Gastbeitrag von Michael Büning von Team4 GmbH

Nach einer kurzen, grundlegenden Vorstellung von Dynamics CRM 2013 sollen in der Folge einzelne Neuerungen und deren Nutzen vorgestellt werden. Den Start machen die neuen Business Rules.

Mit den Business Rules geht Microsoft konsequent den Weg weiter, auch dem Nicht-Programmierer die Anpassung an wichtige Geschäftsregeln zu erlauben und zwar jetzt auch auf Feldebene. Häufige Anforderungen sind hier:

  • Belege ein Feld mit einem Wert vor, beispielsweise ein Datumsfeld mit dem aktuellen Datum.
  • Prüfe, ob der Feldinhalt gewissen Regeln genügt, beispielsweise für eine Kundennummer.
  • Zeige ein Feld nur, wenn in einem anderen Feld ein gewisser Schlüsselwert gewählt wurde.
  • Erzwinge das Ausfüllen eines Feldes, aber nur, wenn in einem anderen Feld eine gewisse Größe überschritten wird – beispielsweise ein geschätztes Projektvolumen.

BusinessRulesKonfiguration1

All diese Anforderungen  ließen sich schon in CRM 2011 mit etwa JavaScript-Programmierung erfüllen. Die Abbildung über die neuen Business Rules hat aber mehrere Vorteile:

  • Die Gestaltung der Regeln erfolgt in der Konfigurationsumgebung im Wesentlichen durch „Auswählen und Klicken“ (kann aber auch Formeln in einer einfachen Syntax umfassen).
  • Einmal definiert können Regeln mehrfach verwendet werden, also beispielsweise in mehreren Masken.
  • Die Business Rules funktionieren nicht nur im Browser- oder Outlook-Client, sondern auch im neuen Tablet-Client.

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