Presenter: Jason Buffington, Senior Technical Product Manager für System Center Data Protection Manager, Microsoft. Jason hat eine starke Bio im Backup-Bereich und war selbst auch MVP für Storage Technology.

Seit Oktober 2009 gibt es eine Public Beta von DPM 2010.

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DPM 2010 erlaubt es Roaming Notebooks zu sichern – bis zu 1000 Clients pro DPM Server. Backup ist über VPN möglich. Der Clientsupport umfasst Windows XP, Windows Vista und Windows 7. Cool, man kann Folder includen, aber auch excluden (praktisch für z.B. Video Folder o.ä.). Der User kann sich dann Daten selbst wieder her stellen, außerdem kann er auch manuell synchronisieren und auch festlegen, was gebackupt wird.

Für ein Disaster Recovery können Sie nun einen offsite DPM verwenden (oder Tapes), d.h. auch der DPM selbst ist geschützt. Der zweite DPM kann – sollte der Erste tatsächlich ausfallen – sofort die Rolle des ursprünglichen DPM’s übernehmen. Natürlich verwendet DPM als Datenbank SQL Server.

Was an DPM im Gegensatz zu einer Bandsicherung von Vorteil ist, ist die Möglichkeit ein kontinuierliches Backup zu machen. Keine Wochen- oder Monatssicherungen mehr….

DPM 2010 kann bis zu 100 Server, 1000 Clients, bis zu 2000 Datenbanken, bis zu 80 TB pro DPM Server schützen. Verbessertes self-healing, automatischer Schutz neuer Datenquellen von MOSS & SQL. DPM 2010 kann nun auch nicht Domain-gejointe Maschinen backupen (ist in der Beta noch nicht möglich, geht aber dann im RC).

In Kürze wird es Whitepapers geben, wie man mit DPM 2010 auch SCOM sichern kann. Ein Inplace upgrade wird für DPM 2007, wenn er unter 64bit und Windows Server 2008 läuft, voraussichtlich möglich sein. Einen RC wird es im Jänner 2010 geben. Die RTM im Frühjahr.

Das DPM Blog finden Sie unter http://blogs.technet.com/dpm.

Beitrag von Martina Grom