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Immer wieder erhalten wir Anfragen, wie denn der Blackberry BIS oder der Blackberry BES Dienst mit Exchange Online aus den Microsoft Online Services eingerichtet werden soll. Für die Konfiguration des Blackberry BES Dienstes gibt es bereits hier eine Schritt-Für-Schritt Anleitung.
Nach aktuellen Anfragen von Herbert P. und Andreas G. nun auch die Anleitung für die BIS Konfiguration:
BIS wird im Blackberry Online Portal eingerichtet. Zunächst wählen Sie über E-Mail einrichten aus, dass ein Konto hinzugefügt wird.
Danach haben Sie folgende Einstellungen:
Viel Spaß mit Microsoft Online Services und Blackberry BIS!
Seit kurzem steht der RTM von Exchange Server 2010 SP1, Build 14.01.0218.015 zum Download zur Verfügung. Hier geht es direkt zum Download.
Im Juni wurde bereits die Beta des SP1 veröffentlicht, seitdem wurden mehr als 500.000 Mailboxen schon mit SP1 aktualisiert.
Systemvoraussetzungen und Anforderungen können Sie ebenfalls downloaden.
Wussten Sie das? Etwa 80% aller Windows Benutzer verbringen mehr als 50% ihrer Zeit am PC im Browser!
Der Internet Browser ist also ein sehr wichtiger Bestandteil der “Windows experience”. Genau diese Tatsache ist für Microsoft sehr wichtig, die nächste Generation des Internet Explorers wirklich gut zu machen: den IE9.
Die wichtigsten Punkte bei der Entwicklung von IE9 sind: Auf die Kunden-Feedbacks zu hören und zu sehen, was einen Großteil der Benutzung ausmacht, um diese Funktionalitäten im täglichen Gebrauch zu verbessern.
Ein Teil der Windows Benutzer sind auch Developer : Diese wünschen sich vor allem mehr Transparenz und “predictable pattern of development”. Auch das hat das IE9 Entwicklungsteam in ihr Projekt einfließen lassen.
Das IE9 Projekt hat bei der PDC im November 2009 erste Formen angenommen, bei der MIX im März 2010 wurde die erste IE9-Preview und die erste Timeline sowie die Erwartungen in das Projekt veröffentlicht.
Bis jetzt konnten mit jedem Build Performance-Steigerungen erzielt werden, das Team ist also gut unterwegs und macht Lust auf die neue Version, siehe auch IE Testcenter:
“ALL-AROUND PERFORMANCE: To look back and see how far we’ve come on performance, IE is almost unrecognizable. According to Webkit.org SunSpider, IE8 came in with a whopping score of 3746 milliseconds. With IE9, we introduced Chakra, a new JavaScript engine, and according to that same SunSpider benchmark, we have a score of 326 milliseconds – over 11 times faster than IE8. Our current score makes us faster than both the latest shipping version of Firefox and the newly released Safari 5.0. And we are not stopping here... “
Für alle Developer ist vor allem wichtig, dass nicht für jeden Browser extra codiert werden muss (ja, das war in der Vergangenheit ein Horror – wollen wir hoffen, dass es besser wird…). Das Entwicklungs-Team hat dies als wichtigen Punkt in ihr neues Deployment aufgenommen:
“SAME MARKUP: You told us you wanted better interoperability so that the same markup (tags, script, language) works across different browsers... This brings the total number of tests we’ve contributed during IE9 development to over 2,100. We will continue to invest in this area to move the bar for interoperability.”
Meint Microsoft es ernst damit ("standards compliance")? Ich denke schon:
“When we shipped IE8, our Acid 3 score was 20. As a result of listening to feedback and focusing on what developers want, we’ve increased that with IE9. Over the past 5 months alone, we’ve seen an increase of 40 points! Today, with Platform Preview 4, our Acid 3 score is 95.“
Die neue Hardware-Nutzung finde ich gut – funktioniert natürlich nur auf modernen PCs (schwächere Plattformen wie Smartphones können davon wohl nicht profitieren):
“…to deliver the best hardware-accelerated video and HTML5 out there.”
Achja, durch das frühe Engagement von IE9 lange vor der Beta Phase ist die Akzeptanz aus der Developer-Community sehr gut – weit über der Erwartungen des IE9-Teams:
“With that early engagement, developer feedback has had a bigger impact than before. People have downloaded IE9 Platform Previews over 2.5 million times... IE Test Drive site have had over 20 million visitors.”
Die Preview-Versionen können auf ie.microsoft.com/testdrive frei verfügbar downgeloadet und getestet werden – Seit Anfang August ist die 4.te Generation Platform Preview (auf englisch) verfügbar:
Was sind die Neuerungen zur letzten, dritten IE9-Preview?
“…IE9 shows the opportunity of fully hardware-accelerated HTML5. You can run new test drive samples that show modern SVG and native JavaScript integration in action”, z.B. das neue HTML5 <video> Tag (mit H.264 Codec).
Die neue Javascript Engine “Chakra” lebt nun in der Browser-Engine.
Tipp für alle Web-Developer: Wesentliche Neuerungen finden sich im IEBlog und die letzten News in HTML5, Modernized: Fourth IE9 Platform Preview Available for Developers.
Und es gibt die Empfehlung: “Run your sites in IE9 Standards mode for the best performance and interoperability, see IE’s Compatibility Features for Site Developers.”
Auch von der Developer-Community wird IE9 gut angenommen: “It's a great work. (9) will be a reborn.”
Wie bzw. wann geht es weiter?
“Platform Preview 4 is an important milestone on the way to beta. It is the last preview before the IE9 Beta. The IE9 platform is nearly complete.” schreibt Dean Hachamovitch, General Manager, Internet Explorer.
Das wars also mit Preview-Versionen. Die nächste Version wird also IE9 Beta – und das wahrscheinlich bald. ;-)
Der neue Small Business Server, Codename Aurora wird seit kurzem auf der Microsoft Connect Website in einer Public Preview zum Download angeboten. Für alle Fans des Small Business Servers kommt mit “Aurora” eine neue Generation dieser unglaublich bewährten und bei vielen Kunden in Österreich erfolgreich eingesetzten all-in-one Server Lösung zu.
Sie können sich ab sofort im Beta Program anmelden und damit den neuen Server testen:
Seit wann sind Sie dabei – bzw. anders gefragt: wer kann sich noch an den Backoffice Server 4.5 erinnern?
Übrigens wird es 2 Versionen im Beta Programm geben:
Was bietet Aurora?
Mit Aurora wird der Small Business Server kein reiner On-Premise Server mehr sein. Damit haben Sie die Möglichkeit, den SBS gemeinsam mit der Cloud Lösung BPOS zu nutzen. Aurora richtet sich an Kunden mit weniger als 25 Usern, die bisher vielleicht ein peer-to-peer Netzwerk genutzt haben, sich aber zukünftig auf eine Serverlösung verlassen wollen. Mit Aurora besitzen Sie eine gesicherte Serverumgebung, Sie können ebenfalls Ihre Clients direkt sichern.
Aurora verbindet Ihre On-Premise Lösung mit der Cloud – eine Integration mit den Microsoft Online Services ist enthalten. Damit kann Ihr Business mit Ihnen wachsen, kostengünstig, effizient und sicher.
Windows Small Business Server Code Name Aurora (soviel Zeit muss sein, oder sollte ich es abkürzen in WSBSCNA?) basiert auf Windows Server 2008 R2. Für Entwickler steht übrigens ein eigenes SDK zur Verfügung, um Erweiterungen für Aurora zu implementieren. Hier geht es zur (englischen) Broschüre.
Was bietet Windows Small Business Server 7?
Hier wird der gesamte Server on-premise angeboten, d.h. auch Ihre E-Mail Lösung wird mit Microsoft Exchange abgebildet. SBS7 unterstützt bis zu 75 Clients. Mehr Infos in dieser (englischen) Broschüre. In dieser Lösung sind Exchange 2010, SharePoint Foundation 2010 (hier sind auch die Office WebApps inkludiert) und Windows Update Services enthalten.
Beide Versionen werden ab Ende August im Beta Programm verfügbar sein, Aurora können Sie bereits heute testen! Viel Spaß und wir freuen uns auf Ihr Feedback!
Bei den Microsoft Online Services tut sich ja (fast) jedes Monat etwas neues – anbei ein kleiner Ausblick, was sich so in den kommenden Monaten tun wird:
Administration der Blackberry BES Services
Bisher war es ja nur möglich, BES über einen Support-Case zu administrieren. Für viele Benutzer war diese Lösung nicht sehr befriedigend, da es damit eventuell zur Verzögerung bei der Lösung von Blackberry Themen kommt. Nachdem Blackberry ja sehr gerne auch in Zusammenhang mit BPOS eingesetzt wird, hat Microsoft schnell reagiert und wird ein Portal zur Verfügung stellen, wo die Devices von den Microsoft Online Services Administratoren gewartet werden können.
In diesem Portal werden Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung stehen:
Hier ein paar Screenshots der neuen Verwaltungskonsole:
Wenn Sie selbst die BES Trial testen wollen: hier finden Sie die Anleitung, wie es geht.
Mac Office 2008 Web Services Edition
Für alle Mac User habe ich ebenfalls gute Neuigkeiten: es gibt eine freie (!) Entourage 2008 Web Services Edition, die von BPOS unterstützt wird. Diese Entourage Version verwendet als primäres Protokoll den (Online) Exchange Server und synchronisiert Notizen, Aufgaben, Kategorien, Kalender mit Ihrer Microsoft Online Services Lösung. Klarerweise kann diese Version auch Autodiscover.
Hier geht es gleich direkt zum Download (64mb File). Diese Version ist zurzeit in 11 Sprachen verfügbar. Ebenfalls verfügbar ist ein Deployment Guide, den Sie hier laden können.
Erweiterungen in PowerShell Befehlen für die Verwaltung der Microsoft Online Services
Mit den PowerShell Befehlen können Sie Benutzer anlegen, Benutzer aktivieren und Ihnen Lizenzen zuweisen, Passwörter zurück setzen und auch Reports generieren. In den Reports können Sie die Nutzung der Accounts abfragen, Benutzereigenschaften, Mailbox Eigenschaften (Größe, Nutzung), Login Eigenschaften und den Migrationsstatus abfragen. Die Liste einiger PowerShell Befehle finden Sie hier.
Integration und Support von Office 2010
Microsoft Online Services Nutzer wissen es ja bereits: Outlook 2010 arbeitet bereits perfekt mit Exchange Online zusammen. Auch SharePoint Online wird in den nächsten Monaten den Support für Office 2010 haben.
Single Identity
Viele Online Services Nutzer haben sich eine Single Identity gewünscht – auch diese Funktion wird umgesetzt. Damit haben Sie die Möglichkeit sich einmal anzumelden – und Ihr Logon wird auch an die Microsoft Online Services weiter gereicht. Die Administration der Logons erfolgt in diesem Fall dann lokal – in Ihrem Active Directory.
Wave 14
BPOS wird natürlich auch auf die aktuelle Software Generation upgedatet, dazu gehören Exchange 2010, SharePoint 2010, OCS 14 und die Office Web Apps. Hier ein kleiner Auszug, der sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Exchange Online 2010 wird unter anderem folgende Features anbieten:
SharePoint Online 2010
Arbeiten Sie viel mit SQL-Datenbanken? Dann kennen Sie (oder hatten Sie) sicher die Anforderung, Daten aus einer Datenbank (gescriptet) in eine andere Datenbank zu transferieren und dabei nur die Änderungen zu übertragen.
Das lässt sich mit mehreren Methoden bewerkstelligen, je nach Anforderung, Know How und technischer Umgebung – vom SSIS Import-Tool über selbst scripten bis hin zu kostenpflichtigen Tools und Backup und Restore oder DB-Mirroring (dazu später mal mehr in einem eigenen Artikel).
Ich hatte vor kurzem einen solchen Fall. Die Quell-Datenbank ist viele GB groß und es sollten nur Inhalte aus einer Tabelle in eine andere Test-Datenbank übertragen werden. In der Quell-Tabelle wurden Datensätze aktualisiert, gelöscht und hinzugefügt. In der Ziel-Tabelle in einer zweiten Datenbank sind manche Datensätze bereits vorhanden und sollen durch die Quell-Tabelle aktualisiert werden.
Und das Ganze Aktualisieren (weils ja eine Testdatenbank ist, die sich immer wieder ändert) soll oftmals durchgeführt werden können. Also am besten irgendwie scripten…
Fesch. Wie sag ichs meinem Computer – sprich SQL Server?
Genau dafür gibt es seit SQL Server 2005 ein kleines Kommandozeilen-Tool – das allerdings wenig bekannt (wie das mit vielen Command Line-Tools so der Fall ist) und sehr praktisch ist:
TableDiff
“The tablediff utility is used to compare the data in two tables for non-convergence, and is particularly useful for troubleshooting non-convergence in a replication topology.”
Das klingt mal interessant. Und TableDiff macht auch genau das: Es vergleicht Tabellen und kann auch ein Script mit den Unterschieden der Tabelleninhalte erstellen um die Änderungen auf einem Zielsystem sofort ausführen zu können. Es “synchronisiert” allerdings nicht die Unterschiede aus beiden Tabellen, sondern nur in eine Richtung – wie in der Grafik oben.
In meiner Anforderung ist TableDiff super-fein, denn das kleine Script (im Vergleich zur mehreren GB großen Datenbank) kann auch sehr rasch erzeugt und auf das Zielsystem transportiert und ausgeführt werden, ohne irgendwelche besonderen Konfigurationen – also “straight forward”.
Also, wo findet man TableDiff.exe? Bei SQL Server 2008 hier:
C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\COM
Der Pfad zu TableDiff.exe in SQL Server 2005 lautet übrigens “Program Files\Microsoft SQL Server\90\COM”.
Wie funktioniert es und wie sieht der Aufruf aus?
tablediff.exe -sourceserver server1 -sourcedatabase db1 -sourcetable table1 -destinationserver server1 -destinationdatabase db2 -destinationtable table2
Hinweis: Um explizite Credentials zum SQL Server anzugeben sind diese Parameter erforderlich:
-sourceuser <SourceLogin> -sourcepassword <SourcePassword>
bzw.
-destinationuser <DestinationLogin> -destinationpassword <DestinationPassword>
Hinweis: “To compare tables, you need SELECT ALL permissions on the table objects being compared.” und “..To use the -et option, you must be a member of the db_owner fixed database role…” D.h. am besten einen dbowner o.ä. für das Tool verwenden, dann gibts keinerlei Einschränkungen.
Wenn die beiden Tabellen-Schemata nicht übereinstimmen, folgt ein Hinweis:
Table [db1].[dbo].[table1] on SERVER1 and Table [db2].[dbo].[table2] on SERVER1 have different schemas and cannot be compared.
Eine weitere Voraussetzung: Die Tabellen müssen eine eindeutige ID-Spalte besitzen:
The replication table difference tool requires the comparison tables/views to have either a primary key, identity, rowguid or unique key column.
So, nun zu meinem Fall-Beispiel:
Ich habe auf der SQL-Maschine “DAISY” zwei Datenbanken “db1” und “db2” und hier jeweils eine Tabelle “WEB_Node”. Die Änderungen (Inhalte) von “WEB_Node” sollen aus “db1” in “db2” transportiert werden – hier sind Webinhalte gespeichert, die in die Testdatenbank transferiert werden sollen.
So sieht mein kleines Script C:\Temp\SQL\doit.cmd aus:
cd "C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\COM" tablediff -sourceserver "DAISY" -sourcedatabase "db1" -sourcetable "WEB_Node" -destinationserver "DAISY" -destinationdatabase "db2" -destinationtable "WEB_Node" -et Diff -f C:\Temp\SQL\diff.sql pause
Damit wir auch sehen, WAS die Unterschiede sind, fügen wir zum Statement “-et Diff” hinzu – damit werden die Unterschiede in eine temporäre Tabelle “Diff” geschrieben und können daraus ausgegeben werden.
Und noch besser: -f <pfad><sqlfile> erzeugt ein T-SQL-File, das die Änderungen scriptet! Damit können die Änderungen ganz leicht am Zielsystem “ausgeführt” werden – voila!
Auch ganz praktisch: Um mal rasch einen Überblick zu erhalten, sind die Parameter -c -q gut, z.B.:
Table [db1].[dbo].[WEB_Node] on DAISY and Table [db2].[dbo].[WEB_Node] on DAISY have different row counts. Table [db1].[dbo].[WEB_Node] on DAISY has 123 rows. Table [db2].[dbo].[WEB_Node] on DAISY has 101 rows. The requested operation took 0,0950095 seconds.
So, lassen wir es mal (ohne –c –q) laufen:
Naja, da sind schon einige Unterschiede vorhanden. Das erzeugte File diff.sql sieht dann in meinem Fall so aus:
Das File ist recht lang, am Ende folgen dann die neuen Datensätze (INSERTs).
Achja, eines sollte ich noch im Script anpassen: Dass die Änderungen in die “richtige” Datenbank geschrieben werden – bei mir in “db2” – der Hinweis steht zwar im Script, aber nur als Kommentar. Also am Beginn ergänzen:
use db2 go
So, F5 (Run) drücken – here we go.
Voller Spannung erwarte ich, dass SQL Server nun die ganze Arbeit erledigt … FAIL!
Es gibt einen “Converting error” beim Umwandeln von Datentypen.
Erste Analyse: Das erste INSERT Command will in ein Feld vom Typ smalldatetime einen Datumswert als String N'Null' (also kein Datum vorhanden) einfügen…
Dass das nicht klappen kann erscheint logisch. Also im Script mit Suchen und Ersetzen workaround-en: Ersetze alle Vorkommen von N‘NULL’ durch NULL:
Alles ersetzen.
Achja und noch ein zweiter Stolperstein: Das verwendete Datumsformat N'2010-08-12 10:38:00' war auf meinem SQL Ziel-System auch noch ein Problem. Also auch zu Beginn das Datumsformat setzen:
set dateformat ymd;
RUN! Jetzt funktioniert jetzt brav, frei nach dem Motto “Kaum macht mans richtig, gehts…”.
Noch ein Tipp: Der zusätzlichen Parameter –strict kann auch bei der Fehleranalyse helfen (Source and destination schema are strictly compared).
Das Scripten eines NULL-Datum ist mein einziger Wehrmutstropfen am coolen tablediff-Tool: Einen Parameter zum Ändern des N’NULL’ Verhaltens habe ich bislang nicht gefunden. Vielleicht hat ja ein Leser einen Tipp?
Nun gut, aber der Workaround mit Search & Replace tuts auch – wenn man es weiß. ;-)
Noch ein Tipp zum Vergleichen von GROSSEN Tabellen: Der Parameter -bf <number_of_statements> schränkt die Anzahl der Befehle auf die angegebene Anzahl ein und erzeugt danach ein neues, weiteres File. Damit sind große Update-Scripts durchführbar und bearbeitbar.
Weitere Links zu tablediff:
Mein Fazit: TableDiff ist ein äußerst hilfreiches Tool zum automatisierten (bzw. mit dem Search & Replace Workaround halbautomatisierten) Abgleich von Tabellen und kann DB-Admins viel Zeit und Arbeit abnehmen!
Management by Turnschuh, wer kennt das nicht? Es gibt von Microsoft eine Menge an Verwaltungssoftware um das Leben jedes IT-Administrators einfacher zu gestalten, alle Zusammengefasst als System Center. Auch für die Verwaltung von Updates steht bereits seit vielen Jahren der Windows Server Update Server zur Verfügung.
Trotz dieser ganzen Systemmanagement-Möglichkeiten bin ich immer wieder erstaunt, wenn bei Firmen bisher der WSUS nicht im Einsatz ist bzw. automatische Updates nicht konfiguriert sind. Immer noch wird für die manuelle Installation von Servicepacks und Updates viel Zeit (und Geld) verwendet. Sehr oft höre ich weiterhin die Mär vom “wir sind eh hinter einer Firewall, da brauchen wir Updates nicht einspielen”.
Seit kurzem testen wir nun für Sie die Beta2 von Windows Intune, das Systemmanagement in der Cloud ermöglicht. Windows Intune wird in Zukunft ebenso über die Microsoft Online Services erhältlich sein und soll Ihnen und Ihren Kunden das Systemmanagement weiter erleichtern.
Wir wollen Ihnen in ein paar Blogbeiträgen Windows Intune etwas näher bringen und zeigen, was es bereits jetzt in der Beta2 Phase “kann”. Unser erster Blogbeitrag beschäftigt sich mit der Basiskonfiguration.
Die Windows Intune Konsole ist sehr einfach über das Web aufzurufen, ein Silverlight-basierender Web-Client präsentiert sich als Verwaltungstool. Vom Look & Feel ist es hier nicht anders als bei jedem anderen Verwaltungsclient, wer also die Managementkonsolen von Microsoft kennt (und schätzt) wird sich hier sehr leicht zurecht finden.
Hier können Sie einstellen welche Updates Ihre verwalteten Computer erhalten sollen. Wer WSUS kennt, wird hier einige Parallelen entdecken.
Natürlich können Sie hier Ihre Administratoren hinzufügen – Tipp: immer gleich einen “Ersatzadminsitrator” hinzufügen.
In unserem Fall haben wir 2 Dienstadministratoren hinzugefügt:
Über diese Verwaltungskonsole können Sie nun die Intune Clientsoftware downloaden und installieren:
Die Clientsoftware wird am Client installiert und nach einem Neustart meldet sich der Client auch brav direkt in ihrer Intune Verwaltungskonsole. Jeder neue Client meldet sich zunächst in der Gruppe “nicht verwaltete Computer”.
Sie können Ihre verwalteten Computer in unterschiedliche Gruppen einteilen. Die Einteilung bleibt dabei Ihnen überlassen, hier nur ein paar Ideen:
Am Client beginnt in der Zwischenzeit das fröhliche Datensammeln und schon nach kürzester zeit können Sie sehen, welche Software auf Ihren über Intune verwalteten Clients installiert ist:
Auch die Hardwareinformationen sind gleich abrufbar und Sie erhalten einen guten Überblick über Ihre Clients, nämlich eine Hard- und Softwareinventur.
Am Client wurde in der Zwischenzeit ein Windows Intune Center Client installiert. Und was findet man hier zur Freude vieler: Microsoft Easy Assist! Doch davon mehr in einem anderen Blogbeitrag. :-)