Liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen eine spannende Kundenreferenz zu Microsoft Dynamics CRM vorstellen: CBC Cologne Broadcasting Center GmbH. Die Case Study finden Sie auch hier online: http://www.microsoft.com/casestudies/Microsoft-Dynamics-CRM-2011/CBC-Cologne-Broadcasting-Center-GmbH/Systemintegration-optimiert-Cross-Media-Vermarktung/710000003360  

Die Mediengruppe RTL Deutschland gehört zu den größten deutschen Medienunternehmen. Mit Free TV-Sendern wie RTL oder VOX, Spartenkanälen wie RTL Crime und Internetangeboten wie RTL Interactive erreicht die Mediengruppe RTL täglich rund 30 Millionen Menschen. Damit erzielte das Unternehmen im Jahr 2012 einen Umsatz von knapp 6 Mrd. Euro. Ein Plus von fast vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptverantwortlich hierfür ist die IP Deutschland GmbH, die zur RTL Mediengruppe gehört. Das Unternehmen vermarktet sowohl die TV-Werbezeiten als auch die Online-Werbeflächen auf den Internetangeboten der Mediengruppe. Die hierfür notwendigen Kundeninformations-, Buchungs- und Dispositionssysteme werden vom CBC Cologne Broadcasting Center bereitgestellt. Das „IT Competence Center“ der Mediengruppe RTL Deutschland gewährleistet den technischen Betrieb und verantwortet die Weiterentwicklung der Systeme.

CRM-Software für die Medienbranche gesucht

Wegen der unterschiedlichen Anforderungen verkauft IP Deutschland TV-Werbezeiten und Online-Werbeflächen über zwei verschiedene Vermarktungssysteme. Eine selbst entwickelte CRM-Software verwaltete die Kundendaten, übergab diese im Zuge der Auftragsannahme jedoch an das Werbebuchungssystem als „führende“ Anwendung. „Die CRM-Software stammte aus einer Zeit, als sich Standardanwendungen mit individuellen Prozessen schwer taten. Individuallösungen hatten damals ihre Existenzberechtigung“,erinnert sich Christoph Simons, Ressortleiter Channel Management Systeme bei der CBC Cologne Broadcasting Center GmbH. Doch die Anforderungen der Medienbranche änderten sich. Als neue Kundenanforderungen – wie etwa mobiles CRM, oder die Anbindung an das interne Wissensportal auf Basis von Microsoft SharePoint Server – hinzukamen, entschloss sich CBC zu einem Softwarewechsel. „Derartige Projekte lassen sich auf Basis von Standardtechnologie einfacher umsetzen – und das mit langfristiger Perspektive“,ergänzt Simons.

Ende 2009 machte sich CBC auf die Suche nach einer Standardsoftware, die flexibel genug war, um die Besonderheiten des Mediengeschäfts abzubilden. Bei der Marktsondierung im Frühjahr 2010 entschied sich CBC für Microsoft Dynamics CRM. Entscheidend war neben der Flexibilität vor allem die technische Basis: „Dynamics CRM konnten wir auch on Premise betreiben. Angesichts der Sensibilität der Kundendaten war das für uns ein wichtiges Kriterium. Hinzu kam, dass unsere Vermarktungssysteme auf Microsoft SQL Server und Microsoft .NET basieren, was eine Integration wesentlich erleichtert“, begründet Christoph Simons die Entscheidung.

Systemintegration stand im Fokus

Bei der Implementierung im Sommer 2010 ging es zunächst darum, Daten zu bereinigen und Prozesse sauber zu strukturieren. Für die Anbindung der beiden Vermarktungssysteme an die CRM-Software griff CBC auf die Business Process Management-Lösung Microsoft BizTalk Server zurück. Das hatte vor allem den Vorteil, dass die Webservices für den Datenaustausch in .NET und damit auf derselben Plattform entwickelt werden konnten wie die anzubindenden Systeme. Zudem ermöglicht BizTalk-Server die Koppelung von Entwicklungs-, Test- und Produktiv-Umgebung, was die Übernahme neuer Module in die Produktivumgebung ohne Betriebsunterbrechung ermöglicht. „BizTalk bedeutet für uns auch ein Stück Zukunftssicherheit, denn jetzt können wir zusätzliche Systeme sehr viel einfacher einbinden“, unterstreicht Christoph Simons. Widersprüchliche Informationen sind für IP Deutschland inzwischen Schnee von gestern, weil jetzt Dynamics CRM das „führende“System für die Kundendaten ist. Neue oder geänderte Kundendaten werden zunächst vom zentralen Adress-Clearing überprüft, in Dynamics CRM geändert und stehen zeitgleich auch in den Buchungssystemen zur Verfügung. Der Vertrieb findet relevante Informationen wie etwa Zielvereinbarungen oder Rabattstaffeln zentral in der Kundenakte der CRM-Software. Weitere Anbindungen bestehen zum Data Warehouse auf Basis von Microsoft SQL Server. Hier werden die Kundenumsätze der verschiedenen Buchungssysteme aggregiert. Auf diese Weise können speziell berechtigte Benutzer in Dynamics CRM die aktuellen Kundenumsätze sehen – eine bei Rabattverhandlungen wichtige Information.

Mehr Überblick durch lückenlose Integration

Seit Anfang 2011 sind Dynamics CRM und BizTalk Server bei der IP Deutschland GmbH im Einsatz. Deutschlandweit arbeiten rund 200 Vertriebsmitarbeiter an fünf Standorten mit der Software. Sie nutzen auf ihren Notebooks vor allem den Webclient, um unterwegs neue Ansprechpartner zu erfassen oder Besuchsberichte einzugeben. Mit Dynamics CRM und BizTalk Server, findet Christoph Simons lassen sich neue Anforderungen schneller, flexibler und mit weniger Aufwand als früher umsetzen. Für CBC bedeutet der Softwarewechsel eine Entlastung: Anpassungen, bei denen früher Programmierungen unvermeidlich waren, sind heute oft durch Konfigurationsänderungen realisierbar. Da kein Individualwissen erforderlich ist, kann der IT-Dienstleister verstärkt Aufgaben auslagern.


Diese Fallstudie dient ausschließlich Informationszwecken. MICROSOFT GIBT IN DIESER ZUSAMMENFASSUNG KEINE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AB.