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Ist Cloud die grünere Alternative?

Ist Cloud die grünere Alternative?

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Wie wir alle wissen sind Fragen der Umwelt im Zusammenhang mit IT auch genannt „Green IT“ ein wichtiges Thema unserer Zeit. Microsoft setzt sich auch schon länger mit dem Thema Green IT auseinander. Gute Beispiele dafür sind das Rechenzentrum in Quincy das mit Wasserenergie betrieben wird, oder das Rechenzentrum in San Antonio, das aufbereitetes Abwasser zur Kühlung nutzt, oder Chicago das mit hoch effizienten Containerservern (das größte bekannte Container RZ der Welt) läuft beziehungsweise Dublin, dass auf Frischluftkühlung, um Kühlwasser zu sparen (genauer gesagt rund 18 Millionen Liter Wasser pro Monat weniger als ein konventionelles RZ) , sowie auf lokale Windenergie läuft. (Details siehe hier und hier.)

Ein anderes wichtiges Thema unserer Zeit ist das Cloud Computing. Wie Sie bereits wissen und oft gehört haben ist Cloud Computing eine large-scale Infrastruktur, die über das Internet verfügbar ist und die Art und Weise verändert wie Unternehmen in Zukunft mit Ihren IT-Services umgehen werden.

Ist es daher nicht vielleicht einmal interessant Cloud Computing aus der Sicht des „Green-IT Gedankens“ zu betrachten?

Genau aus diesem Grund hat sich Microsoft gemeinsam mit Accenture – einem der führenden Technologien, Beratung und Outsourcing-Unternehmen — und WSP Environment & Energie— einer globalen Umweltagentur mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit — zusammengeschlossen, um die Energieverwendung und den CO2-Fußabdruck von Microsoft Cloud-Angeboten mit den entsprechenden Microsoft on-Premise-Bereitstellungen im Unternehmen zu vergleichen.

Die Studie konzentriert sich auf drei Microsoft Mainstream-Geschäftsanwendungen – Microsoft Exchange ®, Microsoft SharePoint ® und Microsoft Dynamics CRM ®. Jede Anwendung ist sowohl als on-Premise-Version als auch eine Cloud-basierte Version verfügbar.

Das Team verglich die Umweltauswirkungen von Cloud-basierten und „On-Premise“ Bereitstellungen auf einer pro-Benutzer-Basis. Dies wurde für drei verschiedene Bereitstellungsgrößen – kleine (100 Benutzer), Medium (1.000 Benutzer) und große (10.000 Benutzer) gemacht.

Die Studie ergab, dass bei großen Bereitstellungen von Microsofts Cloud Lösungen, Energieverbrauch und CO2-Emissionen um mehr als 30 Prozent zurückgegangen sind. Aber die Vorteile bei kleinen Bereitstellungen sind noch viel beeindruckender: Energieverbrauch und Emissionen konnten mit einer Public Cloud-Service um mehr als 90 Prozent reduziert werden können.

Mehrere wesentliche Faktoren verhelfen Cloud Computing dazu einen niedrigeren Energieverbrauch und niedrigere Kohlenstoff Emissionen als vergleichbare Installationen im On-Premise Bereich aufzuweisen:

· Dynamic Provisioning: Durch bessere Abstimmung von Server-Kapazität mit tatsächlichen Bedarf werden Rechen-Ressourcen gespart

· Mehrinstanzenfähigkeit: Abflachung relativer Spitzenbelastungen, indem große Anzahl an Organisationen und Benutzer auf gemeinsamer Infrastruktur verwaltet wird

· Server-Auslastung: Server werden bei höheren Auslastungsraten betrieben

· Data Center Effizienz: Verwendung von neuesten Data Center-Infrastruktur Designs mit verbesserten Kühlung, Energiewirtschaft, etc…

Obwohl große Organisationen Energieverbrauch und Emissionen ebenfalls senken können indem Sie einige dieser Punkte in Ihren Rechenzentren berücksichtigen, sind sie jedoch verglichen mit den Anbietern einer öffentlichen Cloud Infrastruktur immer im Nachteil, da diese Anbieter wesentlich besser skalieren können. Durch Verschieben von Anwendungen zu Dienstleistungen von Microsoft oder anderen Anbietern von Cloud Computing, können IT-Entscheidungsträgern diese hocheffizienten Cloud-Infrastrukturen effektiv nutzen und somit helfen die Ziele Ihrer Unternehmen im Bereich der Umwelteffizienz positiv zu beeinflußen. Somit hat Cloud Computing neben den sehr oft zitierten Vorteilen auch das Potential, die Kohlenstoff-Fußabdrücke von vielen Business-Anwendungen erheblich zu verringern.

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Im angeführten Diagramm erkennt man die Unterschiede der Karbon Emissionen anhand von drei Microsoft Anwendungsszenarien. Mehr als 90% Einsparung bei kleinen Installationen von etwa 100 Benutzern und 60% bis 90% bei mittleren Installationen

Die Originalversion der Studie können Sie hier herunterladen.

Comments
  • Ihr solt mal alle auf die Welt kommen , wen mal der Mist Clout nicht läuft.

    Verstehe das ganze nicht , das man auf sowas setzten kann.

  • Die Studie ist zwar ganz nett, berücksichtigt aber einige Faktoren nicht: z.B.: Clientanbindung (Anbindung für 100 Mitarbeiter, die in einem Bürogebäude sitzen, in dem sich auch die Serverinfrastruktur befindet vs. 100 Mitarbeiter die über entsprechende Breitbandanbindungen (sofern in der Bandbreite überhaupt verfügbar) auf "ferne" Systeme zugreifen) oder auch Desaster Recovery Szenarien lokal vs. Remote. Zudem ist der Aufwand für Security ungleich größer wenn die Daten nicht lokal vorhanden sind. Gerade bei CRM / ERP ist eine Verfügbarkeit von 99,9% indiskutabel. Bei RZ-Anbindung der CLIENTS werden aber selten mehr als 99,5% seitens der Leitungsanbieter geboten. Und wenn mehr geboten wird, erhöht das (durch redundante Ausführung ALLER infrastrukturellen Massnahmen) den CO2 Footprint gewaltig.

  • @Arne

    Guter Bericht.

    Für Mich ist es ein Horror , Daten ( Alles ) ausserhalb.

    Bei einigen Sachen Ok .

    Was machen "Wir" , wen Internet spinnt !

    Das ist der nächste Horror !

    Ist ja alles schön und gut , auf die Grüne Welle zu springen…. Aber ….. naja

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