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Der Data Protection Manager 2010 unterstützt das sogenannte Item-Level Recovery (ILR), womit einzelne Files oder Folder aus einem Backup einer Virtuellen Maschine (VM) wiederhergestellt werden können. Wobei die einzelnen Dateien auf einem Netzwerk Share oder dem DPM selbst wiederhergestellt werden kann.
Aufgrund der Einschränkung von Windows Server 2008 (vor R2) keine vhd Dateien native mounten zu können (ab Windows Server 2008 R2 ist dieses Feature verfügbar) mussten die Entwickler von DPM 2010 auf den WMI Provider von Hyper-V zurückgreifen, um ILR und gleichzeit Windows Server 2008 zu unterstützen. Das funktioniert auch alles wunderbar, sofern der DPM Server auf einem physischen Server installiert wurde. Nicht jedoch wenn der DPM selbst in einer VM läuft. Versucht man innerhalb einer DPM VM ein Recovery erhält man folgende Fehlermeldung:
Warum ist das so?
Grund dafür ist, dass ILR nur dann unterstützt wird, wenn die Hyper-V Role im Windows Server installiert wurde (abgesehen von den im Screenshot genannten anderen Gründen). Nur dann steht auch der WMI Provider des Hyper-V zur Verfügung, der dafür benötigt wird. Dies ist jedoch in einer Virtuellen Maschine nicht möglich. Oder sagen wir nicht vorgesehen.
Versucht man in einer Virtuellen Maschine die Rolle zu aktivieren, erhält man folgende Fehlermeldung:
Somit scheint der Versuch ILR in einer VM zum Laufen zu bringen gescheitert, da die Hardware Requirements für Hyper-V während bzw.vor der eigentlichen Installation getestet werden und in einer VM naturgemäß nicht gegeben sind.
Ein Versuch in der Powershell das Command Get-WMIObject –namespace “root\virtualization” –list aufzurufen endet in einer Fehlermeldung, da das WMIObject nicht installiert ist.
Installiert man den Hyper-V allerdings über die Commandline mittels start /w ocsetup Microsoft-Hyper-V werden die Hardware-Vorraussetzungen nicht geprüft und Hyper-V und vorallem der WMI Provider werden in einer Virtuellen Maschine installiert.
Ab diesem Zeitpunkt ist es möglich aus einer DPM Protection Group eine vhd mittels einem Doppelklick zu mounten und entsprechend über die DPM Console einzelne Files und Folders wiederherzustellen. Somit steht einem Item-Level Recovery mit einer DPM VM nichts mehr im Wege!
Autor: Andreas Rynes, Solution Architect – Datacenter and Virtualization bei Microsoft Services
Ich hatte die Ehre dieses Jahr bei den Alpbacher Technologiegesprächen teilzunehmen und möchte Ihnen in diesem Blogeintrag ein paar Eindrücke schildern, insbesondere von der Präsentation von meinem Deutschen Kollegen Frank Koch, Infrastructure Architect aus Berlin.
Alpbacher Technologiegespräche sind ein Teil vom Europäischen Forum Alpbach und finden jährlich im wunderschönen Alpbach in den Tiroler Alpen statt. Das Europäische Forum Alpbach selbst gibt es seit über 50 Jahren, besser es findet seit 1945 alljährlich im August in Alpbach statt. Dort kommen Referenten und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt, von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Experten und Studierende zusammen, um aktuelle Fragen der Zeit zu diskutieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu finden. So dauert das Forum dieses Jahr von 18.08. bis 03.09 und besteht aus vielen unterschiedlichen Seminaren und Gesprächen, die in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt werden. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Das Motto vom heurigen Forum Alpbach war „Gerechtigkeit – Verantwortung für die Zukunft“.
(Alle Teilnehmer dürfen sich hier verewigen…)
Die Technologiegespräche dauern vom 25.08. bis 27.08. und sind laut offizieller Website „… die größte Plattform der forschungs- und technologiepolitischen Diskussion in Österreich. Durch die internationale Ausrichtung sind sie auch ein Radar für neueste Trends und setzen Maßstäbe für technologische Entwicklungen.“ Organisiert werden die Technologiegespräche von vom Austrian Institute of Technology (AIT) und der Ö1-Wissenschaftsredaktion. Das Thema heuer lautet "Technologie als Chance - Verantwortung für die Zukunft".
Prinzipiell haben die Gespräche Konferenzcharakter wobei am ersten und dritten Tag die Plenumsvorträge stattfinden und am zweiten Tag kann man an einem der 12 Arbeitskreise, die sich mit unterschiedlichen Themen von Forschung und Forschungsförderung über Zukunft der High-Tech-Produktion in Europa oder Innovation bis natürlicherweise IT befassen, teilnehmen. Das Programm in Detail können Sie hier nachlesen.
(Diskussionsrunde am ersten Tag…)
Mein Kollege Frank und ich besuchten den Arbeitskreis 10 – „IT – Challenging the Present, Defining the Future!“ und hatten die Ehre dort den Standpunkt von Microsoft zu repräsentieren. Frank war dank seiner jahrelangen Kooperation mit Microsoft Global Services auf dem Gebiet Sustainability and Green IT eingeladen um dort eine Präsentation zum Thema „Sustainabilty of IT Infrastructure“ (Nachhaltigkeit von IT-Infrastruktur) zu halten.
(Frank Koch beim Präsentieren)
In seinem Vortrag gab Frank einen breiten Überblick über die aktuellen Entwicklungen wie Klimawandel, hoher CO2-Fußabdruck und Ubiquitous Computing sowie über die neuen IT-Trends wie Cloud Computing, Systems on a Chip, Data Driven Research und neue Rechenzenterenachitekturen. Cloud Computing kann uns helfen mit dem steigenden Datenvolumen zurechtzukommen und das Betreiben von hocheffizienten Datenzentren ist ein wesentlicher Bestandteil von Cloud Computing.
Frank referierte darüber dass die Herausforderungen der Industrie bezüglich Verbrauch von Kohlenstoff und Wasser in der Zukunft noch mehr steigen werden. Hohe Energiekosten und der Druck die Kohlenstoff-Emissionen zu reduzieren resultiert in neuen Anforderungen an Betreiber von Rechenzentren, die genau messen und ständig innovieren sollen, um Stromnutzung und ökologische Nachhaltigkeit zu optimieren.
Um das Ressourcenproblem und die Nachhaltigkeit der Rechenzentren zu adressieren investiert Microsoft in eine Vielzahl von Maßnahmen. Wir arbeiten kontinuierlich daran den Betrieb zu verbessern, zum Beispiel durch kontinuierliche Erhöhung der Auslastung von Komponenten und Rechenzentren, Reduzierung der Ressourcen wie Wasser, Energie und durch die Vermeidung und Reduzierung des Abfalls von Rechenzentren, beispielsweise der produzierten Wärme. Hier gibt es übrigens einen neuen interessanten Ansatz mit dem Namen „Data Furnaces“ wobei man überlegt die Server zuhause aufzustellen und die Produzierte Wärme zum Heizen zu nutzen! Mehr dazu gibt es in diesem Paper von Microsoft Research!
Ebenfalls entwickeln wir unsere Rechenzenterarchitektur immer mehr aus modularen vorgefertigten Komponenten zusammen zu setzen, dies soll helfen Themen wie Ressourcenverbrauch zu reduzieren und auch um Abfälle zu reduzieren, bzw. diese Teile wieder einem Recyclingprozess zuführen zu können. Zusätzlich verkürzt sich die Time-to-Market und man erhöht die Skalierbarkeit. Konkret geht es hier um die sogenannten „ITPAC“s das für „IT Pre-Assembled-Components“ steht. Hier gibt es ein kurzes Video das die Architektur erklärt.
Aus unserer Erfahrung haben wir gelernt dass ein ganzheitlicher Ansatz bei dem sowohl das Rechenzentrum selbst als auch die einzelnen IT-Komponenten betrachtet werden den größten Effizienzgewinn bringt.
Im Anschluss an die Präsentation gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema Zukunft mit der IT bei der alle Vortragenden mit dem Publikum diskutiert haben.
Zum Schluss noch eine Sammlung von weiterführenden Links zum diesem Thema:
Smarter City Initiative mit Microsoft
http://living-planit.com/default.htm
Whitepaper http://living-planit.com/pressreleases/MSFTLivingPlanIT_SA_white_paper.pdf
GFS Datacenter Efficiency - Executive Strategy Brief
http://www.globalfoundationservices.com/infrastructure/documents/strategy_brief_datacenter_efficiency.pdf
Environmental Sustainability - - Executive Strategy Brief
http://download.microsoft.com/download/8/7/0/870A1F3A-EAF9-4B92-92D5-2E422A12C02A/Strategy_Brief_Environmental_Sustainability.pdf
Future Datacenter Sustainability - Executie Strategy Brief
http://www.globalfoundationservices.com/infrastructure/documents/strategy_brief_future_datacenter_sustainability.pdf
Noch mehr Informationen finden Sie hier: http://www.microsoft.com/environment/
Infos über Alpbach auf ORF: http://science.orf.at/alpbach2011
Ein nicht ganz ungewöhnliches Szenario, welches mir in letzter Zeit immer wieder unter gekommen ist, ist die Anforderung, dass das Login zu Office 365 und die primäre E-Mail Adresse unterschiedlich sein sollen.
Beispiel: An einer Uni sollen alle Studenten ein Login erhalten, welches ihre Matrikelnummer enthält, also beispielsweise 9007431@contosouniversity.com. Die E-Mail Adresse der User sollte aber aus Vorname.Nachname@contosouniversity.com bestehen, also Martina.Grom@contosouniversity.com. Zusätzlich ist der User natürlich noch über seine @contosouniverity.onmicrosoft.com Adresse erreichbar.
Über die Verwaltungsoberfläche in Office 365 findet sich keine Möglichkeit, dieses Szenario abzubilden. Der Login-Name ist scheinbar auch immer die Standard Absenderadresse. Doch dem kann geholfen werden.
Über PowerShell ist diese Anforderung allerdings leicht lösbar und in wenigen Schritten erledigt.Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung dazu. Zuerst starten Sie die PowerShell.
Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Sie Scripts ausführen dürfen:
Get-ExecutionPolicy
Sollten Sie hier etwas anderes erhalten als RemoteSigned, müssen Sie zuerst diesen Wert setzen:
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Jetzt können Sie sich bei Office 365 anmelden:
$LiveCred = Get-Credential
Als nächstes verbinden Sie sich Windows PowerShell:
$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic -AllowRedirection
Und jetzt brauchen wir noch die Cloud-Kommandos. Tipp: geben Sie hier als Parameter gleich –AllowClobber mit an, dann werden in jedem Fall alle Befehle gleich geladen.
Import-PSSession $Session –AllowClobber
Änderung der E-Mail Adresse
Nun können wir mit folgendem Befehl die Standard Absenderadresse für Office 365 ändern:
Set-Mailbox 9007431@contosouniversity.onmicrosoft.com -EmailAddresses SMTP:martina.grom@contosouniversity.com,9007431@contosouniversity.onmicrosoft.com
Abmelden von PowerShell
Bitte vergessen Sie nicht, die geöffnete PowerShell Session auch wieder zu schließen. Das ist wie bei einer Autotür, die lässt man im Regelfall ja auch nicht offen. Wichtig ist das vor allem, weil es bei mehr als drei Anmeldungen passieren kann, dass Sie keine Session mehr öffnen können.
Remove-PSSession $Session
Im nächsten Teil machen wir uns das Leben leichter und ändern die User mit Hilfe einer csv-Datei.
Die //build windows Konferenz naht und Microsoft informiert nach und nach über Building Windows 8 – siehe auch windowsblog.at. Windows Chef Steven Sinfosky informiert in seinem Artikel über die Team-Strukturen des Windows 8 Teams und der “feinen Balance” zwischen Zusammenarbeit der Teams und unabhängiger Projektarbeit und der Arbeit der “feature teams”. More to come!
Windows 8 ist ein unglaublich breites Thema, hier fließen Arbeit und Code verschiedenster Teams zusammen. Und nachdem das Windows Betriebssystem so unglaublich viele Bereiche abdeckt, ist es natürlich spannend zu erfahren, was hier so alles an Technologien Einzug halten wird…
Zumindestens arbeiten hier 35 Feature Teams mit je 25 bis 40 Entwicklern zusammen.
Hört, hört, da findet sich auch ein Team "App Store" bis hin zu "XAML"! ...siehe Building Windows 8.
Über einen möglichen App Store wurde ja bereits seit mehr als einem Jahr spekuliert, mal sehen, ob das Einzug in Windows 8 finden wird. XAML könnte ein Hoffnungsschimmer werden, dass nicht alles UI in Windows 8 HTML5 und Javascript wird... Und ob sich hinter "Human Interaction Platform" vielleicht "Kinect" verbirgt? Alles recht spannend...und spekulativ.
Ich habe zu den Teams (und damit auch Features) einen recht interessanten Artikel im hyper-v.nu Blog gefunden: The teams that contribute to Hyper-V version 3. Hyper-V und System Center 2012 werden von Windows 8 und Windows Server “8” profitieren (oder umgekehrt…).
Ich spekuliere auch dazu mal: Hyper-V könnte also voraussichtlich in Windows 8 und in Windows Server 8 vorhanden sein.
Microsoft´s Private Cloud wächst und wird weiter Gestalt annehmen.
Mehr von neuen Technologien in und rund um Windows 8 werden wir bei der build-Konferenz erfahren – (Live)stream inkludiert!
Letzte Woche Freitag hatten wir den ersten Webcast unserer neuen regelmäßigen Katapult.TV Serie. Und es geht munter weiter. Das Thema des nächsten Katapult.TV Webcast: Excel, PowerPivot und der Windows Azure Marketplace.
Alle Welt redet von Open Data oder Open Government Data. Doch wie kann ich eigentlich einfach und schnell unterschiedliche Datenquellen in Excel analysieren und externe Marktdaten in meine Analysen und Bericht integrieren?
Mittels PowerPivot für Excel zeigen wir wie man Daten einfach und schnell für die Analyse oder für Berichte aufbereitet und mit Windows Azure Marketplace - Datamarket externe Marktdaten mit wenigen Klicks in die Analyse integriert. Außerdem erfahren Sie was man im Windows Azure Marketplace – Datamarket alles findet, wie man diese Daten verwenden und selbst Datenanbieter im Windows Azure Marketplace werden kann.
Übrigens: Viele Daten auf dem Windows Azure Marketplace – Datamarket sind kostenlos zu beziehen, ebenso wie auch die Werkzeuge PowerPivot für Excel und Windows Azure Marketplace Add-In for Excel als kostenloser Download zur Verfügung stehen. Also: Einfach selbst ausprobieren!
Lync Online eignet sich hervorragend, um mit Benutzern außerhalb unserer Organisation zu kommunizieren. Bisher haben wir uns um die Konfiguration von Lync Online gekümmert, danach haben wir Lync Online für die Federation vorbereitet. Im Dritten Teil haben wir unterschiedliche Kommunikationsvarianten gezeigt. Im letzten teil dieser Serie zeigen wir, wie Sie Benutzer außerhalb Ihrer Organisation hinzufügen können und und lüften dabei auch das Geheimnis, wie Sie Live Messenger Kontakte hinzufügen können.
Benutzer aus einer Federation hinzufügen. Nachdem wir in Teil 2 ja bereits eine Federation mit anderen Office 365 Usern eingerichtet haben, können wir diese auch sehr einfach zu unserem Lync Client hinzufügen. Dazu benötigen Sie einfach den jeweiligen Benutzernamen, über die Suche wird der Benutzer dann sofort gefunden. Eine kleine Weltkugel zeigt an, dass es sich hierbei um jemanden außerhalb Ihres Tenants handelt.
Tipp: damit Sie die einzelnen federierten User besser zuordnen können, empfiehlt es sich, diese zu unterschiedlichen Gruppen hinzuzufügen.
Damit behalten Sie immer den Überblick und sehen auch gleich, wer on- bzw. offline ist.
Wie kann man Live Messenger Kontakte hinzufügen? Wenn es sich um eine Hotmail Adresse handelt, ganz einfach über hinzufügen derselbigen (siehe oben). Was aber, wenn die Person, die man hinzufügen möchte, mit einer anderen Live-Id verbunden ist? Zum Beispiel möchte ich den User mustermann@contoso.com, der diese Live-ID verwendet, hinzufügen. Dies funktioniert dann mit dieser Syntax: mustermann(contoso.com)@msn.com
Damit können Sie jede Live-ID, die Sie dann auch akzeptiert, ihrem Lync Client hinzufügen.
Viel Spaß in Ihren Live Meetings!
Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen!
Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me!
Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me!
Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können!
Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht?
Lync Online kristalliert sich immer mehr zu einem meiner Lieblingstools im neuen Office 365. Zum Abschluss unserer vierteiligen Serie zu Lync Online zeigen wir Ihnen ein paar Einsatzszenarien von Lync und wie Sie dieses verwenden können. Teil eins unserer Serie hat die Konfiguration von Lync in Office 365 gezeigt, in Teil zwei haben wir eine Federation (Zusammenarbeit) mit anderen Lync Teilnehmern konfiguriert. Im dritten Teil werden wir nun zeigen, wie Sie Lync Online in der Praxis einsetzen können.
Den Lync Client können Sie sich sehr bequem direkt vom Microsoft Online Services Portal von Office 365 herunterladen. Im Punkt Downloads können Sie zwischen der 32bit und der 64bit Version des Clients wählen. Sobald dieser installiert ist, können Sie mit dem Punkt 3 der Clientkonfiguration überprüfen, ob alles installiert ist und ob Ihre Konfiguration auf dem neuesten Stand ist.
Nach der Installation können Sie den Lync Client starten und kommen damit sofort auf den Startbildschirm.
Mit wem reden? Mit dem Lync Client können Sie nun sofort auf alle Kontakte Ihres Office 365 Abos zugreifen und diese hinzufügen. Über die Suche können Sie diese sehr leicht finden:
Der Lync Client verhält sich hierbei wie jedes andere Instant Messaging Programm: suchen, hinzufügen, chatten:
Interessant ist die Option anrufen, hier können wir gleich eine Konversation starten, der Lync Client setzt uns dabei beide gleich auf “am Telefon”. So können andere Teilnehmer erkennen, dass wir derzeit nicht verfügbar sind.:
Mit einfachem Drag & Drop kann ich aus einem Zweiergespräch gleich einen Dreier – und dann auch eine Konferenz mit vier Personen machen.
Über die Videofunktion können wir dann auch Video hinzunehmen.
Unter dem Punkt Freigabe finden Sie dann allerlei Möglichkeiten, Ihren Desktop frei zu geben, Programme zu teilen, um gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten usw.
Mit der Option, den Desktop frei zu geben, können Sie nun z.B. mit einzelnen Usern auch simple Fernwartungen durchführen.
…und meine Daten müssen bei mir bleiben. Eines der vielen Argumente, die ich im Rahmen von Office 365 Anfragen und Cloud Diskussionen immer wieder höre. Alles was rund um Rechenzentren, wo liegen meine Daten und Sicherheit passiert, ist in diesem Sommer ein häufig diskutiertes Thema, nicht zuletzt wegen der Hackerangriffe, vor denen auch Österreich nicht verschont geblieben ist.
Gerade ist mir über einen Newsletter ein Bericht aufgefallen, der damit titelt: “Heimische Betriebe gehen zu unvorsichtig mit Daten um.” Vor allem Klein- und Mittelbetriebe investieren manchmal erst nach einem Angriff in Ihre IT-Security.
Dazu möchte ich einen kurzen aktuellen Anlassfall aus der Praxis beschreiben, anhand dem mir wieder so richtig bewusst geworden ist, wie sehr es leider immer noch stimmt, dass wir unvorsichtig mit Daten umgehen.
Es handelte sich hier um eine ganz normale Kundenanfrage zum Thema Office 365, der Kunde wollte laut eigener Definition alle Serverdaten in die Cloud legen, da das eigene Serversystem nicht mehr optimal funktioniert und befürchtet wurde, dass der Server in Kürze “eingehen” wird. Bevor das aber passiert, sollte geprüft werden, wie viele Daten überhaupt vorhanden sind und ob diese in SharePoint Online ausgelagert werden könnten. Der Servercheck sollte remote durchgeführt werden, um dies festzustellen. Die Ausgangssituation ist ein SBS 2003, also nicht ungewöhnlich, bei nur 4 Usern auf Office 365 umzusteigen.
Sicherheitswarnung Nr. 1: Das Administrator Kennwort wurde telefonisch bekannt gegeben, obwohl die Ansprechperson, die den Check vereinbart hatte, gar nicht vor Ort war und bestätigen konnte, dass es sich hierbei um eine reelle Anfrage handelte.
Sicherheitswarnung Nr. 2: Ein 15 Minütiger Check des Servers war ausreichend um die Ursache des “Eingehens” festzustellen: der Server wurde unter anderem als Workstation verwendet, die Exchange Logfiles zeigten an bestimmten Tagen (Wochenende) eine – für vier User – sehr ungewöhnliche Größe. Die Ursache für die großen Logfiles wurde ebenfalls sehr rasch gefunden. Ein Hacker, der dieses System als Zombie für seinen Spamversand verwendete, hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, seine Spuren zu verstecken: Direkt im Root des Servers lag eine – konfigurierbare – Datei, wo man Absender und Inhalte des Mailversandes bequem einstellen konnte.
Sicherheitswarnung Nr. 3: Bitte vertrauen Sie Experten! In diesem konkreten Fall war es weder dem lokalen IT Betreuer noch dem Kunden bewusst, was da passierte. Unsere Empfehlung war dann doch eine etwas weitreichendere als nur eine Umstellung auf Office 365: Firewall, Security Check, Einsatz von Windows Intune, usw. Prompt kam auch zwei Tage später der Anruf: Der Server steht (nein, er ist nicht gestanden, er musste nur gerade ca. 2 Millionen Spam-E-Mails abarbeiten…). – Ein Tag später: “Es ist nicht mehr so eilig, der Server geht jetzt wieder (an diesem Tag war der Server mit dem Versand der E-Mails fertig, deswegen war ein Zugriff wieder möglich).
Eine gut organisierte IT und Basis-Sicherheitsmaßnahmen sollten jedem von uns ein Anliegen sein! Helfen Sie mit, indem Sie
Dieses Unternehmen hat mit der Wahl auf Office 365 sicher kein unsicheres Service gewählt sondern zumindest erste Schritte gesetzt! Trotzdem, die Anschaffung einer Firewall (aus Kostengründen?) wurde jedoch abgelehnt.
Es gibt wieder etwas Neues von Windows Azure zu berichten: Es gibt eine neue Version von “Windows Azure Storage Analytics”, so berichtet das Windows Azure Storage Team in seinem Blog.
Azure-Developer können damit den Windows Azure Storage (Blobs, Tables und Queues) überwachen und analysieren. Alle Logs und Statistiken werden im user account des Benutzers gespeichert und sind in normalen BLOB gespeichert und können über Table REST APIs ausgelesen werden.
Hier gehts´ zu den Details: Announcing Windows Azure Storage Analytics.
Überall - auch hier im Blog - sprechen alle von “Cloud”. Nun gut, das, was früher ASP (Application Service Providing) hieß, heißt jetzt “Cloud” – wohl weil irgendein Grafiker das “unfassbare” Internet als Wolke gezeichnet hat… Nebenbei war die Abkürzung ASP sogar schon bei Microsoft vielfach belegt… .
“Cloud-Computing” wird wohl definitiv der Trend dieses IT-Jahrzehnts – auch wenn ich glaube, dass jetzt, nachdem der Cloud-Hype in IT-Kreisen wieder etwas abgeflaut ist, die Zukunft oft in Hybrid-Szenarien sein wird. Man muss schon gut abwägen, wo On-Premise Installationen und wo Cloud-Dienste Sinn machen.
Und nachdem sich mittlerweile fast jede IT-Firma mehr oder weniger “Cloud” an die Fahnen geheftet hat, muss man natürlich differenzieren, wer was unter “Cloud” versteht...
Aus meiner Sicht ersetze ich “Cloud” sehr gerne mit “Service” – ein Dienst, den ich über Internet konsumiere, ganz egal ob IaaS, SaaS oder PaaS (Infrastructure, Software oder Platform As A Service). Cloud-Services machen für mich vor allem Sinn für “standardisierbare” Dienste wie E-Mail und Online-Zusammenarbeit sowie Web-Dienste.
Zwei wichtige Microsoft Cloud-Services sind “Windows Azure” (PaaS) und “Office 365” (SaaS). Diese Dienste laufen in Microsoft Datenzentren. Sofern Sie den Artikel von Martina noch nicht gesehen haben, hier der Tipp: Besuchen Sie mit uns die Cloud!
Für alle jene (Non-Developer), die sich fragen, “Was ist Windows Azure” denn eigentlich, sei dieses knackige 4 Minuten Video von “Microsoft DE - Cloud Computing” empfohlen:
Windows Azure bietet eine grundsolide, skalierbare Basis für eigene Software - siehe Vorteile.
Mehr zum Thema Windows Azure im msdn Was ist Windows Azure? und www.microsoft.de/azure.
Oder beim IT-Cloud-Partner Ihres Vertrauens.
Aufmerksame Leser haben vielleicht schon festgestellt, dass die System Center Desktop Error Monitoring (DEM) Komponente nicht mehr in der Liste der im Desktop Optimization Pack (MDOP) enthaltenen Produkte enthalten ist (siehe http://www.microsoft.com/windows/enterprise/products/mdop/default.aspx). MDOP 2011 R2 enthält die folgenden Produkte:
DEM ist in der aktuellen Version nach wie vor auf dem MDOP Datenträger enhalten, damit Kunden immer nur die letztgültige MDOP DVD aufbewahren müssen. Sie enthält deshalb auch alle älteren Versionen den anderen Produkte.
AIS ist ein cloudbasierender Dienst zur Sammlung und Auswertung von Inventurdaten. Die identische Technologie wird als Untermenge für die Inventur mit Windows Intune verwendet.
Wie Gerhard schon in “Die //build/ Konferenz ist ausverkauft!!” geschrieben hat ist Microsofts Build Windows Konferenz im September in Los Angeles bereits ausverkauft – es sind keine Online-Reservierungen mehr möglich.
Worum wird es bei Build Windows gehen?
Microsoft wird die Developer Strategie (ich nehme mal an, das wird wohl vor allem HTML5 und Javascript sowie die Touch-Integration betreffen) für das neue, kommende Windows 8 vorstellen.
Aber: Tataaa! Es gibt noch Hoffnung! Internet machts möglich:
Die Keynotes werden live gestreamed und die Sessions werden aufgezeichnet und ab dem Folgetag online verfügbar sein!
Siehe auch MSDN Blogs der US ISV Evangelism Group: BUILD Windows Conference Sells Out, Content Will Be Available Online.
Cu there (online)! www.buildwindows.com
Sechs Wochen vor dem eigentlichen Termin ist die //build/ Konferenz, die wichtigste Entwicklerkonferenz seit langem, komplett ausverkauft.
Da diese Konferenz für die Entwicklung von Windows- und Browser Anwendungen richtungsweisend sein wird, können Sie am 13. Septmber ab ca. 18:00 die Keynote auch live über http://www.buildwindows.com/ mitverfolgen.
//build/ Angebot: Wir wollen allen Interessierten die Möglichkeit geben, die Inhalte der //build/ Konferenz zu konsumieren. Daher arbeiten wir daran zusätzlich zum Livestreaming der Keynote auch eine Auswahl an Vorträgen aufzuzeichnen, und diese Vorträge in weiterer Folge als On-demand Webcast zur Verfügung zu stellen. Nutzen Sie die Chance und tauchen Sie mit uns in die Tiefen von Windows 8 – die Teilnahme lohnt sich.
Weitere Details zum Ablauf der //build/ Konferenz, ob vor Ort oder vor dem Computer, bekommen Sie auch immer über die //build/ Webseite: http://www.buildwindows.com/
//build/ Österreicher Abend:
Für alle die die Anmeldung rechtzeitig durchgeührt haben, hier noch eine kleine Erinerung: Wir werden am Vorabend der //build/ Konferenz für alle teilnehmenden Österreicher eine Welcome Reception veranstalten. Siehe auch: Build Konferenz: Österreicherabend am 12.09.2011
Um uns die Planung zu erleichtern, ersuchen wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an Gerhard Goeschl (Gerhard.Goeschl@Microsoft.com). So können wir ihnen dann auch die Details zum Österreicher Abend zeitgerecht zukommen lassen.
Auf der WPC wurde den Partnern u.a. auch ein kleiner Teil der Hyper-V Funktionalität in der nächsten Version des Windows Server Betriebssystems (Codename “Windows Server 8”) vorgestellt. Im Video (ab 36:53) ist die Demo mit Jeff Woolsey zu sehen (bis 41:41).
Die Highlights sind
Digitalkameras sind ja nicht mehr wegzudenken – vor allem in der Ferienzeit sollen damit die schönsten Urlaubsbilder eingefangen werden. Um verlustfrei fotografieren zu können verwenden viel Fotografen als Speicherformat das RAW Format. Microsoft hat dazu nun ein Codec Pack veröffentlicht, mit dem diese Daten nun auch im Windows Explorer und in der Windows Live Foto Galerie 2011 angezeigt werden können.
Das Codec Pack unterstützt einige Kameramodelle aller gängigen Hersteller und steht in einer 32bit und in einer 64bit Variante zum Download zur Verfügung.
Das Microsoft Assessment and Planning Toolkit steht seit Mitte Juli 2011 in der finalen Version als kostenloser Download zur Verfügung.
Die Kernfunktion besteht in einer Inventur (ohne Agent) der Infrastruktur mit anschließender Kompatibilitätsprüfung für eine Migration auf Windows 7, Windows Server 2008 R2, SQL Server 2008 R2, Office 2010 und Office 365. Hinsichtlich Virtualisierung werden bestehende Server (physisch und virtuell) analysiert und Kandidaten zur Konsolidierung sowie zum möglichen Betrieb in der Private Cloud (Hyper-V Cloud Fast Track) und auch Public Cloud (Migration auf Windows Azure und SQL Azure) aufgezeigt.
Kunden mit Microsoft Volumenlizenzen können die Nutzung ihrer Software (Windows Server, Exchange Server, SharePoint Server, SQL Server und System Center Configuration Manager) ohne Agent aufzeichnen und die gesammelten Informationen für die korrekte Lizenzierung (Server und CALs) verwenden.
Beschreibung: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb977556.aspx
Download: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111000