TechNet Team Blog Austria

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December, 2009

  • 50 Windows 7 Tips and Tricks E-Book

    Habe gerade ein nettes freies E-Book entdeckt: Windowsvj.com mit 50 Windows 7 Tips and Tricks. Das E-Book ist Englisch und enthält – wie der Name schon sagt, Windows 7 Tips and Tricks. ich habe gerade einen kurzen Blick hinein geworfen, hier finden Sie einige Tweaks, sehr easy erklärt und mit vielen Screenshots und einem Bonus Track. :-) Der Download ist mit 6MB überschaubar.

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    Beitrag von Martina Grom

  • BPOS Deep Dive – Exchange Online – senden als

    Heute habe ich zu meinem gestrigen Artikel gleich eine Anfrage von Paul B. erhalten, dass ich den Punkt 8. Senden im Auftrag von etwas genauer beschreiben könnte. Alle Parameter sind ja im erwähnten KB-Artikel beschrieben. Aber wie geht man da vor?

    Zuerst einmal: das Migration Toolkit laden. Hier der Link zur 32bit Version oder zur 64bit Version. Dann das passende Toolkit installieren.

    Im nächsten Schritt dann unter Start/Programme/Microsoft Online Services auf Befehlsshell für die Migration klicken. Es öffnet sich – eine Powershell.

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    Um im Namen eines anderen Benutzers senden zu dürfen, bzw. auf dessen Postfach zuzugreifen brauchen Sie nun folgende Befehle:

    Vollzugriff:

    Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com -
    TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantFullAccess True

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    Senden als:

    Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com -
    TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantSendAs True

    Die Syntax lautet:

    Add-MSOnlineMailPermission -Identity your@mailbox.com -TrustedUser theuser@togrant.com -GrantSendAs True

    Ein guter Tipp, der obendrein Lizenzen spart:
    Was macht man, wenn man einen User hat, der eine “private” und eine “geschäftliche” E-Mail Adresse hat?

    Hier können Sie eine Verteilerliste anlegen, die die private E-Mail Adresse ist und als Mitglied den User mit seiner geschäftlichen E-Mail Adresse hat. Mit den SendAs Permissions können Sie dann festlegen, dass der User als Verteilerliste versenden darf.

    Beitrag von Martina Grom

  • Big>Days 2010 are coming to town

    Wie bereits in unserem letzten Newsletter angekündigt, finden im März 2010 unsere Big>Days statt. Wieder einmal finden Sie ein volles Programm: je 2 Tracks für IT-Pros und Entwickler und einen für Microsoft Dynamics. Die Themen sind dabei weit gespannt: alles, was es so rund um die Office 2010 Produktpalette gibt, bis zu Servervirtualisierung, Visual Studio 2010 bis zu Silverlight. Nutzen Sie bereits jetzt die Frühbucheraktion, denn die Anmeldung ist bereits möglich! Der Early Bird Tarif gilt bis zum 9. Februar 2010.

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    Beitrag von Martina Grom

  • BPOS Deep Dive – Die Top 10 Fragen zu Microsoft Online Services für Exchange Online

    Mein Kollege Georg Binder hat vor einigen Tagen im Windowsblog bereits über seinen Umstieg zu Microsoft Online Services berichtet. Georg zeigt sehr schön, welchen Nutzen man von der Auslagerung dieser Ressourcen hat und rechnet auch vor, dass das Service sehr kostengünstig ist. Viele Kollegen aus dem Infrastrukturbereich sind sehr skeptisch, was Microsoft Online Services angeht, deswegen versuche ich hier einmal die mir am häufigsten gestellten Fragen zu beantworten. Sollte es noch weitere Fragen geben, können Sie diese gerne in den Kommentaren hinterlassen, bzw. eine E-Mail senden, wir werden diese gerne beantworten.

    1. Wie funktioniert die Einrichtung der Services? Man benötigt für das Abonnement zunächst eine Live ID, mit der man sich anmeldet. An diese Live Id werden auch die Zahlungsinformationen gebunden. Bezahlt wird monatlich, direkt an Microsoft. Für die Bezahlung sollten Sie Ihre UID Nummer und eine österreichische, gültige Kreditkarte verwenden. Die Bezahlung auf Rechnung ist auch möglich, allerdings erst ab einem monatlichen Mindestbetrag (das sind derzeit 200,-). Es gibt bereits einige Microsoft Online Services Partner, die Sie gerne bereits bei der Bestellabwicklung unterstützen. Sie können Ihre Domänen, über die Sie E-Mailen wollen ebenfalls gleich aktivieren, dazu müssen Sie diese mit einem CNAME Eintrag zuerst validieren – in diesem Fall ist also ein DNS-Panel hilfreich.

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    2. Kann ich meine Blackberry-Geräte verwenden? Ja, Sie können Blackberry ebenso weiter verwenden als auch jedes andere Exchange Active Sync fähige Gerät anbinden. Ja, auch Iphones und Androids. Aus der Praxis: die Einrichtung der mobilen Geräte ist nicht anders als mit einem lokalen Exchange, es funktioniert wunderbar über Autodiscover, Microsoft bietet natürlich den Zugang gesichert mit validen Zertifikaten an, die oft in der Praxis übliche Verwendung (vor allem bei SBS Servern sieht man das sehr oft) von selbst ausgestellten Zertifikaten mit allen damit verbundenen Nachteilen des manuellen Imports ist also nicht nötig.

    3. Wie funktioniert die Migration meiner bestehenden Postfächer? Es gibt ein eigenes Migrationstoolkit, mit dem Sie die Migration durchführen können. Hier sollte man Aufwand und Nutzen auch wieder etwas in Relation setzen, bei sehr kleinen Unternehmen ist es eventuell ausreichend, die Mails in einer lokalen pst zu sichern und dann in Exchange Online zu importieren. Auch hier empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Partner, der Sie bei der Entscheidung, welcher Weg gewählt wird, unterstützt. Ein guter Zeitpunkt, seine Postfächer einmal auszumisten: obwohl Ihr Exchange Online Postfach bis zu 25GB groß sein kann, würde ich Ihnen empfehlen, vor der Migration nicht mehr benötigte E-Mails zu archivieren (oder zu löschen). Meine persönliche Erfahrung mit den Migrationen: es ist einfach. Vor kurzem habe ich einen Live-Bericht eines Bloggers gefunden, der beschreibt, dass er sein Unternehmen innerhalb von drei Tagen umgestellt hat. Der Artikel ist insbesondere deshalb sehr interessant, weil hier auch beschrieben wird, dass die BPOS Suite dabei hilft, verteilte Applikationen (in diesem Beispiel 21 Apps), die in einer gewachsenen Infrastruktur verwendet werden, zu ersetzen bzw. zu konsolidieren.

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    4. Mit welchen Outlook Versionen funktioniert Exchange Online? Exchange Online funktioniert ab Outlook Version 2003 und Windows XP SP2. Beim Umstieg ist es oft gut, auch seine Software auf den aktuellen Stand zu bringen, es könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, auf Outlook 2007 und Windows 7 umzusteigen. Während der Installation des Online Services Client macht Sie dieser darauf aufmerksam, was Sie alles aktualisieren müssen. Achtung: unter den Home Editions der Betriebssysteme funktioniert das Service nicht. Seit ein paar Tagen steht auch ein eigener Outlook 2003 Connector zum Download zu Verfügung, der es Outlook 2003 Benutzern nun ermöglicht, das Offlineadressbuch herunterzuladen und frei/gebucht Informationen anzusehen.

    5. Kann ich Verteilerlisten anlegen? Ja, natürlich. Sie können beliebig viele Verteilerlisten anlegen. Ebenfalls können Sie externe Kontakte bequem hinterlegen.

    6. Wie schaut es mit öffentlichen Ordnern aus? Gar nicht. Es gibt keine öffentlichen Ordner in Exchange Online. Das ist sicher für diejenigen, die öffentliche Ordner sehr viel nützen zuerst die größte Überraschung. Ein No-Go ist es aber trotzdem nicht. Wir hatten einen konkreten Anwendungsfall, wo öffentliche Ordner E-Mail Enabled waren um den Zugriff auf E-Mails für mehrere Benutzer zu ermöglichen. Die Lösung für diesen Anwendungsfall lautet: Ein Exchange Online Postfach erstellen, mit den benötigten E-Mail Adressen versehen und dann den Benutzern darauf Zugriff zu geben. Möglichkeit 2: Einer der User bekommt die Alias-Adressen und stellt dann mit Regeln im Postfach ein, wie die entsprechenden Mails verteilt werden. Eine dritte Möglichkeit wäre, Konferenzräume zu verwenden, die aber im allgemeinen nicht für öffentlichen E-Mailverkehr
    gedacht sind und eine maximale Kapazität von nur 50 MB haben.

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    7. E-Mail Weiterleitungen: Immer wieder sehe ich E-Mail Konfigurationen, wo JEDE E-Mail, die an eine bestimmte Person geht, auch an eine zweite Person versendet wird. Ich persönlich bin über solche Lösungen nicht besonders froh, da sie die E-Mail Inflation fördern. Mit einem lokalen Exchange Server kann man diese Regel Serverseitig bequem einstellen. Mit Exchange Online ist das ebenfalls möglich, hier erledigt das der Microsoft Support für Sie.

    8. Senden im Auftrag von möglich? Aber klar doch, hier gibt es einen detaillierten KB-Artikel, wo die Einstellungen dafür beschrieben werden.

    9. Wozu brauche ich den Online Services Client? Der Online Services Client dient dazu, alle über Microsoft Online Services zur Verfügung stehenden Dienste an einem zentralen Ort zur Verfügung zu stellen und zu verwalten. Der Client richtet das Outlook Profil ein und stellt zudem Links zum SharePoint Portal zur Verfügung. Außerdem verwaltet er die Kennwortänderung, die alle 90 Tage nötig ist (ja, sie ist nötig). Die gute Nachricht: wenn Sie auf einem Apple arbeiten, stehen Ihnen die Online Services ebenso zur Verfügung: seit kurzem gibt es auch einen Online Services Client für Macintosh. Der Client sorgt auch dafür, dass Sie sich nicht – wie bei anderen Exchange RPC over HTTPS Konfigurationen – bei jedem Start von Outlook Ihr Kennwort eingeben müssen.

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    10. Wie sieht es mit Updates der Services aus, wird Exchange Online auch automatisch auf Exchange 2010 umgestellt? Eine oft gestellte Frage und die Antwort lautet: ja. Die Microsoft Online Services werden periodisch aktualisiert, auch der Umstieg auf Exchange 2010 wird bald erfolgen.

    Es gibt noch viele Dinge, die man über Exchange Online schreiben kann, aber für heute wollte ich mich einmal auf 10 Punkte beschränken. Ein 11ter Punkt wäre z.B. das in Exchange Online enthaltene FOPE (Forefront Online Protection for Exchange, vormals FOSE – Forefront Online Security for Exchange vormals EHS – Exchange Hosted Filtering, naja, ein guter Name braucht halt Weile). Damit sind Sie und Ihre Mailboxen auch zu 99% Spamfrei und zu 100% Virenfrei.

    Die anderen Services der BPOS Suite, wie SharePoint, Livemeeting und Office Communicator bekommen eigene Artikel.

    Beitrag von Martina Grom

  • Fesche Silverlight Zoomery Gallery

    Auf codefest.at hat Mario einen interessanten Beitrag über Zoomery Gallery - eine hübsche Silverlight Bild-Galerie - geschrieben. Jetzt zu den Feiertagen ist eine gute Zeit, die mal auszuprobieren!

    Zoomery Gallery ist eine WPF-Applikation, die interaktive Online-Fotoalben mit Silverlight Deepzoom-Technologie erstellt - siehe auch DeepZoom – am Beispiel einer Harley Davidson und Deep Zoom Composer final released.

    Wie sieht Zoomery Gallery aus?

    So zum Beispiel – Klick aufs Bild fürs Online-Album mit Fotos von der Microsoft TechEd 2009 in Berlin (Silverlight PlugIn erforderlich; siehe auch TechEd 2009 ist vorbei):

    zoomery_gallery_9

    Gesteuert wird die Diashow mit der Navigation unten und natürlich durch Maus ziehen und Maus-Scrollrad.

    Für alle Interessierten hier die step-by-step Anleitung zum Evaluieren von Zoomery Gallery.

    Der Download ist frei, für die Evaluierung benötigt man eine Lizenz-Datei, welche man auf BuyZoomeryGallery mit seiner E-Mail Adresse gleich anfordern kann. So sieht es dann auf der Festplatte aus:

    zoomery_gallery_1

    Nach dem Entpacken des ZIPs erhält man Setup.exe und ein msi-Paket.

    zoomery_gallery_2

    Start mit Setup; nun muss nur noch das license-File ins installierte Zoomery-Programmverzeichnis kopiert werden (bei meinem Windows 7 x64 in C:\Program Files (x86)\Response\Zoomery Gallery).

    zoomery_gallery_3

    Danach im Startmenü (sorry, das heißt seit Vista ja Pearl-Button, oder?) Zoomery starten.

    Zunächst ein neues Projekt anlegen:

    zoomery_gallery_4

    Und ein Verzeichnis mit Bildern auswählen (darin können auch weitere Bilder-Verzeichnisse enthalten sein, Zoomery Gallery verwendet dann alle Bilder hier drin):

    zoomery_gallery_5

    Mit Finish werden die Bilder importiert.

    zoomery_gallery_6

    Optional können auch die Properties auf andere Einstellungen und Verzeichnisse angegeben werden. Gestartet wird das Generieren mit dem großen “Generate Scene”-Button:

    zoomery_gallery_7b

    Dann – je nach Bilder-Anzahl und Qualität – Kaffee trinken, Abendessen, Weihnachten feiern oder Ähnliches – das Erstellen des DeepZoom-Albums kann schon einige Zeit dauern, bei mir war es mit dieser Menge fast eine Stunde. Ich habe das Album dann reduziert und neu berechnet, das dauerte dann nur mehr etwa 10 Minuten.

    zoomery_gallery_8

    Wenn fertig, “View in Browser”. Das Ergebnis ist wie oben zu bewundern.

    zoomery_gallery_10
    Im Output-Directory wird ZoomeryTestPage.html (umbenennen auf z.B. default.html) und zoomery_output.xap sowie das Bilder-Verzeichnis GeneratedImages erstellt. Das Output-Verzeichnis ist dann nur noch per FTP auf einen Webserver upzuloaden.

    Platz braucht so ein Deepzoom schon: Aus den 36 Fotos mit 6.6MB wurden mit meinen gewählten Einstellungen 923 Ordner und fast 2.900 Dateien mit insgesamt etwa 88MB. Aber der Output ist toll und macht Spaß!

    So weit so hübsch. Bei meinem Test haben nur ein paar kleine Dinge nicht funktioniert: Das Downloaden eines Bildes bringt einen Javascript-Fehler und bislang ist mir nicht klar, wie das Durchsuchen funktioniert - ich habe EXIF, IPTC und JPG-Kommentare in den Fotos hinzugefügt, die wurden aber nicht erkannt. Und wo die Diashow-Dauer eingestellt werden kann werde ich auch noch herausfinden…

    Mir gefällt die Zoomery-Gallery sehr gut, sie ist einfach handzuhaben und besitzt eine ansprechende, interaktive Bedienung!

    Viel Spaß mit dem kleinen TechEd 2009 Deepzoom-Album!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Wie löscht man sehr tiefe Verzeichnisse?

    Ich mag robocopy. Ich mag robocopy wirklich (siehe u.a. windowsblog.at Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup). Es hat nur einen Nachteil: Es tut, was man ihm sagt…!

    Wie so oft saß das Problem vor dem Computer: Vor Weihnachten sitze ich vor meinem Notebook und will noch “rasch” ein paar Daten von meinem SBS2008 aufs Notebook mitnehmen. Also robocopy anwerfen: Die Daten sind in meinem Laufwerk H: und ich kopiere sie in mein lokales Verzeichnis C:\Daten\H:

    !! NICHT NACHMACHEN !! ;-)

    robocopy H:\ H:\Daten\H /s /MIR (… und sonst noch die üblichen Schalter wie /R:3 /W:3 etc…)

    ENTER. Der Befehl arbeitet einige Zeit und erzeugt viel Copy-Output.
    Moment mal, da stimmt doch was nicht!

    Ich $&}$%! Die Finger waren schneller als das Hirn, das angegebene Ziel war ja die Quelle H:\Daten… statt C:\Daten\H !!! Abbrechen und nachsehen, was da passiert ist:

    dirs-endlos

    Super, robocopy hat wirklich getan, was ich beauftragt habe: Das Verzeichnis H:\ rekursiv in sich selbst kopiert!

    Na gut, halb so schlimm. Dann wechsle ich mal auf den Server und lösche eben mal die Daten und Verzeichnisse, oder?

    Also, Das Verzeichnis am Server lautet D:\Daten\H. Und hier drin die ewige Verzeichnisstruktur. Damit ich versehentlich nichts kaputt mache – da sind ja noch mehr Daten drauf! - benenne ich das zu löschende Verzeichnis um: Aus D:\Daten\H\Daten wird gleich mal D:\Daten\H\x und da drin das erste Verzeichnis x1 – so fühle ich mich irgendwie “sicherer”.

    Kommandozeile öffnen und versuchen in D:\Daten\H\x\x1 die Daten und die Verzeichnisse zu löschen:

    del daten /S /F /Q

    dirs-delete

    Hm. Klappt nicht. Genauso wenig klappt das Löschen der Verzeichnisse mit rd:

    dirs-rd

    Blöd. Na gut, dann versuchen wir es mal mit PowerShell:

    dirs-delete-ps

    Genau dasselbe Ergebnis… next attempt: vielleicht geht es mit Rekursion?

    dirs-delete-ps-recursive

    Wieder nichts! Langsam steigt ein ungutes Gefühl in mir auf…

    Zwei Tage später: Jetzt zu den Feiertagen kann ich mich ja wieder darum kümmern und versuchen, den “Datenmüll” wieder zu entfernen. Wie bekomme ich diesen tiefen Verzeichnispfad wieder weg?

    Wahrscheinlich habe ich nicht die richtigen Suchbegriffe in die Suchmaschinen eingetippt, denn ich habe nichts (rasch) brauchbares gefunden…

    Ich überlege, mir ein winziges Programm zu schreiben, das rekursiv in das letzte Verzeichnis wechselt und dort alles löscht, dann eine Ebene höher geht usw. Aber das wird wohl auch nicht funktionieren, denn beim Löschen beschwert sich das Dateisystem ja immer, dass die Verzeichnistiefe zu groß ist. Dann wird Löschen auch nicht gehen.

    Oder Umbenennen aller Verzeichnisse in den kürzest möglichen Pfad, z.B. “1” – aber automatisiert, denn sonst sitze ich morgen noch da: D:\Daten\H\x\x1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1 …

    Oder… moment mal: Wenn robocopy den coolen Schalter /MIR kann (löscht am Ziel-Verzeichnis alles und “snychronisiert” das Quell-Verzeichnis vollständig in das Zielverzeichnis), dann kann es vielleicht auch die so angelegte Verzeichnistiefe wieder löschen??

    Probieren wirs: Ich verwende ein Verzeichnis mit nur einer Datei drin aus D:\Temp, um ein “Dummy-Copy” ins Ziel durchzuführen:

    robocopy D:\Temp D:\Daten\h\x /MIR /s /r:1 /w:1

    Ok, alle Fenster schließen, damit die Verzeichnisse nicht gelockt sind und den Befehl mehrmals ausführen – es klappt!

    Den kompletten Output erspare ich uns, aber es sieht etwa so aus:

    -------------------------------------------------------------------------------
       ROBOCOPY     ::     Robustes Dateikopieren für Windows

    -------------------------------------------------------------------------------

               Gestartet: Fri Dec 25 15:59:42 2009

                 Quelle : d:\temp\
                   Ziel : d:\daten\h\x\

                Dateien : *.*

                Optionen: *.* /S /COPY:DAT /PURGE /MIR /R:1 /W:1

    ------------------------------------------------------------------------------

                               1    d:\temp\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\
            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\

            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\

            *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\
    daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\
    daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\

    ------------------------------------------------------------------------------

                    Gesamt   Kopiert  Überspr. Nicht gef.  Fehler    Extras
    Verzeich.:         1         0         1         0         0        48
       Dateien:         1         0         1         0         0         0
         Bytes:       215         0       215         0         0         0
        Zeiten:   0:00:00   0:00:00                       0:00:00   0:00:00

       Beendet: Fri Dec 25 15:59:43 2009

    Wieder was gelernt!

    Erstens: Kurz Hirn einschalten, bevor man so praktische Tools wie robocopy verwendet und zweitens ist oft der Auslöser die Lösung…

    In meinem Fall kann robocopy auch wunderbar zum Löschen von so tiefen Verzeichnissen verwendet werden, wo das Betriebssystem “die Patschen streckt”. ;-)

    In diesem Sinne: Robocopy ist super. Und erholsame Feiertage!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Frohe Weihnachten 2009!

    Mit diesem kleinen selbstgezeichneten Weihnachtsbaum wollen wir

    Sie auf die Relevanz von Green-IT auch im kommenden Jahr hinweisen und

    Ihnen und Ihren Lieben Schöne Weihnachten und erholsame Feiertage wünschen!

    xmas-tree

    (Dieser Weihnachtsbaum ist Natur-neutral produziert und erzeugt keinen zusätzlichen CO2-Ausstoß, da virtuell ;-)

    Wir werden auch im kommenden Jahr wieder über neue, brandaktuelle Themen berichten, Ihnen wieder viele Tipps und Tricks zu den IT-Pro-Produkten und Themen liefern und freuen uns auf Ihr Interesse!

    Ihr TechNet Team Blog Austria

  • Inside Windows Live

    Haben Sie sich schon gefragt, wie die “großen” Online-Systeme funktionieren und mit welchen Datenmengen solche Systeme hantieren?

    Im Inside Windows Live Blog habe ich einen recht interessanten Artikel mit dem Titel “A peek behind the scenes at Hotmail” von Arthur de Haan, Director Windows Live Test and System Engineering, gefunden.

    Ein permanent verfügbares Online-Service wie Windows Live Hotmail hat schon einige recht imposante Zahlen anzubieten - gerade für IT-Techniker. Hier ein kleiner Auszug:

    windows_live

    • Hotmail ist in 59 Ländern in 36 Sprachen verfügbar
    • Mehr als 1.3 Milliarden Postfächer (mehrere pro Benutzer möglich)
    • Mehr als 350 Millionen Benutzer nutzen hotmail mindestens einmal pro Monat
    • Mehr als 3 Milliarden E-Mails pro Tag, wovon mehr als 1 Milliarde Spam E-Mails aussortiert werden (die nie bis zum Benutzer kommen)
    • Pro Monat wächst der Speicherplatz-Bedarf um mehr als 2 Petabyte (~ 2000 Terabytes bzw. 2 Millionen Gigabyte)
    • Derzeit mehr als 155 Petabyte Speicherplatz (größtenteils – etwa 70% - Attachments mit Fotos)
    • Weltweit das größte SQL Server 2008 Deployment (mehrere tausend SQL-Server)

    Mich würde ja auch interessieren, wie die Datenmengen im Vergleich zu anderen Systemen aussehen… Auf jeden Fall eindrucksvolle Zahlen, wo das Datenmanagement dahinter schon einiges können muss!

    Weitere Details in A peek behind the scenes at Hotmail.

    Beitrag von Toni Pohl

  • Training plus Software gratis und Rabatt auf Zertifizierungen

    Weihnachten und Jahreswechsel kommen: Bitte um Beeilung!

    Für eine begrenzte Zeit gibt es noch die Training plus Software-Aktion für Windows 7, Windows Server 2008 R2 und SQL Server 2008! Werden Sie Experte und erhalten Sie dazu eine Vollversion der Software gratis dazu (keine Testversion, die Vollversion ist “Not For Resale”).

    Das Angebot für SQL Server 2008 Training endet jedoch schon am 31. Dezember 2009, für die Windows-Trainings gilt das Angebot bis 30. Juni 2010 bzw. solange der Vorrat reicht – bei einem Schulungscenter in Ihrer Nähe:

    Special Offers on Training and Certifications from Microsoft

    training_plus_software

    Und bis 31. Dezember 2009 gibt es noch 25% Rabatt auf bestimmte Microsoft Certification Prüfungen (Microsoft Certified Technology Specialist) – wer heuer noch rasch seine ausständigen Zertifizierungen nach den Weihnachtsfeiertagen erledigen will:

    Get up to 25 percent off select Microsoft Certification exams und
    Get up to 25% off Select Microsoft Certification Exams auf prometric.com

    up-to-25-percent-off

    Und zum Abschluss gibt es noch eine Buch-Empfehlung. Das Buch des Monats Dezember im Microsoft Learning Center ist:

    Windows 7 Resource Kit mit Experten-Know-How von MVPs und dem Windows 7 Team. Empfohlen für die Administration von Windows 7 im Unternehmen umfasst das Buch auch eine DVD mit etwa 200 Windows PowerShell scripts, dem Windows 7 Resource Kit PowerShell Pack mit 700 cmdlets und Funktionen und vielem mehr.

    9780735627000F

    Wir wünschen erholsame Feiertage und Happy Learning!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Hyper-V R2 Performance FAQs

    Hyper-V ist eine tolle Technologie: Von der simplen Verwendung bis in die Tiefen des Scriptings, API und Kernel und  Offline-Aktualisierung von VMs. Nun, mit der R2-Version, gibt es einige Neuerungen und Erweiterungen, wie erweiterte Hardware-Unterstützung, Networking, Storage und Live Migration…

    Welche genau? Das beantwortet dieser Artikel in blogs.msdn.com/tvoellm:

    What’s new in Windows Server 2008 R2 Hyper-V Performance and Scale?

    hyper-v-r2-faqs-compare

    Ebenfalls sehr praktisch: Die FAQ Liste in Hyper-V Performance FAQ R2!

    hyper-v-r2-faqs-topics

    Die Fragen-Antwort Liste umfasst u.a. die Themen Performance Monitoring, Speicher, iSCSI und attached storages, Netzwerk-Optimierung bis hin zu Lizensierung und bietet oft weiterführende Links. Empfehlenswert!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Freies ebook Mastering Power Shell

    Kürzlich habe ich im IT Pro Blog TechNet Ireland einen Blogeintrag mit Hinweis auf ein freies eBook mit dem Titel Mastering Powershell gefunden. Das eBook stammt von Dr. Tobias Weltner, einem PowerShell MVP aus Deutschland, und kann auf powershell.com online gelesen oder als PDF downgeloadet werden.

    free_ebook_mastering_powershell

    Das PDF hat 3.8MB und ist 567 Seiten stark. Das Buch richtet sich genauso an Powershell-Neulinge wie auch an erfahrene Powershell-Anwender – es gibt immer etwas Neues zu erlernen.

    Powershell ist u.a. Bestandteil von Windows Server 2008. PS 2.0 ist in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 eingebaut und dient vor allem dazu, Systemadministratoren ein leistungsfähiges, scriptbares Werkzeug bereit zu stellen um administrative Tätigkeiten zu automatisieren.

    PS wird auch recht exzessiv in Exchange Server 2007 verwendet, genauso ist PS in System Center Operations Manager 2007, System Center Data Protection Manager V2 und System Center Virtual Machine Manager gut verwendbar.

    Also: es lohnt sich mit Powershell zu befassen!

    Vielleicht ist das freie eBook ein guter Beginn dafür – die Weihnachtsfeiertage stehen eh bald an… ;-)

    Beitrag von Toni Pohl

  • Connected with Competence - Der Microsoft Business Process & Integration Community Tag

    Am 24. Februar findet in Köln mit Microsoft Executive Speakern der Microsoft Corporation und ausgewählten Sponsoring-Partnern ein Event für IT Professionals, Architekten und Entwickler statt: Connected with Competence - Der Microsoft Business Process & Integration Community Tag.

    BIZtalk_Banner404x126anim

    Es erwarten Sie Erfahrungen und Beispiele aus erster Hand, wie Mehrwert mit und für den BizTalk Server geschaffen wird. Im Rahmen von Sessions und an Ständen können Sie sich über die Themen Integration, Abbildung und Management von Prozessen, Implementierung von SOA informieren. Erhalten Sie Einblicke in innovative Problemlösungen, z.b. bei SAP-, Dynamics- und SharePointintegration. Ferner erfahren Sie alles über BizTalk Server 2009 R2, der 2010 auf den Markt kommt, sowie die Microsoft BPM & SOA Roadmap. Anmeldung und Details unter www.connected-with-competence.de.

    Beitrag von Martina Grom

  • Virtuelle Maschinen offline aktualisieren

    Die dunkle Seite der Macht ist immer präsent. In IT Netzwerken muss man sich permanent gegen Bedrohungen und nicht autorisierte Zugriffsversuche schützen – und zwar alle Maschinen. Dies ist Aufgabe des Systemadministrators. Genauso sind die Benutzer gefordert, mit sensiblen Informationen wie Kennwörtern, Geschäftsdaten und Co. vertraulich umzugehen.

    Nur, wie sieht das mit virtuellen Maschinen (VM) aus, die nur zeitweise gebraucht werden und offline sind? Wer hält die aktuell? Die VMs sind von der Inbetriebnahme aus ihrem Dauerschlaf bis zum Einspielen der letzten Patches “verwundbar”.

    Genau hier greift das Offline Virtual Machine Servicing Tool ein, welches seit genau einem Jahr verfügbar ist. Nun liegt seit Anfang Dezember die neue Version 2.1 vor.

    Das Offline Virtual Machine Servicing Tool ist eine frei verfügbare, getestete und automatisierte Komponente um VMs auf den aktuellen Patch-Stand zu bringen und so sicher vor Angreifern zu machen.

    Hier geht´s zum Download des Offline Virtual Machine Servicing Tool 2.1 (OVMST21).

    So funktionierts:

    OVMST21

    Die Neuerungen des Offline Virtual Machine Servicing Tool 2.1: Version 2.1 arbeitet nun mit System Center Virtual Machine Manager 2008 R2, System Center Configuration Manager 2007 SP2, Windows Server Update Services 3.0 SP2 und unterstützt das Aktualisieren der Betriebssysteme Windows 7 und Windows Server 2008 R2.

    Nach dem Download und Entpacken des winzigen ZIPs sind diese Files vorhanden:

    OVMST21_files

    Das Offline Virtual Machine Servicing Tool 2.1 ist rasch eingerichtet (siehe auch TechNet - Offline Virtual Machine Servicing Tool 2.1):

    1. Install the tool in your environment. Ein Configuration Wizard führt durch den Prozess zum Verbinden des Tools zum Virtual Machine Manager und zum WSUS.
    2. Configure virtual machine groups. VMs können gruppiert werden um die Service-Jobs einmalig einzurichten.
    3. Create and schedule servicing jobs. Ein Service-Job führt alle erforderlichen Aktionen (VM Start, Update, Shutdown) durch. Der Job kann jederzeit oder auch zu Low-Traffic-Zeiten (Wartungsfenstern) und wiederkehrend durchgeführt werden. Das Tool arbeitet mit Windows Task Scheduler.

    Das Tool stellt somit eine Entlastung der System-Administratoren dar, die sich nicht darum kümmern müssen, offline VMs auf aktuellem Stand zu halten!

    Happy patching mit OVMST!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Office 2007 Attachments werden über OWA 2003 als ZIP gespeichert

    Folgende Frage habe ich bekommen:

    “Wenn Benutzer über OWA 2003 ein Office 2007 Mailattachment herunterladen wollen, dann werden diese als ZIP gespeichert?!”

    Interessant, aber nicht unerklärlich. Offenbar fehlen dem IIS zum korrekten Ausliefern an den Browser die entsprechenden MIME-Types. Der Browser erkennt dann (eigentlich richtig), dass es sich um eine ZIP-komprimierte Datei handelt,… Zusätzlich muss man sagen: Windows Server 2003 setzt die MIME-Types mit dem Service Pack 2 automatisch. Was auch immer der Grund ist, dass am Exchange Server die Service Packs fehlen,… man kann die MIME-Types natürlich auch nachträglich setzen.

    Mehr Information dazu:

    Beitrag von Georg Binder

  • Freies ebook First Look Microsoft Office 2010 von Microsoft Press

    Für eine begrenzte Zeit gibt es das ebook First Look Microsoft Office 2010 von Katherine Murray aus dem Microsoft Press Verlag downzuladen.

    In dem Buch geht es in 14 Kapiteln um die Neuerungen und Effektivität mit Office 2010, das Zusammenarbeiten, das Erstellen von ansehnlichen Dokumenten, das Zusammenführen von Daten und natürlich auch um Outlook 2010, PowerPoint, SharePoint Workspace (dem Nachfolger der freien Windows SharePoint Services), Publisher und Access bis hin zum gemeinsamen Bearbeiten von Daten in der Office-Suite.

    Free e-book: "First Look: Microsoft Office 2010"

    “For a limited time you can download this free e-book without stepping through any registration.”

    Das freie eBook ist aus dem Microsoft Press Blog angekündigt und von dort mit einem Skydrive-Link zu laden. Es ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich, einfach auf das File-Icon klicken, dann folgt der Download!

    ebook-download

    So siehts dann aus:

    First_Look_Microsoft_Office_2010

    Das eBook ist 10.5MB groß und liegt als PDF vor.

    Viel Spaß mit Office 2010!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Understanding Networking with Hyper-V

    Vor kurzem habe ich mir einen hilfreichen Tipp aus dem Windows Server Blog Deutschland geholt: Hinweise zur Funktionsweise von internen, privaten und externen Netzwerken in Hyper-V, zusammengefasst im

    Understanding Networking with Hyper-V White Paper.

    Das XPS-Dokument (2,7MB) aus dem Microsoft Download Center hat 48 Seiten und beschreibt das “virtual networking”, den “Hyper-V virtual network manager” sowie “virtual network setups” und auch ganz neue Themen wie “networking with iSCSI Shared Storage” u.v.m.

    Understanding_Networking_with_Hyper-V_White_Paper

    “This guide will step you through Hyper-V's networking concepts, best practices and deployment…”

    Empfehlenswert!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Neue Tools für Virtualisierung: Disk2VHD 1.4 und VMDK to VHD converter

    Das freie Tool Disk2vhd der System-Gurus Mark Russinovich und Bryce Cogswell aus den Windows Sysinternal liegt seit 1. Dezember in Version 1.4 vor (Details siehe auch hier im Blog Wie konvertiere ich einen physischen PC in einen virtuellen PC?).

    Disk2vhd kann auch per Kommandozeile gestartet werden, nämlich so einfach:
    disk2vhd * c:\vhd\snapshot.vhd

    Das Tool kann auch direkt von Live.Sysinternals.com gestartet werden! Run Disk2vhd

    disk2vhd_1_4

    …konvertiert den physischen PC in ein virtuelles VHD File zur Ausführung mit Virtual PC oder Hyper-V.

    Und noch ein Tool-Tipp:

    Vielleicht haben Sie die Anforderung, eine virtuelle Maschine aus VM-Ware unter Hyper-V laufen zu lassen?

    Es gibt mehrere Wege, dies zu bewerkstelligen. Ein Dritt-Hersteller hat jetzt ein freies Tool bereitgestellt, welches VMDK in VHD Dateien und auch umgekehrt VHD in VMDK Dateien konvertieren kann. Dabei wird eine Sektor-weise Kopieroperation gestartet, welche die Quelldateien unverändert lässt, sodass sie weiterverwendet werden können.

    Das Tool des Anbieters heißt StarWind (V2V) Converter, der Download der freien Produkte findet sich hier. Dazu ist nur das Formular mit einer gültigen E-Mail-Adresse auszufüllen. Ich selbst habe den StarWind Converter noch nicht ausprobiert, aber laut community scheint das recht gut zu funktionieren – für alle jene, die den Bedarf dafür haben.

    Beitrag von Toni Pohl

  • Windows Server 2008 R2 Feature Components Poster

    Eine visuelle Referenz für die Schlüsseltechnologien in Windows Server 2008 R2.

    • Active Directory Domain Services
    • Hyper-V
    • Internet Information Services
    • Remote Desktop Services, inklusive Virtual Desktop Infrastructure (VDI)
    • BranchCache
    • DirectAccess technologies
    • Plus zusätzlich Updates zu den File Services und Server Management

    image

    Wer also einen A0 Drucker sein eigen nennt ;)

    Download unter: Windows Server 2008 R2 Feature Components Poster

    Oder man sieht sich das Poster online mittels DeepZoom/SeaDragon an (Silverlight benötigt): http://seadragon.com/view/hid

    Beitrag von Georg Binder

  • Core ist cool – und was nun?

    Die Server Core Versionen von Windows Server 2008 und R2 besitzen kein User-Interface sondern nur das Command Prompt. Die Befehle für die Installation der Server-Rollen, Firewall-Settings, AD-Integration etc. sind allerdings nicht unbedingt leicht zu merken.

    Spätestens wenn man vor einem leeren Bildschirm mit schwarzem Command-Window sitzt sucht man meist vergebens nach den richtigen Befehlen um zumindest mal zur neuen Windows Maschine “hinzukommen”.

    Microsoft liefert zwar im Download Center den “Server Core Installation Option of Windows Server 2008 and Windows Server 2008 R2 Getting Started step by step Guide”, das Dokument ist mit 53 Seiten allerdings recht umfangreich.

    Seit gestern gibt es eine neue Hilfe für Administratoren von Core-Servern:

    Job Aids for Server Core Installations of Windows Server 2008 and Windows Server 2008 R2

    Das relativ kleine PDF (eins für Windows Server 2008 und eines für Windows Server 2008  R2) ist eine “Quick Reference for Server Core Installations”.

    core-quick-reference

    Die Quick Reference ist zwar mit nur einer Seite wirklich “quick” - hier sind die am meisten gebrauchten Kommandos enthalten - das war wohl das Ziel. ;-)

    “These Job Aids present the most common procedures and commands necessary to configure and manage Server Core installations in a one-page format that you can download, print, and fold to pocket size.”

    Der Link am Ende der Quick Reference führt direkt zur Schrittweisen Anleitung zur Server Core-Installationsoption für Windows Server 2008.

    Hier die gesammelten Links zu den Core-Dokumentationen und weitere brauchbare Links:

    Viel Spaß mit Server Core!

    Beitrag von Toni Pohl

  • TechNet Briefing: Optimized Desktop

    Es ist wieder soweit! Das TechNet Briefing im Dezember steht ganz im Thema Microsoft Optimized Desktop. Der Optimierte Desktop bietet die Möglichkeiten, Ihre Mitarbeiter überall produktiv zu machen, IT-Risken durch erweiterte Sicherheit zu managen und Kosten durch dynamisches PC-Management zu reduzieren.

    Klingt gut, was kann man sich darunter vorstellen?

    flexibility_and_complexityIn der heutigen Arbeitswelt geht es genauso um Herausforderungen und Trends, um Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Steigerung der Möglichkeiten.

    Die Anwender sollen überall produktiv sein können, wiederkehrende Arbeiten sollen einfach durchgeführt werden können, mobile Arbeitsplätze ermöglichen größere Flexibilität, die Sicherheit muss gewährleistet sein und der Betrieb und das PC-Management soll einheitlich und automatisiert sein.

    All diese Anforderungen bedingen oft komplexe Settings. Es muss eine Plattform geschaffen werden, diese Infrastruktur anzubieten, zu betreiben und möglichst zentral administrieren zu können.

    Der Optimized Desktop spannt einen Bogen über das moderne Client Management in der Praxis: von Planning über Delivery bis zu Operation.

    Ein Teil davon ist natürlich Windows 7 und Windows Server 2008 (R2): “Windows 7 is what a modern managed desktop should be. It helps us increase productivity, reduce costs, and provide enhanced desktop security.” (Enterprise solutions: Desktop)

    Das TechNet Briefing informiert weiters über Planung, Deployment, Application und Desktop Virtualization, Desktop Error Monitoring, Diagnostics und Recovery Toolset sowie viele Tipps aus der Praxis.

    Lernen Sie Ihre Möglichkeiten im Microsoft Desktop Optimization Pack live und aus erster Hand kennen, und profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit Microsoft Mitarbeitern und Partnern - von Kosteneinsparungen bis zum vereinfachten Windows 7 Deployment.

    Nutzen Sie diese Gelegenheit, die Effizienz Ihrer Arbeitsprozesse zu erhöhen, und melden Sie sich gleich an!

    Anmeldung zum TechNet Briefing: Optimized Desktop

    Das TechNet Briefing findet am 10. Dezember 2009, von 09:00 bis 13:20 Uhr bei Microsoft Österreich in 1120 Wien, Am Euro Platz 3 statt.

    technetbriefing

    Zum Einlesen noch ein paar Link-Tipps:

    Viel Spaß beim TechNet Briefing im Dezember!

    Beitrag von Toni Pohl