Vortragender: Elden Christensen

Der ganze Vortrag beschäftigt sich mit den Neuigkeiten im Clusterumfeld in Windows Server 2008 R2.

Begonnen wurde die Arbeit mit Ideen wie Clustering erweitert und verbessert werden können. Folgende Themen wurden hierfür in Betracht gezogen:

  • Empower Hyper-V
  • Improved Manageability
  • Continue Simplification Mission
  • Expand Cluster Validation
  • Flexible Migration

Cluster unter Windows Server 2008 R2 können nun mit unterschiedlicher Hardware ausgestattet werden. Es muss darauf geachtet werden, dass jede Serverkomponente (Storage, HBAs usw) das Windows Server 2008 R2 Certified Logo hat. Und der Cluster Validation Wizard darf keine Fehler liefern. Dann können Sie auch schon loslegen. Sollte sich im laufe der Clusterbetriebszeit eine Hardwarekomponente ändern, lassen Sie einfach den Cluster Validation Wizard nochmals laufen. Werden keine Fehler gefunden, ist die Konfiguration supported.

Der Cluster Validation Wizard wurde erweitert und prüft nun auch zB die Quorum Konfiguration und den Netzwerknamen in einem multi-site Cluster.

Verbesserungen der Leistung:
Cluster max. 16 Nodes
Maximal 64VMSs pro Node
Max 960 VMs mit 15 Nodes, 1 Node wird als passive Node betrieben

Seit letzter Woche gibt es für den SCOM ein Management Pack für Windows Server 2008 R2 Clustering. Hier der Link zum Download:

In Server 2008 R2 gibt es nun innerhalb eines Clusters die Unterstützung für DFS-Replikation. Auch der Remote Desktop Connection Broker kann nun unter Server 2008 R2 geclustert werden.

Der Rest der Session handelte von Live Migration in Hyper-V. Klar, das gehört zu den Cluster-Services, aber irgendwie bin ich enttäuscht, das ist doch ein Hyper-V Feature? Nein, eben nicht ganz. Damit Live Migration funktioniert benötige ich in meiner Umgebung einen Cluster…

Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine | live von der TechEd 2009 in Berlin