Falls Sie bis heute noch nichts von System Center Virtual Machine Manager, kurz SCVMM oder nur VMM gehört haben, möchte ich Ihnen die Software in einer mehrteiligen Artikelserie genauer vorstellen.

Heute wollen wir uns mit einem Überblick über die Software beschäftigen und Ihnen Vorstellen, wozu SCVMM eingesetzt werden kann.

VMM bietet Ihnen eine zentralisierte Verwaltungsumgebung für Ihre virtuelle Infrastruktur.
Dies bedeutet, dass sie von einer Administrationsoberfläche alle Virtual Server 2005 R2 Service Pack 1 Hosts administrieren können. Sie sehen zentral den Status Ihrer virtuellen Computer und können diese verwalten.

P2V Konvertierung
Mit VMM können Sie Ihre physischen Computer virtualisieren. In einem wirklich sehr einfachen Prozess können Sie Ihre Infrastruktur virtualisieren und so Platz im Serverraum schaffen oder ältere Systeme abschalten, dafür virtuell weiter betreiben. Für Windows Server 2003 Systeme sogar online, also ohne Ausfall des physischen Servers.

Schnelle und vereinfachte Bereitstellung neuer virtueller Computer
Durch die integrierte Bibliothek für virtuelle Festplatten und .iso-Dateien sowie einem Self-Service-Portal können Sie als Administrator Vorlagen von virtuellen Computern erstellen und jedem gewünschten Benutzer oder Administrator Zugriff auf ein Web-Portal geben, wo er/sie sich eigenständig neue virtuelle Computer erstellen kann. Diese sind jedoch von Ihnen vorgegeben und entsprechen dem Unternehmensstandard für Service Packs und Updates.

PowerShell integration von Kopf bis Fuß
Die PowerShell ist vollständig in VMM integriert und Sie können alle Aufgaben auch in der PowerShell erledigen.

Sie möchten noch mehr über VMM erfahren? Schauen Sie gleich auf der Produktseite von VMM um.

Die mehrteilige Artikelserie wird Sie natürlich noch tiefer in die Materie einführen. Jetzt haben Sie aber bereits einen Überblick über den VMM, wie die Installation funktioniert und welche Systemvoraussetzungen notwendig sind, erfahren Sie in einem der nächsten Einträge.

Beitrag erstellt von Peter Forster, MVP Virtual Machine