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Das Release-Datum 12. November ist vorbei und der deutsche Small Business Server 2008 ist nun schon seit einigen Tagen im TechNet zum Download bereit: 5 DVDs mit etwa 14.4 GB Download-Volumen.
Es gibt nun einen Unterschied, ob der SBS "virtualisiert" oder "real" läuft - je nachdem sollte ein anderer Product Key verwendet werden. Beim Kauf werden beide Keys mitgeliefert!
Der Unterschied: Ein "Virtual Key" ermöglicht die Aktivierung in einer virtualisierten Umgebung (z.B. Hyper-V) und erlaubt den Tausch von fast allen Hardware-Konfigurationen wie CPU, RAM, Netzwerkkarte etc. ohne dass eine neuerliche Reaktivierung erfolgen muss. Die Hardware wird beim virtuellen Key also anders an das System gebunden also beim realen Key. Somit kann ein virtualisierter SBS 2008 auch leicht zwischen virtuellen Umgebungen verschoben werden.
Weitere Informationen dazu gibts in einem Knowledge-Base Artikel KB949748 (Description of the changes that were made to the product activation process for Windows Server 2008 in a virtual operating system environment).
Beitrag von Toni Pohl
Microsoft´s BizTalk Server hilft Geschäftsprozesse zu optimieren und somit Zeit und Kosten zu sparen. Die abgebildeten Prozesse können in Microsoft Office oder SharePoint visualisiert und ausgewertet werden. BizTalk ermöglicht es Unternehmen effektiver und effizienter zu agieren!
Dazu bietet der Microsoft Trainingspartner ETC ab Mitte Dezember mehrere Schulungen zum Thema BizTalk an: Von "Entwicklung von BizTalk Lösungen" über "Bereitstellung und Management" bis hin zu MOC-Kursen "Developing Business Process and Integration Solutions" und "Deploying&Managing Business Process and Integration Solutions Using Microsoft BizTalk Server 2006"
Folgen Sie dem Link www.etc.at/biztalk um mehr über dieses Schulungsangebot zu erfahren! Happy BizTalking!
Hatten Sie bereits ein technisches Problem und Sie wussten nicht mehr weiter? Hat auch ihre Lieblingssuchmaschine keine Ergebnisse gefunden?
Dann kennen Sie vielleicht die Newsgroups sowie online-Foren von Microsoft, die Microsoft Support Knowledgebase sowie den professionellen Microsoft-Support noch nicht.
Newsgroups sind so alt wie das Internet selbst. Textbasierend, bandbreitenschonend und auch unterwegs, also ohne Internet nutzbar.
Online-Foren, die neue Welt von Web 2.0, benötigen einen ständigen Internetzugang für die Nutzung.
Die Support Knowledge Base von Microsoft ist ein wichtiges Instrument bei der Fehlerbehebung. Dort werten Artikel vom Microsoft Support oder MVPs veröffentlicht, welche zu gewissen Problemen häufig die Lösung bieten.
Der professionelle Microsoft Support, Rat & sofortige Hilfe, wenn notwendig auch rund um die Uhr.
Das, was Ihnen am meisten liegt! Ich z.B. bevorzuge im Moment noch die Newsgroups, habe mich aber schon an die Vorteile der Online-Foren gewohnt. Als MVP verbringe ich durchschnittlich ca. eine Stunde pro Tag in den Newsgroups oder Online-Foren. Bei so viel Zeit ist es wichtig dass die Plattform schnell und einfach funktioniert und ich mich nicht um das drum herum kümmern muss.
Als Newsclient verwende ich Windows Mail, als Tester von Windows 7 nun auch Windows Live Mail, da Windows Mail nicht mehr in Windows 7 enthalten sein wird. Sie können aber für den Zugang natürlich auch jeden anderen Newsclient der NNTP kann verwenden.
Sie müssen dazu noch ein neues Newskonto einrichten und als Newsserver verwenden Sie nntp://news.microsoft.com
Hier erhalten Sie dann eine Liste mit tausenden Newsgroups welche es gibt. Für Sie von Interesse sind bestimmt die deutschsprachigen Newsgroups. Deutschsprachige Newsgroups werden am Namen *de.german oder nur am *de* erkannt. Finden Sie keine deutschsprachige Newsgroup gibt es sicherlich eine entsprechende englischsprachige Gruppe, diese hat keine Länder-/ oder Sprachenkürzel. Haben Sie z.B. Hyper-V spezifische Frage, finden Sie eine Gruppe mit dem Namen news:microsoft.public.de.hyper-v
Aber auch zu hunderten anderen Themen finden Sie immer eine entsprechende Newsgroup.
Die Online-Foren erreichen Sie über einen Internet im Webbrowser Ihrer Wahl. Unter http://forums.microsoft.com/TechNet/default.aspx? können Sie die Foren erreichen. Derzeit wird am deutschsprachigen Portal noch gearbeitet, sobald dieses Verfügbar ist, werden Sie zu den ersten gehören welche diese Information erhalten!
Auf der Webseite http://support.microsoft.com finden Sie direkt ein Suchfeld für die Knowledge-Base. Die erweiterte Suche um gleich nach Produkten oder anderen Kriterien einzuschränken finden Sie hier: http://support.microsoft.com/search/default.aspx
MVPs sind die Most Valuable Professionals. Wir sind eine Gruppe von rund 4000 Personen quer über den Globus verteilt. Wir versuchen professionell sowie regelmäßig Sie bei Ihren Problemen zu unterstützen. Das wichtigste dabei ist: MVPs sind Privatpersonen, wir sind nicht bei Microsoft angestellt und erhalten für unsere Arbeit auch kein Geld. Wir machen dies, weil wir Spaß an der Communityarbeit haben und gerne an technischen Problemen tüfteln. Dies bedeutet jedoch auch, dass wir natürlich nicht bei dringenden Problemen sofort zur Verfügung stehen. Jeder MVP macht dies in seiner Freizeit, sozusagen als Hobby. Verwechseln Sie die Newsgroups oder Foren nicht mit einem professionellen Support für den Sie auch bezahlen. Dieser wird Ihnen noch präziser und schneller weiterhelfen können. Doch für die alltäglichen Probleme können auch wir eine ganze Menge tun.
Dann bleibt oftmals nur noch der Microsoft Support. Dort sitzen wirklich die Spezialisten welche das ganze Potential der Support-Kette bei Microsoft ausschöpfen können. Im Notfall sogar mit Hilfe des Entwicklers für das jeweilige Modul. Als erste Anlaufstelle sei hier die Seite http://support.microsoft.com/ genannt. Ansonsten fragen Sie bei Ihrem Technical Account Manager (TAM) nach, der Ihnen gerne die möglichen Supportwege von Microsoft aufzeigt.
Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine
Da es ja getrennte TechEds für IT-Professionals sowie Developer gibt möchten wir hier nochmals die genauen Daten für beide Veranstaltungen mitteilen, da im ersten Eintrag hier nur allgemein von der "TechEd Berlin 2009" gesprochen wurde.
TechEd Berlin 2009 IT-Professionals: 9-13 November - Messe Berlin, Deutschland - Germany
Um an den Beitrag vom 19.11.2008 anzuschließen (wir wollen Sie ja nicht mit Informationen zu überhäufen) hier noch weitere Guides wie Sie Serverrollen auf Windows Essentials Business Server migrieren können:
6. Migrating the DNS Role to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=09ba5591-5dc8-46c9-a22b-26f5ca090294&DisplayLang=en Natürlich können Sie auch einen bestehenden DNS-Server auf einen EBS-Server migrieren
7. Migrating DHCP Server Service to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=e7087924-2d5f-4379-b083-14c7c0aea831&DisplayLang=en Auch die DHCP-Rolle kann auf einen EBS übernommen werden. Details dazu finden Sie im oben angeführten Guide
8. Migrating Active Directory Domain Services Scripts, Roaming Profiles, Redirected Folders, and Home Directories to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=d79d7afd-df62-4353-9abf-7cbc8e49cd3d&DisplayLang=en Wie Sie nun vollständig auch Ihre AD-Skripts, Roaming Profiles und sonstige Komponenten auf einen EBS-Server übernehmen können ist im vorliegenden Dokument genaustens beschrieben.
Nun aber wirklich los, um alles auf den EBS zu migrieren
Wenn Sie heute den Essentials Business Server (EBS) in Ihr bestehendes Netzwerk integrieren und die bestehenden Services wie z.B. Exchange oder WSUS auf den EBS migrieren wollen, bietet Microsoft dafür eine ganze Reihe von Dokumenten:
1. Windows Essential Business Server Getting Started Guide http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=50b567b1-d653-4b25-9d30-6e1c1b822840&DisplayLang=en Hier erhalten Sie einen generellen Überblick zum EBS
2. Windows Essential Business Server Installation Guide http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=11c34b73-a9aa-4beb-940d-2ab93b167fdc&DisplayLang=en Mit Hilfe von diesem Guide können Sie den EBS in Ihrer Umgebung ohne großen Aufwand installieren 3. Migrating from Windows Small Business Server 2003 to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=191b141e-3a1f-4c1b-bd2d-15623751e518&DisplayLang=en Wenn Sie einen bestehenden SBS Server 2003 auf einen SBS Migrieren wollen, hilft Ihnen dieser Guide mit wertvollen Tipps & Tricks weiter.
4. Migrating Windows Server Update Services to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=4a9229be-e9dc-40f8-b90e-035bf7879716&DisplayLang=en WSUS kann sehr einfach nach EBS migriert werden, auch dieser Guide hilft Ihnen bei der eigentlichen Migration
5. Migrating Microsoft Exchange Server to Windows Essential Business Server http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=fb0f9f7e-8769-4585-a85c-509165a3f93e&DisplayLang=en Auch Exchange kann nach EBS migriert werden. Wie sie dabei vorgehen müssen erklärt der oben angeführte Guide.
Viel Glück und Erfolg bei der Migration zu EBS. Diese Dokumente unterstützen Sie dabei vorab bereits eine gute Planung durchzuführen.
An alle TechEd 2009 begeisterten:
Der Termin für die TechEd 2009 in Berlin steht nun fest:
9-13 November 2009 Messe Berlin, Deutschland/Germany
Nun ja, dann kann der Event ja beginnen :-)
Weitere Details dazu gibt es natürlich noch nicht, aber die folgenden dann ab Spätsommer 2009.
Die TechEd 2008 in Barcelona ist leider schon vorbei - man siehts auch an den vielen tollen Postings von unseren Bloggern Georg und Peter hier ;-). Dennoch tut sich auch viel in Österreich bis zum Jahresende: Eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Hosting und WebDevelopment.
So finden im Dezember u.a. folgende Events statt:
Web Hosting and Developer Roadshow am 10. Dezember bei Microsoft in Wien
Und wer wissen will, was Azure und Cloud Computing mit Microsoft heißt, der sollte sich dieses Event ansehen:
Azure Services Platform - Cloud Computing Day mit David Chappell am 12. Dezember bei Microsoft in Wien.
Viel Spaß!
In Hyper-V können Maschinen aus dem Virtual Server 2005 übernommen werden. Das funktioniert mit dem neuen System Center Virtual Machine Manager 2008 super. Ohne dem coolen Server-Tool ist (zwar nicht sehr viel aber doch) Handarbeit angesagt (Tipp: Hyper-V Server Configuration Guide).
Die wesentlichen Schritte (ohne VMM) zusammengefasst:
Nun wird danach die gemerkte TCP/IP-Adresse eingetragen - und es folgt eine Warnung! Sinngemäß sagt die Dialogbox: Diese IP-Adresse wird bereits von der (alten) Netzwerkkarte verwendet. Es kann sein, dass dies zu Fehlfunktionen führt...
Nicht schrecken, Windows hat Recht. Es funktioniert dennoch, die TCP/IP-Adresse auf den neuen "Netzwerkkartentreiber" Virtual Machine Bus zu binden. Das bedeutet, die Meldung ist im Regelfall ein Schönheitsfehler.
Dennoch fühlen wir uns wohl alle wohler, wenn wir diese Meldung nicht bekommen und die Maschine "sauber" ist und nicht irgendwo eine alte virtuelle Komponente oder Treiber herumgeistern, die nicht benötigt werden. Also, wie entfernt man nicht sichtbare Komponenten?
Die alte Netzwerkkarte (aus dem Virtual Server) ist eine Intel21140. Dummerweise scheint diese Netzwerkkarte nirgends auf. Nach einigem Suchen habe ich aber die Lösung u.a. in Mat´s Techblog gefunden.
Hier der relevante Teil als step-by-step Anleitung zum Entfernen der Intel21140 Netzwerkkarte (als Administrator):
1. Command Prompt öffnen und folgende beiden Befehle ausführen:
set devmgr_show_nonpresent_devices=1
devmgmt.msc
2. Im aufgerufenen Device-Manager die Ansicht "Ausgeblendete Geräte anzeigen" aktivieren.
3. Nun werden die ausgeblendeten Geräte angezeigt. Die (mit ausgegrautem Symbol angezeigte) Netzwerkkomponente "Intel 21140..." nun mit rechter Maustaste anklicken und "Deinstallieren".
4. Die Warnung mit "OK" bestätigen.
5. Device-Manager schließen und die Anzeige wieder umschalten:
set devmgr_show_nonpresent_devices=0
Fertig! Nun läuft die Maschine sauber in Hyper-V Umgebung!
So, das wars auch schon wieder! Die TechEd 2008 EMEA IT Pro ist vorüber, deshalb hier mein Fazit, warum ich es spitze gefunden habe:
Was mich gestört hat: WLAN hat so gut wie nicht funktioniert. Sorry, kein Verständnis von meiner Seite,… aber immerhin war es kabelgebunden dafür superschnell (nur in den pausen waren diese Plätze fast immer besetzt,…). Kann wohl nicht alles top sein,..
Nachdem Christian eine Statistik gepostet hat, darf meine auch nicht fehlen, auch wenn ich im Kalorienverbrauch hoffentlich und im Getränkeverbrauch sicherlich nicht mithalten kann:
Beim Essen gab’s nicht nur positives Feedback, nicht jeder (Fr. R., rechtes Bild) hat sich so gefreut wie Hr. Z. (linkes Bild) über die Lunchpacks:
Aber ich hab’s nicht so schlimm gefunden, in den Launch Pack war ein Salat, ein Joghurt, eine Birne, Salzgebäck, Schokolade, Mineralwasser und ein Sandwich. Vor allem war die Essensausgabe dadurch natürlich sehr flott:
Tja, jeder der einen Badge trägt, hat meistens auch einen Laptop im Handgepäck,… und dürfte damit ein attraktives Ziel für taschendiebe aller Art sein. Trotz Security Notice (linkes Bild) - da dürfte im Vorjahr einiges los gewesen sein - sind mir keine Zwischenfälle zu Ohren gekommen, die hohe Polizeipräsenz (auch beritten) hat offenbar geholfen. Man konnte die Sessions also beruhigt genießen, genauso wie die Exhibition (rechtes Bild):
Österreicher Abend
Mittwoch Abend gab die Country Drinks, für Österreicher allerdings ein richtiges Essen (ohne Luch Pack, mit Besteck aus Metall) in einer super Location mit wirklich toller Aussicht (und sich drehendem Boden).
International Community Party
Das TechNet Springboard Team war so nett und hat am Donnerstag eine Community Party im Elephants Club organisiert, wo bei Zigarren, Champagner und kleinen Häppchen der Abend genossen werden konnte. Und außerdem konnten Preise gewonnen werden,… gratulation an Barbara und Michael, sie haben jeweils ein Auto gewonnen.
Bilder unterhalb, links: Mark Minasi und Mark Russinovich, rechts: zwei düstere Gestalten, die sich gemütlich zurückgezogen haben.
Impressions
Hier noch ein paar Eindrücke aus Barcelona:
Sessions blogged (Peter, Christian, Georg):
Fazit:
Super war’s, ich hoffe ich habe die Möglichkeit, nächstes Mal wieder mit dabei zu sein:
Beitrag von Georg Binder
In dieser eher technischen Session präsentiert Mark Minasi die Authentifizierungs-Methoden von Windows:
Wichtiger Punkt: selbst wenn man ganz auf Active Directory setzt, nutzt man weiterhin LM, NTLM and NTLMv2.
Mark führt flott über Verschlüsselungsmethoden der Vergangenheit (DES) und Grundlagen (Hashes) in die Gegenwart von Windows Logins, und was dahinter passiert. Und warum man DES verschlüsselte LM-Hashes unbedingt loswerden sollte (weil die Passwörter mit den entsprechenden Rainbow tables in unter einer Minute lesbar sind,…). Vista und 2008 kann deshalb erst gar keine LM Hashes speichern.
Höchst interessante Session über Theorie und Praxis von Winlogons. Hätte ruhig etwas länger dauern können, Mark musste am Ende doch viele Slides überspringen.
Security Session von Jesper Johansson. Sehr anschaulich, gut und witzig.
Key takeways:
Aber anders als vor 20 Jahren oder in der jüngeren Vergangenheit hat sich das Malware-“Spiel”, in ein Business gewandelt. When money enters into it,…
Und da werden die Kriminellen auch durchaus kreativ, z.B. längst nicht mehr (nur) mit Mails, sondern z.B. auch mit Kommentaren auf Blogs mit URLs die einem dann mehr oder minder einfallsreich Malware installieren. Was mich darauf bringt,… was sind diese MS Tech Pingbacks auf fast allen TechNet Blogs? Nun ja, wollen wir mal hoffen, dass da nichts böses drin ist…
Und auch die Malware selbst versucht mit mit mehrfach verschachtelten Installern, Images etc.. die eigentliche Funktion zu verbergen. Jesper zeigt eine Software namens Antivirus XP 2008, die wirklich gelungen versucht auf mehrfache Weise Geld aus den Taschen zu ziehen. Trickreich.
Problem, das auch sehr gute in der Session herausgearbeitet wurde: die Leute hier im Auditorium werden wohl auf die meisten Dinge nicht hereinfallen – aber selbst da kann man schnell auf die falsche Fährte gelockt werden. Was ist z.B. das richtige Sicherheitscenter? “Security Center” oder “Windows Security Center”? Eines davon ist die installierte Malware…
Aber bei der Frage (die Jesper bei vielen Gelegenheiten gestellt hat): würden eure Eltern, Nachbarn oder CEO… darauf reinfallen? Da zeigten fast alle auf.
Hallo, Peter Forster hier!
Ich habe natuerlich auch eine Session besucht, da es dabei aber sehr viele Demos gab, ist es schwierig diese auf dem Blog darzustellen. Daher ist es wohl am besten ich teile Ihnen Infos zu PowerShell v2 mit Hilfe von weiteren Internetlinks mitteilen:
Den Download der PowerShell v2 finden Sie hier: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=7c8051c2-9bfc-4c81-859d-0864979fa403&DisplayLang=en
Sowie beste Infos zu diesem Thema finden Sie natuerlich am PowerShell Blog: http://blogs.msdn.com/powershell/
Bitte entschuldigen Sie dass ich keine Umlaute schreiben kann, doch alle CommNet Terminals sind mit englischer Tastatureingabe ausgestattet und die auf diese Computer angewendeten Richtlinien erlauben es nicht die Eingabesprache zu aendern.
Auf diese Session habe mich schon sehr gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Mark von Sysinternals ist einfach ein Gott.
Nur geringfügig weniger Leute im Auditorium, als bei der Keynote, was bedeutet, dass sich bei diesem Vortrag ca. 3000 Teilnehmer befinden.
Mark zeigt mit Hilfe von Microsoft wie man Crashes, Performance Hängern etc,.. auf den Grund geht:
Eine höchste spannende Session. Wer mehr wissen will, sollte am besten den Blog von Mark besuchen, wo er immer wieder knifflige Fälle löst:
http://blogs.technet.com/markrussinovich
Sehr spaßig, hier gibt’s nun das Video dazu, Peter hat ja schon textuell berichtet: TechEd 2008: Installation von Windows 7 M3 sowie Windows Server 2008 R2 M3.
Und mir sind gleich nach dem ersten Booten auch sofort einige Verbesserungen aufgefallen, die ich noch nirgends gelesen habe. Kleinigkeiten, die aber sofort gefallen, wie z.B. dass die Search nun auch die Systemsteuerung direkt im Startmenü bringt.
Hier das Video:
Wir melden uns wieder aus Barcelona!
Die Installation beider Systeme lief soweit reibungslos und das Wichtigste für uns: Auch die Dualboot-Funktion funktioniert noch. Auf meinem Laptop mit Windows XP SP3 und bei Georg mit Windows Vista SP1.
Georg hat über Windows Update den Grafikkartentreiber ohne Probleme nachinstallieren können.
Bei mir war es eine kleine Spur komplizierter und das Wagnis größer: Ich habe von Intel für meinen eingebauten Intel 945 Mobile Chipsatz den x64-Treiber für Windows Vista installiert. Zumindest wollte ich das. Das Setup hat jedoch gleich erkannt dass es kein Windows Vista ist und mich daher an der Installation gehindert. Rein nach dem Motto "No Risk No FUN" habe ich also den Grafikkartentreiber im Kompatibilitätsmodus von Windows Vista RTM installiert und siehe da: Läuft tadellos.
Einzig der Live-Writer, das Werkzeug zum Blog-Schreiben lässt sich nicht installieren. Schreibe diesen Artikel nun also direkt von der Online-Plattform, kann noch nicht genau sagen wie das Format dann am Blog aussieht.
Ansonsten sind wir beide von unserer Aktion sehr erfreut. Geschwindigkeit ist wirklich unglaublich. Auch Georg auf seinem Gerät: "Das ist ja wirklich schneller"
Auch der Server ist meiner Meinung nach nochmals um einen Tick schneller. Vor allem beim Laden von Rollen und Features habe ich bei Windows Server 2008 RTM immer wieder verzögerungen bemerkt, diese sind nicht mehr zu merken.
Alles in allem also eine gelungene und spannende Aktion - Live von der TechEd in Barcelona.
Georg arbeitet gerade noch am Video-Mitschnitt, freuen Sie sich also bald auf die Live-Berichte davon.
Peter Forster und Georg Binder - Live von der TechEd in Barcelona!
Georg Binder und Peter Forster sitzen im Konferenzzentrum und haben soeben den Plan geschmiedet sowohl Windows 7 Milestone 3 sowie Windows Server 2008 R2 Milestone 3 zu installieren. Die Vorbereitungen dazu laufen auf hochtouren.
Georg bereitet soeben den Festplattenspeicherplatz vor (Daten werden herumkopiert), Peter brennt noch den Windows Server auf DVD damit von dieser dann installiert werden kann.
Das Risiko dabei:
Pre-Beta Software auf zwei produktiven Laptops welche danach natürlich noch funktionieren sollen (Einwand von Georg: müssen!). Gedacht ist eine Dual-Boot Installation. Über die Fortschritte werden wir Sie natürlich laufend informieren.
Aktuelle Uhrzeit: 15:31
Georg ist mal etwas frische Luft schnappen gegangen, wenn Sie verstehen was ich meine, die Aufregung hat dies jetzt vorerst noch notwendig gemacht.
Ich starte nun mit der Installation, wird ein wenig dauern, während der Installation können wir leider keinen Live-Bericht senden (klar, die Laptops werden ja installiert) aber wir werden natürlich alles entsprechen für Sie nachreichen!
Beitrag erstellt von: Peter Forster und Georg Binder - Live von der TechEd in Barcelona
Jason Buffington hat einen wirklich genialen Vortrag zu DPM 2007 gehalten. Hier die wichtigsten Informationen:
Das SP1 für Data Protection Manager wird innerhalb der nächsten 3-4 Wochen erscheinen.
Data Protection Manager kann für folgende Microsoft Anwendungen verwendet werden:
Microsoft Exchange Server 2003 SP1 oder 2007 Microsoft SQL Server 2000 SP4 oder SQL 2005 oder SQL 2008 Microsoft Office Sharepoint Server 2003 oder 2007 sowie die Windows Sharepoint Services 2.0 und 3.0 Microsoft Virtual Server 2005 R2 SP1 Microsoft Hyper-V Windows XP sowie Windows Vista Business oder Windows Server 2003 SP1 sowie Windows Server 2008
Alle gelisteten Editionen natürlich auch in der jeweils aktuellen Version
DPM kann alle 15 Minuten ein Backup der entsprechenden Dienste erstellen
DPM synchronisiert dabei nur die Bits welche seit der letzen vollen Sicherung geändert wurden. Dies wird auch "Express full" genannt. Dabei wird auf NTFS-Blocklevel gearbeitet und dies gilt für alle geschützten Anwendungen. Also auch zB für eine SQL-Datenbank oder Exchange Datenbank. Der integrierte VSS-Writer der Anwendungen liefert die dazu notwendig Infrastruktur um immer einen konsistenten Stand der Datenbank zu erhalten.
Normalerweise nutzen Kunden die Sicherungsfunktion zwischen ein und viermal täglich.
SQL Backup/Recovery
Neu in SQL 2008 und DPM 2007 SP1 ist, dass nun ein paralleles Backup der Datenbanken erstellt werden kann. Unter SQL 2005 wurde jeweils nur eine Datenbank gesichert, jetzt können mehrere gleichzeitig gesichert werden.
Auch ein SQL Failover wird nun unterstützt mit SP1 von DPM 2007.
Eine SQL-Datenbank kann z.B. auch direkt auf einen anderen SQL-Server (z.B. einem Testlab) wiederhergestellt werden.
Mit dem SP1 kann eine SQL 2005 direkt auf einen SQL 2008 wiederhergestellt werden. Jason sagte dazu: "Codename Migration"
Microsoft Office Sharepoint Server und Windows Sharepoint Services Backup/Recovery
Mit SP1 wird nun ebenfalls bei MOSS und WSS ein Backup des Indexes möglich sein.
Exchange Server Backup und Recovery
Bei Exchange 2007 wird auch Cluster Continuous Replication (CCR) sowie Local Continous Replication (LCR) sowie mit dem SP1 auch die Standby Continous Replication (SCR) unterstützt. Bei einem Failover wird auch DPM entsprechen informiert und kann das Backup von der neuen Maschine aus durchführen.
Bei einem Recovery wird die Datenbank oder Mailbox in eine Recovery Storage Group (RSG) wiederhergestellt. Dies ist übrigens der einzig unterstützte Weg für das Recovery einer Datenbank. Manch andere Anbieter schreiben zB bei einem Mailboxrecovery-Vorgang direkt in die Live-Datenbank. Dies wird so jedoch offiziell vom Microsoft Exchange Team nicht unterstützt und ist eine Verletzung der Supportrichtlinie von Microsoft.
Information Worker wollen Informationen
Und da gibts eben mit Windows 7 wirklich gute Verbesserungen zu Vista.
Demo:
Nicht Supported:
Demo: Search Federation
Connectoren sind schnell geschrieben und verteilt. Klingt sehr gut. Und generell eine willkommene Verbesserung zu WDS 4.0.
Sehr interessante Session.
Weitere Verbesserungen bei “Data Layer Virtualization” (gemeint sind User Profile mit Offline Folder und Folder Redirection) und dann die weiteren Komponenten von MDOP (wobei das Wort MDOP interessanterweise zumindest bis jetzt noch nicht genannt wurde).
Demo von Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) vormals “Kidaro”. Im Prinzip sind das gemangete Virtuelle Maschienen, die am Client laufen und seamless Anwendungen dem Benutzer zur Verfügung stehen.
Das einzige was der User merkt: in den Anwendungen ist der blaue Fensterrahmen von XP.
Szenarien:
Virtual Desktop Infrastructure:
Ok, kann man leider kaum lesen, aber sind ein paar interessante Punkte drin, z.B. mit Calista: 3D Grafik DX9und DX10 in VMs
Gezeigt wurde dann noch die Verbesserungen der VDI z.B. Audio/Video, Demo war die Spracherkennung in einer virtuellen Vista Session… was auch leidlich funktioniert hat (mit Mikro und Lautsprecher funktioniert das nicht im Vortragssaal,… so was sollte man wissen). Aber das hatte nichts mit der recht übersichtlichen Session zu tun.
Eigentlich wollte ich die Session über neue Features in Microsoft Deployment Toolkit 2010 ansehen (und ja 2010 ist der richtige Namen, teilweise liest man 2009) – aber diese Session war voll. Also nochmal Windows 7.
Einige Neuerungen gibt es im Bereich Windows Error Reporting and Analysis, zum Beispiel perftrack mit üeber 200 Szenarien die getrackt werden, Action Center, WMI Zugriff auf die Performance und Reliability Daten, uvm.
Engeneering goals (keine Marketingaussagen, sondern in der Entwicklung die Ziele):
PowerCfg enthält nun den Schalter /ENERGY um zu tracken, welche Geräte/Treiber was unterstützen. Mit Demo.
Problem Step-by-Step Recorder
Witzige Idee. Der User hat ein Problem, klickt auf den Step-by-Step Recorder. Der nimmt jeden Klick in ein Logfile auf + Screenshots, dadurch kann der Hilfegebende eher nachvollziehen, wo denn das Problem liegt.
Action Center
Zentrale Hilfestellungsübersicht. Inklusive Troubleshooting-Scripts, die für den User vollautomatisch durchführbar sind (oder für jene, die gerne wissen, was passiert auch manuell). Sehr interessanter Punkt und geht viel weiter als das bisherige “Problem berichten”. Wenn es hier genug Lösungen gibt, dann ist das ein “Killer”. Die Solutions sind digital signiert, d.h. auch in Firmenumgebungen einsetzbar. Im Demo gezeigt wurde ein Rechner wo Aero nicht läuft. Also in den Troubleshooter, “Fix my problem” und schon checkt er,… DWM not running,.. starting DWM. Voila, Problem gelöst,..
Und vieles mehr. Wie z.B. PowerShell 2.0. Eine Session, wo ich weiß, dass ich die Slides noch oft verwenden werde.
Ian McDonald, General Manager hat einen Überblick zu Windows Server 2008 R2 gegeben. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
Windows Server 2008 R2 und Windows 7 werden gemeinsam Entwickelt. Dies ist das zweite mal, nach Windows Vista und Windows Server 2008.
Support für mehr als 64 Cores
Rein 64-bit. Windows Server 2008 R2 wird nicht mehr als 32-bit Edition angeboten.
Features und Funktionen welche aktualisiert oder neu hinzukommen:
Hyper-V 2.0 DHCP Failover BranchCache Erweiterte Gruppenrichtlinien PowerShell v2 Windows Server 2008 R2 Core wird die PowerShell unterstützen. Es werden notwendige Komponenten aus .NET Framework 2.0, 3.0 und 3.5 hinzugefügt. IIS wird ASP.NET auf Server Core Unterstützen.
Der Server Manager von Windows Server 2008 R2 kann auf Windows 7 installiert werden.
Geplant ist, die Migration von Rollen zwischen Servern zu ermöglichen. Dies bedeutet dass Sie zB die Funktion eines Domänencontrollers auf einen anderen Server übertragen können. Angeben waren folgende Rollen: Active Directory, DNS, DHCP, Datei und die Druckerservices.
Active Directory wird eine Integration in die Windows PowerShell erhalten. Somit kann AD dann komplett über PowerShell gemanaged werden.
Ebenfalls neu in Active Directory wird der Papierkorb sein. Gelöschte Objekte können dort sehr schnell und einfach wiederhergestellt werden.
Ian hat auch angekündigt, dass "early 2009" das Service Pack 2 für Windows Server 2008 und Windows Vista erscheinen soll.
Viel Neues, doch keine Angst, bis zum Release vergehen noch ca. 1,5 Jahre. Auf der Roadmap war als Release 2010 angegeben, mal sehen wie genau dieses Datum dann tatsächlich stimmt.
UAC und MIL haben sich ausgezahlt. Wieder wird darauf verwiesen, dass es eine schlechte Idee (= wirklich dumm) ist, diese Sicherheitsfunktion abzudrehen. Beispiel: der ungeplante Patchevent letzte Woche: kritisch auf XP/2003, nur “wichtig” auf Vista/Server 2008.
Windows 7 Änderungen bei UAC
Desktop Auditing
Demo: Auditing Policies, Global Access Auditing.
UAC läßt sich feiner einstellen, z.B. Benachrichtige mich nur, wenn Programme Änderungen am System vornehmen, nicht wenn ich etwas mache. Clever: der Knopf UAC auszuschalten scheint nicht hier zu sein, das ermöglicht alle Meldungen zu unterdrücken, aber UAC eigentlich dennoch enabled zu haben (was auch in Vista ging, über Policy). In wie weit das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
Windows Update fordert nun kein UAC Prompt mehr (wodurch die automazischen Updates nun auch wirklich automatisch ausgeführt wird).
Securing Anywhere Access
AppLocker wird wichtig werden, da immer mer Anwendungen (und auch Malware) im Userspace arbeitet.
Demo: AppLocker wird gezeigt. Einstellungen werden über Policies gemacht, z.B. nach Hersteller (Publisher), DLL, exe, Version, Pfad, File Hash,… Man kann übrigens Microsoft auch blocken ;) Demonstriert wird, dass für Office auf die Allow-Liste kommt. Und damit man das nicht für jedes Update machen muss, kann man z.B. sagen PowerPoint für Version 12 und höher.
Internet Explorer 8
Bitlocker to Go (darüber habe ich schon geschrieben) vielleicht noch zusätzlich: nun auch FAT unterstützung, Auto-Unlock auf der eigenen Maschine. Unterschiedliche Policies für Fixed-Drives (z.B. Systempartition anders geschützt als die Datenpartition). Policy für PIN Länge. Deny write access to removable drives without Bitlocker. Dass man unter XP/Vista lesen kann, funktioniert das deshalb, weil eine kleine Applikation den Lesezugriff ermöglicht.
Sie kennen die neuen Group Policy Preferences?
Mit Hilfe der Preferences können Sie weitere Einstellungen auf Clients zentral vornehmen. Zum Beispiel Verknüpfungen für Benutzer erstellen, ODBC-Verbindungen auf den Clients konfigurieren oder auch das Startmenü von Windows entsprechend anpassen.
Benötigte Zielplattform: Windows XP SP3 oder neuer (CSE Update notwendig) Windows Vista SP1 oder neuer Technisch ab einer Windows 2000 Domäne einsetzbar, die Clients benötigen das Update für die Client Side Extensions (CSE) welches Sie hier finden: Download Client Side Extension
Es gibt auch einen sehr guten Preferences Overview Guide: Group Policy Preferences Overview
Für das Management der Preferences benötigen Sie lediglich eine Windows Vista SP1 Maschine oder einen Windows Server 2008. Bei Windows Vista SP1 müssen Sie die Remote Server Administration Tools (RSAT) installiert haben: Download RSAT Tools
Die Preferences sind dabei keine Policy. Sie können z.B. über die Preferences festlegen dass unter Windows Vista das Menü "Ausführen" angezeigt wird. Möchte ein Benutzer dies in seinem Startmenü nicht, kann er dies wieder deaktivieren.
Da die Session aus sehr vielen Demos bestand empfehle ich Ihnen einen Blick auf den Overview Guide zu werfen und das ganze in einem Testsystem zu probieren. Sie werden sehr schnell von den Preferences begeistert sein.
Vergessen Sie nicht auf die "Targeting" Funktion der Preferences. Damit ist es möglich eine Einstellung auf einen einzelnen Computer oder eine einzelne Sicherheitsgruppe zu definieren. Noch einfacher geht es wirklich nicht.
John Rodriguez entführt uns in die Welt der Exchange Troubleshooting Tools
Für alle welche sich bereits mit Exchange 2007 auseinandergesetzt haben, ein sehr Interessanter Vortrag und Überblick über die vorhandenen Möglichkeiten einen Exchange Server zu Troubleshooten.
Die zwei besten Kundenfehler zu denen John gerufen wurde:
1. Kunde hat ein Exchange Problem - Fehler ist bereits gefunden
Ein Exchange Server macht jeden Tag um 08:00 extrem auf sich aufmerksam. Soll also bedeuten die Benutzer machen die IT aufmerksam das alles extrem zäh ist. Der lokale Administrator vor Ort hat das Problem bereits analysiert und ist zum Entschluss gekommen dass es ein I/O Problem ist welches die schlechte Performance verursacht.
Trotzdem wird John hinzugezogen um das Problem genauer zu analysieren. Der Administrator teilt ihm dann mit, dass er das Problem bereits kennt und auch im Performance Monitor nachstellen kann. Gesagt getan, beide sind um ab ca. 07:45 vor perfmon und beobachten die Last der Festplatten. Die Uhr schlägt 8 und die I/O Zeiten gehen massiv nach oben.
John glaubt jedoch nicht dass Exchange daran Schuld ist und überwacht noch weitere Prozesse. Hierbei stellt er fest dass auch die RAM-Auslastung um 08:00 extrem ansteigt. Was ist als passiert?
Durch den Anstieg des Arbeitsspeichers hat Exchange Speicher freigegeben und muss somit mehr auf den Disken arbeiten. Gleichzeitig wurde jedoch immer wenige Arbeitsspeicher freu und der Server beginnt auch noch zum Auslagern auf die Disk. (Somit wäre auch der die langsame I/O Zeit erklärt). Problem war, dass genau um diese Zeit eine Anwendung auf dem Server gestartet wurde welche sehr viel RAM benötigt.
Sie sehen, kein Exchange Problem an sich, doch für die Benutzer funktioniert trotzdem das Mailsystem nicht korrekt.
Übrigens, interessante Aussage von John:
Die Benutzer sind das Weltweit größte Monitoring-System
Dem kann ich nur zustimmen. Egal wie gut ein Monitoring System ist, vermutlich die ersten sind immer die Benutzer die es entdecken. Mal von proaktiven Monitoring (zB Ausfall einer Festplatte in einem RAID-Verbund) abgesehen.
2. Der /3GB Switch und der unwissende Admin
John fragte das Publikum ob Sie den /3GIG Switch kennen. Ich habe nun absichtlich "/3GIG" Switch geschrieben, denn so hat er es auch gesagt. Kurz darauf korrigiert er sich selbst und sagte: Es heißt "/3GB" Switch, also /3GEBE Switch und nicht /3GIG Switch. Warum?
Er war bei einem Kunden und fragte ob der "3/GIG" Switch aktiv sei. Der Admin beantwortete die Frage mit einem klaren "Ja". Nach kurzer Analyse kam er zu dem Entschluss dass der Switch doch nicht aktiv sei. Er sah in der Boot.ini nach und fand dann den Eintrag. Und nun raten Sie mal was dort eingetragen war? Wollen Sie die Lösung noch hören?
Ja genau, der Kunde hatte /3GIG und nicht korrekterweise /3GB dort eingetragen...
So ist es, nur das "Field" weiß wie es geht. :-)
John hat uns auch noch einige Tools vorgestellt:
ExTRA ist eines davon: Microsoft Exchange Troubleshooting Assistant v1.1
Oder kannten Sie den in der Testphase befindlichen Exchange Remote Connectivity Analyzer
Auf Codeplex finden Sie einen sehr guten Viewer: Sie kennen .blg Dateien? Das sind jene Dateien die der Performance-Monitor aufzeichnet. Diese können Sie nun als HTML-Report ansehen: Performance Analysis of Logs (PAL) Tool
Übrigens: Ein wichtiger Satz der für alle Fehler gilt den John auch extra erwähnt hat:
Bevor Sie mit dem Troubleshooten beginnen, sehen Sie im Eventlog von Windows nach. Dort finden Sie die ersten Anhaltspunkte um den Fehler genauer zu analysieren!
Dem kann ich nur zustimmen!