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Die Sicherheit unserer Kunden und Partner ist für Microsoft ein vordringliches Anliegen. Um diese beim sicheren Betreiben Ihrer IT-Infrastruktur optimal zu unterstützen, wird Microsoft voraussichtlich am nächsten Montag, den 2. August, gegen 19:00 Mitteleuropäischer Zeit eine außerplanmäßige Sicherheitsaktualisierung veröffentlichen. Diese wird alle unterstützten Versionen von Microsoft Windows betreffen.
Solche außerplanmäßigen Sicherheitsaktualisierungen werden von uns nur aus wichtigen Gründen veröffentlicht, und sollten daher umgehend installiert werden. Diese Vorabinformation soll Ihnen helfen die außerplanmäßige Sicherheitsaktualisierung auch in Ihrem Unternehmen bzw. auf Ihrem Privat Computer möglichst rasch zum Einsatz zu bringen.
Die Detailinformationen zur außerplanmäßige Sicherheitsaktualisierung werden kommenden Montag, den 2. August 2010, gegen 19:00 veröffentlicht.
Um von der Veröffentlichung der Sicherheitsaktualisierung kommenden Montagabend per E-Mail informiert zu werden, und auch in Zukunft sicherheitsrelevante Informationen automatisch zu bekommen können Sie die „Microsoft Technical Security Notifications“ abonnieren:
http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/notify.mspx
Bei Surfen im Internet raten wir ganz allgemein zu erhöhter Aufmerksamkeit bei Links zu eventuell nicht vertrauenswürdigen Webseiten.
Als zusätzlichen Schutz empfiehlt Microsoft die Überprüfung der eigenen PC Sicherheit:
PS: Das Microsoft Malware Protection Center (MMPC) hat für die derzeit verwendete Angriffs Software (Stuxnet, Vobfus, and Chymine) die Erkennung in den Microsoft Antiviren Lösungen schon eingebaut. Allen Benutzern von Microsoft Antiviren Lösungen empfehlen wir daher auch Ihre Viren Definitionen auf den neuesten Stand zu bringen. In diesem Zusammenhang seien auch nochmals die kostenlosen Microsoft Security Essentials erwähnt.
Technische Hintergrundinformationen zu dieser außerplanmäßigen Sicherheitsaktualisierung finden Sie auf meinem Blog:
blogs.technet.com/b/gerhardg - Vorankündigung: Ausserplanmässige Sicherheits-Aktualisierung – August 2010
Gerhard Göschl (Gerhard.Goeschl@Microsoft.com) Manager strategisches Marketing und Sicherheits-Sprecher Microsoft Österreich GmbH
Da hat sich doch SysAdminGeek ein kleines Script geschrieben, um die Sysinternals Website nach neuen Updates der Sysinternals Tools abzufragen…
Das kleine Script liest live.sysinternals.com/tools aus und vergleicht die online Files mit jenen im lokalen Filesystem im aktuellen Verzeichnis und aktualisiert diese bei Bedarf. Ich selbst hätte es zwar eher als kleine .net Console-Applikation gebastelt, aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel – aber so als Commandline-Batch ist es definitiv rasch und einfach!
SysAdminGeek: Batch Script to Auto Update Sysinternals Tools
“…All you have to do is put the batch script file into the folder where your Sysinternals tools are located and the script does the rest, no configuration is needed.”
Genau das Richtige für SysAdmins! ;-)
“Gehns, stellens mir doch schnell das Video rauf!” Teil Zwei.
In Teil Eins wurde das Vorbereiten und Kodieren des Videos mit Microsoft Expression Encoder beschrieben. In diesem Artikel geht es um die Installation und Konfiguration des Windows Server 2008 IIS7.
Was braucht man also noch zum Streaming Video? Nun, zunächst natürlich einen Windows Server 2008 (bzw. R2) mit der Role Webserver (IIS)…
…und die IIS Extensions “Serve Media” von www.iis.net/download/ServeMedia.
Hier muss “Smooth Streaming” installiert werden (Bit Rate Throttling ist übrigens auch praktisch ;-).
Alternativ können die Media Services auch mit dem coolen Microsoft Web Platform Installer 2.0 installiert werden. (“The newest and easiest way to get started with either WMS 2008 or WMS 2008 R2 is by running Microsoft Web Platform Installer 2.0 on your Windows Server. This user-friendly tool will download and then silently install WMS using the default settings.”)
Nach der Installation erscheinen im IIS die Gruppe “Media Services” und das Modul “Smooth Streaming”:
Konfigurieren wie folgt und rechts “Übernehmen”:
Die kodierten Video-Files (welche in Teil 1 erstellt und dann upgeloadet wurden) liegen bei mir in einem virtuellen Verzeichnis des Default-Webs, sonst ist nichts konfiguriert.
So, fertig! Ausprobieren:
Wenn alles klappt, sollte das Video nun mit der Server-URL/default.html als Streaming Video starten.
Eigentlich alles ganz einfach, oder?
Wer sich in die Materie vertiefen möchte, hier alle Links zusammengefasst und noch ein paar Empfehlungen:
Viel Erfolg und viel Spaß mit Streaming Video Services von IIS7!
Vor kurzem hat mein Kollege Toni Pohl bereits über die Probleme bei der Synchronisierung von IPhone IOS 4.0 und Exchange bzw. Exchange Online berichtet. Apple hat sehr kurzfristig einen Patch zur Verfügung gestellt, der die auftretenden Probleme (zum Teil) behebt.
Microsoft Online Services erfordert nun bis zum 29. Juli 2010 ein Update aller IPhones unter iOS 4.0 auf die aktuelle Version iOS 4.0.1. Informationen, wie Ihr IPhone mit iOS 4.0.1 aktualisiert werden kann, finden Sie hier. IPhones, die nicht aktualisiert werden, können ab dem 29. Juli nicht mehr mit Exchange Online synchronisieren (ein recht drastischer Schritt, ich vermute einmal, die Anzahl der Supportanrufe ist mit iOS4 ziemlich gestiegen).
Wichtig: sollte Ihr IPhone 3 oder 3G noch unter iOS3 laufen, müssen Sie natürlich nicht zur aktuellen Version wechseln, hier funktioniert das Synchronisieren mit Exchange und Exchange Online problemlos. Auch IPads sind davon nicht betroffen.
“Gehns, stellens mir doch schnell das Video rauf!” oder so ähnlich bekommt ein IT-Admin oder IT-Dienstleister oftmals einen kleinen Auftrag von der Geschäftsleitung oder vom Kunden. Damit ist gemeint: Ich hab da ein Video bekommen, bitte kümmern Sie sich darum, dass es online angesehen werden kann und dass es funktioniert.
Hm, ein Video, ok… Könnte ein großes File mit vielen MB sein… Welches Format? Und mit welchem Player? Oder einfach per FTP oder HTTP zum Download stellen? Und was wenn der Download dann die anderen Webs auf dem Webserver verlangsamt oder blockiert? Muss dazu was programmiert werden?
Halt – die Lösung ist nahe: Wenn man Windows Server 2008 und IIS7 als Webserver hat, braucht man nur noch Microsoft Expression Encoder auf dem Client installiert und ein paar kleine Schritte zur Lösung! (Ich weiß, es gibt bereits Microsoft Expression Encoder 4 – aber diese Version ist noch nicht so weit verbreitet und auch auf meinem PC noch nicht installiert, daher wird es Version 3 auch tun ;-).
Mit Microsoft Expression Encoder kann mit ein paar Klicks ein Streaming Video mit Silverlight Player erstellt werden.
Streaming Video bedeutet, dass der Webserver immer nur Teile des Videos an einen Videoplayer in einer Webseite ausliefert. Damit wird Bandbreite gespart und die “User Experience” durch automatische Erkennung der Bandbreiten-Geschwindigkeit verbessert. Es wird nur ausgeliefert, was und wie es vom Benutzer gebraucht wird – z.B. beim Klicken auf die Mitte des Videos wird der erste Teil nicht geladen.
D.h. bei schneller Internet-Leitung erhält der Benutzer die bestmögliche Video-Qualität, sonst eine heruntergestufte Video-Qualität. Durch das Kodieren des Videos können die möglichen Bitrates selbst vorgegeben werden, dazu unten mehr.
In diesem kurzen step-by-step Artikel geht es nicht um die vielen Möglichkeiten von Expression Encoder zur Videobearbeitung, sondern nur darum, rasch aus einem Video-File ein Internet-taugliches “Streaming Video” zu erstellen.
Als Beispiel wird ein mit einer Flip-Cam aufgenommenes etwa eineinhalb minütiges Kurzvideo von Mary Joe Foley´s Session der #WPC10 verwendet. Also los gehts:
Schritt 1: Microsoft Expression Encoder 3 starten und in File / Import… und das Video-File auswählen:
Schritt 2: In Register “Encode” das Output-Format “IIS Smooth Streaming” auswählen – hier rot markiert:
Schritt 3 - Optional: Sie können auch selbst die gewünschten Kodierungen für verschiedene Bitrates vorgeben.
Erweitern Sie die Eigenschaft “Encoding for Silverlight”, “IIS Smooth Streaming” und wählen Sie bei den gewünschten Formaten im Kontextmenü “Apply to selected items” aus. Damit springt dieses Format nach unten in den “Video”-Bereich – oder Sie definieren selbst mit “+” ein eigenes Format. Nicht gewünschte Formate können mit dem Papierkorb-Symbol entfernt werden (alle wesentlichen Elemente sind rot markiert):
Hier im Beispiel werden nur drei Video-Formate codiert (1,4MB, 688KB und 230KB). Grundsätzlich genügen drei Formate (low – medium – high), jedoch lautet die Empfehlung, eher viele Versionen anzubieten: “…BUT it´ll make for more bitrate options for the player to choose and a MUCH better, smoother experience.”
Die user experience ist also weit höher, wenn eine möglichst passende Version für die aktuelle Bandbreite ge-streamed wird – das bedeutet natürlich mehr Versionen und höherer Aufwand beim Kodieren – zu mindestens ist der Aufwand einmalig und Expression Encoder macht das automatisch.
Schritt 4: Nun muss nur noch im Register “Output” das Player-Template “Smooth Streaming Graphing Player” ausgewählt werden (siehe wieder rote Markierung) – und in den Feldern darunter der Ausgabe-Dateiname und das Verzeichnis – nachdem mehrere Dateien erstellt werden, sollte es ein neues oder leeres Verzeichnis sein:
Schritt 5: Klick auf “Encode” am unteren Fensterrand.
Here we go! Das Encoding ins streaming WMV-Format für die verschiedensten Übertragungs-Geschwindigkeiten startet:
Wenn das Kodieren fertig ist, öffnet sich automatisch der Browser und das Video kann getestet werden:
Das wars. Im Output-Verzeichnis wurden diese Files angelegt:
Hier sind von Expression Encoder alle erforderlichen Files für das Streaming in unterschiedlichen Bitrates erstellt worden.
Anwender können den folgenden Teil File-Infos getrost überspringen. ;-)
[File-Infos]
Die *.ism* Dateien sind XML-Dateien. Hier eine kurze Erklärung dazu – wer tiefer gehen möchte, dem empfehle ich Scott Hanselman´s Artikel Installing and Setting Up and Encoding for IIS 7 Smooth Streaming and Silverlight.
In der <videofile>.ism Datei sieht man sehr schön die Einstellungen für die verschiedenen Transfer-Rates – nur für den Streaming Server erforderlich:
“Describes the relationships between media tracks, bitrates and files on disk. Only used by the IIS Smooth Streaming server – not by client”
In der <videofile>.ismc Datei stehen die verwendeten Codecs und beispielsweise die maximale Auflösungen des Players – dieses File wird zuerst zum Client geliefert:
“Describes to the client the available streams, codecs used, bitrates encoded, video resolutions, markers, captions, etc. It’s the first file delivered to the client”
Hint: Das “Smooth Streaming File Format” basiert auf dem ISO-standardisierten Base Media File Format (das ist das MP4 File Format, dieses folgt der ISO/IEC 14496-12 Spezifikation).
Bei Bedarf kann noch die default.html Datei angepasst werden, der wesentliche Teil ist die Einbindung des Silverlight Players MediaPlayerTemplate.xap und SmoothStreaming.xap, die ebenfalls im erzeugten Verzeichnis liegen.
[End of File-Infos]
Das wars. Nun einfach das ganze erstellte Verzeichnis auf den IIS7 Webserver per FTP o.ä. uploaden.
In Teil Zwei gehts um die Konfiguration des IIS7 – das funktioniert noch einfacher. ;-)
Braucht jemand ein paar aktuelle Microsoft-Zahlen zum Vergleichen?
Im “Official Microsoft Blog” gibts´ ein paar interessante Zahlen zu aktuellen Produkten und Themen:
Microsoft by the numbers
Der Autor ist glaubwürdig: Posted by Frank X. Shaw, Microsoft Corporate Vice President, Corporate Communications.
In 12 Rängen werden einige Zahlen mit Links zu Sourcen gegenübergestellt.
Platz 1 markieren 150 Millionen verkaufte Windows 7 Lizenzen – das ist derzeit das Lieblings-Vorzeigeprojekt von Microsoft.
2010 werden etwa 7 Millionen Apple iPads verkauft werden – dem gegenüber stehen 58 Millionen Netbooks und 355 Millionen PCs (!) auf Platz 2.
Interessant finde ich auch Platz 9: Im 1. Quartal 2010 wurden vom Apple iPhone 8.8 Millionen Stück verkauft, etwa 21.5 Millionen Stück Nokia Phones und gesamt 55 Millionen Stück Smartphones.
Aber: Laut Prognosen sollen 2014 weltweit 439 Millionen (!) Smartphones verkauft werden. Das iPhone ist zwar in aller Munde aber global gesehen ein kleiner Anteil in der Smartphones-Welt.
Heute hat sich übrigens TechCrunch, MG Siegler, auf den gestrigen Post von Frank Shaw bezogen: (Danke an Michael Johannes Weiß für diesen Link.)
Decoding Microsoft’s Fantastic Passive-Agressive Numbers Post
“…The intention was obviously to lend some perspective to some of the negative coverage Microsoft has been getting recently. There’s no way around it, the numbers are impressive…”
Gut gefallen mir im Artikel auch die Hinweise: “What he really means: … So let’s decode what Shaw really means with his numbers…” ;-)
Informativ!
Viele Bilder eignen sich immer bestens dazu, sie mittels DeepZoom Technologie in Silverlight darzustellen. DeepZoom hilft Ihnen dabei, Ihre Bilder mit sehr ansprechender Interaktivität anzuzeigen.
Was ist da besser, als aus den über 1000 Fotos der WPC2010 in Washington ein ebensolches zu gestalten:
Viel Spaß beim Stöbern!
Diesmal ein kleiner Tipp für Visual Studio-Developer und Developing-Teams. Wer – so wie ich – den neuen TFS 2010 (Visual Studio Team Foundation Server 2010) in seinem Entwicklungsteam einsetzt kann von vielen neuen Funktionen in der Team-Zusammenarbeit profitieren. Also liegt der Gedanke nahe, TFS2010 auch mit Visual Studio 2008 zu verwenden.
Unbedarfter Weise öffnet man ein “altes” Projekt mit Visual Studio 2008 und versucht nun die Verbindung zum neuen TFS2010 herzustellen, um das bestehende 2008er-Projekt in TFS2010 einzuchecken… und scheitert.
In meinem Fall heißt mein alter TFS 2008 “TFS2” und der neue TFS 2010 “TFS” (beide mit Standard-Port 8080). So sieht mein Verbindungsversuch aus, gefolgt von der Eingabe der Credentials:
…jedoch leider ohne Erfolg:
Hm. In meinem VS2010 hat das problemlos geklappt… Also mal rasch die Einstellungen in der neuen TFS 2010 Administration Console einsteigen und URLs prüfen:
Passt soweit, alles Default, Rechte sind auch gesetzt.
Der Pfad zu dem ich mich via meinem VPN verbinden möchte ist eine Team Project Collection “atwork” mit dieser URL: http://tfs:8080/tfs/atwork
In Visual Studio 2010 sieht die Connect-Box auch anders aus, hier kann der Path extra angegeben werden und die Verbindung klappt:
Nur: wie sag ich’s meinem Visual Studio 2008?
Hint: Die Idee, den Path “8080/tfs/atwork” einfach in das “Port”-Feld hinten anzufügen um die richtige URL zusammenzustellen klappt auch nicht, es folgt dieselbe Fehlermeldung – auch mit der korrekt zusammengesetzten URL. So gehts also auch nicht. What next?
Zum Glück gibt es Suchmaschinen und netterweise hat Thomas Müller in seinem Blog auch eine Lösung gefunden!
Damit dieser TFS-Connection-Pfad im Team Explorer von Visual Studio 2008 akzeptiert wird, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
VS 2008 SP1 sollte natürlich schon längst installiert sein… also den Patch installieren und erneut mit der ganzen URL http://TFS:8080/tfs/atwork ausprobieren:
Und siehe da – die Verbindung mit der gewünschten URL von Visual Studio 2008 zum TFS2010 funktioniert!
Der Rest funktioniert wie gewohnt… plus die neuen TFS2010-Funktionen.
Hoffe, dieser Step-by-Step Tipp erspart vielen Developern graue Haare. ;-)
Soeben erst angekündigt und schon wieder was Neues: MSDN Abonnenten können die Microsoft Cloud Plattform Windows Azure statt 8 nun 16 Monate lang gratis testen!
Siehe Windows Azure Platform Benefits for MSDN Subscribers.
“NEW: the 8-month introductory MSDN benefits have been extended to 16 months! …
…The first phase of this introductory offer will last for 8 months from the time you sign up, then you will renew once for another 8 months… Introductory 16-month Offer Available Today”
Mehr Details zum Angebot im msdn-Web!
Oh Cloud, oh cloud, oh cloud, oh cloud! Microsoft prescht vor – und für Microsoft Partner gibt es nun im Partner Network die Möglichkeit, Windows Azure für drei Monate gratis auszuprobieren.
Windows Azure Platform Offers for Microsoft Partners
Windows Azure Platform Introductory Special
"Take advantage of this offer to try a base amount of the Windows Azure platform at no charge. When you subscribe, you’ll receive a base level of Windows Azure compute hours, storage, and data transfers, and a 3 month trial…"
Los gehts!
So rasch vergeht eine Woche… Washington D.C. bietet touristischen Attraktionen und … fast 40 Grad draußen und gefühlte kalte 16 Grad drinnen (zum Glück gabs die warmen roten Austria-Jacken, die uns vor dem Erfrierungstod gerettet haben). Die Microsoft World Wide Partner Conference 2010 brachte fast 13.000 Teilnehmer nach Washington D.C., die Austrian Delegation war mit rund 100 Personen vertreten.
So viele Teilnehmer müssen natürlich höchst professionell in der meal hall versorgt werden:
Neben Microsoft-Strategie, Sales, Neuvorstellungen, etwas Technik und Networking gab auch Expräsident Bill Clinton eine kurze Rede seiner Sicht der Welt – vor allem über die Wichtigkeit, global zu denken und zu handeln, karitative Organisationen zu unterstützen und die jetzigen Dritte-Welt-Länder als potentielle Märkte der Zukunft zu sehen.
Auch die Wichtigkeit von Social Media war WPC-Thema - für uns Blogger eine gute Gelegenheit, Microsoft´s Insiderin, die Journalistin und “codename queen” Mary Joe Foley live zu sehen.
Die #WPC10 stand ja ganz im Zeichen der “Cloud”. Das Commitment von Microsoft geht klar in Richtung Services-Anbieter: “We are transforming Microsoft into a cloud services company.”
Natürlich ist Cloud Computing ein wichtiges Thema, das in den nächsten Jahren von Microsoft stark forciert wird, aber die “on premise” Produkte (lokale Infrastruktur) wird es ebenfalls weiter geben. Die Ausführung der Microsoft Produkte ist das Geschäftsfeld der Partner.
Neue Produkte – Focus der WPC (danke an Tobias Strandh´s Blog Post für die Links):
BPOS und Windows Azure (sprich: “Äääschure” ;-) sind die Cloud-Angebote von Microsoft – diese werden in Zukunft stark ausgebaut und erweitert werden.
Neben der Arbeit gab es natürlich auch Parties in der ganzen Stadt, in den verschiedensten tollen Locations.
Durch die rege Teilnahme wurde vorgeschlagen, eine weitere (soziale) Kompetenz in das Microsoft Partner Programm einzuführen… ;-)
… und die Teilnehmer hatten auch viel Spaß!
Der krönende Abschluss der Woche fand für “the Austrians” auf dem Boot Odyssey am Potomac River mit Captain´s Dinner statt.
War eine tolle Woche! AWESOME! ;-)
Social Networks sind IN. Die Benutzer wollen (verständlicherweise) Single-Sign-Login nutzen und einmal eingegebene Nachrichten automatisch in weitere Soziale Netze wie Facebook, Twitter, MySpace und Co. weitergeben. Sharing und Liking sind IN.
Zwar haben die wichtigsten Social Networks eigene APIs (für alle Nicht-Entwickler: Programmierschnittstellen um die Dienste aus eigenen Applikationen zu verwenden), die Integration in eigene Webapplikationen ist jedoch oft mit viel Aufwand verbunden, da für jedes Netzwerk eigens entwickelt werden muss.
Und genau die Software-Integration für Social Media Networks ist ab sofort für alle .net Entwickler stark vereinfacht:
Mit dem brandneuen Social API Web Application Toolkit. Das Toolkit vereinfacht den programmatischen Zugriff und bietet konsistente Methoden um auf verschiedenste Social Network-Dienste zuzugreifen.
Hier gehts zum Download: Web Application Toolkit for Social Network APIs.
Tipp: Schauen Sie ins Blog von James Senior - Microsoft's Web Evangelist, wo das Social Network API Web Application Toolkit beschrieben wird: James Senior´s Blog: New Social API Web Application Toolkit for .NET web developers
Heute hat die Microsoft World Wide Partner Conference (WPC2010) in Washington DC begonnen - das Event mit fast 10.000 Microsoft Partnern und 3.000 Microsofties. Der Focus dieser Konferenz ist “Cloud Computing“ (Microsoft Online Services - BPOS, Windows Azure und Co).
Steve Ballmer hatte vorrangig eine klare Botschaft an die Partner, sinngemäß: “Wenn ihr keine Lösungen mit Cloud wollt – dann seid ihr bei Microsoft falsch. Wenn ihr Cloud-Lösungen wollt, dann ist Microsoft eure company. Gemeinsam werden wir fantastische Lösungen für unsere Kunden bauen.”
Ein klares Kommittent zum Cloud-Focus von Microsoft. Hier der “Call to action”:
Tami Reller, Corporate Vice President and CFO, Windows & Windows Live, kündigte mit heutigem Tag Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 Public Beta an:
Neben der Windows 7 Erfolgsstory (150 Millionen Lizenzen in 6 Monaten, 14% global PC-Installationen, 94% Kundenzufriedenheit) und kurzer Demonstration Windows Intune wurde auch nebenbei aktuelle Hardware vorgestellt (u.a. ein Notebook mit zwei ausklappbaren Screens, ein großer Touch Screen, ultraleichte Netbooks und Notebooks – alle für Windows 7) und auch gleich zwei coole Notebooks an Teilnehmer verschenkt.
Bob Muglia, President, Server and Tools Division kündigte Windows Azure Platform Appliance an: die Möglichkeit, Windows Azure selbst zu hosten: “Azure in your Datacenter”.
Damit will Microsoft allen Kunden die Möglichkeit geben, ihre Cloud-Computing Plattform zu verwenden und selbst die Daten zu verwalten. “Azure Appliance” wird im Laufe des Jahres für erste Partner verfügbar werden.
Auch das bei mix10 angekündigte Projekt “Dallas” – der Marktplatz für Daten – ist für Microsoft ein wichtiges Thema – die kommerzielle Verfügbarkeit wird mit dem 4. Quartal angekündigt.
Achja, noch was Wichtiges:
Die PDC2010 wird vom 28 bis 29. Oktober live vom Microsoft Campus online übertragen!
Und zum Abschluss noch ein paar weitere Eindrücke in Bildern aus Washington DC und vom Event:
Also viel Interessantes bei der #WPC2010. And the show goes on – till Friday!
…ist seit gestern zum im Microsoft Download Center verfügbar: Microsoft SQL Server 2008 R2 Report Builder 3.0
Angekündigt wurde der Report Builder 3.0 ja bereits als CTP bei der letzten TechEd, nun ist er final.
“Microsoft SQL Server 2008 R2 Report Builder 3.0 ist eine Berichterstellungsumgebung für Geschäftsbenutzer, die in der vertrauten Microsoft Office-Umgebung arbeiten können, um Auswertungen rasch und einfach selbst zu erstellen.”
Der Download ist ein stand-alone Installer und 31MB klein.
Was ist neu? Nun, zum Beispiel hinterlegbare Karten (Beispiel unten), Sparklines (die Wellengrafik “2004 Verkaufsverlauf” unten) und zusätzliche Diagrammtypen. Reports werden rascher aufgebaut (cached datasets), Auswertungen sind mit dem neuen Report Builder rascher bearbeitbar und können als Datafeed ausgegeben werden.
Der Link What's New in Report Builder 3.0 August CTP informiert darüber – auch wenn der Titel nicht ganz aktuell ist, sind hier die wesentlichen Funktionen aufgelistet.
Erste Schritte mit Berichts-Generator 3.0 ist eine gute Startseite um die Funktionalität und Möglichkeiten des Microsoft SQL Server 2008 R2 Report Builder 3.0 kennenzulernen.
Demo eines erzeugten Reports mit Karte. Mehr Infos zu Geschäftsdaten mit geografischem Hintergrund siehe Karten (Berichts-Generator 3.0).
Business Intelligence für Power-User!
Grundsätzlich funktioniert die Synchronisation von Apple’s iPhone und Microsoft Exchange sehr gut.
Mit dem iOS 4.0 Update letzte Woche gibt es jedoch vermehrt Probleme, sodass E-Mails, Kontakte oder Kalender nicht oder nur sehr sehr langsam synchronisiert werden.
Das ist … blöd, denn genau diese drei Funktionen braucht Frau und Mann im Alltag, das ist ja der Sinn eines Smartphones…
Dazu habe ich einen KB-Artikel TS3398 vom 28. Juni bei Apple gefunden, der sich anscheinend genau mit diesem Problem befasst:
iOS 4: Exchange Mail, Contacts, or Calendars may not sync after update
So wird das Symptom beschrieben:
“Immediately after updating to iOS 4, some users may notice that Exchange ActiveSync Mail, Contacts, or Calendars do not sync, or sync very slowly…”
Wenn Sie also – so wie ich - mit einem Exchange Server (“on premise” oder “in the cloud”) synchronisieren: Mails, Kontakte und Kalender werden nicht oder nur sehr sehr langsam synchronisiert.
Der Grund dürfte daran liegen, dass im Standard Profil des Providers zu wenig Timeout für die Synchronisation mit Exchange eingestellt ist, das heißt, die Synchronisation bricht zu rasch ab.
Dieses Verhalten betrifft alle iPhone und iPod Touch Produkte, die mit iOS 4.0 upgedated werden können: iPod touch, iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4.
Und die Lösung – sprich der Workaround für dieses Problem - sieht so aus: Apple KB TS3398.
Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung für alle Betroffenen iPhone User:
Das wars. Ich habe diese Schritte mit meinem iPhone 3G ausprobiert und – hurra – es scheint nun wieder gut zu funktionieren! Was so ein kleines neues Profil ausmacht…
Ich hoffe, die kleine Anleitung hilft allen Apple iPhone-Usern, die dieses Problem ebenso haben! Anleitung ohne Gewähr, “but it worked on my machine!” ;-)