Auf der diesjährigen Microsoft Management Summit (MMS) Ende März 2011 in Las Vegas wurden auch Details zu den geplanten Erweiterungen des System Center Service Managers vorgestellt.

Eine der interessantesten Neuerungen dürfte der Service Katalog sein. Bis dato konnte der Endbenutzer über das Endbenutzer Portal Incident oder Change Requests eröffnen, sein Passwort rücksetzen oder Software beantragen. Das komplett neue Self-Service Portal auf Basis von Silverlight wird nach aktueller Planung Service Kataloge, auf Basis der jeweiligen Benutzerrolle, zur Verfügung stellen. Dies können verschiedenste Services sein, wie z.B. die Provisionierungsanforderung einer virtuellen Maschine.

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Auch die Automatisierung von Self-Service Cloud Requests wird im neuen Service Manager in Kombination mit der Microsoft Runbook Automation Lösung Opalis (zukünftig Microsoft System Center Orchestrator) und dem System Center Virtual Machine Manager adressiert: 

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Aus IT Service Management Sicht ist die Erweiterung dieser Lösung um den Release Management Prozess ein wichtiger Baustein. Darüber hinaus ist nun auch die Abarbeitung von parallelen Aktivitäten (zusätzlich zur sequentiellen Abarbeitung im aktuellen Service Manager 2010) eine bedeutende Erweiterung.

Das Data Warehouse wird ebenfalls erweitert und soll Funktionen wie Self-Service Berichts- und Dashboard Erstellung auf Basis von OLAP Würfeln bieten:

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Hier die geplanten Neuerungen und Optimierungen als Zusammenfassung:

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Die Verfügbarkeit des System Center Service Manager 2012 ist für das 4. Quartal 2011 geplant.

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