Nicht jeder von uns hatte bisher die Gelegenheit, sich ein Microsoft Datacenter einmal live anzusehen. Hier in Europa dürfen von Microsoft eingeladene Personen fallweise das Datacenter in Dublin besuchen. Nun habe ich dank eines lieben Kollegen, Franz K. ein erst am 24. Juli 2011 veröffentlichtes Video gefunden, welches eine virtuelle Datacenter Tour ermöglicht und eines sehr guten Einblick in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Betriebsart der Microsoft Technologien zeigt.

Daten aus über 70 Ländern werden in diesen Datencenters gespeichert – in diesem Video wird gezeigt, wie Microsoft’s Cloud Strategie aus Infrastruktursicht aussieht.

Egal welches Cloud Service von Microsoft hier verwendet wird, sei es nun eine Bing Suche, oder Hotmail oder Azure oder Office 365 insgesamt über 200 verschiedene Services – alle Anfragen laufen über diese Rechenzentren. Mehr als eine Milliarde Anwender und 20 Millionen Unternehmen nutzen jährlich diese Dienste.

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Microsoft betreibt seit 1989 Rechenzentren. Bis 2004 wurden diese für “klassische” Datenbereitstellung verwendet, wie sie jeder von uns kennt: Racks, aneinandergereiht mit vielen einzelnen Servern. Ab 2004 hat Microsoft dann damit begonnen, eigene Datencenter zu entwerfen, deren Fokus nicht mehr nur auf Rechnerbereitstellung, sondern auch auf Effizienz, Nachhaltigkeit, schnelles Deployment und Sicherheit ausgelegt war. 2007 wurde das erste, intern so genannte Klasse 2 Rechenzentrum in Quincy, Washington eröffnet.

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Quincy umfasst etwa die Größe von 10 Football Feldern. Durch eigene Dieselgeneratoren, Batterien und mehrfach abgesicherte Leitungen wird das Rechenzentrum vor Ausfällen geschützt. Quincy wird übrigens zu 100% durch Wasserkraft betrieben.

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Der Aufbau eines traditionellen Rechenzentrums benötigt ca. 18 - 24 Monate. Microsoft verfolgt hier einen modularen Ansatz, um diese Zeit zu verkürzen. Chicago, welches seit 2009 besteht, gehört schon zu dieser neuen Type und ist ein Klasse 3 Datencenter. Hier werden Standard-Schiffscontainer verwendet, in jedem bis zu 2.400 Rechner. Dublin ist übrigens auch ein Generation 3 Datencenter.

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Durch dieses Containersystem hat Microsoft die Möglichkeit eine sehr hohe Anzahl an vorassemblierten Rechnereinheiten in einem Rechenzentrum anzuschließen. Hier ist auch genau der zeit- und Ressourcengewinn messbar: in wenigen Stunden kann ein solche Container in Betrieb genommen werden.

Generation 4 (Quincy) verwendet luftgekühlte vorgebaute, standardisierte Komponenten, die nach Bedarf erweitert werden können. Die Bauzeit wird damit um die Hälfte reduziert, ebenso reduziert sich der Kapitaleinsatz um 30-50%.

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Wer spricht noch von Server Racks? Heute nennen wir es “ITPACs” – Information Technology Pre-Assembled Components – Rechnereinheiten, die fix fertig sind inkl. USV.

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Soviel Technik will natürlich auch überwacht werden, 24x7x365. Dazu verwendet Microsoft eine der weltweit größten Installationen von System Center. Ebenso werden Energieverbrauch und Effizienz gemessen – damit kann eine Kostenverteilung vorgenommen werden.

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Eigene Glasfasernetze sichern die Kommunikation, Microsoft betreibt eines der größten Glasfasernetze weltweit:

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Auch eine oft gestellte Frage wird hier geklärt: Festplatten, besser gesagt Datenspeicher mit Daten wird bei der Dekommissionierung zerstört.

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