TechNet Team Blog Austria

Informationen und News abseits der offiziellen TechNet vom TechNet Team Blog Austria

November, 2009

  • Neues in SQL Server 2008 R2

    Seit Mitte November ist – wie auf der TechEd Europe 2009 angekündigt – die Microsoft® SQL Server 2008 R2 November Community Technology Preview vom Microsoft Download Center zu laden.

    Was ist Neu in R2?

    Auf der SQL Server 2008 R2 Website gibt es einen generellen Überblick der Neuerungen, Infos zu den SQL Server-Versionen finden sich auf der Seite What's New in SQL Server 2008 R2 Editions – sogar mit voraussichtlichen Preisen (US-Markt).

    sql2008-logo 

    Noch rasch ein Hinweis zum Microsoft SQL Server 2008 R2 November Community Technology Preview Feature Pack: “a collection of stand-alone packages which provide additional value for SQL Server 2008 R2.”

    Das Feature Pack beinhaltet z.B. CTPs von R2 Report Builder 3.0, PowerPivot für Excel 2010, Report-AddIn für SharePoint 2010, R2 Remote BLOB Store, bis hin zum SQL Server 2008 R2 Upgrade Advisor und vieles Brauchbares mehr.

    Einige Reporting Services R2-Neuerungen wurden auch auf der TechEd präsentiert: Live-Blogging von What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services #TEE09.

    Und natürlich die Books: SQL Server 2008 R2 Books Online Community Technology Preview November 2009 und Microsoft SQL Server 2008 R2 November Community Technology Preview - Express Edition.

    Viel Spaß beim Testen!

    Beitrag von Toni Pohl

  • Manipulier mal wieder - mit URL Rewriting für IIS 7

    Webhoster und Developer aufgepasst: Ganz frisch gibt es das Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7.

    Was macht URL rewriting? “URL rewrite module provides a rule-based rewriting mechanism for changing requested URL’s before they get processed by web server”.

    Damit können zum Beispiel “friendly URLs” und “search-engine-friendly-URLs” in Web-Applikationen verwendet werden, z.B. statt “http://…/get.aspx?id=4711&view=0815” wird daraus eine lesbare und gut indizierbare Adresse “http://…/linz.aspx”.

    Per URL Rewriting sind URL-Manipulationen mit Regeln, Regular Expressions, Wildcards, String Manipulationen, Encoding, Redirects, Blocking von unerwünschten Anfragen und mehr möglich. Ein eigenes GUI Tool hilft beim Testen der URLs.

    Das Tool erfordert die IIS7-Rolle und muss als Administrator installiert werden: "Run as administrator" cmd; msiexec /I rewrite_1.1_x86_en-US.msi … Wenn eine früher Version des Microsoft URL Rewrite Module installiert ist, wird diese aktualisiert. Alle rewrite rules in applicationHost.config und web.config bleiben erhalten.

    Hier finden sich die Downloads und weitere Informationen:

    url-rewriting-video

    Das Video zeigt User-friendly URLs, Regeln, Blockieren von unerwünschten Requests und das Troubleshooting und Debuggen von rewrite-rules – zwar für Version 1.0, die Funktionalität bleibt aber gleich. Happy rewriting!

    Beitrag von Toni Pohl

  • SQL Server Datenbank Diagramme kopieren

    Datenbanken können recht groß und komplex werden – dafür sind leistungsfähige Datenbank-Systeme wie SQL Server ja da. Und weil ERP-Systeme und große Anwendungen gleich mal ein paar Dutzend bis tausende Tabellen beinhalten können, wurden die Datenbank-Diagramme erfunden, um Relationen zwischen den Tabellen grafisch abbilden zu können.

    Erst mit der grafischen Darstellung kann sich ein Datenbank-Administrator und Entwickler ein (Teil-) Bild des Daten-Schemas machen – zu mindestens gilt das für mich. Ein kleines Datenbank-Diagramm in SQL Server kann zum Beispiel so aussehen:

    sql-diagramm-1

    Fesch. Nur, wie kann so ein Datenbank-Diagramm aus einer bestehenden Datenbank in eine andere Ziel-Datenbank übertragen werden? Gar nicht! Im Kontextmenü des SQL Servers findet sich dazu keine Möglichkeit.

    sql-diagramm-2

    Die einzige mir bekannte Möglichkeit war bislang das Kopieren der Datenbank und Nacharbeiten der Daten. “Nachzeichnen” stellt keine Option dar.

    Jetzt habe ich aber aus aktueller Anforderung – die Diagramme sollten in eine neue Datenbank übertragen werden - einen brauchbaren Workaround zum Kopieren von Diagrammen in andere Datenbanken gefunden, und zwar auf codeplex.com Script SQL Server 2005 diagrams to a file von Craig Dunn. Eine sehr praktische Lösung.

    Ab SQL Server 2005 werden Diagramme in [sysdiagrams] gespeichert. Diese Eigenschaft machen sich zwei kleine Stored Procedures zu nutze und können so ein bestimmtes Diagramm auslesen und scripten.

    Hier die step-by-step Anleitung zum Scripten von Datenbank-Diagrammen (ab SQL Server 2005 lauffähig):

    1. Download der beiden Scripts von hier: Download source code (4.7KB).
    2. Das ZIP entpacken:
      sql-diagramm-3
    3. Die beiden Stored Procedures aus dem ZIP müssen in der Quell-DB ausgeführt werden (SQL-Admin-Rechte erforderlich). Dazu einfach Doppelklick auf die SQL-Dateien, Quell-Datenbank auswählen und ausführen:
      sql-diagramm-4
      Es müssen beide SP´s erstellt werden.
    4. Nun Aufrufen der SP Tool_ScriptDiagram2005 mit dem gewünschten Diagramm-Namen, z.B.:
      exec Tool_ScriptDiagram2005 'dg_EDVGeraete'
    5. Die Ausgabe erzeugt als Ausgabe (Messages) ein Script.
      Dieses mit STRG + A markieren und mit STRG + C kopieren:
       sql-diagramm-5
    6. In die Ziel-Datenbank wechseln (Neue Abfrage, use <meinedb>), das erzeugte Script mit STRG + V einfügen und mit F5 ausführen.
    7. Als Ergebnis – wenn alles klappt – erscheint das durch das Script neu erstellte Diagramm mit Datum und Uhrzeit im Namen – dieser kann natürlich wieder beliebig geändert werden. Tipp: Refresh des Diagramm-Knotens!
      sql-diagramm-6
      Fertig. Das Diagramm wurde gescriptet und neu in der Ziel-Datenbank erstellt.

    Das coole Script hilft somit Aufwand zu minimieren und ermöglicht sehr einfach Datenbank-Diagramme in andere Datenbanken zu übernehmen. Für mich ein Workaround mit “best practise”-Empfehlung.

    Beitrag von Toni Pohl

  • Mehr Silberlicht auf der PDC

    Wish I were there: Die Microsoft PDC Konferenz läuft gerade in Los Angeles und ist immer für Neuerungen und Ankündigungen gut, natürlich primär für Software-Entwickler. Für alle jene Technik-Begeisterten, die sich für die neuesten Technologien interessieren hier eine kleine Zusammenfassung.

    Silverlight 4 ist seit heute verfügbar und nähert sich dabei immer mehr an das Verhalten von Desktop Software an. Im Out-Of-Browser-Mode wurden einige neue Funktionen eingebaut und der Full-Trust Modus ermöglicht es, aus der Sandbox auch auf den lokalen PC zuzugreifen. Neu sind auch Webcam-Unterstützung und Ausdruck-Möglichkeiten.

    news-silverlight-4-betaHier geht es zum Download der Beta-Version - und via Startseite von silverlight.net/.
    Silverlight 4 soll im ersten Halbjahr 2010 released werden.

    internet-explorer Es wurde auch die nächste Version des Internet Explorers 9 angekündigt, allerdings gibt es noch keinen offiziellen Zeitplan dafür. In IE9 soll eine bessere Kompatibilität zu HTML5 und eine wesentlich schnellere Script-Engine sowie Unterstützung von DirectX eingebaut sein. Details dazu finden sich im IE-Blog und auf Channel9.

    Ein bisschen neidisch bin ich ja, dass es bei der TechEd 2009 kein Tablet-Notebook für die Teilnehmer gab, aber das Windows 7 Ultimate hat mich auch gefreut! ;-)

    Für alle Developing-Interessierten: Die Developer & Platform Group von Microsoft Österreich bloggt auf codefest.at über die PDC.

    Beitrag von Toni Pohl

  • Exchange 2010 und PowerShell Cmdlets

    Passend zur Exchange Server 2010 Verfügbarkeit gibt es eine PowerShell Referenz zu den am häufigsten verwendeten Cmdlets.

    Download: Exchange Management Shell Quick Reference for Exchange 2010

    Beitrag von Georg Binder (Via Bernie E.)

  • Office 2010 Beta – und vieles mehr - auf TechNet/MSDN

    Noch ein wenig Bandbreite über? Na dann mal den Downloadmanager starten…

    image

    Und Office 2010 Professional Plus ist nicht alles, es gibt noch mehr… :)

    • FAST Search Server 2010 for SharePoint Beta
    • Office SharePoint Foundation Server 2010 Beta
    • Office SharePoint Server 2010 Beta
    • Office SharePoint Designer 2010 Beta
    • Office Search Server Express 2010 Beta
    • Office Business Contact Manager 2010 Beta
    • Office Project Professional 2010 Beta
    • Office Web Applications 2010 Beta
    • Project Server 2010 Beta
    • Visio Premium 2010 Beta
    • SQL Server 2008 R2 Enterprise Evaluation November CTP

    Exchange Server 2010 ist final ja bereits seit letzter Woche erhältlich, sollte auch noch mal erwähnt werden.

    Downloads für Abonnenten unter: http://technet.microsoft.com 

    Beitrag von Georg Binder

  • TechEd 2009 ist vorbei #TEE09

    Die TechEd 2009 in Berlin ist Geschichte, so rasch vergeht eine Woche. Nun ist endlich Zeit, ein paar Eindrücke von der Veranstaltung wiederzugeben.

    Mehr als 7.000 Teilnehmer – IT-Pro´s und Developer - haben an mehr als 700 Sessions teilgenommen. Die Organisation für so viele Gäste hat wirklich gut funktioniert, die Messe Berlin ist riesig, viel Platz zum Verlaufen.

    Damit man sich auch schön verlaufen kann, wurden einzelne Zonen für Tracks (die Hallen 7.x), Aussteller, Interactive Theaters, Hands-On-Labs, Community Lounges, TechEd Store, Speaker Lounge, Commnet, Essen, etc. eingerichtet. Das Angebot war reichhaltigst, alle Teilnehmer wurden mit viel Sessions (“Wie kann ich mich teilen und an 5 interessanten Sessions gleichzeitig teilnehmen?”), Essen, Platz und WLAN sowie Surf-PCs versorgt. Was braucht ein IT-ler mehr?

    Ein paar Dinge könnte Microsoft noch verbessern, so zum Beispiel Übersichts-Sessions und (noch) größere Räume. Viele Sessions waren übervoll (wohl schwer zu planen, weil viele Teilnehmer ihre Session-Auswahl sehr spontan beschlossen haben) und mehrfache Wiederholungen von Sessions.

    Die Registrierung begann bereits am Sonntag, es ging aber auch am Montag Morgen recht flott. Es entsteht schon ein eigene Lemminge-Stimmung, wenn sich hunderte Menschen gleichzeitig von der S-Bahn-Station gemeinsam zur Messe bewegen.

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    Achja, am Montag, 9. November wurde mit 1.5km Dominosteinen “20 Jahre Mauerfall“ entlang der ehemaligen Berliner Mauer gefeiert! Viele witzige Dominosteine gab es da zu bewundern, ab 20 Uhr wurden diese umgestoßen, das Event war international in allen Nachrichten zu sehen. Vor Ort sind aber nur wenige überhaupt zu den Dominosteinen vorgedrungen, irgendwie waren da trotz miesem Wetter ziemlich viele Menschen, die das sehen wollten...

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    Das Wetter war konferenz-mäßig kalt und grau in grau, ein Speaker aus Berlin hat das sehr treffend formuliert: “I apologize for the weather. We can do better! … But not in november!” ;-). Immerhin hat sich ab Mitte der Woche die Sonne kurz über der Messe gezeigt – es gibt sie doch noch.

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    Die Verpflegung empfand ich sehr gut – zwischendurch gab es viel gesundes (Obst, und ich reihe mal Joghurt und Actimel hier ein) und ungesundes Zeug (die gut schmeckenden Brownies, Cookies, Croissants, HotDogs, Brezel, etc.) mit allerlei Getränken. Nur das Mittagessen am letzten Tag (TechEd 2008 Barcelona lässt grüßen) war Packerl-mäßig, sonst gab es über den vollen Mittagessen-Zeitraum (fast) warmes Essen – und das für diese Menschenmenge! Auch die events am Abend waren sehr nett, in der Woche ist da ziemlich viel (Bier) Konsum zusammengekommen.

    Als eine der wenigen Nationen hat Microsoft Österreich einen Österreicher-Abend veranstaltet!

    Mit fünf Bussen fuhren etwa 200 Österreicher von der Messe Berlin ins Waschhaus Alt-Köpenick. Beim Hinfahren lauschte der Bus andächtig den Worten der Reiseführerin, die uns einiges Interessantes über Berlin erzählte. Beim Event wurde heftig ge-netzwerkt und gefeiert.

    Bei der Rückfahrt – standesgemäß mehr als eine Stunde später als geplant, die Österreicher bleiben ja gerne, wenns gemütlich ist… – ging es dafür umso lauter zu. Der harte Kern war dann noch bis in der Früh in Berlin unterwegs. Hier ein paar Snapshots!

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    War sehr lustig!

    Übrigens: Auf codefest.at gibt es auch ein paar Eindrücke von der TechEd zu sehen: Fotos von der TechEd 2009 in Berlin

    Feedback?

    Mir hat´s sehr gut gefallen, es wurde viel komprimiertes Wissen vermittelt. Es gibt ein paar Dinge, die Microsoft noch besser machen könnte, aber im Großen und Ganzen waren die meisten Teilnehmer auch sehr zufrieden.

    Die Keynote ist allgemein nicht sehr gut angekommen (IT-Pros interessieren sich im Regelfall mehr für neue Technik als darum, hier 30% und dort 75% Kosten zu sparen und die kurzen IT-Visions waren nicht für jedermann leicht verständlich), die einzelnen Sessions wurden generell aber gut aufgenommen. Das scheint so der allgemeine Tenor gewesen zu sein.

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    Ein paar Aussagen aus verschiedensten Blogs: “…Anyway, I still recommend TechEd as a source of knowledge because it’s really hard to meet so many experts in one place in one time…”, “…I feel that Tech Ed was productive…”.

    Somit: Für alle Teilnehmer ein tolles Event.
    Wir haben auch viel Infos und KnowHow gesammelt und werden dieses in den kommenden Tagen überarbeiten und posten.

    Wir freuen uns bereits auf die nächste TechEd 2010!

    Beitrag von Toni Pohl

    Wie ist Ihr Feedback? Was hat Ihnen gefallen? Was hat Ihnen nicht gefallen? Fahren Sie wieder hin? Welche Themen nehmen Sie von der TechEd 2009 mit?

  • Treasures for Microsoft Business Intelligence, Found on CodePlex #TEE09

    Business Intelligence ist eine feine Sache, umfangreiche Daten können kumuliert und ansprechend visualisiert werden. Mit frei verfügbaren Tools können Developer und Benutzer Zeit und Kosten sparen: Markus Raatz, General Manager der ixto GmbH, zeigt seine Schätze aus Codeplex.com für BI aus der OpenSource Code community von Microsoft.

    • Einer der Favoriten ist BIDS. BIDS Helper ist ein Tool für SQL Server 2005 und für 2008 und erweitert diesen um eine Reihe von Funktionen  (winner of SQL Heroes 2008).
    • BIDS for Analysis Services: Zeigt Attribute und Relations, Printer Friendly, Dimension Health Check
    • BIDS for Reporting Services: Unused Dataset Reports bleiben im .rdl File! BIDS löscht diese und Dataset Cache Files (.rdl.data) zuverlässig.
    • BIDS for Integration Services: hilft, Expressions und Package configurations zu finden, z.B. durch ein kleines Dreieck-Symbol im Task (Execute and Show Performance); SSIS Package Deployment; es wird kein manifest benötigt = zusätzliches, einfaches Deploy.
    • OLAP PivotTable Extensions ist ein AddOn für Excel 2007 ermöglicht (End-) Benutzern, eigene MDX-Berechnungen im Workbook durchzuführen und diese auch weiterzugeben (ohne AddIn). Das AddIn ermöglicht nur die in Excel eingebauten Berechnungsfunktionen. Zelle, Kontextmenü: OLAP PivotTable, dann MDX-Ausdruck in Dialog eingeben, fertig. Und viel mehr…
    • MDX Parameter: En Tool zum vereinfachten Testen von Parametern von MDX-Statements aus dem SQL Profiler – derzeit jedoch nur für SQL Server 2005.
    • DTLoggedExec: Command-Line Tool für SSIS; Packages fully log and instrument package execution.
    • Kimball SSIS Slowy Changing  Dimension component: Wie werden Änderungen ins DataWareHouse gebracht? Drei Typen: Expired, Updated, New. Aus CustomerSourceTable und CustomerDimensionTable wird durch die Komponente eine neue, aktuelle CustomerDimensionTable erstellt. Bei großen Dimensionen etwa 100x schneller als SSIS Package (Tipp: Bücher von Autor Ralph Kimball)
      bi-tools
    • RSParamLogCache: Reporting Services Parameter Logging & Caching; Benutzte Parameter werden gespeichert und beim nächsten Aufruf als Standardwerte zur Ausführung angeboten. Das Tool führt auch Statistik darüber. Praktisch!
      bi-tools-rsparam
    • Und es gibt noch viel mehr auf CodePlex! ReportServer Explorer, StandardCDC, 2-D Matrix Builder, SSRS Deployer, PCDimNaturalize … vielleicht für die langen Winterabende…?
    • Es gibt keinen Support von OpenSource Tools, jedoch eine wahre Schatzkiste, die helfen kann, viel Zeit zu sparen.

    Ein interessanter, pragmatischer Ansatz für Developer und SQL-Spezialisten und eine Fülle von Möglichkeiten und Tools für SQL Server und BI!

    Beitrag von Toni Pohl

  • TechEd 2009: Group Policy Changes for Windows 7 and Windows Server 2008 R2 #TEE09

    Vortragender: Michael Kleef

    Wow, www.gruppenrichtlinien.de wurde beim Vortrag genannt. Ich wusste schon immer dass mein MVP-Kollege Mark Heitbrink eine gute Seite hat.

    Gruppenrichtlinien teilen sich nun in ADMX-Dateien und ADML-Dateien. Die ADMX-Dateien enthalten die Einstellungen, die ADML-Dateien die eigentliche Sprache der Richtlinie.

    Der Central Store:
    Damit der Central Store aktiviert werden kann, muss das Verzeichnis C:\Windows\PolicyDefinitions (am besten von einem Windows 7 Client oder Server 2008 R2) nach \\domaene\sysvol\Policies kopiert werden. Warum Central Store gut ist, lesen Sie hier: http://support.microsoft.com/kb/929841/en-us

    Neues in Windows 7

    PowerShell Unterstützung für Gruppenrichtlinien
    Starter GPOs in Windows 7 enthalten
    Erweiterte Group Policy Preferences

    PowerPlan (Energieeinstellungen) können nun für Windows 7 mit einer Gruppenrichtlinie übergeben werden. Für Windows Vista wird es in kürze einen Hotfix geben, dann klappt es auch dort.

    Group Policy Preferences (extrem wichtiges Thema!)
    Wenn Sie sich bis heute noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben, dann wird es höchste Zeit. Vielleicht brauchen Sie in Zukunft keine VBS-Skripte oder Batch-Dateien um einfache aufgaben zu erledigen. Dazu gehört zB das Verbinden von Netzlaufwerken. Worum es sich bei den GPPs handelt, können Sie hier nachlesen: Download details- Group Policy Preferences Overview

    Spannend: Michael zeigt Windows XP, ja richtig gelesen für eine Demo… Er war jedoch leider damit der zweite. Ein Teilnehmer bereic

    3000 ADMX Einstellungen
    300 neue ADMX Einstellungen in Windows 7
    Alleine rund 140 neue Einstellungen im Bereich IE
    Wireless Network (IEEE 802.11) Policies
    PKI Policies – Bitlocker
    Erweiterte NAP-Einstellungen
    AppLocker Einstellungen

    Wichtige Information: Das Group Policy Team empfiehlt, dass die Sysvol-Replikation mit Hilfe von DFS-Replikation passiert. (Was, Sie wussten nicht dass dies ab Server 2008 möglich ist?) Wie das Umstellen funktioniert, beschreibt Microsoft in einem eigenen Guide:
    SYSVOL Replication Migration Guide- FRS to DFS Replication

    Große Implementierungen bei Kunden:
    In den USA hat ein Kunde ca. 11.000 GPOs (was hat der wohl nicht verstanden…?)
    AGMP aus MDOP wurde mit bis zu 2.000 GPOs getestet. Wie viele GPOs haben Sie, kommen Sie an diese Zahlen heran? Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar.

    FAQs

    • Können ADM-Dateien im Central-Store abgelegt werden?
      Nein, das geht nicht, dort können nur ADMX und ADML-Dateien abgelegt werden.
    • Welche Tools zur Verwaltung soll ich verwenden?
      Sobald Sie “neue” Tools (zB Windows 7 RSAT) verwenden sollen Sie nicht zurück zu alten Tools. Dies kann sehr eigenartige Auswirkungen zeigen. Einmal die neuen Tools, immer die neuen Tools!

    Vorgestellt wurde auch der ILTEditor (Item Level Target) von http://www.gruppenrichtlinien.de/index.html?/Tools/ilteditor.htm
    Definitiv etwas was Sie sich ansehen sollen.

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine | live von der TechEd 2009 in Berlin

  • Storage and Hyper-V: The Choices You Can Make and the Things You Need to Know #TEE09

    Vijay Tewari, Principal Program Manager with the Windows Server Virtualization team, hält die Session “Storage and Hyper-V: The Choices You Can Make and the Things You Need to Know”. Klingt mal sehr spannend.

    • Wir beginnen mit einem Überblick über die Hyper-V Architektur… Kernel Mode: VM + VMBus; alle Treiber als Virtual Service Providers, Ein Worker Process pro virtueller Maschine (VM), etc.  Soweit so bekannt.
    • Storage: flexible Möglichkeiten: a) SCSI, (e)SATA, USB, Firewire; b) iSCSI, Fibre Channel, SAS, c) NAS ist _nicht_ supported. Folie mt den 4 Möglichkeiten
    • Pass Through Disks <> Virtual Hard Disks: Bei Dynamically expanding Disks wird viel fragmentiert – obwohl Hyper-V sehr viel Aufwand betreibt, das zu optimieren: Good practice: zeitweise Defrag Filesystem!
    • Demo: Raw LUN (Disk) muss vor Hinzufügen als Pass Through Disk zur VM in den Offline-State geschalten werden, dann gehts.
    • Wenn Dynamic Disks verwendet werden und der physische Disk-Speicher ausgeht, wechselt Hyper-V in den Paused-Modus für alle VMs – das habe ich selbst auch bereits erfahren. ;-)
    • VHD kann max. 2040GB sein, Physiscal disk size ist in Hyper-V nicht größen-beschränkt. VM kann 2 IDE Controller mit je 2 devices besitzen und bis zu 4 SCSI Controller mit 64 devices, gesamt 256 devices.
    • Wenn ISO-Files auf remote Servern liegen: Sicherstellen, dass Rights Delegation eingerichtet ist – Hyper-V benötigt natürlich Berechtigungen auf die Files des ISO. Dazu: Active Directory, Delegation: Add trust für das Service für den Hyper-V computer.
    • R2-Neuerungen: Block Size von 512KB auf 2MB geändert. Fixed Creation Speed ist nun 3 bis 4x schneller als zuvor, in SCSI-Controller: Hot Add of disks.
    • Die Disk-Performance in R2 konnte gesteigert werden, in den gezeigten Messungen etwa zw. 6% und 30%. Fixed Disks sind nach wie vor empfohlen.
    • Welche Controller sollten verwendet werden? Die Antwort hängt von den Anforderungen ab, grundsätzlich ist der Typ jedoch egal, die Performance ist dieselbe!
    • Wenn Differencing VHDs verwendet werden ist die best practise: Die Parent Disk sollte Read Only gemacht werden!
    • Besides: Für manche SAN-Typen/Hersteller sollte CDB Filtering ausgeschalten werden, dazu gibts ein (wirr aussehendes) Powershell-script.
    • Failover Clustering in Win Server 2008: Ein LUN konnte nur einer VM zugeordnet sein. Neu in R2: Cluster Shared Volumes (CSV): consistent file name space; browseable Pfade (keine GUIDs mehr),…
    • Tipps: Platz, Platz, Platz!
    • Aus Antivirus ausnehmen: VHDs und AVHDs, VM configuration directory, VMMS.exe und VMEP.exe
    • BitLocker in einem cluster ist nicht supported, kein EFS, kein NTFS Compression (in den VMs schon).
    • Booting von SAN ist supported.
    • Microsoft iSCSI Software initiator läuft transparanet innerhalb der VM (over TCP stack), LUNs können Hot Add + Hot Deleted werden. Jumbo Frames verwenden, dedicated NIC ports für iSCSI traffic verwenden!
    • Beispiel physischer server mti 4 NICs, 2 NICs werden nur für Storage verwendet.
    • weitere Tipps: Cluster Shared volumes, Multi-Path IO (MPIO) is your friend…, Use ISOs, not physical  DVDs (während Migration sonst ev. nicht erreichbar, etc.)
    • iSCSI direct ist cool.

    Alles in Allem: Der Umstieg auf R2 lohnt sich. Für Virtualisierungs-Profis nicht viel Neues, aber viele gute Tipps dabei!

    Beitrag von Toni Pohl

  • TechEd 2009: SVR208 – Gaining Higher Availability with Windows Server 2008 R2 Failover Clustering #TEE09

    Vortragender: Elden Christensen

    Der ganze Vortrag beschäftigt sich mit den Neuigkeiten im Clusterumfeld in Windows Server 2008 R2.

    Begonnen wurde die Arbeit mit Ideen wie Clustering erweitert und verbessert werden können. Folgende Themen wurden hierfür in Betracht gezogen:

    • Empower Hyper-V
    • Improved Manageability
    • Continue Simplification Mission
    • Expand Cluster Validation
    • Flexible Migration

    Cluster unter Windows Server 2008 R2 können nun mit unterschiedlicher Hardware ausgestattet werden. Es muss darauf geachtet werden, dass jede Serverkomponente (Storage, HBAs usw) das Windows Server 2008 R2 Certified Logo hat. Und der Cluster Validation Wizard darf keine Fehler liefern. Dann können Sie auch schon loslegen. Sollte sich im laufe der Clusterbetriebszeit eine Hardwarekomponente ändern, lassen Sie einfach den Cluster Validation Wizard nochmals laufen. Werden keine Fehler gefunden, ist die Konfiguration supported.

    Der Cluster Validation Wizard wurde erweitert und prüft nun auch zB die Quorum Konfiguration und den Netzwerknamen in einem multi-site Cluster.

    Verbesserungen der Leistung:
    Cluster max. 16 Nodes
    Maximal 64VMSs pro Node
    Max 960 VMs mit 15 Nodes, 1 Node wird als passive Node betrieben

    Seit letzter Woche gibt es für den SCOM ein Management Pack für Windows Server 2008 R2 Clustering. Hier der Link zum Download:

    In Server 2008 R2 gibt es nun innerhalb eines Clusters die Unterstützung für DFS-Replikation. Auch der Remote Desktop Connection Broker kann nun unter Server 2008 R2 geclustert werden.

    Der Rest der Session handelte von Live Migration in Hyper-V. Klar, das gehört zu den Cluster-Services, aber irgendwie bin ich enttäuscht, das ist doch ein Hyper-V Feature? Nein, eben nicht ganz. Damit Live Migration funktioniert benötige ich in meiner Umgebung einen Cluster…

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine | live von der TechEd 2009 in Berlin

  • OFS209 Microsoft SharePoint Online Overview: Today's World #TEE09

    Kimmo Forss, Architect, Microsoft

    Kimmo stellt SharePoint Online vor. In seiner Session beschreibt er die derzeitige Umsetzung der Online-Services, zeigt die Services live her und spricht auch von den bisherigen, großen Referenzen. Interessant ist auch, die customization, die in SharePoint online möglich sind. Kimmo arbeitet als Architect in der Online Services Group im Bereich SharePoint Solutions.

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    Die Online Services werden auch bald anonymous access erlauben, ich finde, das ist eine wirklich gute Neuigkeit. Für Unternehmen, die immer mehr ihre Services in Richtung Cloud auslagern. Erst kürzlich aht Microsoft die Preise der Services merklich gesenkt. Vor allem in USA gibt es bereits sehr große Referenzen (Coca Cola, GlaxoSmith, Autodesk). Das Service steht übrigens auch dedicated zur Verfügung.

    Weitere Infos finden Sie hier.

    Beitrag von Martina Grom

  • TechEd 2009: MGT310 – Reduce Support Costs and Improve Business Alignment with Microsoft System Center Service Manager 2010

    Vortragende: Charlie Chase, Clare Henry, Michael Nappi

    Was ist Service Manager:

    Es bietet einen “Integration Layer” zwischen anderen System Center Produkten. Unter anderem ist das SCCM und SCOM. Er ist eine zentrale Lösung für Incident Management, Change Management.

    Übrigens: SCSM können und sollen Sie sogar einsetzen, auch wenn Sie keine ITIL oder MOF Implementierung in Ihrem Unternehmen haben. Sie werden schnell feststellen, dass Sie SCSM genau in dieses Thema auf einfache Art und Weise einführen wird. SCSM ist einfach aufgebaut und Sie müssen kein großartiges Verständnis für ITIL und MOF als Voraussetzung haben. Viel Wichtiger ist es, Prozesse im Unternehmen für verschiedene Aufgaben bereits abgebildet zu haben und diese in SCSM abzubilden.

    Auf dieser Basis wurde eine ITIL/MOF-basierende Problem/Change Management-Lösung geschaffen. Dabei gibt es für den Endbenutzer ein Self Service Portal welches die Helpdesk-Lösung darstellt.

    Der SCSM besteht in der Basis aus einer Datenbank. Diese wird Configuration Management Database (CMDB) genannt. Diese Datenbank beinhaltet ein bekanntes System Center Schema, so kann SCSM perfekt mit anderen System Center Produkten zusammenarbeiten. Auf Basis dieser Datenbank wurde eine ITIL/MOF basierender Workflow erstellt.

    Helpdesk arbeiten können nun zentral von einer Konsole aus durchgeführt werden. zB das zurücksetzen eines Kennworts oder das zuteilen von Software mit Hilfe von SCCM.

    Es gab hervorragende Demos welche mit Worten gar nicht richtig zu beschreiben sind. Ich versuche es aber trotzdem:
    Sie erhalten die Info dass ein neuer Benutzer in Ihrem Unternehmen morgen startet. Alles was Sie tun ist in SCSM einen neuen Change Request zu erstellen. Hier werden nur SAM-Account Name sowie Vor- und Nachname benötigt. Den Rest erledigt SCSM für Sie. Anlage eines neuen Windows Benutzers sowie eines Exchange Postfachs. Möglich ist dies, da für diesen Change-Request ein Template hinterlegt wurde welches genau diese Optionen ausführe. In der Demo wird im Hintergrund mit Server 2008 R2 und Exchange 2010 gearbeitet. Hier sendet der SCSM nur noch die notwendigen PowerShell befehle und alles läuft.

    SCSM bietet auch ein Portal auf welchem sich ein Endbenutzer Software selbständig “installieren” kann. Dabei wählt der Benutzer die benötigte Software über “Request Software” aus. Nun kann er die von der IT Freigegebene Software sehen und die Software anfordern. Je nach Workflow benötigt dies eine Freigabe durch jemand anderen, oder die Software wird direkt über SCCM installiert. Der Endbenutzer erhält für die Anforderung auch noch eine E-Mail

    Ein eigenes Authoring Module in SCSM bietet die Möglichkeit einen Workflow “fast” ohne Programmierung zu erstellen. Dabei werden die gewünschten Aufgaben aus den importierten Management Packs aus SCOM ausgelesen. Coding ist nur dort notwendig, wo SCSCM wirklich “arbeitet”. Beispiel ist, dass Sie den PowerShell Befehl für das Anlegen eines Benutzers bereitstellen müssen. Nur damit kann dann ein neuer Benutzer angelegt werden.

    Dieses Authoring Module ist als Version Beta 1 in SCSM Beta 2 enthalten. Spätere Versionen werden um einiges Umfangreicher sein, welches die Auswahl von Workflows betrifft.

    Die Verbindung zu einem AD, SCOM oder SCCM wird über Connectoren direkt in SCSM durchgeführt.

    SCSM soll im ersten Halbjahr 2010 veröffentlicht werden.

    Lizenzierung: Geplant ist, dass SCSM in der Enterprise CAL und System Center Management License Suite enthalten sein wird. Details stehen dazu jedoch noch nicht fest.

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine | live von der TechEd 2009 in Berlin

  • TechEd 2009 – MGT301 – System Center Configuration Manager 2007 SP1, R2, R3

    Vortragender: Jeff Wettlaufer

    Allgemeines:
    Rechts von mir sitzt Christian Decker – bloggt am http://blogs.technet.com/ptsaustria und nochmal rechts Christian Moser – bloggt am http://www.systemcenterblog.at (die Session gibt's also mindestens 3x… (hab soeben auch noch weiter rechts Georg Binder entdeckt, mal sehen ob er die Session vervierfacht…

    Vorab gleich als wichtige Info: Der Mainstream Support für SMS 2003 endet mit 10. Jänner 2010. Dies bedeutet aber nicht, dass die Software nicht mehr funktioniert, sondern “nur” dass nur noch Sicherheitsupdates für das Produkt zur Verfügung gestellt werden.

    SP2 Neuigkeiten:

    Unterstützung für:

    • Windows 7
    • Windows Server 2008 R2
    • Windows Vista SP2
    • Windows Server 2008 SP2

    Schnellere Policy Verarbeitung
    Ein Download einer neuen Policy wurde für 2 Minuten queued und dann erst durchgeführt. Dies wurde mit SP2 entfernt. Bisher war es so (ohne SP2) dass bevor eine Policy angewendet wurde, 10 Minuten gewartet wurde. Diese Einschränkung wurde mit SP2 ebenfalls entfernt. Policies werden nun sofort angewendet.

    Es gab nun eine Demo in welcher Adobe Reader an einen Client verteilt wurde. Hier wurde gezeigt, dass keine Wartezeit (wie oben beschrieben) notwendig ist, dass die Anwendung installiert wird. (Leider hat die Demo nicht funktioniert, aber ich glaube das jetzt mal…)

    BranchCache Support
    Tja, da musste ich auch erst mal nachdenken, was da SCCM damit zu tun hat.. Aber es ist ganz klar: Die bereits übertragenen Daten für eine Anwendungen in eine Branch können auch von anderen Rechner verwendet werden. Dadurch ergibt sich natürlich eine erhebliche Reduzierung des Datentransfers da die anderen Clients nicht mehr die WAN-Leitung benötigen um die Applikation zu installieren

    Wenn Sie Asset Inventory genutzt haben, mussten Sie vor SP2 dafür ein eigenes Zertifikat nutzen. Dieses Zertifikat war aber nicht so leicht erhältlich, Jeff hat es Persönlich so gut wie es ging verbreitet, aber das war wohl nicht ganz der richtige Weg. Diese Notwendigkeit wurde mit SP2 geändert, jetzt ist ein Zertifikat optional aber nicht mehr verpflichtend.

    Intel vPro Integration in SP2
    Mit vPro können Sie zentral zB Wireless Profile oder Remote Power Management direkt aus der SCCM Konsole konfigurieren.

    System Center Configuration Manager R3 (ja richtig, wie im letzten Post R3)

    Ein sehr großes Thema ist das PowerManagement. Hier gilt es, die einzelnen Computer gezielt dann im Betrieb zu haben wenn diese benötigt werden und sonst nicht. Mehr darüber finden Sie im letzten Artikel von mir über die System Center Roadmap.

    Es gab auch noch eine Demo zum Feature “Fast Discovery – Delta discovery” welches die Möglichkeit bietet mit Delta-Scans schnell und performanceschonend zu neuen Clientinformationen zu kommen.

    Des Weiteren gibt es mit R3 noch einige UI Änderungen welche die tägliche Administration erleichtern. Außerdem gibt es einige Performanceverbesserungen. (näheres kommt sobald die Beta über R3 verfügbar ist)

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine | live von der TechEd 2009 in Berlin

  • How to Protect SharePoint and Other Application Servers with Microsoft System Center Data Protection Manager (DPM 2007) #TEE09

    Presenter: Jason Buffington

    In dieser Session zeigt Jason, wie man Applikationen, SharePoint und Exchange über DPM 2007 sichert. Gerade erklärt er die Unterschiede in den DPM-Lizenzen (DPML), es gibt Client, Standard, Enterprise. Die Bezeichnungen sind in diesem Fall sehr sprechend: Client ist für Clients, Standard für Fileserver, alles was Applikationen betrifft ist dann Enterprise.

    Wenn man SharePoint sichert, reicht es, nur das Objekt SharePoint in der Protection Group hinzu zu fügen, Datenbanken extra ist also nicht notwendig. Bevor Exchange 2007 protected wird, kann man noch eseutil laufen lassen. Cool, die Retention für Bänder kann man auf Jahresintervalle einstellen.

    Alle 15 Minuten werden Transactions Logs auf den DPM synchronisiert. Damit kann der DPM alle 15 Minuten ein volles Restore durchführen. Wöchentlich oder täglich macht der DPM eine volle Synchronisation (Express Full) seines Replikats.

    Cool: man kann einen SQL 2005 Server protecten und dann von DPM restoren (“migrate”). – Nennt sich Migration Assistance. In DPM 2010 gibt es ein self-service restore utility für Datenbankadmins und unterstützt auto-protect neuer Datenbanken. In DPM 2007 SP1 kann auch ein MOSS 2007 Index gesichert werden.

    Jason zeigt gerade ein Recovery her: eine SQL Datenbank. Hier hat man einige Optionen: recovern der originalen Instanz, recovern in einen anderen SQL Servver, recovern auf einen Netzwerkpfad oder recovern auf ein Tape. Er erzählt gerade, dass das recovern auf ein Tape eine gute Möglichkeit ist, falls man genau einen Teil auf ein Tape schreiben möchte – sollte mehr Zeit sparen, als das Originaltape zu suchen. Netter Schmäh.

    Im Exchange Recovery zeigt er jetzt her, wie er eine einzelne Mailbox sucht und sie in Exchange wieder herstellt.

    Im Sharepoint Recovery wählt er nur eine einzelne Liste aus.

    Beitrag von Martina Grom

  • What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services #TEE09

    Und sie blühen und gedeihen – die SQL Server Reporting Services, jetzt in Version SQL Server 2008 R2 – bald gibts die CTP! Chris Baldwin, Program Manager im SQL Server Reporting Services Team, zeigte die Neuerungen: What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services:

    • Was ist neu in R2:  Self service report authoring, Reports as data feeds, Maps, Reporting against SharePoint lists, Sparklines und indicators, etc.
    • “Managed Self-Service BI”: IT kann managed, shared report components deployen und data sets für Wiederverwendung bereitstellen, somit haben die Benutzer keine ConnectionStrings o.ä. auszufüllen.
    • Nächste Woche kommt die November CTP von SQL Server 2008 R2, für x86 + x64 Version - public
    • Report Builder 3.0 – keine Install erforderlich; erfolgt bei erstem Aufruf aus dem Reportserver-Web (wie bisher)
    • Notifikation bei Report-Änderung (z.B. Developer ändert einen Report und deployt diesen; dann erhält Benutzer beim nächsten Aufruf eine Info, dass eine neue Version verfügbar ist)
    • Integration von RS in SharePoint
    • “Bird incidents” Demos mit asymmetrischen Spalten und neuen Grafik-Visualisierungen:
      reporting_services_r2_chart_types
    • Excel Pivot (Atom-Icon für Report-Spezifikation nach Excel)
    • Spatial data: floor Plan von Microsoft Buidling 34/2nd floor: Dataset 1 beinhaltet die : room-nr + polygon; dataset 2: Person, Room, years,
    • Map Data: Map Layer z.B.
      reporting_services_r2_map_features
    • Praktisch: Das Render-Format ist nun abfragbar: Hidden: =iif(Globals!RenderFormat.Name=”EXCEL”,False;true)
    • Q&A: Es gibt nach wie vor keine Möglichkeit, Objekte absolute zu positionieren, z.B. für Form Printing; Parameter können nicht gespeichert werden; Kein Export nach PowerPoint – es gibt aber Third-Party Lösungen – ev. nächste Release?

    Ich werd mir auf jeden Fall nächste Woche die CTP laden und ansehen, alleine die neuen Charts schauen schon vielversprechend aus! Vielleicht geht sich heute Abend ja noch die Best Practices Session von Chris aus…

    Beitrag von Toni Pohl

  • Introducing Microsoft System Center Data Protection Manager v3 (DPM 2010) Beta #TEE09

    Presenter: Jason Buffington, Senior Technical Product Manager für System Center Data Protection Manager, Microsoft. Jason hat eine starke Bio im Backup-Bereich und war selbst auch MVP für Storage Technology.

    Seit Oktober 2009 gibt es eine Public Beta von DPM 2010.

    image

    DPM 2010 erlaubt es Roaming Notebooks zu sichern – bis zu 1000 Clients pro DPM Server. Backup ist über VPN möglich. Der Clientsupport umfasst Windows XP, Windows Vista und Windows 7. Cool, man kann Folder includen, aber auch excluden (praktisch für z.B. Video Folder o.ä.). Der User kann sich dann Daten selbst wieder her stellen, außerdem kann er auch manuell synchronisieren und auch festlegen, was gebackupt wird.

    Für ein Disaster Recovery können Sie nun einen offsite DPM verwenden (oder Tapes), d.h. auch der DPM selbst ist geschützt. Der zweite DPM kann – sollte der Erste tatsächlich ausfallen – sofort die Rolle des ursprünglichen DPM’s übernehmen. Natürlich verwendet DPM als Datenbank SQL Server.

    Was an DPM im Gegensatz zu einer Bandsicherung von Vorteil ist, ist die Möglichkeit ein kontinuierliches Backup zu machen. Keine Wochen- oder Monatssicherungen mehr….

    DPM 2010 kann bis zu 100 Server, 1000 Clients, bis zu 2000 Datenbanken, bis zu 80 TB pro DPM Server schützen. Verbessertes self-healing, automatischer Schutz neuer Datenquellen von MOSS & SQL. DPM 2010 kann nun auch nicht Domain-gejointe Maschinen backupen (ist in der Beta noch nicht möglich, geht aber dann im RC).

    In Kürze wird es Whitepapers geben, wie man mit DPM 2010 auch SCOM sichern kann. Ein Inplace upgrade wird für DPM 2007, wenn er unter 64bit und Windows Server 2008 läuft, voraussichtlich möglich sein. Einen RC wird es im Jänner 2010 geben. Die RTM im Frühjahr.

    Das DPM Blog finden Sie unter http://blogs.technet.com/dpm.

    Beitrag von Martina Grom

  • TechEd 2009: MGT200 – Microsoft System Center Roadmap

    Vortragenede: Brad Anderson, Kim Johnson, Jeff Wettlaufer, Kenon Owens, Jason Buffington, Clare Henry

    Allgemeines (lustig):
    Jeff Wettlaufer ist ca. 0,5 mal so groß wie Brad Anderson. Sah ziemlich lustig aus, als Jeff auf der Bühne stand und Brad plötzlich wie ein Kind wirkte. Brad versuchte das auszugleichen, in dem er sich auf den Hocker kniete (der ca. 80 cm groß ist) und nun war das Bild wieder ausgeglichen :-)

    Allgemeines (jetzt wirklich)
    Es gab einen überblick über die System Center Produkte. Vor allem wurde gezeigt, dass kurz nach dem Release von Windows 7 auch die System Center Produkte entsprechende Unterstützung geliefert haben. Ei Beispiel: Ops Manager beinhaltet ein Monitoring für Windows 7. Data Protection Manager bietet Unterstützung für Windows 7 Backups.

    Neuigkeiten: System Center Configuration Manager 2007 R3 (ja Sie lesen richtig, R3)
    Das Release von SCCM 2007 R3 ist für das 1. Quartal 2010 geplant.

    Zu diesem Produkt gab es auch eine Demo von Jeff Wettlaufer die als “zum ersten mal in der Welt” angekündigt wurde. Aufregend, so etwas gibt es nur auf der Live auf der TechEd…!

    Es gibt nun einen neuen Power Management Client Agent, welcher auf dem Client (Windows 7) die Power Management Einstellungen aktiviert. Dazu gibt es auch eine eigene Collection für das gesamte Power Management. Hier kann zB aktiviert werden, dass die Office-Zeiten zwischen 09:00 und 17:00 Uhr sind. Innerhalb und außerhalb der Office-Zeiten können nun eigene Einstellungen getätigt werden. Sie könnten zB um 08:55 die Rechner automatisch starten und der/die MitarbeiterIn muss nicht warten bis der Rechner eingeschalten ist. Außerdem können Sie jede Einstellung (Abschalten der Festplatte, Standby-Mode oder Monitorabschaltung) zentral am SCCM R3 einstellen.

    Im Reporting von SCCM R3 sehen Sie sogar, ob ein Rechner den Sleep oder Hibernation Modus unterstützt. So können Sie das Power Management perfekt steuern. Ebenfalls ausgelesen werden die “Power Usage”. Hint hier, haben Sie das gelesen? Dann hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar. Das bedeutet Sie sehen, wie viel Strom der Computer verbraucht hat. Und wem das immer noch nicht genügt, nun können Sie zu den KWh auch noch EUR hinterlegen und sehen nun die Stromkosten Ihrer Clients. Und für alle Green-IT freaks, es gibt sogar einen CO2 Monitor.

    Demo von System Center Configuration Manager 2011

    Softwareverteilung macht nun auch vor Windows Mobile nicht mehr halt. Doch noch viel mehr. Softwareverteilung richtet sich mehr und mehr direkt an den Benutzer. Mit SCCM 2011 gibt es eine neue MMC die komplett überarbeitet wurde. Sieht sehr “smart” aus (gibt es ein “besseres” Wort für “smart”?)
    Es wurde in der Demo gezeigt, wie Office Communicator auf Windows 7 und Windows Mobile deployed wurde. SCCM 2011 erkennt nun den Status einer Software. Dies bedeutet, dass SCCM prüft ob die Software am Zielrechner installiert (oder beschädigt wurde) und automatisch eine Neuinstallation der Applikation vornimmt, sobald hier etwas nicht stimmt. Außerdem können Sie nun aufgrund von Hardwareanforderungen von Software steuern, ob diese Software auf einem Client installiert wird oder nicht. Haben Sie also eine Software welche zB mindestens 1 GB RAM benötigt, können Sie dies zentral konfigurieren und die Software wird nicht an Rechner verteilt, welcher diese Anforderungen nicht erfüllt.

    Dies ist notwendig, da immer mehr direkt vom Benutzer abhängig wird. Dies bedeutet, dass SCCM 2011 komplett in Kombination mit APP-V arbeitet und die Software auf den Client streamt. (noch habe ich nicht gesehen, ob dies das Ende von “App-V” als eigenständige Lösung sein könnte…

    Neu in SCCM 2011 ist auch, dass Software nun “Zur Verfügung gestellt” oder “zwingend Installiert” bereitgestellt werden kann. Dies bedeutet ein Endbenutzer kann Software installieren welche er haben “möchte” und es gibt Software welche von der IT zentral vorgegeben installiert wird.

    Soweit ich das verstanden habe (nageln Sie mich dafür nicht fest) ist System Center Mobile Device Manager 2008 in SCCM 2011 enthalten. Zumindest die Basisfunktionen für das Management von mobilen Endgeräten.

    Demo von System Center Data Protection Manager 2010 RC (DPM)
    Sehr interessant (erinnert mich daran, dass ich Ihnen auch noch Blog-Einträge zu diesem Thema schuldig bin.)

    Gezeigt wurde der Schutz von Exchange 2010 und wie dieser in einer Server-Umgebung wiederhergestellt werden kann.

    Demo von System Center Service Manager 2010 (SMSM) Beta
    (Mist, schon wieder etwas was mich an “etwas” erinnert)

    Unglaublich! Unglaublich! Unglaublich!
    Service Manager in seiner perfekten Form, hier kann KEIN Unternehmen NEIN sagen. Service Manager integriert sich komplett in Ihre Umgebung mit Configuration Manager und Operations Manager. Gezeigt wurde, dass ein WEB-Server ein Problem hat. Die Information dazu kam aus Operations Manager und wurde in Service Manager angezeigt. Direkt aus SCSM kann ich zum Virtual Machine Manager switchen und dort die Maschine (wurde virtuell ausgeführt) auf eine andere Hardware verschieben
    Zu SMSM fällt mir noch ein, dass ich vor ca. einem Jahr ebenfalls einen Vortrag gesehen habe und hier wurde gezeigt, wie eine integrierte Umgebung funktioniert. Dabei wurde ein Ticket an den Service Desk gesendet (SMSM ist auch so etwas). Das Ticket wurde von einem Servicedesk Mitarbeiter bearbeitet. Es ging darum, dass der Mitarbeiter Visio auf seinem Rechner benötigt. Der Ablauf war folgender: Anforderung über SMSM beim Vorgesetzten (Lizenz) und Freigabe durch diesen. Der Servicedeskmitarbeiter konnte direkt in SMSM die Software über Configurations Manager zuweisen. Gesamtarbeitszeit am Servicedesk: ca. 4 Minuten.

    Demo von System Center Essentials 2010
    (mittlerweile sollte mich mir den Kommentar ja sparen…)

    System Center Essentials integriert nun viele System Center Produkte und WSUS in eine Konsole. Wir finden Operations Manager, Virtual Machine Manager, Configurations Manager und WSUS. Dies alles für KMUs zusammengepackt in einer Installation.

    Zusammenfassung: Alles in allem eine sehr interessante Session, unglaublich zum Teil dass es wirklich immer noch Funktionen gibt die in heutigen Versionen nicht implementiert sind. Dies zeigt aber eindeutig, dass sich unsere Arbeit und unsere Umwelt ändert. Vollgepackt mit Demos, daher für alle: TechEd rulez!

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine

  • Windows 7 Demo Mania #tee09

    Ich muss gestehen, ich wollte mir in der Früh mit nur einem Kaffee intus nichts “schwieriges” geben… also hab ich mich in die Session “Windows 7 Demo Mania” gesetzt.

    image

    Einfach auch zu sehen, wie Windows 7 von anderen demonstriert wird. Und da waren durchaus ein paar nette Ideen dabei, vor allem war es sehr frisch, authentisch und nett präsentiert. Neben den üblichen Oberflächlichkeiten (Taskbar, JumpLists) waren aber auch Demos über DirectAccess, AppLocker und BranchCache dabei.

    Nicht spezielles zu berichten, für den etwas grauen Morgen war es aber die richtige “bunte” Session.

  • Top 10 Design Mistakes made by web developers and how to avoid them #TEE09

    Pete ist Senior Product Manager im Internet Explorer Team. Wenn man seine Bio studiert sieht man gleich, dass er eher aus dem Designeck als aus dem Developereck kommt. Gut, denn Websites sollen ja auch schön anzusehen UND funktionell sein.

    Ziel der Session war, häufig auftretende Fehler zu zeigen, die passieren, wenn Developer ohne Site Designer Seiten bauen. Pete hat dazu sehr anschauliche Beispiele gezeigt, von wirklich vielen vielen gar grauenhaft anzusehenden Seiten. In anschaulichen Beispielen haben wir gesehen, welche Fehler – auch wenn sie bekannt sein sollten – immer noch gemacht werden.

    Hier seine Aufzählung in absteigender Reihenfolge:

    10. XHTML-Validierung: Beispiel Continental: rund 2000 Fehler bei 3000 Codezeilen. Es ist immer noch äusserst spannend, warum die Validierung so wenig genutzt wird. Hier der Link.

    9. bread crumbs to find way through website: Benutzer sollen mit einer nachvollziehbaren Navigation durch eine Website geführt werden. Horizontale Scrollbanken sind ganz schlecht. Der Besucher muss ja wissen, wo er sich befindet und wohin er surft.

    8. Advertising – Werbung sollte gut platziert sein, damit sie nicht zu leicht übersehen werden. Der Internetsurfer von heute ist darauf konditioniert, Werbung (unbewusst) auszublenden.

    7. SEO: not just for highly paid consultants: Suche nach “x-ua compatible”. Seiten, die nur aus Bildern bestehen oder reine Flash Pages sind, sind de facto in Suchmaschinen nicht existent. Ein Zitat, welches mir gefallen hat: “Search Engines are Black magic.”

    6. Am I still on the site or did I go somewhere else? Site Design soll konsistent und nachvollziehbar sein.

    5. Look at all the pretty colours! Zu viele Farben, die verwendet werden! Super Beispiel war eine Seite, die bei jedem Link die Farbe wechselte. Ist schon fast so 80er Jahre retro. :-)

    4. Rich Media: I can’t afford that!: Seiten sollen auch ohne Flash, Javascript und Ajax bedienbar sein. Viele Seiten sind unbedienbar, wenn man Javascript deaktiviert.

    3. Not every user has a mouse. Eine Website sollte auch ohne Maus bedienbar bleiben. Usability – etwas, was leider, vor allem in Europa noch sehr vernachlässigt wird.

    2. A copy editor is a good thing! Verständliche Texte schreiben – jemanden finden, der Texte korrigiert und schreibt. Verständlich bleiben.

    1. Information puke: Zu viel Information auf einer Seite! Keine Übersichtlichkeit.

    Expression Web 3 SuperPreview: damit ist es möglich Websiteausgaben zu vergleichen. – IE 6 mit IE 8, Firefox mit IE, etc. Hier gehts gleich zum Download.

    Beitrag von Martina Grom

  • TechEd 2009: OFS212 – SharePoint Server 2010 Overview

    Vortragender: Paul Andrew

    Ein sehr interessanter Vortrag und für mich der erste Kontakt mit SharePoint 2010. Vor allem die Demos waren sehr gut. Für Sie habe ich einen schnellen Überblick der Session zusammengefasst:

    Allgemeines:

    Sites in Sharepoint haben nun auch die Ribbon UI. Dies bedeutet, dass der Endbenutzer eine, bereits bekannte Oberfläche nutzt. Die Ribbon UI ist aus Office 2007/2010 bekannt. Mit SharePoint Workspace kann eine komplette Site offline mitgenommen werden. Dabei werden nur die Änderungen synchronisiert, nicht die kompletten Dateien. Aus den Office Programmen kann nun direkt in SharePoint gespeichert werden. Die Dateien müssen nicht vorher am Dateisystem abgelegt und erst dann auf den SharePoint transferiert werden. Endbenutzer haben nun die freie Wahl in welcher Sprache SharePoint angezeigt wird. Der Inhalt bleibt jedoch in der Sprache in welcher dieser veröffentlicht wurde. Bilder am Sharepoint können nun sehr einfach ausgetauscht werden. Direkt im Betrieb kann ein Bild von Ihrem Computer auf den Sharepoint geladen werden. Es muss also nicht vorher hochgeladen werden und später der Link getauscht, dies wird direkt in der Site durchgeführt.

    SharePoint 2010 hat nun cross Browser Unterstützung für Safari, Firefox und Internet Explorer. Einen Hyperlink können Sie ganz einfach mit [[List:PATHTOLIST]] einfügen. Ein AutoFillOut erleichtert die Suche nach der Site auf welche Sie verlinken möchten. SharePoint 2010 enthält nun auch eigene Themes mit der sich eine Site schnell und einfach an Ihr Company-Layout anpassen lässt. Listen können nun besser konfiguriert werden. zB beinhaltet eine Liste die Möglichkeit eine neue Bestellung zu tätigen. Dabei muss die Bestellnummer mindestens 4 Zeichen enthalten. Dies kann für jede Spalte eigens definiert werden und eine benutzerdefinierte Informationsmeldung erstellt werden. Gibt der Benutzer nun eine 3-stellige Nummer ein, erhält er die vom Administrator festgelegte Informationsmeldung.

    SharePoint ermöglicht nun die Gruppierung von Dokumenten. Ein Beispiel: Sie haben das Tag „Finanzen“ im Bereich Kunden und im Bereich Controlling. Sie können nun spezifizieren, zu welchem Bereich „Finanzen“ zugeordnet werden soll. So können Abteilungen schneller Informationen finden, da das Controlling nur die relevanten Informationen findet.
    SandBox Solutions in SharePoint 2010: Benutzerdefinierter Code welcher in SharePoint eingefügt wurde kann nun gezielt kontrolliert werden. Sie können festlegen, dass zB ein spezieller Prozess nicht mehr als 60% der CPU-Leistung konsumieren darf. Benötigt der Prozess mehr, können Sie diesen automatisch durch SharePoint beenden lassen.

    Die Suche in SharePoint

    Die Suche in SharePoint 2010 wurde extem erweitert. Wenn Sie BING kennen, dann wissen Sie wie die neue Suche in SharePoint 2010 aussieht. Die Oberfläche ist sehr an BING angehalten. Für jedes Suchergebnis haben Sie nun die Möglichkeit auf „View on browser“ zu klicken. Dies bedeutet, dass zB ein PowerPoint Vortrag direkt im Browser aus SharePoint geöffnet werden kann. SharePoint unterstützt mehr als 400 Dokumenttypen sowie 85 Sprachen. SharePoint bietet nun die Möglichkeit einen „Organization Overview“ zu erstellen. Das ist ein Organigramm abgebildet in SharePoint. Begonnen beim Manager bis zu den Teamleitern und den einzelnen Mitarbeitern.

    Communities in SharePoint 2010

    SharePoint unterstützt nun Blogs. Sie können eine komplette Blogplattform inklusive Kommentarfunktion aufbauen.

    SharePoint 2010 integriert nun Excel Services, PerformancePoint Services und Visio Services

    Da dies komplett aus Demos bestand wird es schwierig zu beschreiben, ich bemühe mich aber: Sie können nun eine direkt in SharePoint eingebettete Excel Datei (mit Excel Services) bearbeiten (in der Demo wurde eine neue Diagrammansicht erstellt) und in SharePoint reloaden. Sofort haben Sie das neue Diagramm für alle in SharePoint zur Verfügung gestellt.

    Weitere Infos zu Sharepoint 2010 für ITPros:
    http://Mssharepointitpro.com

    Weitere Infos zu SharePoint 2010 für Developers
    http://mssharepointdeveloper.com

    SharePoint 2010 Designer:

    Workflows können nun nach Visio exportiert werden. Diese Workflows können dann in Visio importiert werden. Der Workflow kann in Visio angepasst werden und später wieder nach SharePoint imporiert werden. Es geht wohl kaum einfacher einen Workflow in SharePoint abzubilden.

    Zusammenfassung: SharePoint 2010 sieht für mich so aus, als würde ich mit einem neuen Office-Produkt arbeiten. Paul Andrew hat in diesem Vortrag die Endbenutzer-Seite von SharePoint gezeigt und ich muss gestehen ich bin „impressed“. Einfacher geht es wohl kaum noch, mit SharePoint Informationen bereitzustellen.

    Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine

  • CLI315 Top 10 Windows Deployment Service Common Issues and How to Resolve Them #tee09

    Die erste Session in der Früh, die ich mir gegeben habe, behandelte die typischen Probleme mit WDS.

    • Managing the WDS Server
      Installing and Configuring WDS
      • Permissions
      • 2K8 Deployment Failure
      • Renaming/Moving the WDS server
    • Creating an Image to Deploy
      • WDSCapture
    • Deploying an Image
      • Pre-staged settings do NOT take affect
      • WinPE Problems
      • Multicast
    • Automating the Deployment
      • Unattend Answer Files
    • Infrastructure Issues
      • DHCP Issues
      • PXE Issues

    Troubleshooting Ressourcen:

    Die Session war ok. Ein Demo hat nicht gleich funktioniert, aber wozu gibt es Snapshots,… ein Zurücksetzen hat geholfen, hier wäre eventuell netter gewesen, wenn man das gleich zum Anlass genommen hätte, wie man da etwas Troubleshooting betreibt, denn einfach mal eben einen WDS zurückzusetzen?  Für Microsoft vielleicht eine Überlegung: wäre toll, wenn es eine Client-Side Virtualisierungsbasis gäbe, die 64-Bit Guests verträgt. Dann müsste nicht mit VMWare gearbeitet werden. Nur so ein kleiner Seitenhieb ;)

    Beitrag von Georg Binder

  • TechEd 2009 Europe – Pathfinder Mission erfolgreich

    So, einige sind schon gut in Berlin und Hotel angekommen, die erste Hürde haben wir auch genommen. Und zwar den richtigen Eingang finden, da fehlt nämlich – sollte man auf die lustige Idee kommen zu Fuß und nicht mit den Öffis (oder Taxi) zu fahren - genau an einer Unterführung fehlt das Abbiegeschild… duzende verwirrt durch die Gegend irrende IT-Pros und Developer haben zumindest gezeigt, dass wir nicht die einzigen waren, die zu blöd sich noch akklimatisieren mussten. Ein Parkplatzwächter (der Messe!) meinte lapidar “Ja, da haben heute schon viele gefragt, aber ich weiß es auch nicht”. Letztlich überlege ich, ob das nicht Absicht war, um die Leute dazu zu bringen, miteinander zu reden (das war das, was man getan hat, vor der Erfindung von Web 2.0 und Facebook Statusmeldungen).  Ich bin so mit Italienern, Spaniern und einem MVP aus Nigeria ins Gespräch gekommen, vereint konnten wir das Rätsel lösen. Also hier der Tipp: Eingang SÜD ;)

    IMG_2341

    Übrigens, kleines Bilderrätsel, wer es errät darf sich eine Trial von Windows 7 herunterladen (begrenzte Anzahl an Bits). Also, ein Bild zeigt das International Congress Center in Berlin (gegenüber der Messe), das andere ist der Sarkophag von Tschernobyl (Bildquelle):

    image image 

    Ok, sorry, das war gemein. Aber einen hab ich noch: ich konnte bereits die kulinarische Spezialität von Berlin verkosten, für den kleinen Zwischendurch-Hunger. Currywurst? Nö, Döner Kebab ;)

    Die sinnvollen Beiträge gibt es (hoffentlich) ab morgen hier auf TechNet – mit einer Ausnahme: die Keynote werde ich auf WindowsBlog.at live kommentieren. Begründung: ich habe es nicht geschafft hier auf TechNet das iframe für Coverit Live einzubinden.

  • TechEd 2009 – Welche Sessions wünschen sich unsere Leser?

    Ab Montag ist das TechNet Team Blog Austria mit den österreichischen Teilnehmern in Berlin bei der TechEd 2009. Wir werden natürlich soviel wie möglich Live bloggen, damit alle News so schnell als möglich auch zu unseren Lesern kommen. Im Session Katalog finden sich derzeit 719 Sessions. Nun: welche Sessions sollen wir denn besuchen? Hinterlassen Sie doch bitte Ihre Wünsche in den Kommentaren, wir werden uns bemühen, dann die entsprechenden Sessions zu besuchen und zu berichten!

    image

    In diesem Sinne: schönes Wochenende und wir freuen uns auf Ihre Wunschliste!

    Beitrag von Martina Grom

  • Get on the bus in Wien

    Get on The Bus ist vor kurzem bei Microsoft Wien eingetroffen!

    Der “Bus” bietet exklusiven Preview auf Microsoft Windows 7, Microsoft Windows Server 2008 R2 und Microsoft Exchange Server 2010 sowie Informationen zu den aktuellsten Trainings- und Zertifizierungsmöglichkeiten von Microsoft.

    GetOnTheBusVienna

    Um 15 Uhr gehts los!

    Beitrag von Toni Pohl