Die Microsoft Management Summit hat heute (16.4.2012) in Las Vegas mit Self-Paced Hands-On-Labs, Instructor-Led Labs und den ersten Breakout Sessions am Nachmittag begonnen. Der Vormittag war vor allem für die Registrierung der Teilnehmer vorgesehen. Hier ein kleiner Einblick in den Registrierungsbereich der diesjährigen MMS:

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Am Nachmittag habe ich Breakout Sessions u.a. über die Microsoft “Turn-Key” Private Cloud Lösung “Datacenter Services Solutions” besucht. Die bestehende Lösung wurde nun vollständig auf den neuen System Center 2012 Produktstack umgestellt und nutzt unter anderem die neuen Funktionen des System Center 2012 Virtual Machine Manager.

Den zweiten Fokus habe ich an diesem Tag auf die Microsoft Service Delivery und Automation Lösungen gelegt. Diese Lösungen basieren auf der Microsoft “IT as a Service” Strategie. Die Hauptbestandteile bilden der System Center 2012 Service Manager und der System Center 2012 Orchestrator (Nachfolger von Opalis). Um IT Services zur Verfügung zu stellen, ist es erforderlich einen Service Katalog zu erstellen. Diese Anforderung wird nun durch den neuen System Center 2012 Service Manager erfüllt. Zusammen mit dem neuen Self-Service Portal auf Basis von Sharepoint bildet es die Grundlage für die Standardisierung von IT Services. Die Automatisierung übernimmt der System Center 2012 Orchestrator. Im Orchestrator werden Automatisierungsabläufe grafisch in Workflows abgebildet. Diese “Runbook” Automatisierungs-Lösung integriert sich vollständig in den System Center 2012 Service Manager. D.h. bereits definierte Workflows können direkt im Service Katalog für die Definition des IT Services weiter verwendet werden. Das dzt. noch im Beta Stadium befindliche System Center Cloud Services Process Pack (CSPP) bietet eine Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Lösung auf Basis dieser Service Delivery und Automation Lösung an. Dieses Pack wird als Solution Accelerator zur Verfügung stehen und nutzt die System Center 2012 Produkte (Service Manager, Orchestrator, Virtual Machine Manager und Operations Manager).

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Zum Abschluss habe ich eine Breakout Session besucht, in der die Erfahrungen von Microsoft Consulting Services mit Produktivimplementierungen des System Center 2012 Service Managers und Orchestrators näher gebracht wurden. Hier wurden verschiedenste IT Service Standardisierungen und Automatisierungen, wie die Erstellung von neuen AD Benutzern und Provisionierung von Sharepoint Seiten nicht nur technisch sondern auch wirtschaftlich (Quick Wins, Return on Investment, Zeiteinsparung) betrachtet. Ein Zitat/Erkenntnis hat mir dabei besonders gefallen: “A great tool doesn’t make a bad process better”. Bei all der technischen Möglichkeiten, die System Center 2012 durch die hohe Integration bietet, sollte nicht darauf vergessen werden, die Prozesse kontinuierlich zu analysieren und zu optimieren. Das kostenlos erhältliche Microsoft Operations Framework bietet dabei eine interessante Informationsquelle (www.microsoft.com/mof).

Abschließend möchte ich noch auf die zwei Keynotes der MMS hinweisen, die auch via Stream am 17. und 18.4.2012 (jeweils ab 17:30 Uhr) übertragen werden. Nähere Infos dazu unter: http://itcompliance.wordpress.com/2012/04/16/microsoft-management-summit-mms-2012-keynotes-live-bertragung-am-17-18-4-2012/

Ein Gastbeitrag von: