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Microsoft Hardware hat vor kurzem eine hochwertige Webcam “LifeCam Studio” für PCs vorgestellt. Diese haben wir uns im Praxistest angesehen - siehe auch die vorangehenden Artikel Skype Teil 1, 2, 3. Nun folgt die Webcam LifeCam Studio mit HD-Kamera und eingebautem Mikrofon.
Videokonferenzen und Videos in HD-Qualität sind merkbar besser als herkömmliche Videos ohne HD. So beschreibt Microsoft die LifeCam:
LifeCam Studio: “Genießen Sie die hervorragende HD-Videoqualität der LifeCam Studio mit 1080p-HD-Sensor. Halten Sie dank Autofokus Ihr Motiv immer scharf – von 10 cm bis unendlich. Genießen Sie mit der LifeCam-Präzisionslinse mit Glaselementen ausgewogene Weitwinkelaufnahmen. Die LifeCam ist mit der TrueColor-Technologie ausgestattet, damit Sie noch einfacher brillante Filme erstellen können. Ihre Videos bestechen bei nahezu allen Lichtverhältnissen durch kräftige Farben und dank ClearFrame-Technologie durch scharfe und flüssige Bilder. Mit dem integrierten HiFi-Mikrofon mit eigener Rauschunterdrückung können Sie all dies noch mit lebendigen Klängen kombinieren.”
Hier möchte ich meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit dieser Webcam wiedergeben.
Die LifeCam ist das Flaggschiff unter den Webcams der Microsoft Hardware. Sie funktioniert mit allen aktuellen Windows-Versionen und ist mit Windows Live Messenger, Skype, Yahoo! Messenger und AOL Instant Messenger kompatibel.
Die LifeCam ist sofort durch die transparente Verpackung im neuen Design der Microsoft Hardware Geräte sichtbar.
Die LifeCam ist gut verpackt, vor dem Entnehmen nicht vergessen, den Haltedraht zu lösen, der die Lifecam im Plastikcase fixiert.
Ausgepackt sieht man gleich, dass die LifeCam sehr hochwertig ist, man bemerkt dies auch am Gewicht. Der Fuß ist flexibel einstellbar. Im Lieferumfang sind außer der LifeCam nur noch die üblichen Begleitheftchen für Garantie, ein “Start here” und ein Produkthandbuch enthalten (in dem allerdings nichts spezielles über das Gerät steht, sondern nur allgemeine Hinweise wie Batterien handzuhaben sind (obwohl LifeCam keien benötigt), für Entsorgung, verschiedene Richtlinien, Erstickungsgefahr beim Verschlucken und ähnlich relevante Tipps).
Die Installation erfolgt durch Anstecken der LifeCam am USB-Port. Windows 8 sucht und installiert den passenden Gerätetreiber. Es wird keine eigene Software mitgeliefert, es wird der aktuellste Treiber aus dem Internet installiert. Nach kurzer Zeit ist das Gerät betriebsbereit.
Die LifeCam kann auf den Tisch gestellt werden, oder mit dem biegsamen Fuß auf Laptop oder Monitor gesteckt werden.
Zusätzlich wird die Kamera selbst noch mit dem Gelenk im Kamerafuß eingestellt – clever.
Das “Start here”-Heftchen zeigt auch die Varianten – und empfiehlt noch die Installation des Live Messengers (der übrigens bald durch Skype ersetzt wird, siehe hier).
Support für Geräte von Microsoft Hardware gibt es übrigens unter www.microsoft.com/hardware/de-de/support.
Nun kanns los gehen. Unter Windows 8 wird übrigens gleich das LifeCam Dashboard mitinstalliert. Wenn Sie die App starten, klicken Sie auf Zulassen und richten die LifeCam mit dem AppBar ein.
In der Windows 8 App können auch die wichtigsten Einstellungen vorgenommen werden, zum Beispiel auch das Zoomen.
Unter dem Link Downloads: LifeCam Studio finden Sie alle Handbücher und Treiber. Es wird empfohlen, LifeCam 4.2 32-Bit und 64-Bit für Windows 8 (exe) zu laden und zu installieren. Dies erfordert nach der Installation allerdings einen Neustart. Danach stehen einige Effekte für den Chat zur Verfügung.
HD as HD can: Die Kamera verzeiht nichts – sprich: die Bildqualität ist ausgezeichnet.
Auch bei der Verwendung von Skype (Download unter www.skype.com/intl/de/get-skype) wird die Webcam erkannt. Skype erkennt auch das eingebaute Mikrofon.
Wenn es nicht wie oben gleich funktioniert, können die zu verwendenden Geräte in Skype im Menü Aktionen / Optionen in den Audioeinstellungen eingestellt werden:
Genauso funktioniert es mit den Videoeinstellungen:
Und schon kann der der Anruf stattfinden. Wir haben dies mit mehreren Skype-Clients auf verschiedenen Geräten ausprobiert.
Die LifeCam-Einstellungen können jederzeit im SystemTray erneut aufgerufen werden.
Der Gesprächspartner erhält so ein gestochen scharfes Video.
Funktioniert – in HD!
Skype Praxistext siehe Teil 1, 2, 3. Fazit: Top-Verbindung mit Skype.
LifeCam ist eine qualitativ hochwertige HD-Webcam mit eingebautem Mikrofon. Die Kamera selbst ist ein “Hingucker” – sie ist mit ihrem edlen Metallgehäuse einfach schön. Das “Flex-Mount-System”, der biegsame Fuß, ist praktisch und passt sich den Gegebenheiten an. Durch die große Linse und die hohe Auflösung von 1080p kann sie sehr schöne, hochqualitätive Fotos und Videos liefern, auch bei wenig Licht. Fotos sind hell und die Farbqualität ist sehr gut. Meiner Meinung nach benötigt man für Videokommunikation keine so hohe Auflösung, aber die LifeCam ist ein sehr schönes Gerät mit toller Qualität!
Alle Daten finden Sie in LifeCam Studio. Sie finden Microsoft LifeCam Studio mit 1080p-HD-Sensor im Fachhandel!
Schnäppchenjäger aufgepasst: Bis 31.12.12 gibt es ncoh ein Sonderangebot bei Amazon und Cyberport auf Facebook.
Skype-Reihe:
In unserer digitalen Welt spielt neben der Software auch die Hardware eine große Rolle für eine gute Benutzerfreundlichkeit. Hardware ist die Schnittstelle vom Menschen zur Maschine und daher sollte sie möglichst praxisgerecht funktionieren. Ein guter Grund, uns für das Thema “Kommunizieren mit dem Computer” anzusehen, welche Hardware gut für diesen Zweck geeignet ist. Hier testen wir das Headset Microsoft LifeChat LX-6000 for Business mit Skype. Lesen Sie in Teil 1 wie der Umstieg vom Windows Live Messenger funktioniert und Teil 2 in Skype und Lync Online.
Wer viel am Computer mit Instant Messaging, per VOIP oder Videokonferenz kommuniziert schätzt ein gutes Headset. Gerade in Großraumbüros, unterwegs oder in der Hotel-Lobby ist es wichtig, den Gesprächspartner gut und deutlich zu verstehen. Es gibt viele Headsets am Markt, vom einfachen Ohrenstöpsel der Smartphones bis zu hochwertigen Geräten. Ganz neu ist das Flaggschiff von Microsoft Hardware, das Headset Microsoft LifeChat LX-6000 for Business.
Das Headset gibt den Klang akustisch deutlich und präzise wieder. Das Mikrofon besitzt eine eigene Rauschunterdrückung, um selbst in lauteren Umgebungen klar kommunizieren zu können. Die Kopfhörer sind bequem und der Tragekomfort ist gut.
Hier möchte ich meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit diesem Headset wiedergeben.
Die Bezeichnung ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig, schließlich eignet sich dieses Headset nicht nur für Geschäftsumfeld, sondern gerade auch für Anwender, die viel am Computer kommunizieren. Natürlich funktioniert das Gerät mit Windows 8, Windows 7, Windows Vista und Windows XP (ab SP2). Das USB-Gerät funktioniert jedoch nicht mit Windows XP Pro 64Bit.
Die Verpackung entspricht der neuen Designlinie der Microsoft Hardware Geräte, man sieht gleich, was im Paket drin ist.
Das Headset ist gut verpackt, vor dem Entnehmen nicht vergessen, die beiden Drähte zu lösen, die das Headset in dem Plastikcase halten.
Ausgepackt sieht man gleich, dass das Headset sehr hochwertig ist. Der Bügel ist mit einer Polsterung versehen, ebenso wie die Kopfhörer. Der Mikrofonbügel ist sehr klein und in der Neigung beliebig einstellbar und stört somit nicht im Gesichtsfeld.
Die Installation ist easy-going: Headset am USB-Port anstecken und Windows sucht den passenden Gerätetreiber. Es wird keine eigene Software mitgeliefert, der aktuellste Treiber wird aus dem Internet installiert. Nach kurzer Zeit ist das Gerät betriebsbereit.
Je nach Kopfgröße und Position des Bügels können die Kopfhörer aus dem Bügel ein- und ausgefahren werden. Das Headset passt sich also an.
Die Polsterung an den Kopfhörern ist gut und angenehm – man ist gut von der Umgebung abgeschirmt. Mir persönlich wäre es bei einem solch hochwertigem Headset noch lieber gewesen, wenn die Kopfhörer größer wären und das gesamte Ohr überdecken, anstatt nur auf dem Ohr aufzusitzen – aber dann wäre daraus ein sehr voluminöses Headset geworden.
Anfangs ist mir der Bügel ein bisschen zu streng (vielleicht ist mein Kopf zu groß?), mal sehen, ob sich der noch etwas ausweitet. Dafür sind die Polsterungen am Bügel und auf den Ohren top! Das Mikrofon kann nicht “verlängert” werden – das ist aber auch gar nicht nötig, denn die Qualität ist ausgezeichnet und der Mikrofonbügel kann beliebig in der Neigung eingestellt werden.
Praktisch ist die eigene Kontrolleinheit am Kabel. Auf der Rückseite der Kontrolleinheit ist ein Clip angebracht, damit diese an die Kleidung geheftet werden kann.
Hier kann auf der Seite mit den + und – Tasten die Lautstärke reguliert werden. Die Taste mit dem durchgestrichenem Mikrofon (de-) aktiviert die Stummschaltung – wenn Sie Ihren eigenen Ton vorübergehend nicht senden wollen. Die Telefon-Taste wird nicht in der Anleitung erklärt, sie dient einfach zum Auflegen.
Die “Anleitung” erklärt das Wesentliche und die Tasten mit … denselben Symbolen. Witzig und völlig sinnfrei.
Nun kanns los gehen, wir starten Skype (Download unter www.skype.com/intl/de/get-skype). Skype erkennt netterweise gleich das neue Headset und schlägt vor, es für Anrufe zu verwenden. Na klar!
Eins ist bei allen Geräten gleich: die ausgezeichnete Tonqualität des Headsets.
Alle Tests mit den verschiedensten Geräten und dem aktuellen Skype-Clients haben sehr gut funktioniert: mit Microsoft Surface, iPad, iPhone und natürlich mit anderen PCs. Was definitiv nicht überzeugen konnte, war der Skype-Client am Windows Phone 8. Hier kam entweder keine Verbindung zustande, oder erst nach etwa eineinhalb Minuten. Dafür war dort die Verbindung teilweise auch sehr schlecht. Für WP8 gibt es also noch starken Nachholbedarf für Microsoft, einen funktionierenden Skype-Client bereitzustellen.
Abgesehen davon: Top-Verbindung mit Skype!
Das Wichtigste: Ein tolles Headset mit ausgezeichneter Tonqualität! Der Tragekomfort ist durch die Polsterungen sehr gut. Das LX-6000 Headset lässt aus meiner Sicht keine Wünsche offen und kann für alle Arten von Audiowiedergabe und Audiokommunikation eingesetzt werden. Anwender, die auf gute Qualität und ausgezeichnete Tonqualität und Tragekomfort Wert legen finden mit diesem Headset einen praxistauglichen, hochwertigen Begleiter.
Alle Daten finden Sie in Microsoft LifeChat LX-6000 for Business. Das Microsoft LifeChat LX-6000 Headset finden Sie im Fachhandel!
[Update 08.04.2013: es gibt hier auch einen aktuellen Artikel zum Umstieg von Office 365. Hier gibt es auch eine Aktualisierung der MX Einträge]
Kunden die letztes Jahr von BPOS zu Office 365 migriert sind, müssen bis 31.12.2012 Ihre Mail Exchange Einträge updaten. Jeder Kundendomäne muss ein eindeutiger MX Eintrag zugeordnet sein. Sollten Sie also noch einen allgemeinen Wert in Form von ihredomain.global.frontbridge.com hinterlegt haben, besteht Handlungsbedarf. Der MX Eintrag sollte auf das Format meinedomain-domainendung.mail.protection.outlook.com [meinedomain-domainendung.mail.eo.outlook.com] umgestellt werden, ganz so wie in der E-Mail Benachrichtigung angegeben.
Jeder betroffene Kunde hat dazu bereits Ende November eine entsprechende E-Mail Benachrichtigung erhalten.
Sie haben für diese Änderung bis zum 1. Juli 2013 Zeit – jedoch empfehlen wir, dass Sie diese Einträge bereits jetzt durchführen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Skype wird im ersten Quartal den Windows Live Messenger ablösen. Wie der Umstieg funktioniert, habe ich Ihnen bereits in Teil 1 beschrieben. In Teil 2 schauen wir, ob die Verbindung zwischen Lync Online und Skype ebenso funktioniert wie mit dem Live Messenger. Bei der Konsolidierung von Windows Live Messenger zu Skype wurden alle Kontakte, also auch jene, die zu einem Lync Online Account federiert sind automatisch übernommen.
Falls Sie weitere Kontakte zwischen Lync Online und Skype federieren möchten: bitte machen Sie das Vorab (Anleitung hier) da die Federation in Skype zwar problemlos klappt, Sie aber derzeit keine neuen Skype-federierten-Kontakte in Lync Online hinzufügen können.
Mein Selbstgespräch schaut danach so aus:
Interessant an dieser Stelle ist, wie Skype meine Lync Adresse im Kontakt darstellt:
Übrigens: manche Emoticons werden noch nicht 1:1 übersetzt, aber das ist wohl auch eine Frage der Zeit.
Bereits im November 2012 wurde angekündigt, dass Windows Live Messenger und Skype nun zu einer App namens Skype konsolidiert wird. Durch das Update zu Skype bleiben die Messenger Kontakte erhalten, ebenso ist es nun endlich möglich auf das große Skype Netzwerk zuzugreifen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine App weniger installiert werden muss.
Skype ist auch multiplattform-fähig: neben Client für alle Microsoft Systeme gibt es auch Clients für Android, Mac, iOs und viele mehr.
Jedem Skype User ist seit November 2012 möglich, sich mit seinem Microsoft Account an Skype anzumelden. Wer ein Microsoft Account besitzt, weiss, wie wichtig dieses ist, kann man sich darüber doch an nahezu (fast) allen Microsoft Diensten anmelden: Oulook.com, XBox, Azure, um nur einige zu nennen.
Windows Live Messenger wird im ersten Quartal 2013 durch Skype ersetzt – mit Ausnahme von China, wo der Messenger weiterhin in Betrieb bleibt.
Der Umstieg vom Windows Live Messenger auf Skype tut gar nicht weh (ok, vielleicht ein bisschen) und ist in wenigen Schritten erledigt. Zunächst einmal werden Sie ohnehin vom Messenger darauf aufmerksam gemacht, dass Sie zu Skype wechseln sollten.
Über die Schaltfläche Jetzt aktualisieren kommen Sie direkt zur Skype Website, von der Sie nun Skype herunterladen können.
Sobald Sie die Installation starten, erhalten Sie die Info, dass Ihr Windows Live Messenger im Zuge der Installation deinstalliert wird. So ist es dann auch (kurz und schmerzlos). Im Zuge der Installation wählen Sie auch die Installationssprache aus, können Skype-to-Call installieren (ein nützliches Plug-in mit dem Sie im Browser dann gleich Rufnummern über Skype anrufen können), Bing oder MSN als Startseite auswählen (welcher Logik hier gefolgt wird, ob MSN oder Bing vorgeschlagen wird, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen – wir hatten einmal MSN und einmal Bing als Vorschlag).
Sobald diese Schritte durchgeführt wurden, erhalten Sie den Anmeldedialog von Skype, bei dem Sie nun Ihr Microsoft-Konto eintragen. Im nächsten Schritt können Sie nun Ihr bestehendes Skype Konto verbinden und zusammen führen. Damit bleiben sowohl Ihre bisherigen Messenger Kontakte erhalten als auch Ihre Skype Kontakte.
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Konto verbinden.
Sobald Sie diese Schritte durchgeführt haben, werden noch Ihre Audio- und Videodaten eingerichtet, Sie können Ihr Anzeigebild ändern und schon startet Skype und Sie können mit Ihren Kontakten chatten. Sie sehen hier übrigens auch, wer noch den Messenger verwendet.
In den nächsten Teilen lesen Sie, welche Devices Sie mit Skype verwenden können und wie die Kommunikation mit Skype bzw. Lync Online funktioniert.
Happy skyping!
Im Namen des gesamten TechNet-Teams wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben schöne Weihnachten und erholsame Festtage! Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihre Treue und Ihr wertvolles Feedback bedanken.
2012 ist viel passiert, ein Produktlaunch folgte dem nächsten, Microsoft hat nahezu seine gesamte Produktpalette erneuert und hat auch mutige neue Schritte gesetzt. Unsere Leidenschaft, über diese Neuigkeiten zu berichten und zu schreiben hat in den letzten Jahren kein bisschen nachgelassen und wir sind gespannt, was 2013 alles bringen wird. Jedenfalls können Sie bereits im Jänner mit Neuigkeiten rechnen.
Schöne Feiertage und viel Spaß beim Ausruhen und Energie tanken für ein spannendes neues Jahr mit vielen interessanten Projekten & Produkten!
Übrigens: alle Neuigkeiten aus unserem Blog, dem deutschen TechNet Blog und dem schweizer TechNet Blog können Sie ebenfalls in unserer TechNet News App für Windows 8 bequem in Windows 8 lesen.
Ihr TechNet Team Blog Austria
Diese Woche wurde die Windows Intune „Wave D“ als December 2012 Release fertiggestellt. Unsere Windows Intune Webseite hat schon aktuelle Inhalte.
Kernstück sind das Unified Device Management und der benutzerzentrische Ansatz.
Windows Intune kann mit dem System Center 2012 Configuration Manager SP1 gekoppelt werden und bildet damit für Enterprise Kunden eine einheitliche Plattform zur Einbindung von Windows RT und Windows Phone 8 sowie Apple iOS Devices, die ergänzend zu Windows, Max OS X, Windows Embedded und Linux/Unix Clients unterstützt werden. Eigene Unternehmensanwendungen (Comapny Apps) können von zentraler Stelle in ein Self-Service Portal (Company Portal) gestellt werden, welches mit einer Windows 8 App angepasst wird. Die Enterprise Side-Loading Funktion steht für alle unsere neuen Plattformen – Windows 8, Windows RT und Windows Phone 8 – zur Verfügung.
Unterstützte Plattformen in Windows Intune:
Unterstützte Plattformen in System Center Configuration Manager mit Windows Intune:
Anpassen des Company Portals:
Softwareverteilung aus Administratorensicht:
Den benutzerzentrischen Ansatz kann man am leichtesten beim neuen Lizenzierungsmodell erkennen. Für jeden lizenzierten Benutzer dürfen bis zu 5 Geräte verwaltet werden (z.B. PC, Tablet, Phone…).
Im Artikel zuvor wurden die Windows Azure PowerShell Cmdlets installiert und eine Verbindung mit Ihren Windows Azure Abonnement(s) auf Ihrem Computer eingerichtet. Nun geht es um die Verwendung von virtuellen Maschinen mit PowerShell. Die Erstellung kann als QuickVM oder als CustomVM erfolgen. Eine QuickVM kann rasch aus einem Template erstellt werden, dieser Vorgang wird hier beschrieben.
Zu Beginn müssen noch ein paar Informationen aus Windows Azure nachgeschlagen werden und ein Storage bereitgestellt werden.
Bevor eine neue VM erstellt wird, lassen wir uns mit Get-AzureVMImage anzeigen, welche Computer-Vorlagen für unsere neue Maschine verfügbar sind, wir filtern nur nach der Property ImageName. Damit diese Informationen für das Erstellen der neuen VM verfügbar bleiben, weisen wir die Ausgabe einer Variable $images zu. Damit die Ausgabe für uns sichtbar wird, geben wir danach den Inhalt $images aus.
Get-AzureVMImage
$images = Get-AzureVMImage | select ImageName $images
| select ImageName
Die Ausgabe sieht so aus. Jede Computervorlage wird mit all ihren Properties sequentiell in einer Liste ausgegeben:
In der Liste sind VM-Templates wie MSFT__Windows-Server-2012-Datacenter-201210.01-en.us-30GB.vhd, MSFT__Sql-Server-11EVAL-11.0.2215.0-08022012-en-us-30GB.vhd und viele weitere VHDs enthalten.
Damit wir ein bestimmtes Image verwenden können, müssen wir uns die Position in der Liste merken. Die Listelemente beginnen mit 0 zu zählen, das heißt, die erste Maschine in der Liste hat den Index 0, die zweite den Index 1 usw. Windows Server 2008 R2 SP1 ist die 5.te Maschine und hat somit den Index 4. Wir erreichen dieses Template über seinen Index mit $images[4].ImageName - oder wir verwenden in weiterer Folge den ImageName "MSFT__Win2K8R2SP1-Datacenter-201210.01-en.us-30GB.vhd".
"MSFT__Win2K8R2SP1-Datacenter-201210.01-en.us-30GB.vhd"
Natürlich ist auch wichtig, welche Lokationen – sprich Datenzentren – verfügbar sind und verwendet werden können. Get-AzureLocation zeigt diese an, hier filtern wir nach der Property Name. Auch hier weisen wir die Ausgabe der Variable $locations zu und geben den gespeicherten Inhalt aus, damit wir diesen sehen können.
Get-AzureLocation
$locations = Get-AzureLocation | select Name $locations
Die Ausgabe aller Microsoft Datenzentren:
Mit unserem Standort in Mitteleuropa wird Regelfall West Europe (Amsterdam) oder North Europe (Dublin) sinnvoll sein. Wir merken uns den Index der gewünschten Lokation. West Europe hat den Index 5, erreichbar mit $locations[5].Name - oder über den String "West Europe".
"West Europe"
Jede VM – sprich ihre VHD-Datei(en) - muss natürlich auf einem Speicherplatz (sozusagen auf einer Festplatte) liegen. Wenn noch kein Speicherplatz für die VM in Ihrem Abo vorhanden ist, legen Sie einfach einen neuen Storage an. Innerhalb der aktuellen Subscription können Sie Ihre Storages mit dem Befehl
Get-AzureStorageAccount | select StorageAccountName
kontrollieren. Die Ausgabe sieht beispielsweise so aus:
Wenn nichts angezeigt wird und keine Storages geliefert werden, erstellen Sie einen neuen Storage mit dem Befehl New-AzureStorageAccount.
New-AzureStorageAccount
Achtung: Der StorageAccountName muss zwischen 3 und 24 Zeichen lang sein, darf nur Kleinbuchstaben enthalten und muss auch Zahlen verwenden, zum Beispiel: “meinstorage12”. Beachten Sie die Location “West Europe”.
New-AzureStorageAccount -StorageAccountName "meinstorage12" -Location "West Europe"
Die Ausführung in PowerShell sieht dann so aus:
Wenn alles geklappt hat, kurze Kontrolle im Portal, hier wird der neue Storage genauso angezeigt. Nach etwa ein bis zwei Minuten steht der neue Storage zur Verwendung bereit und ist online.
Ein Storage wird mit dem Befehl Set-AzureSubscription für die neue VM verwendet. Wenn Sie mehrere Abonnements besitzen, müssen Sie dieses mit –SubscriptionName "<AbonnementName>" spezifizieren. Damit bestimmen Sie, in welchem Abo Sie welchen Storage verwenden wollen, schließlich können Sie mehrere Storages einrichten (hier heißt das Abo “VM-Test-3” und der Storage “meinstorage12”. Wie Sie das Abo benennen siehe Schritt 3). Der Befehl lautet somit wie folgt:
Set-AzureSubscription
–SubscriptionName "<AbonnementName>"
Set-AzureSubscription -SubscriptionName "VM-Test-3" -CurrentStorageAccount "meinstorage12"
Der –CurrentStorageAccount Parameter bestimmt den Storage, der für neue VHDs verwendet wird.
–CurrentStorageAccount
In einem Storage können mehrere VHDs gespeichert sein. Um das zu demonstrieren, hier ein Beispiel im freien Azure Storage Explorer (zu beziehen auf azurestorageexplorer.codeplex.com) mit einer Verbindung zum Storage “meinstorage12”. Azure erstellt automatisch einen Container “vhds”, in welchem alle VHD-Dateien der virtuellen Maschinen gespeichert werden – mehr dazu in weiteren Artikeln in dieser Serie.
Wenn Sie mehrere Abonnements besitzen, können Sie das gewünscht Abo zuvor mit diesem Befehl festlegen:
Select-AzureSubscription "VM-Test-3"
Nun folgen die weiteren Cmdlets für die Erstellung einer neuen VM mit New-AzureQuickVM. Die Vorgangsweise entspricht jener aus Schritt 5, nur gescriptet.
New-AzureQuickVM
Tipp: Beachten Sie, dass ServiceName und der ComputerName (genauso wie der StorageName) nur aus Kleinbuchstaben und Zahlen besteht – sonst nimmt Ihnen das Azure Management-API die Verwendung übel und beschwert sich mit der sinnvollen Fehlermeldungen “Es war kein lauschender Endpunkt an … vorhanden, der die Nachricht annehmen konnte.” – ersparen Sie sich diese wenig passende Meldung.
Die wichtigsten Parameter werden in Variablen gemerkt. Das hat den Vorteil, dass Sie den Befehl ohne viel Tipparbeit beliebig oft oder mit kleinen Anpassungen wiederholen können. Die Größe der VM wird mit –InstanceSize angegeben, hier wird eine VM mit der Größe Small erstellt. Die Größen reichen von ExtraSmall bis ExtraLarge.
Achtung: VMs müssen in derselben Location erstellt werden, in der auch der Storage liegt!
$images = Get-AzureVMImage | select ImageName $locations = Get-AzureLocation | select Name $myPwd = "MeinKennw0rt" New-AzureQuickVM -Windows -ImageName $images[4].ImageName -Location $locations[5].Name -name "w12server6" -ServiceName "w12server6" -Password $myPwd -InstanceSize Small
Sie können das Script und die Verwendung der Variablen natürlich beliebig anpassen und beispielsweise statt $locations[5].Name einfach den String “West Europe” verwenden usw. Hier sehen Sie die komplette Anwendung zur Erstellung einer neuen VM mit New-AzureQuickVM.
Wenn alles klappt, wird die neue VM im CurrentStorageAccount erstellt und automatisch gestartet.
Die VM wurde erstellt und wird auch im Portal angezeigt.
Verwenden Sie in PowerShell den Befehl Get-AzureVM, um eine Liste aller aktuellen VMs in der Subscription anzuzeigen:
Get-AzureVM
Um in dieser PowerShell-Session weitere VMs mit diesem Image anzulegen, passen Sie einfach den Befehl an, hier den Namen und den ServiceNamen…
New-AzureQuickVM -Windows -ImageName $images[4].ImageName -Location $locations[5].Name -name "w12server7" -ServiceName "w12server7" -Password $myPwd -InstanceSize Small
In weiteren Schritten werden wir die Anlage per Script weiter ausbauen.
Um existierende VMs per PowerShell zu löschen, rufen Sie Remove-AzureVM mit dem Servicenamen und dem Computernamen auf:
Remove-AzureVM
Remove-AzureVM -ServiceName "W12Server4" -Name "W12Server4"
Hinweis: Durch das Löschen wird die VM gelöscht., jedoch nicht die VHD-Datei. Diese müssen Sie bei Bedarf noch selbst aus dem Storage löschen, zum Beispiel im Azure Storage Explorer (siehe oben).
Eingerichtete VMs können mit PowerShell gesteuert werden: Start-AzureVM startet eine Maschine, zum Beispiel:
Start-AzureVM -ServiceName "w12server6" -Name "w12server6"
Stop-AzureVM fährt eine bestimmte VM herunter:
Stop-AzureVM -ServiceName "w12server6" -Name "w12server6"
Wenn die VM läuft, können Sie sie mit Restart-AzureVM, in unserem Beispiel mit
Restart-AzureVM -ServiceName "w12server6" -Name "w12server6"
beenden und neu starten lassen.
Achtung: Auch für beendete VMs fallen Servicegebühren an (siehe Schritt 5)!
Hier haben Sie einige wenige Cmdlets zur Verwaltung von VMs in Windows Azure kennengelernt. Eine Liste für viele weitere Cmdlets finden Sie in Windows Azure Management Cmdlets.
Quicklinks: Windows Azure und IaaS Schritt 1 Anmeldung Schritt 2 Das Portal Schritt 3 Kostenübersicht Schritt 4 VM Vorschau aktivieren Schritt 5 Neue VM anlegen Schritt 6 Verbinden Schritt 7 VHD anfügen Schritt 8 PowerShell Cmdlets installieren Schritt 9 PowerShell QuickVM
Die neue Azure-Verwaltungsseite bietet interaktive Steuerung und Zugriff auf alle Funktionen von Windows Azure - im Web. Mit der Windows Azure Version Juni 2012 können nun die Windows Azure PowerShell Cmdlets installiert werden und damit Funktionen in der Microsoft Cloud per Script gesteuert werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier!
Windows Azure besitzt ein REST-basierende API für fast alle Funktionen, inklusive Management API. Alle API Operationen erfolgen über SSL und werden wechselseitig über X.509 v3 Zertifikate ausgetauscht – die Verbindung ist sicher. Jedes Azure-Abonnement (“Subscription”) besitzt eine eigene, eindeutige Subscription ID, die einen Teil der URI (des Service Endpoints) darstellt. Die Basisadresse lautet https://management.core.windows.net, dahinter folgen Subscription-ID und das gewünschte Service, zum Beispiel https://management.core.windows.net/<subscriptionId>/services/storageservices. Developer erfahren in Addressing Service Management Resources mehr über diese Adressierung.
Zu dieser Management API existiert ein übereinstimmendes Set von Windows Azure PowerShell Cmdlets, welche die Automatisierung von kompletten Deployments mit PowerShell ermöglichen. Das ist der relevante Teil, der uns hier für IaaS-Steuerung per Scripts interessiert.
Zunächst müssen Sie auf dem Computer die Windows Azure PowerShell Cmdlets installieren. Diese laden Sie von der Windows Azure Downloads-Website: https://www.windowsazure.com/en-us/manage/downloads.
Hinweis: Die Cmdlets stehen für diese Betriebssysteme bereit: Windows 8, Windows 7, Windows Server 2012 und Windows Server 2008 R2.
Für Windows klicken Sie auf den blauen “install”-Link und speichern Sie den Download. Klicken Sie danach auf “Ordner öffnen” und installieren Sie das heruntergeladene Paket WindowsAzurePowerShell.3f.3f.3fnew.exe mit Doppelklick. Bestätigen Sie die UAC-Sicherheitsabfrage. Der Webplattform-Installer 4.0 wird gestartet.
Die aktuelle Version stammt von Ende Oktober 2012. Klicken Sie auf “Installieren”. Und nochmals mit “Ich stimme zu” bestätigen:
Nun wir das Paket heruntergeladen und installiert – dies erfolgt in wenigen Sekunden. Klicken Sie danach auf “Fertig stellen”. Danach können Sie den Web Plattform Installer 4.0 mit “Beenden” schließen.
Starten Sie nun die neue Windows Azure PowerShell. Am schnellsten, indem Sie nach “azure” oder “power” in den Apps suchen.
Starten Sie die Windows Azure PowerShell. Hiermit wird eine neue PowerShell Session gestartet, welche die Windows Azure Cmdlets bereits geladen hat – Sie können (fast) sofort loslegen.
Alternativ können Sie auch die “normale” PowerShell starten und das Modul importieren.
Hier können Sie die Azure Cmdlets wir folgt importieren:
Import-Module Azure
Danach funktionieren alle Azure Cmdlets wie im Screenshot oben.
Die Installation kopiert die PowerShell-Module in den Ordner C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\Windows Azure\PowerShell\Azure. Wenn Sie kein x64-Bit Betriebssystem verwenden, lautet der Ordner C:\Program Files\…
C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\Windows Azure\PowerShell\Azure
C:\Program Files\…
Hinweis: Für zukünftige Versionen ist geplant, dass die Azure-Module in den Benutzer-Ordner installiert werden (siehe Blog of Michael Washam, Senior Technical Evangelist for Windows Azure at Microsoft).
Wenn Sie die Cmdlets in eigenen PS-Scripts verwenden wollen, importieren Sie das Modul wie folgt:
Import-Module “C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\Windows Azure\PowerShell\Azure\Azure.psd1”
Bevor Sie mit den neuen Azure-Funktionen arbeiten können, benötigen Sie eine Verbindung zur Cloud. Wenn Sie ohne Verbindung loslegen wollen, informiert Sie PowerShell, dass zuerst “publish settings” erforderlich sind:
Zunächst müssen Sie eine Verbindung zwischen Ihrem Computer und Windows Azure herstellen. Dies erfolgt durch Konfiguration des Verwaltungszertifikates und der Abonnement-Daten.
Am einfachsten funktioniert dieser Weg:
Rufen Sie in der Windows Azure PowerShell den Befehl Get-AzurePublishSettingsFile auf:
Get-AzurePublishSettingsFile
Hiermit öffnet sich ein Browserfenster mit der Adresse https://windows.azure.com/download/publishprofile.aspx. Melden Sie sich hier mit Ihrem Microsoft Konto an und setzen Sie fort. Nun folgt eine Webseite, die Ihre persönlichen PublishSettings erstellt und zum Download bereitstellt.
Nach kurzer Zeit folgt die Aufforderung, Ihre PublishSettings für alle ihre Abonnements herunterzuladen. Klicken Sie auf “Speichern” und danach auf “Ordner öffnen”. Am besten kopieren Sie den Pfad zur heruntergeladenen Datei:
Nun muss diese Datei nur noch importiert werden. Wechseln Sie nun wieder in die Windows Azure PowerShell und rufen Sie den Befehl Import-AzurePublishSettingsFile <mysettings>.publishsettings auf. Verwenden Sie zum Einfügen des Pfades Ihrer heruntergeladenen PublishSettings-Datei am besten das Einfügen aus der Zwischenablage. Die CommandShell sieht dann etwa so aus:
Import-AzurePublishSettingsFile <mysettings>.publishsettings
Hiermit wird das Zertifikat für Ihre Abonnements auf Ihrem Computer installiert.
Hinweis: Löschen Sie die heruntergeladenen PublishSettings-Datei nach dem Import wieder. Hier ist ein Verwaltungszertifikat enthalten, das nicht von unautorisierten Benutzern verwendet werden sollte – schließlich erhalten sie so Zugriff zu Ihren Azure-Abonnements!
Der etwas längere Weg führt – statt über den Download der automatisch generierten PublishSettings - über eine manuelle Konfiguration der Abonnement-Daten mit Erstellen eines neuen Zertifikates. Wenn Sie diese Vorgangsweise interessiert, finden Sie die Anleitung in Get Started with Windows Azure Cmdlets und weitere Informationen in How to: Manage Management Certificates in Windows Azure sowie in Windows Azure PowerShell.
Wenn Sie mehrere Abonnements verwalten, wird eines davon als aktuelles Standard-Abonnement ausgewählt, im Beispiel oben ist das Abonnement “VM-Test-2” das aktuelle Abonnement. Das Standard-Abonnement kann jederzeit mit dem Select-AzureSubscription Cmdlet geändert werden, zum Beispiel in das Abonnement “VM-Test-3”:
Dies ist auch erforderlich, wenn Sie die (Azure) PowerShell öffnen und Aktionen ausführen wollen. Stellen Sie mit diesem Befehl zuvor sicher, dass Sie im richtigen Abonnent sind.
Netterweise merkt sich Windows ihre Einstellungen – dieser Vorgang muss nur einmal erfolgen. Mit
Get-AzureSubscription
können Sie all Ihre Abonnements abfragen. Sie erhalten eine Auflistung aller Abonnement-Objekte:
In obigem Screenshot sehen Sie eine Auflistung aller Subscriptions. mit ihrem installierten Zertifikat.
Die Zertifikat-Einstellungen werden übrigens in C:\Users\<User>\AppData\Roaming\Windows Azure Powershell gespeichert:
Ein Blick in publishSettings.xml zeigt, dass hier alle Abonnements verfügbar sind:
publishSettings.xml
Nun stehen Ihnen die Azure Cmdlets zur Verwendung für Ihre Subscriptions bereit. Wie das mit virtuellen Maschinen funktioniert, erfahren Sie im nächsten Artikel!
Der Microsoft Security Research & Defense Blog veröffentlicht unter anderem die monatliche Risiko Bewertung von Microsoft Security Updates.
Hier ein Beispiel für die Risiko Bewertung der aktuellen Microsoft Security Updates im Dezember 2012:
Der Microsoft Security Research & Defense (SRD) Blog ist hier verfügbar: http://blogs.technet.com/b/srd/
Der Blog wird in Zusammenarbeit zwischen dem Microsoft Security Response Center (MSRC) Engineering Team und dem Microsoft Security Engineering Center (MSEC) Security Science Team betreut. Das MSRC veröffentlicht in diesem Blog z.B. Informationen über Schwachstellen in Microsoft Produkten, deren Beseitigung und Workarounds. Auch Informationen zu aktiven Attacken werden im Blog durch das MSRC veröffentlicht. Das MSEC veröffentlicht Informationen über neue Abwehrmethoden und Sicherheits-Werkzeuge.
Hier ein Foto der aktuellen SRD Blogger:
Ein Gastbeitrag von:
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Microsoft Ausbildung bietet immer einen entscheidenden Mehrwert – und in diesem Winter setzt die ETC-Enterprise Training Center noch eins drauf: Alle Teilnehmer an Microsoft Technologie Trainings im Aktionszeitraum können auswählen, ob sie gratis ein neues Microsoft Surface inkl TouchCover erhalten oder mit einem speziellen Rabatt besonders preiswert buchen.
Die breite Auswahl an Seminar-Themen umfasst sämtliche neue Technologie begonnen bei Windows Server 2012, Windows 8, Exchange Server 2013, System Center 2012, über Sharepoint 2013, SQL Server 2012, Lync 2013 bis hin zu speziellen Office-Trainings.
Investieren Sie jetzt in Ihre Zukunft mit der richtigen Ausbildung – und holen Sie sich Ihr neues Microsoft Surface!
In den Artikeln zuvor wurden alle Schritte zum Erstellen eines kostenfreien Azure-Kontos bis zur Verwendung von virtuellen Maschinen im Azure-Portal durchgeführt. Nachdem unsere VMs nun in der Cloud laufen, sehen wir uns an, wie wir diese erweitern können.
Natürlich kann eine VHD in der Cloud genauso erweitert werden wie auf einem on-premise Hyper-V Server. Sie können bestehende VHDs hinzufügen, oder eine neue VHD erstellen und hinzufügen. In diesem Artikel beschreiben wir die Vorgangweise für eine neue VHD.
Für einen neue virtuelle Festplatte klicken Sie die VM an. Das Portal zeigt das Dashboard der Maschine.
Klicken Sie im Dashboard in der Befehlsleiste unten auf “Anfügen” und wählen Sie “Leeren Datenträger anfügen”:
Nun folgt eine Dialogbox. Der Computername ist bereits vorgegeben, ebenso der Speicherort. Vergeben Sie einen logischen Dateinamen für die neue VHD, zum Beispiel “W12Server2-Daten2” und die gewünschte Größe in GB.
Der Datenträger wird automatisch im selben Storage angelegt wie die VM selbst.
Bestätigen Sie den Dialog mit dem Pfeil rechts. Im Dashboard sehen Sie den Hinweis “Update wird ausgeführt…”. Nach etwa ein bis zwei Minuten sehen Sie den fertigen Datenträger im Dashboard im Bereich “Datenträger”.
Wenn Sie sich nun mit RDP (siehe Schritt 6) in die VM verbinden, gehen Sie nach der gewohnten Vorgangsweise vor: Öffnen Sie in der Maschine den Server Manager und initialisieren Sie die neue Festplatte, richten Sie ein neues “Simple Volume” ein, vergeben Sie einen Laufwerksbuchstaben, und formatieren Sie die neue virtuelle Festplatte.
Als Ergebnis erhalten Sie die neue Festplatte zur freien Verfügung, hier das Laufwerk F:.
Fertig.
Das Entfernen eines zugewiesenen Datenträgers von einer VM ist ebenfalls sehr einfach. Wählen Sie im Portal in der Befehlsleiste “Datenträger trennen” und wählen Sie danach die VHD-Datei aus, die Sie entfernen wollen.
Bestätigen Sie mit dem Pfeil rechts. Dieser Vorgang kann im laufenden Betrieb der VM erfolgen, die virtuelle Festplatte muss jedoch Offline sein.
Nach etwa ein bis zwei Minuten wird der Datenträger von der VM entfernt.
Hinweis: Der Datenträger bleibt im Storage bestehen und muss bei Bedarf extra – in “Virtueller Computer” / “Datenträger” aus dem Storage gelöscht werden – dazu später mehr.
Wenn Sie einen bestehenden Datenträger anfügen wollen, funktioniert dies genauso einfach wie das Erstellen einer neuen VHD – wenn die VHD bereits im Storage vorliegt. In diesem Beispiel wählen Sie einfach “Anfügen” und “Datenträger anfügen”.
Das Portal zeigt alle verfügbaren Datenträger zur Auswahl, die nicht gerade in Verwendung sind.
In diesem Fall kann eine VHD “W12Server4…” verwendet werden, die im Storage vorhanden ist. Wenn dies die richtige VHD ist, wählen Sie sie aus. Wenn nicht, muss zuerst die VHD in die Cloud upgeloadet werden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Hinweis: Beachten Sie, ob Sie eine VHD nur mit Daten, oder mit einem Betriebssystem uploaden wollen. Wenn Sie eine bestehende VM mit einem System uploaden wollen, müssen Sie dieses zuvor mit dem Sysprep-Befehl vorbereiten und so “verallgemeinern” (siehe auch How to Use Sysprep: An Introduction). Wir zeigen in den weiteren Schritten, wie Sie eigene VHDs uploaden können.
Zuvor sehen wir uns allerdings noch in den nächsten Schritten die Automatisierung mit PowerShell an!
Microsoft SQL Server im Echtbetrieb einsetzen und die System-Performance steigern? Genau darum geht es beim “Practical SQL Server Performance Troubleshooting Day” von SQL-Experte Klaus Aschenbrenner am 29. Jänner in Wien und am 31. Jänner in Zürich.
Erfahren Sie, wie Sie ein SQL-Server-System mit hoher Workload belasten und das Server-System mit verschiedensten Tools und Techniken analysieren können. Danach geht es Schritt für Schritt um das Beheben von Performance-Problemen und um die Optimierung beginnend vom Windows Betriebssystem über Storage Optimierung, Instanzen-Optimierung, Memory Management, Locking & Blocking Strategien bis hin zum Datenbank-Management.
Am Ende des Tages steht eine schnelle SQL Server Installation bereit, die eine wesentlich höhere Workload als zu Beginn abarbeiten kann, nur durch Optimierung und mit dem richtigen KnowHow – ein Workshop für Praktiker.
Alle Details sind auf der Website SQLPassion.at von Klaus zu finden: http://www.sqlpassion.at/events.html.
In diesem Artikel wird eine RDP-Verbindung zu einer virtuellen Maschine in Windows Azure hergestellt. Die VM in der Cloud wurde zuvor in Schritt 5 angelegt. Sobald die VM läuft, können Sie sich damit verbinden. Klicken Sie die VM an.
Nach dem Anklicken einer VM in der Liste informiert das Azure Portal über die Details der Maschine. Hier können auch die wichtigsten VM-Konfigurationen eingestellt werden, dazu später mehr.
Im “Dashboard” klicken Sie in der Befehlsleiste unten auf “Verbinden”:
Nun folgt der Download der vorkonfigurierten Remote Desktop-Verbindungsdatei. Klicken Sie auf “Speichern”.
…und danach auf “Ordner öffnen”.
Der Explorer wird geöffnet und in Ihrem Download-Verzeichnis finden Sie die neue RDP-Datei.
Wenn Sie die Einstellungen der RDP-Datei ändern wollen, können Sie das wie gewohnt durch Rechtsklick und “Bearbeiten” durchführen. Mit den Voreinstellungen erscheint die VM als Vollbild. Die Verbindung erfolgt über den eindeutigen DNS-Namen und den RDP-Standardport 3389, bei uns lautet dieser “atworkW12Srv1.cloudapp.net:3389” (siehe Schritt 5).
Doppelklicken Sie auf die RDP-Datei. In der Remotedesktopverbindung markieren Sie am besten “Nicht erneut nach Verbindungen mit diesem Computer fragen.” um diese Dialogbox in Zukunft zu unterbinden.
Klicken Sie auf “Verbinden” und geben Sie nun den lokalen Administrator und Ihr gemerktes Kennwort ein. Markieren Sie “Anmeldedaten speichern” und klicken Sie auf “OK”.
Nun erfolgt der Zugriff auf die VM. Markieren Sie “Nicht erneut nach Verbindungen mit diesem Computer fragen” und klicken Sie auf “Ja”.
Die Verbindung wird hergestellt – alles wie gewohnt, genauso als ob der Remote Computer in Ihrem lokalen Netzwerk verfügbar wäre. (Ihre Firewall muss nur den Port 3389 durchlassen. Optional können Sie den Port im Portal in den “Endpunkten” einfach ändern.)
Tipp: Um die neue Oberfläche fernzusteuern, beachten Sie, dass Sie die “speziellen Tastenkombinationen” sowohl über das Systemmenü an die VM senden können (siehe Bild oben), als auch über die RDP-Einstellungen durchschleusen können. Dies funktioniert in den RDP-Einstellungen so:
Damit können die Windows-Taste und alle weiteren Tastenkombinationen direkt an den Remotecomputer gesendet werden – sehr hilfreich für die Fernsteuerung der VM im RDP-Fenster.
Alle VMs in Windows Azure sind logischerweise mit dem Internet verbunden und können mit anderen VMs im selben Cloud-Service oder virtuellen Netzwerk kommunizieren. Für weiteren Zugriff auf andere Ressourcen muss die Konfiguration erweitert werden, dazu folgt ein eigener, weiterer Artikel. Die aktuelle Konfiguration für unsere Demomaschine mit IPConfig sieht so aus:
In wenigen Klicks haben Sie nun eine performante VM in der Cloud zur Verfügung!
In den nächsten Schritten kümmern wir uns um Erweiterungen und die zusätzliche Konfiguration der VM in der Cloud.
In unserem 600.ten Blogbeitrag hier im TechNet Team Blog Austria geht es um ein spannendes Thema: Erstellen einer virtuellen Maschine in Windows Azure.
Nachdem im letzten Schritt das Vorschau-Feature für Virtuelle Maschinen aktiviert wurde, können nun neue VMs im Azure-Portal angelegt werden. Nach der Anmeldung unter https://manage.windowsazure.com folgt die Portalseite mit den verschiedenen Cloud-Diensten. Als dritten Eintrag sehen Sie links “Virtuelle Computer” – hier können alle bestehende VMs verwaltet werden.
In diesem Beispiel laufen bereits zwei VMs. Die Spalte Status zeigt dies an, ebenso in welchem Abonnement die VMs laufen und wo sie gehostet sind, hier in “Westeuropa”. Wenn hier viele VMs laufen, kann die Liste mit dem Lupen-Symbol rechts oben rasch durchsucht werden.
Zum Erstellen einer neuen virtuellen Maschine klicken Sie links unten auf das Plus-Symbol mit der Bezeichnung “Neu”. Hiermit öffnet sich der untere Bereich in der Befehlsleiste und Sie können nun auswählen, welchen Cloud-Dienst Sie neu anlegen wollen.
Wählen Sie hier “Server” / “Virtueller Computer” und “Aus Katalog”.
Es folgt ein Assistent zur Einrichtung des neuen Computers. Dieser besteht aus vier einfachen Schritten.
Wenn Sie “Aus Katalog” wählen, können Sie aus einigen Betriebssystemen wie Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und verschiedenen Linux-Varianten auswählen. Dabei handelt es sich um fertig installierte Computer-Vorlagen (Templates) von Microsoft, die einfach in Ihren Cloud-Dienst kopiert und gestartet werden. Eigene VM-Vorlagen erscheinen ebenfalls in dieser Liste (hier zum Beispiel work15).
Wählen Sie eine VM-Vorlage, zum Beispiel Windows Server 2012 und setzen Sie rechts unten mit dem Pfeil fort. Nun folgen die wichtigsten Computereinstellungen: Computername, Administrator-Kennwort und Größe der VM.
Zur Auswahl stehen 5 verschiedene Größen, von XS (eXtra Small) bis zu XL (eXtra Large) – diese bestimmt die Kosten.
Verwenden Sie einen eindeutigen, sprechenden Namen für den neuen Computer. Beachten Sie, dass Sie ein sicheres Kennwort mit 3 verschiedenen Zeichentypen vergeben müssen – wie in der Hinweisbox angezeigt.
Notieren Sie Ihr Kennwort! Setzen Sie danach mit dem Pfeil rechts unten fort. Nun benötigt Azure weitere Informationen:
Wählen Sie “Eigenständiger virtueller Computer” und vergeben Sie einen weltweit eindeutigen DNS-Namen dafür. Azure prüft, ob <eingetragener_Computername>.cloudapp.net tatsächlich eindeutig ist.
Darunter wählen Sie als “Speicherkonto” den vorgeschlagenen Eintrag “Ein automatisch generiertes Speicherkonto verwenden”. Das ist der Ort, wo Ihre VM gespeichert wird. So erstellt Azure diesen Speicherplatz freundlicherweise gleich automatisch für Sie.
Ganz wichtig ist die “Region”. Innerhalb der EU sind die Datenzentren “Westeuropa” (Amsterdam) und “Nordeuropa” (Dublin) verfügbar. Näher zu Österreich liegt Amsterdam – das sollte also erste Wahl sein.
Für die Verrechnung entscheidend ist die Auswahl des Abonnements (wenn Sie mehrere besitzen). Geben Sie hier das entsprechende Abo aus. Es erscheinen nur jene Abos, die Sie - wie in Schritt 4 - für das VM Vorschau-Feature aktiviert haben!
Beachten Sie: der DNS-Name muss weltweit eindeutig sein! Sie können erst fortsetzen, wenn dieser eindeutig und noch nicht verwendet wurde, sonst informiert Sie das Portal.
Wenn alle Eingaben o.k. sind, setzen Sie danach mit dem Pfeil rechts unten fort.
Im letzten Schritt können Sie den neuen Computer einer eigenen Verfügbarkeitsgruppe zuordnen. Diese Option dient zur Verbindung dieser VM zu anderen VMs oder wenn Sie diese VM zu einem virtuellen Netzwerk hinzufügen wollen. In unserem Fall existiert noch keine Verfügbarkeitsgruppe, wählen Sie “(Keinen)” und setzen Sie rechts unten fort.
Der Assistent wird beendet und die neue VM wird erstellt. Danach erscheint Ihre eigene neue VM in der Liste der virtuellen Computer. Die Bereitstellung dauert mitunter einige Minuten.
Tipp: Wenn Sie den Erstellungsvorgang beschleunigen wollen, können Sie auch die “Schnellerfassung” verwenden. Hier geben Sie alle Parameter in einem einzigen Schritt ein:
Alle verfügbaren VMs sind in der Liste der virtuellen Computer zu verwalten. Klicken Sie die VM “W12Server1” an und starten Sie sie mit dem “Start”-Befehl in der Befehlsleiste unten.
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit “Ja”.
Die VM wird gestartet. Rechts unten läuft ein kleines animiertes Fortschrittssymbol. Dieser Vorgang dauert – wie bei jedem neuen Start eines Computers - mitunter ein paar Minuten.
Die Benachrichtigungen können mit “OK” bestätigt werden. Danach steht die VM zur Benutzung bereit. Im nächsten Schritt verbinden wir uns per RDP zur VM.
Hinweis: Azure-Dienste stehen dauerhaft bereit, sie verstehen sich genauso, wie die Miete in einem Hotelzimmer: Sie mieten einen Raum für einen bestimmten Zeitraum, gleich, ob Sie ihn nutzen oder nicht. In Windows Azure ist es genauso!
Das bedeutet, auch wenn Sie ein Service oder eine VM stoppen, laufen die Kosten hierfür weiter – denn der Dienst steht bereit und Sie können ihn jederzeit wieder aktivieren. Für diese Bereitstellung fallen genauso Servicegebühren an. Wenn ein Dienst gestoppt ist, fallen logischerweise nur die Basiskosten (Dienstbereitstellung, verwendeter Speicherplatz) an, jedoch keine weiteren Kosten wie zum Beispiel Traffic.
Das Portal informiert Sie darüber:
Daher: Löschen Sie Dienste oder VMs, wenn Sie sie nicht mehr benötigen!
Dazu gibt es später auch noch einen eigenen Blogbeitrag, wie Sie am besten damit umgehen können, ohne Ihre VM zu verlieren (best practise).
In den vorangegangen Schritten haben wir ein Windows Azure Abonnement erstellt, uns im Portal umgesehen und über die Kosten informiert. Nun geht um die Nutzung von Virtuellen Maschinen. Zuvor benötigen wir jedoch noch eine Aktivierung der Dienste und einen wichtigen Hinweis:
Virtuelle Computer (IaaS) ist derzeit noch nicht final, sondern ein “Vorschau-Feature” in Windows Azure (Preview)! Das bedeutet, VMs sind noch nicht für den Produktiveinsatz vorgesehen, sondern werden zum Testen bereitgestellt. Beachten Sie das bitte bei Ihren Tests und für die Planung und den Einsatz eigener VMs in der Cloud.
Um Virtuelle Maschinen in Windows Azure zu nutzen, muss daher zuerst für jedes gewünschte Azure-Abonnement das Service für die Nutzung des “Vorschau”-Dienstes aktiviert werden. Das erfolgt so:
Nach der Anmeldung am Azure-Portal https://manage.windowsazure.com klicken Sie in der Menüleiste oben auf den kleinen Pfeil für das Menü rechts von Windows Azure-Logo und dort auf “Startseite”:
Es folgt die Windows Azure Startseite. Klicken Sie hier in der Menüleist auf den Befehl “Konto” rechts. Hier klicken Sie auf “Vorschaufeatures”.
Das Azure-Portal zeigt nun alle verfügbaren Vorschau-Funktionen an. Sie können die gewünschte Vorschau-Funktion – in unserem Fall “Virtual Machines & Networks” einfach einschalten, indem Sie die Funktion mit dem grünen Button “try it now” aktivieren.
Wählen Sie in der Dialogbox Ihr Azure-Abonnement aus und klicken Sie auf den OK-Button rechts unten.
Nach der Durchführung wird der Dialog geschlossen, und Ihr Abonnement ist nun für virtuelle Maschinen aktiv.
Wenn Sie mehrere Azure-Abonnements besitzen, müssen Sie den Dienst für jedes Abonnements einmal wie oben aktivieren. Klicken Sie in diesem Fall einfach für jedes Abo auf “Sign up again” und aktivieren Sie die weiteren Abonnements mit der gleichen Vorgangsweise.
Sobald die Nutzung aktiviert wurde, kehren Sie rechts oben zum “Portal” zurück.
Mit der Aktivierung sind nun alle Voraussetzungen für die Nutzung des Vorschau-Dienstes für Virtuelle Maschinen in Windows Azure geschaffen. Im nächsten Teil werden die VMs angelegt und genutzt!
Vor einer Nutzung von Cloud-Diensten gilt es natürlich, die technischen Anforderungen zu prüfen und eine Kosten/Nutzen-Rechnung auszustellen, schließlich fallen für die Nutzung von Cloud-Services wie IaaS - genauso wie im lokalen Einsatz - Kosten an. Für die Auslagerung bestimmter Ressourcen oder von Diensten sieht die Kostenrechnung in der Cloud jedoch sehr einfach aus. Sie können mit einem Kostenkalkulator schon im Vorhinein ganz genau planen und ausrechnen, wie die monatlichen und jährlichen Kosten aussehen werden.
Das Konzept von Windows Azure lautet: “Keine Vorauszahlungen. Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie auch nutzen.” *
Die Basiskosten beinhalten unter anderem die physische Hardware, benötigte Software, Lizenzen (zum Beispiel für Windows und SQL Server), Strom- und Kühlkosten, Service, Wartung, Verfügbarkeit (SLA) und Ausfallsicherheit (Redundanz) und viele weitere Faktoren. In der Cloud müssen Sie sich nicht darum kümmern! Neben den Kosten für den Basisdienst bestimmen nur Speicherverbrauch und Bandbreite (ausgehender Traffic) die tatsächlichen Kosten – es geht also um die tatsächliche Nutzung.
* Hinweis: Üblicherweise wird oft das Modell “Verbrauchstarif” verwendet. Hierbei werden alle 30 Tage die tatsächlichen Kosten verrechnet. Microsoft bietet aber auch weitere Verrechnungsmodelle an. Unternehmen und IT-Pros können damit weitere Kosten sparen, wenn Sie ein Modell mit 6 oder 12 Monate – optional auch mit Vorauszahlung - festlegen. Hier gibt es dann noch zusätzliche Vergünstigungen. So gewährt Microsoft bei diesen Paketen abhängig vom monatlichen Umsatz einen Rabatt ab 20%, siehe Kaufoptionen.
In Windows Azure planen Sie Ihren Ressourcenverbrauch (im “Verbrauchstarif”) in der Cloud mit dem Online-Rechner in https://www.windowsazure.com/de-de/pricing/calculator/.
Sehen Sie sich den Rechner für die verschiedensten Dienste einmal online an – Sie sehen sofort die voraussichtlichen Kosten für den Einsatz der gewählten Services!
Für virtuelle Maschinen sehen die Kosten für die Rechenzeit (nach Größe der VM) laut Rechner etwa so aus:
Mit einer VM Small-Instance – ein kleiner virtueller Computer mit 1,6 GHz CPU, 1,75 GB RAM und 225 GB Speicher - kostet so der Betrieb für ein ganzes Monat derzeit also etwa 41€ – inklusive Lizenz, Strom und hoher Verfügbarkeit. Hinzu kommt üblicherweise nur ausgehender Traffic, für beispielweise etwa 100GB fallen dafür 8,26€ an, in Summe also etwa 50€ pro Monat. Also sehr überschaubar.
Wenn Sie ein MSDN-Abonnent besitzen, gibt es für Windows Azure ein spezielles Angebot von Microsoft: http://www.windowsazure.com/de-de/pricing/member-offers/msdn-benefits/
Damit Sie die Cloud-Dienste selbst einfach und ohne irgendwelche Kosten ausprobieren können, bietet Microsoft hierfür kostenlosen Testzugang an: http://www.windowsazure.com/de-de/pricing/free-trial/
Alle Preise erfahren Sie unter: http://www.windowsazure.com/de-de/pricing/calculator/
Wenn Sie Azure verwenden - wie sehen Ihre aktuellen Kosten aus?
Nun, Sie erhalten jederzeit einen aktuellen Überblick in Ihrem Azure-Portal rechts oben in Ihrem Konto: Öffnen Sie das Menü durch Anklicken Ihres Kontos und klicken Sie auf “Meine Rechnung anzeigen”:
Hier müssen Sie beim Aufruf nochmals Ihr Microsoft-Konto Kennwort eingeben. Danach erscheint eine Übersicht aller Abonnements, die Ihrem Microsoft-Konto zugewiesen sind. Klicken Sie das gewünschte Abonnement an.
Bei einem neuen Konto sieht die Abrechnung noch recht unspektakulär aus – es sind keine Kosten für Cloud-Dienste angefallen.
Sie können mit dem Menü “Abonnements” wieder zu anderen Abonnements zurückkehren, oder rechts oben gleich wieder in Ihr Azure-Portal wechseln.
Tipp: Sie können pro Microsoft Konto beliebig viele Azure Abonnements anlegen. Dies hilft bei der Trennung, wenn Sie beispielsweise Dienste für verschiedene Projekte oder Kunden bereitstellen.
Wenn Sie mehr als ein Abonnement verwenden, hier noch ein weiterer, wichtiger Tipp: Benennen Sie Ihre Abonnements!
Personalisieren Sie Ihre Dienste und klicken Sie rechts unten auf “Abonnentendetails bearbeiten”. Geben Sie jedem Abonnement einen sprechenden Namen – das erleichtert den Überblick enorm!
Mit mehreren Abonnements sieht die Liste dann zum Beispiel so aus:
Jedes Abonnement besitzt eigene Rechnungen innerhalb Ihres Microsoft-Kontos. Sie erhalten so eine volle, aktuelle Kostenkontrolle in der Cloud!
In Office 365 sind Anmeldeinformationen flexibel lösbar: man kann eigene Identitäten in der Cloud betreiben, sein Active Directory mittels DirSync syncronisieren oder mittels ADFS Servern eine hybride Lösung mit SSO implementieren.
Was passiert jedoch, wenn man eine hybride Lösung wieder auflösen möchte, bzw. diese “zurückbaut”. Diesen Fall hatte ich unlängst in einem Projekt, wo der Kunde zwar DirSync und ADFS Server entfernte, jedoch in Office 365 die Information erhalten blieb, dass es sich um eine federierte Domain handelt und so jedesmal bei Anmeldung unter https://portal.microsoftonline.com mit der federierten Domain Office 365 den User zum nicht mehr existierenden ADFS Server schickte.
Mittels PowerShell können Sie zunächst den Status Ihrer Domains abfragen, wie immer werden alle Befehle angegeben:
$cred = Get-Credential
Connect-MsolService -credential $cred
Get-MsolDomain
Nun erhalten Sie eine Aufstellung aller Domains und deren Status:
Sie sehen also, dass die Domain mydomain.com den Status Federated hat.
Mit dem Befehl
Get-MsolDomainFederationSettings –DomainName mydomain.com
können Sie auch die Details der Federation abfragen.
ActiveLogOnUri : https://adfs.mydomain.com/adfs/services/trust/2005/usernamemixed FederationBrandName : adfs.mydomain.com IssuerUri : http://adfs.mydomain.com/adfs/services/trust LogOffUri : https://adfs.mydomain.com/adfs/ls/ MetadataExchangeUri : https://adfs.mydomain.com/adfs/services/trust/mex NextSigningCertificate : PassiveLogOnUri : https://adfs.mydomain.com/adfs/ls/ SigningCertificate : MIIC4j******13x0W5X2fA==
Um nun die Domain von Federated zu Manged zu konvertieren, verwenden Sie
Set-MSOLDomainAuthentication -Authentication Managed -DomainName mydomain.com
Weitere Infos: KB2662960.