss, um zur Produktionsumgebung zurückzukehren. Wenn man bei der Deinstallation versucht, die Option Programme und Funktionen in der Systemsteuerung zu verwenden, wird der IE9 nicht in der Programmliste angezeigt. Stattdessen wird das Programm im Bereich Installierte Updates angezeigt.
Man kann folgendermaßen vorgehen, um die IE9-Betaversion zu deinstallieren:
Falls im Dialogfeld Info Internet Explorer 7 oder 8 angezeigt werden wird, haben Sie die Deinstallation erfolgreich abgeschlossen.
Anwender können heute zwischen einer großen Auswahl an Webbrowsern wählen. Die Weiterentwicklung im Browsermarkt geht mit großen Schritten voran. Microsoft selbst hat gerade mit der Veröffentlichung der dritten Platform Preview für den Internet Explorer 9 in der letzen Woche gezeigt, wohin aus unserer Sicht die Reise gehen wird. Gerade im Hinblick auf die Geschwindigkeit wird IE9 durch die Nutzung der Beschleunigungsfunktionen moderner Grafikkarten neue Maßstäbe setzen.
Die große Auswahl an Webbrowsern bedingt natürlich auch einen Wandel in der Nutzung über die Zeit. Die Marktforscher von Net Applications erstellen seit langer Zeit regelmäßig Statistiken über die Popularität und Nutzung von Webbrowsern. Dazu nutzen sie Besucherdaten von über ~40.000 Webseiten ihrer Kunden.
Während der Marktanteil des Internet Explorers in den letzten Monaten kontinuierlich abgenommen hatte, konnten wir beobachten, dass diese Abnahme immer langsamer wurde. Mit jedem Monat wurden außerdem Verschiebungen innerhalb der Browserversionen deutlicher. Internet Explorer 8 konnte davon zunehmend profitieren - im Mai 2010 nahm der Anteil von Internet Explorer 8 2,5 mal schneller zu, als der von Google Chrome.
Nach den neuesten Statistiken von Net Applications hat sich dieser Trend im letzten Monat nochmal verstärkt. Der Anteil des Internet Explorers wächst wieder weltweit! Mit einem Wachstum von 0,57% stieg der Marktanteil des Internet Explorers wieder auf >60%. Während parallel der Marktanteil von Firefox sinkt, wächst die aktuellste Internet Explorer Version mit der Nummer 8 weiterhin am schnellsten unter allen großen Browsern und liegt mit einer Zunahme von 0,66% jetzt im Wachstum um den Faktor 3 vor Google Chrome!
Obwohl Anwender in Europa durch das Browserauswahlfenster eine sehr einfache Möglichkeit haben, konkurrierende Browser vorzuziehen, belegt die Zunahme um 0,88% in Europa, dass immer mehr Kunden sich bewusst für den Internet Explorer entscheiden. Wenn wir auf andere Regionen blicken, wächst der Marktanteil auch in Asien (0,81%) und in den USA (0,12%). Der Internet Explorer 8 erreicht mit einem Wachstum von 1.22% in Amerika mittlerweile >40% Marktanteil.
Die Nutzungsdaten sind natürlich nur ein Merkmal unter vielen, anhand derer man den Erfolg eines Browsers ablesen kann. Wir freuen uns über den wachsenden Erfolg, den wir hier in den vergangenen Monaten erreicht haben. Natürlich macht eine Schwalbe allein keinen Sommer – allerdings kommt die Internet Explorer 9 Platform Preview unglaublich gut an. Neben den hervorragenden Beurteilungen in der Presse zeigen über 2 Million Downloads das riesige Interesse am Internet Explorer, was uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
Nach der Fertigstellung von Office 2010 können MSDN- und TechNet-Abonennten seit gestern Office 2010 herunterladen und testen. Dabei wird den meisten auffallen, dass es zwei verschiedene Office-Versionen zum Herunterladen gibt. Einmal 32-bit und einmal 64-bit. Natürlich bleibt dann eine Frage nicht aus. Ich zitiere mal stellvertretend für die vielen Anfragen, die ich bekommen habe, einen Blogkommentar:
Hallo Daniel, ich war etwas verblüfft, als ich folgendes las: Important: Microsoft strongly recommends the use of 32-bit (x86) versions of Office 2010, Project 2010, and Visio 2010 applications as the default option for all platforms. Heisst das, dass man auch auf einem 64 Bit Win 7 lieber Office x86 installieren soll ? Wenn ja, warum ?
Hallo Daniel,
ich war etwas verblüfft, als ich folgendes las: Important: Microsoft strongly recommends the use of 32-bit (x86) versions of Office 2010, Project 2010, and Visio 2010 applications as the default option for all platforms. Heisst das, dass man auch auf einem 64 Bit Win 7 lieber Office x86 installieren soll ? Wenn ja, warum ?
STRONGLY ist von unserer Seite aus noch untertrieben ;-) Jedem, der sich die Frage so stellt, stelle ich die Gegenfrage: Warum willst Du auf x64 Windows x64 Office installieren? Wenn die Antwort dann lautet, damit die Zahlen übereinstimmen, dann sollte man das nicht tun!
Der Vorteil von x64 Office ist die Möglichkeit, mehr als 2 GB große Dateien verwalten zu können. Das ist für Power User in Ecxel und Project interessant. Für alle anderen Office-Einsatzzwecke ist x86 heute (noch) viel geeigneter. Das gesamte Ökosystem rund um Office ist auf 32-bit angelegt. Alle Steuerelemente, Add-Ins und VBA von Microsoft und allen Drittanbietern sind bisher für 32-bit ausgelegt. So zum Beispiel das Synchronisieren mit dem Mobile Device Center, die Integration von LiveMeeting und Office Communicator, das Infotriever Plug-in zur Reiseplanung, ForeFront Identity Manager, SharePoint, OneNote, SnagIt, etc. Daraus resultieren dann solche Fragen:
Ich habe auf meinem PC jetzt Win7 pro in der 64 Bit Version und Office 2010, ebenfalls 64 Bit. Nun klappt die Synchronisation zwischen meinem Telefon und Outlook nicht mehr. Zuvor hatte ich beides 32 bittig installiert, da lief es problemlos. Nur habe ich jetzt, auf Grund der neuen Partnerschaft keinerlei Daten mehr auf dem Telefon. Das ist extrem nervig. Wer weiß da Rat, wie ich da zu einem Sync kommen kann?
Diese Frage ist kein Einzelfall, wie man im Internet leicht herausfindet.Office 2010 ist die erste Officeversion, die 64-bit einführt. Man kann das vielleicht vergleichen mit Windows XP. Als es da die erste 64-bit Version gab, war das auch für spezielle Einsatzzwecke. Es hat noch zwei Produktzyklen gebraucht, bis das Ökosystem rund um Windows sich auf 64-bit eingestellt hatte. Selbst heute gibt es noch Anwendungen und Hardwaretreiber, die 64-bit nicht unterstützen.
Deswegen lautet die Empfehlung für alle Nicht-Excel-oder-Project-Power-User 32-bit Office 2010 zu installieren! Es läuft genauso auf Windows 7 x64! Die 64-bit Version sollte nur installieren, wer sie wirklich braucht.
Da Sicherheitsbedrohungen für heutige PCs immer weiter zunehmen, arbeitet Microsoft aktiv daran, PC-Anwender zu schützen, um ihnen eine sichere und produktive Windows-Umgebung bereitstellen zu können. Zusätzlich zu den Vorteilen der Sicherheitsfunktionen, die für die eigenen Produkte entwickelt und in diese integriert wurden, empfiehlt Microsoft Endkunden einen Echtzeit-Anti-Malware-Schutz, um ihre PCs vor neuen und zukünftigen Bedrohungen zu schützen.
Es stehen heute viele qualitativ hochwertige Sicherheitsprodukte zur Auswahl (sowohl kostenfrei, als auch im Abonnement); dennoch halten Kosten- und Leistungsgründe viele Anwender davon ab, eine aktuelle Sicherheitssoftware zum Schutz ihrer PCs zu verwenden.
Um der Nachfrage von Kunden nach einem qualitativ hochwertigen Anti-Malware-Schutz zu genügen, der einfach erhältlich ist und die Systemleistung nicht ausbremst, stellen wir Microsoft Security Essentials vor – eine kostenlose Anti-Malware-Lösung, welche den Kunden einen qualitativ hochwertigen Schutz unter anderem vor Viren, Spyware, Rootkits und Trojanern bietet.
Microsoft Security Essentials ist für Anwender einer Original-Version von Windows verfügbar und so entwickelt, dass es den gängigen Anforderungen von Kunden nach einem Sicherheitsprodukt mit folgenden Eigenschaften genügt:
Da Microsoft Security Essentials direkt von Microsoft kommt, können Anwender sicher sein, dass es sich um eine rechtmäßige, nicht fehlerhafte Sicherheits-Software handelt, die wiederum bewirken könnte, dass ein PC mit Malware infiziert wird. Laut dem aktuellen Security Intelligence Report Version 6 (SIR v6) befindet sich diese, so genannte Rogue-Software, weltweit auf dem Vormarsch.
Hochwertiger Anti-Malware-Schutz
Mit immer häufiger auftretenden und schwerwiegenderen Malware-Angriffen sowie der Zunahme fehlerhafter Sicherheitssoftware wird ein hochwertiger Anti-Malware-Schutz von einer vertrauenswürdigen Quelle zum Muss für PC-Anwender von heute. Mit Microsoft Security Essentials können Endkunden sicher sein, dass ihre PCs vor Viren, Spyware und anderer schädlicher Software geschützt sind. Diesen Schutz liefert dieselbe Kerntechnologie, die die Basis für andere weltweit anerkannte Sicherheitsprodukte – wie zum Beispiel Forefront - von Microsoft ist und die von Microsofts professionellem Sicherheits-Reaktionscenter gestützt wird.
Sicherheitsfunktionen in Microsoft Security Essentials umfassen:
Einfach herunterladen, einfach verwenden
Während es heute bereits zahlreiche Sicherheitslösungen im Markt gibt, ist das Modell eines bezahlten Abonnements für die Sicherheit von Verbrauchern nicht in Einklang mit ihren Anforderungen zu bringen. Dazu gehören insbesondere Anwender in sich entwickelnden Märkten, wo Kosten, eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten (beispielsweise per Kreditkarte) und Hardwarebeschränkungen den Einsatz einer umfassenden Sicherheitslösung oftmals verhindern. Um den Forderungen nach einem hochwertigen Schutz ohne den Umstand jährlicher Abonnementerneuerungen oder Kosten und Zahlungsbarrieren nachzukommen, macht Microsoft Microsoft Security Essentials verfügbar. Damit hat auch der Verbraucher die Möglichkeit, mit den neuesten technischen Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit auf dem Laufenden zu bleiben:
Schutz im Hintergrund
Microsoft Security Essentials ist so entwickelt, dass es unauffällig und effizient im Hintergrund läuft. Anwender können daher ihren PC mit Windows weiterhin so nutzen, wie sie möchten – ohne sich Gedanken um Unterbrechungen, Pop-up-Fenster oder eine eingeschränkte Systemleistung machen zu müssen. Um PCs ohne Überlastung der Systemressourcen zu schützen, bietet Microsoft Security Essentials folgende Vorteile:
Microsoft Security Essentials Systemanforderungen
Obwohl der Marktanteil von Internet Explorer 6 (IE6) stetig sinkt, bewegen sich heutzutage immer noch zu viele Anwender mit der veralteten Version des Internet Explorers im Netz. Oftmals sind sie sich der zusätzlichen Gefahr, der sie sich dadurch aussetzen, nicht bewusst. Unsere australischen Kollegen hatten in diesem Jahr eine geniale Werbekampagne gestartet, die Nutzer des veralteten Internet Explorer 6 zum Umstieg auf Internet Explorer 8 bewegen sollte. Das Motto lautete: Sie trinken keine neun Jahre alte Milch, warum also einen neun Jahre alten Browser nutzen?
Internet Explorer 6 ist rund 10 Jahre alt, was in der IT-Brache mehr als eine Ewigkeit darstellt. Ihm folgten bereits die Versionen Internet Explorer 7 (IE7) und Internet Explorer 8 (IE8, ist derzeit die aktuelle finale Version für den Produktiv- und Heimeinsatz). Derzeit ist sogar deren Nachfolger, der Internet Explorer 9 (IE9) in der Beta-Phase.
Microsoft ermutigt alle Anwender von IE6 und IE7 insbesondere auf Grund der Sicherheit und Standardkonformität, auf eine aktuelle Version des Internet Explorers zu aktualisieren. Internet Explorer 8 enthält modernste Sicherheitstechnologien, stellt aktuelle, moderne Webseiten korrekt und besser dar als IE6 oder IE7 und bietet ein deutlich höheres Schutzniveau als alle vorangegangenen Versionen.
Um eine möglichst breite Unterstützung bei der Ansprache von Anwendern der alten Browserversionen zu erreiche, unterstützt Microsoft Webseitenbetreiber mit einem Detection Script, so dass diese auf einfache Art und Weise ihre eigenen Besucher darauf aufmerksam machen können, wenn sie noch die veralteten Browserversionen IE6 oder IE7 einsetzen.
Das Microsoft Developer Network (MSDN) entwickelte ein Script, das der eine oder andere in den letzten Wochen vielleicht hier auf diesem Blog schon im Einsatz gesehen hat. Es gibt Webseitenbetreibern eine einfache, schnell umsetzbare und gezielte Möglichkeit, Besucher auf die Nutzung veralteter Internet Explorer-Versionen hinzuweisen. Das Script erkennt und unterscheidet die unterschiedlichen Internet Explorer-Versionen nicht wie eine klassische Browserweiche anhand des User Agent Strings, sondern ermittelt, die Versionsnummer aufgrund der Funktionsunterschiede der jeweiligen JavaScript-Engines (Nutzer von Browsern anderer Hersteller werden von dem Script nicht berührt).
Erkennt das Script eine veraltete Internet Explorer-Version, erzeugt es eine Hinweis-Meldung, die ausschließlich Internet Explorer-Benutzern angezeigt wird. Die Einblendungsfrequenz wird dabei über einen Cookie zeitlich gesteuert, so dass der Hinweis nur einmal pro definierten Zeitraum dargestellt wird. Die Einbindung dieses Scripts in die eigene Webseite kann sehr einfach innerhalb weniger Sekunden umgesetzt werden. Das Script ist zur Zeit schon auf verschiedenen Blogs und Webseiten aktiv.
Details zur Implementierung, die Bedingungen für den Einsatz und natürlich das Script selbst sind auf dem Blog meines Kollegens Kay Giza in dem Blogartikel IE6 und IE7 Detection Script zur Einbindung auf der eigenen Webseite zu finden. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Webseiten-Betreiber und Blogger das Script in ihren Webauftritt integrieren, um uns dabei zu helfen, den Nutzungsanteil der veralteten Browserversionen zu senken.
Aus Rücksicht auf europäisches Wettbewerbsrecht werden wir Windows 7 in Europa ohne Internet Explorer auf den Markt bringen. Damit europäische Benutzer Windows 7 genauso wie alle anderen Anwender weltweit ab dem 22. Oktober 2009 nutzen können, wird Windows 7 in Europa nur als “E”-Edition zur Verfügung stehen.
Hersteller können ihren Wunschbrowser auf den mit Windows 7 auszuliefernden Computern genauso wie Endanwender, die selbst das Betriebssystem installieren, hinzufügen. Internet Explorer 8 wird von uns in Europa in einer sehr leicht zu installierenden Version gesondert vom Betriebssystem kostenfrei angeboten werden.
Microsoft arbeitet schon seit Jahren sehr eng mit staatlichen Behörden zusammen, um die rechtliche Konformität unserer Programme sicherzustellen. Hintergründe zu dem laufenden europäischen Verfahren sowie Details zu den Schritten, die uns zu unserer Entscheidung brachten, kann man unter Working to Fulfill our Legal Obligations in Europe for Windows 7 auf Englisch nachlesen.
Die Produkteinführung von Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Exchange Server 2010 wirft ihre Schatten voraus. Viele haben mich über mein Blog schon gefragt. Seit heute kann ich auch die Antwort geben. Unter dem Motto “Effizienz neu definiert” wird Microsoft im Zuge einer Roadshow für Unternehmen in fünf deutschen Städten die neuen Produkte vorstellen.
Als besonderes Highlight präsentiert Steve Ballmer, CEO der Microsoft Corporation, in München persönlich die neue Generation der Microsoft-Produkte. Neben den Keynotes wird es eine Vielzahl an technischen Breakout-Sessions in drei parallelen Vortragsreihen, Live-Demos und Expertenrunden geben. Im Fokus stehen dabei:
Wer sich sein Ticket für die Veranstaltung in München bis zum 31. August 2009 reserviert, kann von dem Vorteilspreis in Höhe von 159 Euro (zzgl. Mwst.) statt regulär 209 Euro (zzgl. Mwst.) profitieren. Der ermäßigte Preis für alle weiteren Veranstaltungen gilt für Frühbucher bis 12. Oktober 2009.
Teilnehmerspecial
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erhalten Sie eine Windows 7 Ultimate als Software sowie einen Rabatt von 40 Prozent auf ein TechNet Plus-Abonnement. Das im Eintrittspreis enthaltene Softwarepaket darf nur angenommen werden, wenn dies mit den internen Richtlinien Ihres Arbeitgebers konform ist. Die Software steht Ihrem Arbeitgeber und nicht Ihnen als Privatperson zu.
Ab 15. Juli 2009 können Kunden bei einigen Händlern Windows 7 Home Premium E zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro vorbestellen. Da dieses Vorverkaufsangebot als kleines Dankeschön für Beta-Tester und alle weiteren an der Entwicklung des neuen Betriebssystem Beteiligten gedacht ist, steht nur eine limitierte Anzahl in einem begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Diese sind über Hard- und Software-Händler und E-Tailer verfügbar.
Mit dem günstigen Angebot für die finale Version möchten wir allen danken, die dabei mitgeholfen haben, Windows 7 weiterzuentwickeln.
Aufgrund der limitierten Anzahl der für dieses Vorverkaufsangebot verfügbaren Lizenzen, die auch das Angebot der beteiligten Händler begrenzt, ist es Microsoft leider nicht möglich, alle Händler in das Programm zu integrieren.
Trotzdem sind auch die kleineren und mittelgroßen Händler ein außerordentlich wichtiger Eckpfeiler für unseren Vertrieb und unsere Kundenbeziehungen. Sie können unseren Kunden zum Beispiel über Upgrade-Optionen beim Verkauf neuer Windows Vista-PCs, von Einzelhandels-Produkten oder System Builder-Paketen ebenfalls Windows 7 zu sehr günstigen Konditionen anbieten.
Mehr Informationen dazu gibt es unter www.windows.de/upgrade.
Weltweit betrachtet liegt der Marktanteil von Internet Explorer bei ~57%. Leider surft weltweit aber immer nach jeder vierte IE-Nutzer mit dem Steinzeitbrowser Internet Explorer 6. IE6 ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er unterstützt keine modernen Webstandards. Er bietet eine antiquierte User Experience. Ihm fehlen viele Sicherheitsfunktionen, die in modernere Versionen Einzug gehalten haben.
IE6 entstand lange Zeit bevor moderne Webstandards wie HTML5 das Licht der Welt erblickt haben. Die Weiterentwicklung des Webs wird durch IE6-Anwender aufgehalten und viele Webentwickler werfen Microsoft vor, zu wenig zu tun, um die weltweite Verbreitung von IE6 einzudämmen.
Microsoft hat sich dazu bekannt, alles uns mögliche zu tun, den Marktanteil von IE6 weltweit so schnell wie möglich zu verringern. Wir haben jedoch auch Supportverpflichtungen gegenüber Kunden zu erfüllen und können nicht einfach IE6 zentral – möglicherweise auch gegen den Willen der Kunden - abschalten.
Daher möchten wir mit der Fertigstellung unserer neuesten Browserversion Internet Explorer 9 die Gelegenheit nutzen, die Aufmerksamkeit erneut auf die Verringerung des Marktanteils von IE6 zu lenken. Dafür starten wir den Internet Explorer 6 Countdown. Diese Webseite soll den Fortschritt dieser Aufgabe messen und weltweit sichtbar machen. Für Deutschland haben wir hier relativ wenig zu tun, da der Anteil mittlerweile schon auf <3% gesunken ist. Aber in einigen Ländern wie China, Indien, etc. ist noch viel zu tun.
Für Kunden, welche Probleme beim Wechsel von IE6 zu einem moderneren Browser wie IE8 oder IE9 haben, stellen Unterstützung zur Verfügung:
IE6 Countdown: http://www.ie6countdown.com/
Der eine oder andere hat vielleicht schon mitbekommen, dass Internet Explorer 9 seit heute in der finalen Fassung vorliegt und unter www.internet-explorer9.de heruntergeladen werden kann. Nachdem ich die letzten zwei Tage mit technischen Briefings rund um IE9 verbracht habe, endet damit für mich hoffentlich auch eine Zeit mit sehr wenig Schlaf. Am Montag hatten wir im Hamburger Planetarium eine eindrucksvolle Kulisse für den Launch:
Gemeinsam mit unseren Partnern RTL, Freenet und TÜV Trust IT stellten wir den geladenen Pressevertretern, Bloggern und anderen Teilnehmern Internet Explorer 9 vor. Nach den Vorträgen und einer allgemeinen Frage- und Antworten-Runde beantwortete ich noch in Einzelinterviews die noch offengebliebenen Fragen von einer Reihe von Reportern.
Anschließend ging es dann in das Konzert von Katy Perry in der Alsterdorfer Sporthalle. Da merkt man deutlich, wie alt man mittlerweile geworden ist :-) Wer sich jetzt fragt, was wir mit Katy Perry zu tun haben: Microsoft stellt zum Start von Internet Explorer 9 unter www.hol-dir-die-stars.de exklusiv vor dem offiziellen Verkaufsstart 100.000 Downloads von Katys neuem Dance Hit “E.T.” (Benny Benassi RMX radio-edit) kostenlos zur Verfügung. Auch ohne Internet Explorer 9 zeigen wir acht weitere Videos und exklusiv das Livekonzert aus London 2010 in HD.
Heute Morgen ging es dann früh nach München, wo ich auf der nächsten Presseveranstaltung als Sprecher auftrat. Danach folgten weitere Interviews. Zwischendurch habe ich noch eine Reihe von Fragen auf der Internet Explorer-Facebookseite beantwortet.
Da ich über Internet Explorer 9 schon eine ganze Menge geschrieben habe, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, einen Blick hinter die Kulissen des Entwicklungsprozesses zu werfen:
Wenige Tage, nachdem Microsoft Internet Explorer 9 vorgestellt hatte, wurde auch Mozilla mit Firefox 4.0 fertig. Google hatte mit Chrome 10 schon vorgelegt. Da ist es natürlich (nicht nur) für viele Journalisten Zeit, die neuen Browserversionen miteinander zu vergleichen.
So auch die Computerbild, welche im aktuellen Heft 9/2011 in einem Artikel mit dem martialische Titel "Das Imperium schlägt zurück" genau diese Browser durch einen komplexen Parcours auf Desktops, Notebooks und Netbooks jagt. Getestet wurden dabei jeweils:
Wir freuen uns natürlich sehr, dass Internet Explorer 9 mit der Schulnote 2,04 den Test gewinnt und dabei alle anderen Browser klar in den Schatten stellt. In dem Artikel kommt die Computerbild zu dem Ergebnis, dass "der von vielen längst abgeschriebene Internet Explorer … sicher und oft auch schneller als die Konkurrenz" ist. 16 von 30 Geschwindigkeitstest entscheidet IE9 dabei für sich. "Der IE9 ist derzeit der Top-Browser. Wer hätte das gedacht?"
Ein anderer Vergleich ist der regelmäßig von Tom's Hardware durchgeführte Web Browser Grand Prix. Viele aussagekräftige Einzelprüfungen werden hier zu einem komplexen Test kombiniert, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Schon beim Web Browser Grand Prix 3 ging Internet Explorer 9 als klarer Sieger hervor:
"Internet Explorer 9 manages to pull ahead, regardless of whether you look at individual categories or the overall placing. IE9 comes out on top in seven categories".
Allerdings brach damals ein Sturm der Entrüstung los, weil viele Mozilla-Fans Firefox benachteiligt sahen. Tom's Hardware zog nur die damals aktuelle Version 3.6.15 zum Vergleich heran:
"The comment section has absolutely exploded regarding the absence of Firefox 4 in WBGP3".
Zwar testet Tom's Hardware im Web Browser Grand Prix nur stabile Browserversionen, allerdings sahen sie sich aufgrund der Anzahl der Kommentare und der Intensität der Diskussion veranlasst, in einem Update noch einmal im Artikel darauf hinzuweisen:
"First, we only test final builds in this series. Alphas, betas, release candidates, the dev channel, canary builds, etc. are not tested, and certainly not compared to stable final products ... For a long time, it looked like the release of Firefox 4 was going to be right for WBGP3. After several failures to launch on time, it became apparent that Internet Explorer or Safari could see a major release before Firefox ... Many of you commenting on the absence of Firefox 4 seem to be under the assumption that it would have won had this build been included. We managed to grab the file before the site redirected to Firefox 3.6.15 and tested it completely. If this is the final code, Firefox fanatics are going to be disappointed. But it's not the final code, so we'll have to wait and see how Firefox 4 really compares to IE9 when it is released.".
Im nachfolgenden Web Browser Grand Prix 4 war es dann soweit. Die fertige Version von Firefox 4 wurde mit der Konkurrenz verglichen. Aber auch hier hieß am Ende der Gewinner Internet Explorer 9 :-)
"If we look at the results by category, Internet Explorer 9 still has the edge. This makes Microsoft's browser the winner by category, as well as by the performance and total placing. There's simply no getting around it, Microsoft Internet Explorer 9 is still the champion."
Internet Explorer 9 steht unter www.internet-explorer9.de für Windows Vista SP2, Windows 7 und die Server 2008 und R2-Versionen zum Herunterladen zur Verfügung.