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December, 2014

  • Meine Erfahrungen mit dem Microsoft Band

    Obwohl es das Microsoft Band derzeit nur in den USA zu kaufen gibt (wenn es nicht gerade ausverkauft ist) und es bereits etliche Erfahrungsberichte rund um das Band gibt, möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mit dem Microsoft Band schildern und ein paar Tipps geben.

    Wie alles begann

    Begonnen hat alles mit der TechEd Europe in Barcelona. Wie ja viele der TechNet Team Blog Leser wissen, hatten wir eine Nerd-WG in der Nähe der Konferenz. Gemeinsam mit meinen Lieblings-Nerds haben wir uns ein Appartement geteilt und hatten in der Woche TechEd neben tollen Konferenzinhalt auch jede Menge Spaß. Morgens, bevor es losging zur Konferenz saßen wir beim gemeinsamen Frühstück und informierten uns gegenseitig über die neuesten Technologieneuigkeiten. Das hat in etwa so ausgesehen:

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    Am 30. Oktober 2014, einem Donnerstagmorgen wurde - völlig überraschend für uns alle - das Microsoft Band angekündigt und es gab sogleich große Aufregung in unserer WG. Sofort begannen die Überlegungen, wie man den am besten und schnellsten zu einem Band kommen könnte und vor allem – was denn die richtige Größe sei. Einer meiner lieben Freunde in Österreich bestellte sein Band gleich online und ließ es in mein Hotel liefern (da ich Anfang November in Redmond beim jährlichen MVP Summit war), während zwei meiner lieben Mitbewohner den ganzen Tag zur Entscheidungsfindung wegen der korrekten Größe brauchten. Das dauerte solange, bis das Band letztendlich ausverkauft war. Also vorerst mal keine Bänder für die Beiden. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch nicht einmal daran, jemals selbst ein Band haben zu wollen – jedoch war der Herdentrieb in den nächsten Wochen doch stärker.

    Vorbestellung…

    In der Woche nach der TechEd Europe sind wir nach Seattle zum jährlichen MVP Summit geflogen. Der MVP Summit ist eines meiner Top-Events des Jahres – eine Konferenz, die sich gleichzeitig wie ein großes Klassentreffen anfühlt. Hier treffen wir die Produktteams, MVP Kollegen und Freunde, lernen neue Dinge über unsere Lieblingsprodukte und haben noch dazu eine Menge Spaß. Jene MVP’s, die bereits früher nach Seattle geflogen sind (am 1. November oder sogar noch früher) konnten sich glücklich schätzen, da zu diesem Zeitpunkt noch Bänder in den beiden Microsoft Stores in der Seattle Area (Seattle University Village und Bellevue) verfügbar waren. Wir sind am 2. November angekommen und konnten lediglich eine Vorbestellung im Store machen. Noch immer überzeugt davon dass ich kein Band will sind wir trotzdem in den Bellevue Store gegangen und haben sicherheitshalber zwei Bänder vorbestellt – ein Large und ein Medium. Nachdem das Microsoft Band vorerst ja nur in den USA verfügbar ist hatten wir einige freunde in Österreich, denen wir eines mitbringen sollten.

    Im Bellevue Store habe ich auch das erste Mal ein Band probiert und es fühlte sich im ersten Moment wie eine Handschelle an, auch wenn ich es mit dem Display nach unten probierte.

    Um es kurz zu machen: meine Vorbestellungen kamen natürlich nicht in dieser Woche in Bellevue an – eine Woche später checkten wir sogar in einem Store in Los Angeles, ob es Bänder gab, aber auch dort waren sie ausverkauft und es gab große Hinweistafeln, dass dem tatsächlich so ist.

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    Zurück in Wien erhielt ich eine E-Mail, dass meine Bänder im Store eingetroffen waren. Glücklicherweise war gerade ein freund in Redmond, der die Bänder abholte und mitbrachte. Damit wurde ich Ende November zum Band Besitzer und zum Band Benutzer. Während der letzten Wochen hatte ich einige Zeit, Erfahrungen mit dem Band zu sammeln – aber beginnen wir zunächst einmal mit der Technik, die im Band steckt.

    Microsoft Band: die Technologie und die Geschichte rund ums Band

    Das Band ist ein Wunderwerk an Technik. Eingebautes GPS, kontinuierliche Pulsmessung, UV Monitor, Schrittzähler, Ablaufverfolgung beim Laufen und Trainieren, Kalorienverbrauchmessung, Schlafmessung stehen auf der Gesundheitsseite. SMS, Anrufe, Kalender, E-Mail, Uhrmodus, Social media (Facebook und Twitter), Cortana, Wetter, Finanzen, Stoppuhr, bitte-nicht-stören Modus findet man auf der Produktivitätsseite.

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    (Photocredit: Microsoft)

    Das Band verbindet sich mit dem Windows Phone oder Android oder iPhone. Es gibt auch eine Windows (desktop) App die für schnellere Synchronisierung sorgt und Updates für das Band lädt und bereit stellt, jedoch leider nicht mehr tut.

    Das Band synchronisiert natürlich mit Microsoft Azure – einer neuen Plattform namens Microsoft Health. Die Idee hinter Microsoft Health ist simpel: Tragbare Geräte sind ein Trend und Microsoft Health stellt eine Plattform bereit wo die Daten abgelegt, kombiniert, analysiert und abgerufen werden können. Microsoft Health vereint dabei Daten aus unterschiedlichen Fitness Apps und Fitness Diensten in einer einzigen sicheren Umgebung. Derzeit errechnet die Plattform für mich meine Recoveryzeit nach einem Lauf oder Workout und stellt  mit dar, wie mein Schlaf war. Zukünftig wird Microsoft Health auch ein SDK für Entwickler bieten, API’s und natürliche Cloudspeicher.

    Die Anfänge des Microsoft Bandes und der Microsoft Health Plattform gehen in das Jahr 2010 zurück und kamen aus dem XBox Team. Als ich die Entstehungsgeschichte rund um das Band und die Plattform las konnte ich mich des Eindrucks nicht ganz erwehren (nachdem ich im selben Boot sitze), dass ein paar Mitt-Vierziger die Vorzüge von sportlicher Betätigung auf ihr Wohlbefinden entdeckt haben und ihren Fortschritt messen wollten und aus diesem Grund das Band erfunden haben. Aber wie gesagt – das ist ein persönlicher Eindruck von mir.

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    Meine ersten tage mit dem Band

    Das Set-Up des Bandes ist sehr einfach: aufladen, verbinden, App installieren, synchronisieren. Die Apps sind derzeit nur in den US Stores erhältlich. Um die App zu erhalten muss also die Region des mobilen Devices gewechselt werden.

    Nachdem ich der Generation angehöre, die noch Uhren trägt, war ich es gewohnt, eine Uhr zu tragen. Und ich mochte meine Damentaucheruhr mit eingebautem Solarziffernblatt wirklich. Mein Uhrenarm ist mein linker Arm – deshalb habe ich mich entschlossen, das Band rechts zu tragen. Das war jedoch derart ungewohnt für mich, dass ich mich dazu entschloss das Band links zu tragen – mit dem Display nach oben – wie eine Uhr. Meine Uhr wartet seitdem zu Hause auf mich und es tut mir wirklich leid, dass ich sie nicht mehr trage. Das Band jedoch anstelle meiner Uhr zu tragen fühlt sich gewohnt an. Den Uhrenmodus habe ich nicht aktiviert und schön langsam gewöhne ich mich daran, das band über den Power Button einzuschalten um die aktuelle Zeit zu sehen.

    Das Display schützen

    Es gibt einen selbstklebenden Displayschutz, der kostenlos zum Band dazu gegeben wird und USD10 wert ist. Es ist ein bisschen schwierig, diesen Schutz korrekt anzubringen (glauben Sie mir, nach dem vierten band haben Sie Übung und können es perfekt). Mein Schutz hat einen Fingerabdruck auf der Innenseite weil ich den Schutz mehrfach wieder abgelöst und neu aufgeklebt habe. Aber er schützt vor Kratzern. Allen Männern kann ich nur empfehlen, die Gebrauchsanleitung für das korrekte Aufkleben zu lesen. Zwinkerndes Smiley

    Apps

    Nach dem ersten Tag habe ich die Standard-Einstellungen des Bandes an meine Bedürfnisse angepasst. Ich verwende auch auf meinem Computer keine Notifikationen und schalte alle ab – da mich die ständigen Pop-Ups von meiner Arbeit ablenken und meine Konzentration stören. Genau aus diesem Grund habe ich die Notifikationen am Band ebenfalls deaktiviert. Nachdem ich mehr als 200 E-Mails pro Tag empfange hätte mein Arm wohl dauervibriert. Ich habe jedoch eingestellt, dass ich E-Mails einer bestimmten Person auch am band empfange. Das ist überschaubar und damit wird meine Aufmerksamkeit nicht zu stark abgelenkt. Was ich dabei bemerkt habe ist, dass ich entweder wenige E-Mails von dieser Person empfange oder dass der Sync zeitverzögert funktioniert.

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    Die Verwendung von Cortana durch Drücken des Action-Knopfes ist hingegen eine echt coole Sache! Somit kann ich Cortana eine SMS diktieren oder andere Nachrichten versenden lassen und das funktioniert wirklich großartig. Es schaut ein bisschen komisch aus, wenn man mit seiner Uhr spricht – aber wir leben in einer Zeit wo Leute alleine im Auto scheinbar auch Selbstgespräche führten. Übrigens: mein lieber Kollege Georg Binder hat mir bestätigt, dass auch die deutsche Cortana das Band versteht. Zwinkerndes Smiley

    Es gibt bereits einige Apps für das Band: Band Sensor Monitor und Pimp my Band. Band Sensor Monitor zeigt die im Band verfügbaren Sensoren an und würde sogar die Hauttemperatur messen. Mein Eindruck hier ist, dass die App nur funktioniert, wenn alle Regionseinstellungen korrekt auf US gesetzt sind, da ich immer wieder Verbindungsprobleme habe. Pimp my Band ermöglicht die Änderung des Hintergrundbildes und der Tiles-Farben.

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    Sollten Sie Ihren eigenen Hintergrund entwerfen wollen – die korrekte Größe ist 310x102 Pixels. Es gibt bereits ein Forum wo Benutzer eifrig Ihre Hintergründe zeigen. Der Entwickler der App hat auch angekündigt in einer der nächsten Versionen ein paar Beispielhintergründe zur Verfügung zu stellen bzw. In-App Hintergrundbildkauf zuzulassen.

    Die Windows App Hilft dabei das Band zu synchronisieren und zeigt neben der Seriennummer auch noch das Basisprofil an. Hoffentlich gibt es bald eine gute Microsoft Health Website wo man seine Daten ansehen kann.

    Die Größe ist entscheidend

    Jeder hat mich immer wieder darauf hingewiesen, dass es wirklich wichtig ist, dass das Band die korrekte Größe hat und fest sitzt um korrekt zu messen. Das ist natürlich richtig, aber es ist nicht so strikt, wie ich es gehört habe. Mein Handgelenk ist genau zwischen S und M – mir passen beide Größen. Das S ist etwas enger am Handgelenk und der Verschluss schließt mittig. Das M ist für mich jedoch bequemer und ich trage es genau so wie bisher meine Uhr: mal fester, mal lockerer. Ich stelle den Verschluss tagsüber manchmal um. Einschränkungen bei der Messung konnte ich keine feststellen.

    Also liebe Männer in meiner Umgebung: wenn Euch ein M passt, passt Euch auch ein L. Es gibt keinen Grund warum das Band ganz fest sitzen sollte. Probieren Sie es so aus, dass es für Sie bequem ist und es wird trotzdem korrekt funktionieren.

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    Verbinden mit mehreren mobilen Devices

    Zu Beginn habe ich mich gefragt, ob es möglich ist, die Banddaten auf mehr als einem mobilen Device abzurufen. In meinem Fall wären das mein Windows Phone und ein iPad mit der iPhone App. Auch dazu hörte ich unterschiedliche Meinungen und habe es letztendlich probiert – dank der Cloud funktioniert das sehr gut: einfach mit dem Microsoft-Account anmelden und schon sind die Daten da. Multifactor geht natürlich auch! Um die Daten auf mehreren Devices zu haben, müssen Sie das Band nicht via Bluetooth mit allen verbinden.

    Akku-Laufzeit

    Das Band ist für die Nutzung rund um die Uhr vorgesehen. Im Vorfeld habe ich einiges darüber gelesen, dass die Akkulaufzeit nicht gut sei. Ich lade mein Band jeden Tag während ich dusche (nachdem das Band nicht wasserdicht ist und ich auch bisher nie mit meiner bisherigen wasserdichten Uhr geduscht habe). Diese 20-30 Minuten sind ausreichend, dass ich noch nie Probleme mit dem Akku hatte. Ein Freund lädt sein Band beispielsweise während er seine E-Mails beantwortet, auch das wäre eine Variante.

    Schlafablaufverfolgung

    Beim Lesen des Manuals habe ich mich köstlich darüber amüsiert, dass der Schlafmodus am Band aktiviert werden muss. Dabei habe ich weniger über die Tatsache gelacht, dass man das tun muss also über die Wortwahl: “If you want to start your sleep session” –> heutzutage ist unser Tag in Sessions eingeteilt: Arbeitssession, Workout-Session, Mahlzeit-Session, Schlaf-Session.  Falls diese Aktivierung automatisch erfolgt ist das sicher ein nettes zukünftiges Feature.

    Was ich jedoch aus meinen “Sleep Sessions” gelernt habe ist, dass 5-6 Stunden Schlaf ausreichend für mich sind, ich durchschnittlich sieben Minuten zum Einschlafen benötige und dass die Effizienz meines Schlafes zwischen 93% und 97% liegt. Brauche ich diese Infos wirklich? Nicht unbedingt – aber länger im Bett zu bleiben ist für mich nicht nötig um ausgeruht zu sein.

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    Leider funktioniert die Schlafauswertung auf meinem Windows Phone nicht – die App stürzt immer ab, wenn ich es aufrufe. Am iPad funktioniert es. Vermutlich sind es auch hier die Regionseinstellungen, die das Problem verursachen – jedoch ist das nur eine Vermutung, getestet habe ich es nicht. Ich möchte bei meinem 24 Stunden Zeitformat bleiben und mag Kilometer, Zentimeter und Kilogramm, also hoffe ich auf ein Update

    Schrittzähler und Laufen

    Standardmäßig hat das Band ein Tagesziel von 5.000 Schritten, dieses habe ich auf 10.000 erhöht, da dies ja von den meisten Fitness-Seiten empfohlen wird. Faktum ist jedoch, dass ich dieses Ziel mit meinem derzeitigen Lebensstil nicht erreichen kann: ins Büro gehen, im Büro sitzen, herumgehen während Telefonaten, heimgehen vom Büro. In diesen normalen Bürotagen erreiche ich zwischen 3.000 und 5.000 Schritte. Um mein Ziel zu erreichen muss ich also entweder mehr gehen oder noch zusätzlich ein Workout machen. Aus diesem Grund gehe ich dreimal pro Woche in ein Fitness-Studio um 5 km auf einem Laufband zu laufen. 5 km sind etwa 6.000-7.000 Schritte und damit kann ich das Tagesziel mit 10.000 Schritten erreichen.

    Am Laufband trage ich das Band mit dem Display nach innen, da es damit leichter abzulesen ist. Aufgefallen ist, dass die Messung des Bandes auf dem Laufband im Unterschied zu einem Lauf im Freien etwas abweicht: entweder ist das Band zu schnell oder zu langsam – manchmal sind es 50m mehr, manchmal 50m weniger. Im Durchschnitt ist es ok – es schaut aus, als wäre es schwieriger eine genaue Messung zu machen wenn man auf einem Laufband steht. Die Messung dürfte auch die Bewegungen der Arme miteinbeziehen – einmal habe ich meine Arme während des Trainings dicht am Körper gehalten und habe damit 500m auf dem Band “verloren”.

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    Die Anzeige der Regenerationszeit ist ebenfalls ein tolles Hilfsmittel – wenn man gemeinsam Sport macht sieht man auch wie fit oder wenig fit man gegenüber den anderen ist – oder anders formuliert - wie sehr man sich im Unterschied zu anderen angestrengt hat.

    Das Band ist deutlich präziser bei Läufen im Freien: Früher habe ich Runtastic verwendet um meine Läufe zu tracken – wenn ich nun beide verwende um einen Vergleich zu haben sind beide nahezu identisch. Hoffe Runtastic arbeitet auch an einer Integration wie es andere Partner wie z.B. Runkeeper gemacht haben. Für Läufe im freien schalte ich GPS ein, damit wird die Messung wohl auch einfacher (aber mal ehrlich – wer braucht GPS am Laufband?). Im GPS Modus sieht man dann auch eine nette Karte des aktuellen Laufes in der Health App.

    Zusammenfassung

    Das Microsoft Band ist ein Wunder der Technik und zeigt anschaulich wohin die Reise mit den tragbaren Geräten geht. Ich mag mein Band und ich finde es nützlich, wenn es meine Aktivitäten trackt. Ich habe mit dem Band Dinge über mich gelernt, die ich vorher nicht wusste. Ich hoffe, das das Band auch bald in Europa verfügbar sein wird und ich hoffe, dass wir in den nächsten Versionen vielleicht noch kleinere Geräte sehen werden (und ich dann wieder meine Uhr und ein Band tragen kann). Gut gemacht, Microsoft.

    Disclaimer: I habe das Band selbst gekauft mit meiner eigenen Kreditkarte.

    Useful Links

  • Frohe Weihnachten 2014 und erholsame Feiertage

    Wir wünschen all unseren Lesern im Namen des gesamten TechNet Teamblog Austria-Teams und aller Gastautoren schöne Weihnachten 2014 und erholsame Festtage!

    Technet-MetroTree

    Unser Weihnachtsbaum besteht dieses Jahr aus einem recyceltem Baum vom letzten Jahr (man soll ja Dinge wiederverwenden), diesmal in blau und  - durch die Vielzahl an neuen Azure Cloud-Technologien in 2014 inspiriert - mit einigen neuen Azure-Icons. Wir hoffen, unser virtueller Baum gefällt euch!

    Wir wünschen schöne Feiertage, Zeit mit der Familie, zum Faulenzen, Entspannen, Forschen und um neue Dinge auszuprobieren!

  • Neue Azure Services in jeweils zwei Sätzen erklärt

    Microsoft hat neben dem, am 11.12.2014 veröffentlichten Azure RemoteApp Service, nun vier weitere Azure Dienste/Szenarien generell verfügbar gemacht.

    Das Azure Active Directory Application Proxy Service ermöglicht die Veröffentlichung von im eigenen Rechenzentrum betriebenen Web-Applikationen in Kombination mit Azure Active Directory für externe Benutzer direkt via Azure als sicheren Eintrittspunkt, ohne die Applikation zu verändern (Software-as-a-Service der eigenen Web-Applikationen). Neben Single-Sign-On ist auch die Zugangsverwaltung auf Basis von Benutzern und Gruppen möglich.

    Das Live Channels for Azure Media Services Service ermöglicht das Live-Streaming von eigenen Events mit der Skalierbarkeit für Millionen von Zusehern. Diese Technologie wurde von internationalen Broadcastern bereits für diverse Veranstaltungen, wie z.B. die Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi oder der FIFA World Cup 2014, eingesetzt.

    Hier die Architektur dieses Services:

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    Das bereits bekannte Azure Site Recovery Service, bei dem eine virtuelle Maschine auf Basis von Hyper-V nach Azure kontinuierlich repliziert wird, um im Katastrophenfall diese Maschine in Azure zu betreiben, war bisher nur in Kombination mit dem System Center Virtual Machine Manager im eigenen Rechenzentrum möglich. Nun wurde dieses Service für Klein- und Mittelstandskunden bzw. in Filialszenarien ohne die Nutzung des Virtual Machine Manager freigegeben.

    Das Virtual Network Gateway, um z.B. sein eigenes Rechenzentrum mit dem Azure Rechenzentrum permanent zu verbinden, wurde nun um das High Performance VPN Gateway erweitert. In der Site-to-Site Konfiguration sind nun 30 anstelle der 10 gleichzeitigen Tunnel möglich und der Datendurchsatz wurde von ~80Mbps auf ~200Mbps angehoben.

    Weitere Informationen zu dieser Ankündigung sind hier verfügbar: http://weblogs.asp.net/scottgu/azure-premium-storage-remoteapp-sql-database-update-live-media-streaming-search-and-more

  • Yammer mit Exchange Verteilerlisten vergleichen

    Vor kurzem habe ich an einer Umfrage teilgenommen, an der eine Gruppe entschieden hat, ob die derzeit bestehende Verteilerliste gegen eine Yammer Gruppe getauscht wird. In den Umfrageergebnissen gab es viel für und wider. Viele der Teilnehmer haben in den Kommentaren genau ausgeführt, warum sie die Exchange Verteilerliste behalten wollen oder warum sie Yammer einsetzen wollen. Dabei gab es viele interessante Argumente und Ansichten, von denen ich die wichtigsten in diesem Blogartikel erwähne und wie man diese in Yammer umsetzen kann.

    Das Wichtigste jedoch zuerst: Exchange Verteilerlisten und Yammer Gruppen sind beides Tools die uns bei unseren täglichen Aufgaben unterstützen. In diesem Blogartikel möchte ich vor allem die Benutzer von Exchange Verteilerlisten auf ihrem Weg zu Yammer unterstützen.

    Die häufigsten Argumente, die Verteilerliste weiter zu verwenden waren:

    • Es gibt keine Offline Verfügbarkeit / kein Offline Archiv für Yammer
    • Es ist einfacher einem Thread in Outlook als in Yammer zu folgen
    • Yammer hat keine gute Benachrichtigungsmöglichkeit
    • In Yammer kann ich keine Anhänge und Bilder einfügen
    • Es ist schwierig, für mich relevanten Inhalt in Yammer zu finden
    • Yammer sendet zu viele Informationen aus
    • Es wird nur ein Account in Yammer unterstützt

    Yammer sendet zu viele Benachrichtigungen aus oder - ich kriege mehr E-Mails als vorher!

    Wenn sich Benutzer bei Yammer anmelden laden sie Freunde und Kollegen ein, füllen ihr Profil aus, abonnieren Gruppen und folgen anderen Kollegen und Freunden, die bereits in Yammer vorhanden sind. Nach einiger Zeit bemängeln diese Benutzer, dass sie sehr viele E-Mail Benachrichtigungen von Yammer erhalten – für die unterschiedlichsten Dinge. Um nur jene Benachrichtigungen zu erhalten, die auch wirklich wichtig sind, sollten Benutzer ihre Benachrichtigungen nach eigenen Wünschen adaptieren. Dazu wechseln Sie einfach in Ihr Benutzerprofil und dort in den Menüpunkt Benachrichtigungen. Hier sind sehr viele Checkboxen, damit Sie die Benachrichtigungen ganz nach Ihren Vorstellungen anpassen können.

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    Auch für die Zusammenfassung können Sie auswählen, ob diese täglich oder wöchentlich versendet werden soll.

    Ich habe diese Zusammenfassung bei den meisten Netzwerken auf wöchentlich gestellt, nur bei den für mich wichtigsten Netzwerken abonniere ich die tägliche Zusammenfassung.

    Behandle Yammer wie eine Verteilerliste

    Ist Outlook ihr alltägliches Arbeitsmittel können sie es mit Yammer gerne weiter verwenden! Es gibt keinen Grund, Yammer nur über den Browser oder über eine der Yammer Apps zu verwenden (obwohl beides wunderbar funktioniert).

    Sie können auch einzelne Gruppen in Yammer abonnieren. Damit erhalten Sie für jeden Post in dieser Gruppe eine E-Mail Benachrichtigung. Wie bereits oben erläutert können Sie in Ihrem Profil unter Benachrichtigungen einstellen, welche Gruppen Sie abonnieren möchten. clip_image002

    Der Vorteil dabei ist – ab sofort können Sie Unterhaltungen offline archivieren und Sie können offline darauf zugreifen. Sie können mit Outlook suchen und damit einfach so weiterarbeiten wie bisher.

    Jede Yammer Gruppe hat auch eine E-Mail Adresse

    Sie können in einer Yammer Gruppe via E-Mail posten. Um die E-Mail Adresse der gruppe herauszufinden, navigieren Sie zu den Zugriffsmöglichkeiten und klicken auf In dieser Gruppe per E-Mail posten.  Die E-Mail Adresse der Gruppe ist normalerweise der Name der Gruppe und der Netzwerkname.

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    Wenn Sie in Ihr E-Mail Anhänge einfügen, werden diese Dateien ebenfalls gepostet.

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    Auf einen Yammer thread via E-Mail antworten

    Wenn Sie auf eine Yammer Diskussion antworten möchten können Sie das ebenfalls via E-Mail tun. Um zu vermeiden, dass der ganze bisherige E-Mail verlauf mitgepostet wird, beenden Sie Ihre Eingabe mit “—“ (ohne Anfürhungszeichen) und alles nach diesen beiden Bindestrichen wird nicht publiziert.

    Tipp: beachten Sie bitte, dass Yammer Bilder aus E-Mail Signaturen als Anhänge interpretiert.

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    Suchen, Filtern und relevante Informationen organisieren

    Sofern Sie nicht die Offlinesuche über Outlook verwenden suchen Sie über die Yammer Suche. Yammer sucht nach Ihrem Suchbegriff innerhalb von Unterhaltungen, Personen, Notizen, Gruppen usw.

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    Verwenden Sie Themen

    Verwenden Sie Themen in Ihren Posts. Damit markieren Sie Inhalte zusätzlich. Sie können Themen auch zu bereits veröffentlichten Inhalten hinzufügen. Diesen Themen können Sie dann in Ihrer Yammer Inbox folgen.

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    Schauen Sie sich den Mehr Link an

    Manche Optionen sind unter Mehr zu finden. Möchten Sie einer Unterhaltung folgen, an der sie nicht teilnehmen (markiert sind oder die in einer Gruppe ist, der sie nicht angehören) können Sie dieser trotzdem über Im Posteingang folgen folgen. Ebenfalls hier finden Sie die Option, einen Post zu löschen. Oder Sie senden sich die Unterhaltung per E-Mail. Wenn Sie auf eine Unterhaltung ein Lesezeichen setzen, finden Sie dieses später unter Ihrem Profil wieder und können es später lesen.

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    Benutzen Sie Ihren Yammer Posteingang!

    Vor allem in großen Yammer Netzwerken kann es leicht passieren, dass Sie sich in Yammer Unterhaltungen verlieren und viel Zeit mit lesen verbringen. Alles ist interessant und schnell ist viel Zeit vergangen.

    Um dies zu vermeiden, benutze ich Yammer folgendermaßen:

    • Alles was wichtig für mich ist, landet in meinem Yammer Posteingang und wird auch dort bearbeitet.
    • Am Morgen verwende ich Yammer als meine persönliche Unternehmenszeitung und “blättere” quasi durch alles – für 30 Minuten.

    Man kann sich nur mit einem Yammer Accounts anmelden

    Sie können sich an Yammer nur mit einem Account anmelden. Meine Lösung dafür ist einfach: ich habe ein Haupt-Yammer Account, welches ich in allen Yammer Netzwerken verwende. Ich habe auch ein zweites Yammer account – dieses verwende ich in einem alternativen Browser. Für mich sit das ein gangbarer Weg, der sehr praktikabel ist. Darüber hinaus bin ich es gewohnt, mit vielen identities zu arbeiten – Azure Active Directory, Office 365 und Yammer.

    Bekämpfen Sie Yammer nicht, verwenden Sie es

    Ich hoffe, meine Tipps hilft Benutzern, die noch unsicher sind, ob sie Yammer verwenden wollen.

    Yammer hilft, wichtige Informationen zu teilen und auszutauschen, Innerhalb Ihres Unternehmens oder in externen Netzwerken. Ob Sie die Benutzeroberfläche mögen oder nicht, das Wichtigste ist nicht die Benutzeroberfläche sondern ob die Inhalte in Yammer relevant für Sie sind. Teil eines Netzwerkes zu sein und dort Wissen zu teilen, Fragen zu stellen und daran teilzuhaben sind wertvolle Möglichkeiten, die Sie mit Yammer erreichen können.

    Deshalb: beginnen Sie, Yammer zu verwenden, bleiben Sie smart und Sie werden relevante Inhalte für sich entdecken!

  • Wenn der Nikolo nicht brav war …

    … dann könnt Ihr Euch hier noch ne Kleinigkeit verdienen! Smile

    Ich hoffe natürlich Ihr besucht alle regelmäßig unseren Microsoft Azure Adventkalender voller Informationen, Hintergründe und spezieller Angebote rund um Microsoft Azure! Da gibt es unter anderem auch zwei Kurse in der Microsoft Virtual Academy zu finden:

    Eigentlich solltet ihr ja sowieso ganz begierig nach Trainings sein, aber vielleicht hilft ja ein kleines “Zuckerl” Euch noch mehr zu motivieren:

     Habt Ihr Verwendung für einen coolen Memory Stick?

    Ja?

    Dann mache ich Euch das folgende Angebot:

    Aus allen die bis zum 23. Dezember einen der beiden oben genannten Kurse fertiggestellt, in Ihrem MVA Profil sichtbar gemacht und uns rechtzeitig benachrichtigt haben wählen wir 10 Gewinner, die dann von uns einen dieser cloudigen Memory Sticks zugeschickt bekommen. Na? Ist das ein Angebot?

    (UPDATE: Ja wir haben die Laufzeit des Gewinnspiels verlängert! So wollen wir allen Beziehern des TechNet Flashes auch die Möglichkeit geben mit zu spielen. Also neuer Einsendeschluss: 23. Dezember 23:59!!)

    Viel Spaß beim Lernern!!

    Gewinnspielanleitung im Detail:

    1. Einen der beiden Kurss “Das eigene Test Lab für jeden – mit IaaS von Microsoft Azure” oder “Die Microsoft Hybrid Cloud: Bewährte Methoden und Richtlinien” komplett absolvieren (=100% abgeschlossen).
    2. Komplettierte Kurse im MVA Profil sichtbar machen:

    WICHTIG: Um teilzunehmen muss das E-Mail spätestens am 23. Dezember 2014, 23:59 abgeschickt werden!!

    Microsoft Virtual Academy

    Und hier noch das Kleingedruckte (muss leider sein):

    Veranstalter ist die Microsoft Österreich GmbH. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich und einer österreichischen postalischen Zustelladresse. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Microsoft und deren Angehörige sowie Amtsträger. Minderjährige sind teilnahmeberechtigt, wenn der gesetzliche Vertreter in die Teilnahme und in diese Teilnahmebedingungen vorher eingewilligt hat.

    Teilnahmevoraussetzung ist die Komplettierung (=100% abgeschlossen) einer der beiden Kurse: “Das eigene Test Lab für jeden – mit IaaS von Microsoft Azure” oder “Die Microsoft Hybrid Cloud: Bewährte Methoden und Richtlinien”, die Veröffentlichung des Kursabschlusses im MVA Profil des Teilnehmers (https://www.microsoftvirtualacademy.com/MyMVA/MyProfile.aspx) sowie die Bekanntgabe per E-Mail an Gerhard.Goeschl@Microsoft.com bis spätestens 23. Dezember 2014 23:59. Es gilt die Datums- und Uhrzeitangabe bei Eintreffen in der Inbox von Gerhard.Goeschl@Microsoft.com. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

    Die Gewinner werden per E-Mail verständigt und erklären sich mit der Veröffentlichung des Vornamens und des Anfangsbuchstabens des Nachnamens auf TechNet Austria einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Ausbezahlung in bar nicht möglich. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie diesen Teilnahmebedingungen vollständig und bedingungslos zu.

    Durch das Absenden Ihrer Daten willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten durch die Microsoft Corporation in den USA und der Microsoft Österreich GmbH ein. Die erhobenen Daten dienen einzig der Auslosung und Benachrichtigung der Gewinner, sie werden nicht zu anderen Werbezwecken genutzt oder an Dritte weitergegeben. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Ein Widerspruch ist an Microsoft Österreich GmbH, Am Europlatz 3, A-1120 Wien, oder an austria@microsoft.com zu richten.

  • MDOP 2014 R2 mit App-V 5.0 SP3 und UE-V 2.1

    Heute wurde offiziell das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) 2014 R2 mit den neuen Versionen Application Virtualization (App-V 5.0) SP3 und User Experience Virtualization (UE-V) 2.1 als Download bereitgestellt. MDSN Abonnenten konnten die neue Einzelkomponenten seit 4.12.2014 laden, seit heute ist auch das komplette ISO Image MDOP 2014 R2 verfürgbar.

    Neben der üblichen Verbesserungen unterstützt App-V 5.0 SP3 besonders Neuerungen bei der Verteilung von Office 2013 sowie beim Management virtualisierter Anwendungen.

    Die neue Version UE-V 2.1 zeichnet sich durch die Möglichkeit aus die zu roamenden Einstellungen auf OneDrive for Business, Work Folders und SharePoint zu speichern sowie Windows Credentials und Verbesserungen bei den Office 2013 Einstellungen über mehrere Geräte bereitzustellen und letztlich Verbesserungen beim Backup/Restore der Einstellungen aus.

    Detaillierte Informationen im englischsprachingen Windows for your Business Blog Beitrag.

  • Azure RemoteApp ab 11.12.2014 generell verfügbar!

    Das Azure RemoteApp Service, welches sich seit einiger Zeit in der Public Preview befunden hat, ist mit 11.12.2014 generell verfügbar und damit für den Produktionseinsatz freigegeben.

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    Mit diesem Service steht eine durch Microsoft verwaltetes und skalierbares Remote Desktop Service (ehemals Terminal Services) zur Verfügung. Für den Zugriff auf die am Server betriebenen Applikationen wird das bekannte Microsoft Remote Desktop Protokoll (RDP) verwendet. Entsprechende Clients sind für die Windows, Mac OS X, iOS und Android Plattform verfügbar.

    Weitere Informationen zu diesem Service sind hier verfügbar: http://azure.microsoft.com/en-us/services/remoteapp/?WT.mc_id=Blog_EntMob_General_PCIT

    Weitere Informationen zu dieser Ankündigung sind hier verfügbar: http://blogs.technet.com/b/enterprisemobility/archive/2014/12/04/microsoft-azure-remoteapp-general-availability.aspx

  • Kostenfreier Windows 8.1 Download für Windows Kunden

    Kunden, die einen neuen Computer mit einem vorinstallierten Windows 8.1 kaufen, erhalten nicht immer einen Windows Datenträger dazu. Das kann für eine Nach- oder Neuinstallation zu Problemen führen, wenn das Windows Image verlangt wird – und man keines besitzt (und es nicht auf einer Recovery Partition gefunden wird oder nicht vorhanden ist). Bislang war es mitunter schwer, einen Windows-Datenträger im Nachhinein zu organisieren.

    Aus diesem Grund hat Microsoft für Windows-Kunden kürzlich einen kostenfreien Download von Windows 8.1 im Web mit dem Titel “create-reset-refresh-media” bereitgestellt. Es ist nur der eigene Windows Product Key und ein freies Speichermedium, ein USB-Stick oder eine DVD, erforderlich. Ein Tool erledigt die ganze Arbeit.

    Wichtiger Hinweis: Besitzen Sie keinen Product Key für Windows 8.1, können Sie kein Installationsmedium erstellen. Für diesen Vorgang kann kein Windows 8-Product Key verwendet werden.

    So funktioniert die Erstellung eines eigenen Windows 8.1 Datenträgers:

    Zunächst wird die Website http://windows.microsoft.com/de-de/windows-8/create-reset-refresh-media geöffnet. Hier geht es direkt zum Download des Windows 8.1-Setupprogramms. Von der deutschen Website wird das Tool OSGS14-WindowsSetupBox-32bitand64bit-English-4141408.exe heruntergeladen. Dieses verlangt zuerst die Eingabe des eigenen Windows 8.1 Product Keys.

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    Interessanterweise ist das beim englischen Tool nicht so: Unter http://windows.microsoft.com/en-US/windows-8/create-reset-refresh-media kann ein (anderes) Tool mit dem Create media – Button geladen werden, welches keinen Product Key verlangt:

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    Klicken Sie auf den “Create media” Button und speichern Sie das Tool.

    Nach dem Download wird das 1.2 MB kleine mediacreationtool.exe Setup gestartet.

    Der Assistent fragt nach der gewünschten Version von Windows 8.1.

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    Die Liste der Auswahlmöglichkeiten für Language, Windows Version und Plattform:

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    Es sind auch die “N”-Versionen – Windows für die EU-Region mit Browserauswahl – verfügbar.

    Nach der Auswahl muss angegeben werden, wohin das Image gespeichert werden soll. In den meisten Fällen ist es praktisch, einen bootfähigen USB-Stick mit der Windows 8.1 Version zu erstellen. Somit wähle ich hier das USB Flash Drive.

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    Nun den USB Stick einstecken. Er muss mindestens 4GB groß sein. Next.

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    ..und das USB-Laufwerk auswählen (in meinem Fall D:). Next.

    Bestätigen Sie, dass alle Daten auf dem USB-Laufwerk gelöscht werden und warten Sie, bis der Download fertig ist. Bei meiner ADSL-Leitung hat das etwa 20 Minuten gedauert bis das 4GB-Windows Image downgeloadet war.

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    Nach dem Download werden die Files überprüft und für den Kopiervorgang auf den USB Stick vorbereitet.
    Dieser Prozess kann wieder einige Minuten dauern. Danach wird das USB Flash Drive mit Windows erstellt.

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    …und fertig:

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    Das Tool wird mit Finish beendet.
    Der Link What next? führt zu einer help page (abhängig von der selektierten Sprache).

    Der USB Stick enthält nun eine bootfähige Version von Windows 8.1 und das Windows Image.

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    Fertig!

    Nun besitzen Sie einen eigenen, fertigen Windows 8.1 USB Boot-Stick.
    Einfach davon booten, Windows installieren und den eigenen Windows 8 Key verwenden…

    Einfach und praktisch!