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Ein recht "interessanter" Fehler (warum "interessant" klärt sich dann bei der Lösung) kann bei der Installation von Microsoft Office 2007 SP1 auftreten.
Symptome:
Installation über Windows Update:
Installation Failure: Windows failed to install the following update with error 0x80070643: 2007 Microsoft Office Suite Service Pack 1 (SP1).
Das sieht dann unter Windows Update so aus:
Bei Installation über die Setupdatei:
2007 Microsoft Office Suite Service Pack 1 (SP1) has stopped working.
Ursache: Der Fehler tritt wegen einer fehlenden Referenz auf ein nicht mehr existierendes Laufwerk oder ein nicht lesbares Wechselmedium auf. Das kann z.B. ein leeres Laufwerk sein.
Lösung: Leeres Laufwerk? Dem kann abgeholfen werden und tatsächlich kann das die Lösung sein: irgendeine CD/DVD einlegen. Ich glaube da ist folgendes Zitat angebracht: "Klingt komisch, ist aber so."
Der Vollständigkeit halber: nein, eine wirkliche Lösung ist das nicht, da die fehlerhafte Referenz immer noch besteht, d.h. weitere Updates können/werden wieder auf über die fehlerhafte Referenz stolpern. Der entsprechende KB Eintrag liefert deshalb zwei weitere Lösungsansätze
Weitere Information: KB946691 - You receive an error message when you try to install the 2007 Microsoft Office suite Service Pack 1
Beitrag von Georg Binder
Der weltweite Launch "Heroes Happen Here" (Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008) findet wie bereits kommuniziert am 27. Februar mit Start in Los Angeles statt.
Wie das Team von "The Data Platform Insider", Francois Ajenstat, SQL Group Product Manager Microsoft Corporation, vor zwei Tagen in seinem technet.com-Blog meldet, scheint sich die Veröffentlichung der Endfassung des SQL Server 2008 zu verschieben.
Die Roadmap:
Zum Heroes Happen Here Launch im Februar wird SQL Server 2008 als "feature complete CTP" (vollständige community technology preview) verfügbar sein.
Im zweiten Quartal 2008 wird RC Version (Release Candidate) kommen.
Im dritten Quartal 2008 wird die RTM (final Release to manufacturing) - also die fertige Version - erwartet.
Microsoft sieht SQL Server 2008 als "vitales" System und will die Zeit nutzen, seinen Kunden die bestmögliche Qualität zu liefern und die hohen Kundenerwartungen zu erfüllen.
Die Reaktion auf SQL Server 2008 ist bislang sehr positiv und die aktuelle CTP Version wurde bereits mehr als 100.000mal downgeloadet. Vor allem die Funktionen wie Skalierbarkeit, Datenkompression und die vielen weiteren neuen Features scheinen bei den Testern gut anzukommen - siehe auch die vielen Beiträge zum SQL Server 2008 in diesem Blog.
Hier geht´s zur SQL Server 2008 Roadmap-Ankündigung.
Beitrag von Toni Pohl
Wenn Sie Hyper-V aus Windows Server 2008 bereits in Ihrer Testumgebung einsetzen, haben Sie sich bestimmt die Frage gestellt welche Systeme derzeit unter Hyper-V unterstützt werden.
Dabei muss eine Begriffsdefintion geklärt werden: "Unterstützt/Supported" und "Funktioniert"
Unterstützt/Supported
Diese Definition bedeutet, dass Sie dafür auch vom Microsoft Produkt Support Unterstützung erhalten. Da Hyper-V im Beta-Stadium noch nicht vom PSS serviciert wird, ist dies nicht unbedingt relevant, jedoch trotzdem für Sie als Kunde von Bedeutung. Die so genannten "Integration Components" früher bekannt unter "Virtual Machine Additions" sind derzeit nämlich nur für Windows Server 2003 und Windows Server 2008 verfügbar.
Funktioniert
Funktioniert bedeutet, Sie können das Betriebssystem installieren, jedoch gibt es dafür keine "Integration Components" und ohne Integration Components wird das virtuelle System nicht optimal ausgeführt. Viele andere Betriebssysteme können so jedoch auch unter Hyper-V betrieben werden.
Zum heutigen Zeitpunkt ist die Unterstützung für folgende Systeme geplant:
Windows Server 2003 Windows Server 2008 Red Hat Enterprise Linux SuSe Linux Enterprise Server
Ich habe derzeit absichtlich keine Versionsnummer zu den einzelnen Betriebssystemen hinzugefügt da noch nicht endgültig entschieden wurde für welche Versionen die Unterstützung integriert sein wird. Es ist auch möglich, dass aus dieser Liste noch Systeme gestrichen oder hinzugefügt werden.
Wenn Sie Windows Server 2008 unter Hyper-V als virtuelles Gast-System betreiben, werden die Integration-Components während der Betriebssysteminstallation mitinstalliert. Windows Server 2008 erkennt dass es in einem virtuellen Computer ausgeführt wird und in Kombination mit Hyper-V werden auch die Integration Components automatisch mitinstalliert.
Beitrag von Peter Forster
Installation von Hyper-V unter Windows Server 2008
Heute möchten wir Ihnen gerne die Installation von Hyper-V auf einem Windows Server 2008 vorstellen.
Dazu benötigen Sie: Hardware mit Prozessorvirtualisierung Intel-VTx oder AMD-V und entsprechender RAM-Ausstattung. 2 GB minimum, 4 GB sollten es schon sein. Windows Server 2008 x64 englisch RC1 mit Hyper-V Beta Die restlichen Komponenten wie Maus, Tastatur usw. werden vorausgesetzt und nicht extra erwähnt.
Schritt 1
Als ersten Schritt installieren Sie Windows Server 2008 auf der physischen Hardware.
Hierzu ein wichtiger Hinweis: Sie müssen die Installation des Windows Server 2008 mit den US-Englischen Einstellungen (Regional Settings und Locals) durchführen, ansonsten können Sie später die Rolle "Hyper-V" nicht verwenden.
Nach der Installation des Windows Servers können Sie dies gerne ändern. Der Fehler ist bereits als Bug bei der Produktgruppe bekannt und soll in späteren Versionen gefixt sein.
Schritt 2
Nun können wir die Rolle "Hyper-V" mit Hilfe des Server-Managers installieren. Starten Sie dazu den Server Manager von Windows Server 2008 und wechseln Sie zum Punkt "Roles"
Es wird nun der "Add Roles Wizard" gestartet. Klicken Sie auf der Seite "Before You Begin" auf "Next" um die Installation zu starten.
Im nächsten Fenster "Select Server Roles" wählen Sie die Rolle "Hyper-V" aus und klicken Sie auf "Next".
Sie erhalten nun eine Informationsseite zu Hyper-V, klicken Sie auf "Next" um den Fortgang fortzuführen.
Auf der nun angezeigen Seite über "Create Virtual Networks" können Sie festlegen welche physische Netzwerkkarte auch von Hyper-V verwendet werden kann. Empfohlen wird dass Sie für Administrations-Zwecke eine eigene Netzwerkkarte zur Verfügung haben. Generell empfiehlt es sich für stark ausgelastete virtuelle Computer welche hohe Netzwerkbandbreite benötigen eine eigene Netzwerkkarte zu verwenden. Für unsere Konfiguration habe ich nur einen Netzwerkadapter zur Verfügung, diesen werde ich auch aktivieren damit er unter Hyper-V und somit für virtuelle Computer zur Verfügung steht. Führen Sie die Installation mit einem Klick auf "Next" fort.
Nachdem Sie nun alle Einstellungen festgelegt haben, klicken Sie auf "Install" um die eigentliche Installation von Hyper-V zu starten.
Nachdem Sie den Computer neugestartet haben, wird im Startprozess noch die Meldung
"Configuring Updates stage 1 of 3 53%" Do not turn off your computer
angezeigt. Dies ist ein normaler Vorgang. Nachdem Sie sich wieder am System angemeldet haben und den Server-Manager starten wird die Rolle noch endgültig konfiguriert und Sie sehen Sie die installierte Rolle "Hyper-V".
Damit Sie nun Hyper-V verwenden können müssen Sie sich noch zu einem Hyper-V Server verbinden, in diesem Fall wählen Sie im Server Manager in der Rolle "Hyper-V" unter "Connect to Server..." "localhost" und bestätigen Sie mit OK.
Mit der Installation von Hyper-V werde ich die Einführungsreihe zu Hyper-V abschließen, weitere Artikelserien oder Einzelartikel zu diesem Thema werden aber natürlich folgen.
Beitrag Erstellt von Peter Forster
Die Microsoft Virtualization Deployment Summit fand zwischen 21. und 22. Jänner 2008 in Redmond in der Konzernzentrale der Microsoft Corporation statt. Eingeladen waren rund 300 so genannte "Early Adopters" welche bereits Hyper-V aus Windows Server 2008 einsetzen. Während der beiden Konferenztage wurden einige Neuerungen im Virtualization-Umfeld vorgestellt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
Übernahme der Firma Calista Technologies. Microsoft hat die Firma Calista Technologies, einem führenden Unternehmen in Grafik-Technologien übernommen. Calista Technologies wurde erst 2006 gegründet und hat sich neben Virtualisierungslösungen auf grafische Technologien für die Präsentation von Desktop-Virtualisierung spezialisiert. Mit Calista Software wird es möglich sein, einem Endbenutzer auch ohne high-end Hardware das volle Windows Desktop Experience zur Verfügung zu stellen.
Hypervisor und Management Interoperabilität mit Citrix. Citrix wird ein Software-Tool vorstellen welches den Austausch von virtuellen Computern zwischen Hyper-V und XenServer ermöglichen wird. Die erste Beta-Version dieses Tools ist für das zweite Quartal 2008 geplant, die RTM-Version soll mit erscheinen von Hyper-V veröffentlicht werden.
Erweiterte Flexibilität für Endkunden von Windows Vista. Bisher war es Endkunden nicht erlaubt, Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium in virtuellen Computern einzusetzen. Dies ist ab sofort erlaubt. Die neuen EULAs werden derzeit überarbeitet und finden sich demnächst auf dieser Webseite: EULAs zu Microsoft Produkten
Office Support für Application Virtualization. Office 2003 und 2007 Microsoft Office System werden ab sofort auch vom Microsoft Produkt Support unterstützt, wenn diese mit Microsoft Application Virtualization 4.5 oder SoftGrid Application Virtualization 4.2 bereitgestellt werden. Weitere Informationen zur Microsoft Application Virtualization Plattform finden Sie hier: Introducing Microsoft Application Virtualization
Beitrag von Peter Forster, MVP
Abkürzungen rasch erklärt
Im ersten Teil der Blog-Reihe zu Hyper-V habe ich Ihnen Wörter wie "Hypervisor", "Parent-Partition, "Intel-VTx", "Intel-VTi" oder "AMD-V" vorgestellt, diese Schlagwörter möchte ich nun etwas näher vorstellen.
Hypervisor
Ein Hypervisor ist dünne Schicht Code (weniger als 150.000 Zeilen) welche als Basis für die Virtualisierungstechnologie von Windows Server 2008 verwendet wird. Sie können sich den Hypervisor auch als Kernel vorstellen auf dem dann der Windows Server 2008 zum Einsatz kommt. Die folgende Grafik soll die Betriebsweise eines Hypervisors darstellen.
Sie sehen hier auf Ebene der Hardware den Windows Hypervisor. Er erlaubt der Parent-Partition Zugriff auf die Hardware und über dem VMBus auch den virtuellen Computern direkten Zugriff.
Parent-Partition/Child-Partitions
Dies sind die Bezeichnungen für die Betriebssysteme. Da die Parent Partition nicht mehr direkt auf der Hardware ausgeführt wird wäre es aus technischer Sicht nicht korrekt hier nur "Host-Betriebssystem" zu sagen. In der Literatur wird jedoch weiterhin vom Host-System gesprochen. Die Child-Partitions sind die virtuellen Computer welche unter Hyper-V erstellt werden.
Intel-VTx, Intel-VTi, AMD-V
Dies sind die Abkürzungen für die Funktionen der Prozessorvirtualisierung. Bei Intel werden diese als Intel-VTx und Intel-VTi angegeben. VT-x steht dabei für x86 mit EMT64 also Core2Duo oder aktuelle Xeon Prozessoren. Bitte beachten Sie dass jeder Prozessor x86 ist und mit der Erweiterung EMT64 oder AMD64 zum 64-bit Prozessor wird. Ein reiner 64-bit Prozessor ist der Intel Itanium und wird mit VTi für Prozessorvirtualisierung dargestellt. Hyper-V wird jedoch für Intel Itanium nicht zur Verfügung stehen. VT steht dabei für "Virtualization Technology". Bei Intel wurde diese Technologie unter dem Codenamen Vanderpool entwickelt. Bei AMD-V handelt es sich um die AMD Virtualization. AMD Prozessoren für den Sockel AM2 unterstützen weitgehend Prozessorvirtualisierung. AMD hat AMD-V unter dem Codenamen Pacifica entwickelt.
Windows Deployment Services, seit Windows Server 2003 SP2 der Nachfolger von RIS, erhält unter Windows Server 2008 eine Erweiterung welche es erlaubt auch ein größere Anzahl von Computern effizient zu installieren.
Unicast versus Multicast
Im bisher bekannten Betrieb (Unicast) fordert ein zu installierender Client seine Installationsdateien vom Server direkt über das Netzwerk an. Es wird über TCP eine Punkt zu Punkt Verbindung aufgebaut. Werden nun mehrere Clients gleichzeitig installiert so laufen diese Verbindungen parallel und verbrauchen alle einen Teil der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Dies bedeutet ab einer gewissen Anzahl von Client Geräten ist das Netzwerk ausgelastet und die Verbindungen blockieren sich gegenseitig. Um dieses Problem zu vermeiden könnte man die Installations Daten über ein komplettes Netzwerk Broadcasten. Das heißt an alle Knoten im Netzwerk gleichzeitig zu schicken. Dies hätte jedoch den Nachteil, dass sämtliche Daten auch an Geräte verschickt werden, welche die Daten überhaupt nicht benötigen. Auch wäre es nicht möglich die Empfänger zu kontrollieren. Der TCP/IP Standard sieht jedoch für so ein Problem noch eine andere Lösung vor, den Multicasting Betrieb. Ursprünglich wurde Multicasting für Media-Streaming Anwendungen entwickelt um zum Beispiel eine Art Fernsehen über Videostream zu ermöglichen, ohne dabei alle Clients im Internet permanent mit Daten zu belasten. Bei Multicasting erhält der Client eine zusätzliche IP Adresse aus der sogenannten Multicasting Range (224.0.0.0 bis 239.255.255.255). Mit dieser IP-Adresse wird der Multicast Client oder auch der Multicast Server Mitglied einer Multicasting Gruppe. Entsprechende Router und Switches voraus gesetzt, erhalten nun alle Clients dieser Gruppe die gleichen Pakete des Servers. Mit dieser Technik werden zum Beispiel auch Routing Information wie OSPF oder RIPv2 zwischen den Geräten ausgetauscht. Seit Windows 2000 kann das DHCP Server Service auch Multicast Adressen verwalten, die Technik hat dabei aber kaum etwas mit DHCP zu tun. Die Art der Verteilung erfolgt über MADCAP (Multicast Address Dynamic Client Allocation Protocol). Für private LAN Segmente ist der Bereich ab 239.0.0.0 vorgesehen. Weitere Informationen zu Multicast finden sich in der einschlägigen Literatur und den entsprechenden RFCs. Die folgenden Links informieren über Multicast und MADCAP beim Windows Server.
Umsetzung im WDS Service
Die grundsätzlichen Eigenschaften für das Netzwerk befinden sich bei den Eigenschaften des WDS Servers unter Network Settings. Hier kann ausgewählt werden ob für die Verteilung der Multicast Adressen ein DHCP Server verwendet werden soll oder ob diese vom WDS Server verwaltet wird. Die Default Einstellung (lokale Verwaltung) reicht normalerweise aus. Eine Umstellung ist nur beim Betrieb mehrerer WDS Server (oder anderer Multicast Server) oder bei einem komplexen Netzwerk mit unterschiedlichen Subnetzen nötig. Wenn nur wenige WDS Server im Netzwerk verwaltet werden so ist zumindest darauf zu achten, dass sich die Multicast Bereiche der einzelnen Server nicht überlappen. Wird ein DHCP Server verwendet, so muß dort in jedem Fall ein Multicast Scope eingerichtet werden. Bei den weiteren Parameter ist vor allem noch das Network Profile von Bedeutung. Hinter den unterschiedlichen Einstellungen befinden sich diverse optimierte TCP Einstellungen, wie Packetgröße oder Empfangsbuffer. Hier ist nicht die Bandbreite des Servers sondern die zu erwartende Bandbreite des kompletten Netzwerk.
Der Multicast für WDS kann jeweils für ein Install Image aktiviert werden. Neben Name und und Image ist noch die Angabe des Typs und der Startoption erforderlich. Da sich beliebig viele Clients für den Multicast Empfang bzw. für die Installation beim WDS Server registrieren können, muß noch festgelegt werden, wann ein Multicast startet. Hierzu werden grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterschieden. Scheduled oder Automatisch. Der Scheduled-Cast ist zur einmaligen Verwendung bestimmt. Dies bedeutet, dass nach erfolgter Installation der Clients dieser Multicast Auftrag automatisch wieder gelöscht wird. Als Startoption stehen die Optionen Manuell, bei einer gewissen Anzahl an wartenden Clients oder der Start zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung. Über den Servermanager ist auch jederzeit der aktuelle Stand der erfolgten Registrierungen ersichtlich. Der manuelle Start erfolgt direkt über die rechte Maustaste des jeweiligen Multicast Eintrags.
Der Kopierstatus der einzelnen Clients kann ebenfalls direkt im Manager eingesehen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Übertragung für einzelnen Clients zu beenden (Disconnect) oder einzelne Clients direkt auf Unicast umzustellen (Bypass Multicast). Versäumt ein Client den Startzeitpunkt einer Multicast Übertragung, so wird automatisch und transparent eine Unicast Verbindung aufgebaut und das Image auf herkömmliche Art und Weise übertragen.
Mit der Auto-Cast Startoption kann der Vorteil von Unicast (startet jederzeit und unabhängig) mit dem Vorteil des Multicasting Betriebs (Netzwerkbandbreite) kombiniert werden. Sobald sich ein Client bei der Auto-Cast Übertragung registriert, startet die Multicast Übertragung des Images. Registriert sich nun noch ein zweiter oder allgemein ein weiterer Client zu der laufenden Übertragung so empfängt er ebenfalls sofort den Datenstrom. Dass die Daten vom Beginn der Übetragung fehlen wird vorerst ignoriert. Erst am Ende der Übertragung erkennt der Server, dass Daten fehlen und startet die Übertragung erneut. sobald ein Client alle Daten hat deregistriert er sich aus der Multicast Gruppe. Sobald kein Client mehr registriert wird die Übetragung vom WDS Server beendet.
Voraussetzungen und Nachteile
Damit Multicast funktioniert sind zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllt werden. Zum Einen muss die Netzwerkhardware mit dem Multicast zurecht kommen und zweitens muss als Boot Image (Windows PE) unbedingt das Image von Windows 2008 verwendet werden. Das Vista Boot Image ist momentan nicht Multicasting fähig. Da die Boot Images jedoch untereinander problemlos ausgetauscht werden können ist dies keine Einschränkung. Die Verwendung von Multicast hat aber auch kleinere Nachteile. Ein Nachteil ist, dass der erste Teil des Setup, die Übertragung von Windows PE jedenfalls im Unicast Betrieb erfolgt, was bei entsprechender Anzahl an Clients zum Problemen führen könnte da das Boot Image selbst um die 400MB hat. Weiters dauert das Setup für einen Client länger als im Unicast Betrieb da im Multicast Betrieb das Image zuerst auf die lokale Maschine kopiert und dann erst extrahiert wird. Beim Unicast Betrieb wird das Image direkt über das Netzwerk extrahiert. Dies bedeutet auch, dass auf der Zielfestplatte entsprechend mehr Platz vorhanden sein muss.
Weitere Informationen zu WDS finden sich unter: Windows Deployment Services Role Step-by-Step Guide.
Eine gute Praxis taugliche Anleitung für unattended WDS Setup findet sich unter: Windows Deployment Services (WDS) Grundsetup oder „Wie setze ich ein einfaches Vista Deployment schnell auf“
Beitrag von Heinrich Pommer
Grundlagen
Windows Server 2008 wird eine neue Virtualisierungslösung für das Enterprise-Umfeld mit sich bringen. Genannt wird diese Rolle "Hyper-V" und kann mit dem Server-Manager in Windows Server 2008 nachinstalliert werden.
Hyper-V basiert auf einem so genannten Hypervisor, einer sehr kleinen Schicht von Code die sehr Hardwarenahe ausgeführt wird. Der Hypervisor wird transparent unter dem Host-Betriebssystem ausgeführt. Das Host-Betriebssystem wird auch "Parent-Partition" genannt.
Damit Hyper-V ausgeführt werden kann ist die x64-Edition von Windows Server 2008 notwendig. Welche Version (Standard, Enterprise oder Datacenter) ist dabei nicht relevant. Auch Windows Server-Core Versionen können verwendet werden. Relevant jedoch ist, dass Sie eine Lizenz mit Hyper-V kaufen, denn Windows Server 2008 wird auch mit einer Lizenz ohne Hyper-V angeboten.
Ihre Server-Hardware muss Hardwarevirtualisierung wie Intel-VTx, Intel-VTi oder AMD-V unterstützen, ansonsten ist die Inbetriebnahme von Hyper-V nicht möglich.
Die empfohlene Plattform für Hyper-V wird Windows Server-Core sein. In dieser Umgebung können Sie dedizierte Server für Ihre Virtualisierungslösung bereitstellen und somit alle Ressourcen des Hosts für die Gast-Systeme bereitstellen.
Hyper-V wird nicht mit RTM von Windows Server 2008 erscheinen. Im derzeitigen RC1 von Windows Server 2008 ist Hyper-V in Beta 1 enthalten. Hyper-V wird innerhalb von 180 Tagen nach erscheinen von Windows Server 2008 für alle Kunden mit einer entsprechenden Lizenz zum kostenfreien Download verfügbar sein.
Sollten Sie Hyper-V noch nicht getestet haben können Sie unter dem unten stehenden Link den Release Candidate herunterladen:
Windows Server 2008 Release Candidate herunterladen
Wie bereits erwähnt können Sie Windows Server 2008 in verschiedenen Versionen erwerben. Wenn Sie eine Lizenz die Hyper-V beinhaltet erwerben, erhalten Sie gleichzeitig auch Lizenzen für virtuelle Gäste. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick darüber:
Beachten Sie dass sich diese Angaben auf einen einzigen Host beziehen. Sie müssen also die enthaltenen Lizenzen für virtuelle Computer auf dem selben physischen Computer installieren für welchen Sie die Lizenz gekauft haben.
Viel Spaß beim Testen
Sehr geehrte Blog Leser!
Gerne möchte ich euch einen kurzen, aber detaillierten Überblick zu den Exchange Server 2007 SP1 Änderungen und ebenso Info zum kommenden Produkt System Center Mobility Device Manager 2008 (YONA) geben. Da euch Exchange Server 2007 besser bekannt sein dürfte, als YONA, beginne ich mit Exchange. Die folgenden Punkte haben sich mit SP1 für den Exchange Server 2007 verbessert:
-) EXCHANGE SERVER 2007 SP 1 Verbesserungen Gesamt
Outlook Web Access
Management Console
Web Services
S/MIME Support in OWA
Mobile Remote Wipe Bestätigung
SCR ist ein neues Feature, das in Exchange 2007 SP1 eingeführt wird. Wie der Name schon nahelegt, ist die fortlaufende Standbyreplikation (Standby Continuous Replication, SCR) auf Fälle ausgelegt, in denen Standbywiederherstellungsserver verwendet werden bzw. deren Verwendung aktiviert wird. SCR erweitert die vorhandenen Features der fortlaufenden Replikation und aktiviert neue Datenverfügbarkeitsszenarien für Exchange 2007-Postfachserver. SCR verwendet dieselbe Protokollversand- und -Wiedergabetechnologie, die auch von der LCR und CCR verwendet wird, um zusätzliche Bereitstellungsoptionen und -konfigurationen bereitzustellen. SCR kann verwendet werden, um Daten von eigenständigen Postfachservern und Postfachclusterservern zu replizieren.
Advanced Exchange Active Sync
Single Copy Cluster (SCC)
SCC ist eine Clusterlösung, die eine einzelne Kopie einer Speichergruppe auf einem Speichermedium verwendet, das von den Knoten im Cluster gemeinsam verwendet wird. SCC ähnelt dem in früheren Versionen von Exchange Server verwendeten Clustering. Es wurden jedoch signifikante Änderungen und Verbesserungen vorgenommen.
IPv6 Support
IPv6 IP Adressen werden nun ebenso im Exchange Server 2007 supported. Dies bedeutet, das Exchange 2007 mit dem SP1 IPv6 Netzwerkadressen interpretiert und ebenso damit konfiguriert werden kann.
Windows Server 2008 Support
Exchange Server 2007 wird in Zukunft auf dem Windows Server 2008 funktionsfähig laufen und ebenso unsererseits supported. Einzig die Unified Messaging Rolle des Exchange Servers darf nicht auf dem Windows Server 2008 integriert werden und muss somit auf Windows Server 2003 R2 SPII verbleiben.
Import/Export von PST mit PowerShell
PST Dateien können mit der PowerShell nun auch exportiert und importiert werden.
-) System Center Mobile Device Manager 2008.
Eine weitere Komponente der System Center Familie kündigt sich hier ab diesem Kalenderjahr (voraussichtlich) an. Nach allen aktuellen Informationen wird SCMDM 2008 fertiggestellt werden. Die finale Bezeichnung wird System Center Mobile Device Manager 2008 sein. Folgende Inhalte werden in diesem Produkt realisiert werden:
Mehr Information findet ich auf folgenden zwei Links die ich euch herausgesucht habe. Solltet ihr Fragen haben stehe ich euch gerne zur Verfügung.
http://www.pcwelt.de/start/mobility_handy_pda/handy/news/97655/
http://www.microsoft.com/windowsmobile/mobiledevicemanager/default.mspx
Beitrag: Daniel Jonathan Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications /Microsoft Austria GmbH -(Daniel.Valik@Microsoft.com)
Das Service Pack enthält neben den bereits veröffentlichten Patches eine ganze Reihe weiterer Fixes. Neben dem Excel Sheet mit aller Änderungen, und dem Whitepaper zu SP1 gibt es nun auch neu ein PowerPoint mit einer Kurzübersicht:
Download PPT(X): Office-SP-1-Overview (zip, 595 KB)
Ich zitiere hier Kay Giza (man muss ja nicht alles neu schreiben,...), der über das SP folgendes schreibt:
"Fast alle Verbesserungen durch 2007 Microsoft Office System SP1 basieren auf direktem Feedback von Anwendern und großen Unternehmen sowie auf indirekten Informationen von Heim- und Büro-Anwendern durch Dr. Watson-Fehlerberichte. Entsprechend konnte sich Microsoft auf die Bereiche fokussieren, die von den Kunden am häufigsten gemeldet wurden. 2007 Microsoft Office System SP1 bringt deutliche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Stabilität für täglich genutzte Anwendungen:
Quelle: Kay Gizas Blog.
<% file name="OfficeSP1Overview" %>
Mehr Information zu Office 2007 SP1:
Nachdem es nun schon einiges zu den Neuerungen und Änderungen beim Service Pack 1 von Exchange Server 2007 zu lesen gab, bleibt noch festzustellen, was aus den beiden Problemen geworden ist welche ich in einem früheren Blog Eintrag beschrieben habe. Gleich vorweg, beide Probleme wurden gelöst. Doch sieht die Lösung teilweise anders als erwartet aus.
Dieses Problem behandelt ein fehlendes Active Directory Attribut beim gemischten Betrieb von Exchange 2003 und Exchange 2007. Mit Service Pack 1 wurde eine Warnung eingeführt, welche auf das fehlende Active Directory Attribut verweist.
Die Warnung erscheint sobald man innerhalb der Verwaltungskonsole zu den E-Mail-Adressenrichtlinien navigiert. Auch in der Shell wird die Warnung beim Ausführen des Befehls Get-EmailAddressPolicy angezeigt. Um die Warnung verschwinden zu lassen reicht es die entsprechende Policy neu zu speichern, dass entsprechende Attribut wird dadurch automatisch eingetragen. Am Einfachsten erreicht man dies durch den Befehl Set-EmailAddressPolicy name.
Hier bin ich mit der RTM Version von Exchange Server 2007 auf ein Problem gestoßen, welches vor allem dann auftritt, wenn mehrere Exchange Server ohne Edge Server betrieben werden. In dieser Konfiguration kann das Setzen eines FQDN für den Default Receive Connector zu Problemen führen. Ab Service Pack 1 wird diese Konfiguration nicht mehr unterstützt. Service Pack 1 erlaubt nur den (internen) Domänen Namen als FQDN. Wird während der Installation ein veränderter oder ungültiger Eintrag festgestellt, so bricht die Installation ab und fordert den Benutzer zur Korrektur auf. Hier sei nebenbei bemerkt, die Exchange Installation merkt sich über Protokoll-Dateien exakt wo das Setup unterbrochen wurde, und setzt die Installation nach erneutem Aufruf entsprechend fort. Da zu diesem Zeitpunkt der Installation keine Verwaltung zur Verfügung steht, ist das Setzen des Default FQDN über die Shell durchzuführen.
Set-ReceiveConnector "Default Server" -FQDN Servername.Domäne
Danach kann die Installation normal fertig gestellt werden. In speziellen Konfigurationen kann diese Einschränkung auch noch andere Connectoren betreffen. Dies ist insbesondere dann der Fall wenn bei einem Connector die Exchange Server-Authentifizierung aktiv ist. Um zu garantieren, dass die Kerberos Authentifizierung mit den Standard SPN möglich ist, darf hier kein eigener Eintrag für den FQDN verwendet werden. Um nun trotzdem einen FQDN für den Internet Traffic zur Verfügung zu stellen, muss bei Abwesenheit eines Exchange Edge Servers ein zusätzlicher Receive Connector eingerichtet werden. Da jedoch nur jeweils ein Connector für die komplette IP-Range (0.0.0.0 bis 255.255.255.255) existieren kann, bietet es sich an, den Default Connector auf den internen IP Adress-Bereich zu limitieren. Der zusätzliche Receive Connector kann dann direkt als Internet Connector eingerichtet werden, unter Berechtigungsgruppen ist dann automatisch "Anonyme Benutzer" aktiviert.
Mit dieser Konfiguration ist auch der Betrieb mehrere Exchange Server ohne Edge Server möglich.
Bereits jetzt, über 2 Monate vor dem Anpfiff der BIG>DAYS 2008, gibt der Trainer (Barbara, Microsoft) den Kader für das Team bekannt:
Wir werden mit einer klassischen 3-4-3 Aufstellung antreten, wobei es sich "leider" beim gesamten Kader um ausgesprochene Multitalente handelt, die Vergabe der Positionen erfolgte daher zufällig.
Im Tor felsenfest steht HP, in der Verteidigung durch nichts aus der Ruhe zu bringen sind Kapsch, ACP und Infoniqa. Das Vierer-Mittelfeld besteht aus ppedv, IT-experience, NTx und pmOne, der Sturm greift mit TechTalk, mii und Cubido an.
Der Kader ist also fix (die Aufstellung und Taktik mag sich noch ändern, jeder will Tore schießen), aber bereits jetzt können die Fans wieder Pickerl/Sticker sammeln (und eines davon ist auch gleich hier) Wer noch nicht zum CollectIT - Der Austria Server Cup angemeldet ist, der sollte das sofort nachholen:
Mehr Information:
Hallo liebe Sicherheitsgemeinde!
Ja, letzte Woche war es wieder soweit - unsere mittlerweile 37. Präsentation für den deutschsprachigen Raum fand wieder sehr guten Anklang.
Für alle, denen dieser Webcast noch nichts sagt, hier eine kleine Zusammenfassung:
Also, dieser Webcast findet monatlich statt, immer an jedem 2. Freitag im Monat (in Anlehnung an die Veröffentlichungsweise der Sicherheitsupdates). Er ist live, er ist aktuell, und er enthält immer auch ein aktuelles Sicherheitsthema. Das Tolle daran ist, dass Ihr die Möglichkeit habt, LIVE Eure Fragen zu stellen und auch die Chancen auf Antworten ziemlich hoch sind.
So viel zur Eigenwerbung. Schaut Euch das einfach mal an. Er wird ja auch aufgezeichnet, falls Ihr am Freitag schon was besseres vorhabt . Und hier ist der Link.
OK, wo war ich? Ach ja, Reprise vom letzten Freitag. Also, was war los?
Thema waren die 2 neuen Sicherheitsupdates (MS08-001, MS08-002), Lebenszyklusinformationen und als Special "Windows Vista - Schutz von Informationen".
Bevor wir zum Spezialthema kommen hier die Übersicht der Bulletins:
Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen, die Details findet Ihr ohnedies in den Security Bulletins am Web.
Ja, als Spezialthema waren diesmal "Windows Vista - Schutz von Informationen" dran. Ein sehr interessantes Thema.
Behandelt wurden:
•BitLocker™ Drive Encryption: Verschlüsselung der gesamten Festplatte mittels Trusted Platform Module (Chip auf Mainboard) und/oder USB-Drive.
•Encrypted File System (EFS): einige Neuerungne mit Vista zB Zertifikate auf Smartcard, einfache Verwaltung mittels Active Directory, Offline-Verschlüsselung verbessert
•Rights Management: Client fix im Betriebssystem verankert, damit durchgehende Compliance hinsichtlich Umgang mit Dokumenten (wer darf was)
•Installation von Geräten: ja, auch das ist neu - vielfach von Kunden gewünscht kann man nun kontrollieren, welche Geräte man installieren darf und welche nicht
Ja, interessant waren auch die Fragen, die während des Webcasts gestellt wurden. Hier wie versprochen die Zusammenfassung:
Questions and Answers:
Siegmar fragte: Wird es diesmal auch die Audioübertragung funktionieren?
Kristof antwortete: Ja
Lutz fragte: Ab wann wird Livemeeting 2007 benutzt?
Kristof antwortete: Wir bemühen uns, dass ab Februar 2008 dieser Webcast über LiveMeeting 2007 ausgestrahlt werden kann.
Mark fragte: Kann ich irgendwo noch die Webcasts oder die PDF-Files für November und Dezember bekommen? Meine Adresse ist ...
Kristof hat privat geantwortet: Ja, kein Problem. Thomas sendet Ihnen die zwei PDFs zu.
Zech fragte: Ich habe bei dieser Folie ein Textproblem - Schrift ist zu 300% zu groß!
Kristof hat privat geantwortet: Vielen Dank für das Feedback. Sie können die Präsentation auch als PDF herunterladen.
stefan fragte: welche Anwendungen nutzen multicast im Serverbereich?
Kristof antwortete: Es ist sehr schwer diese Frage generisch zu beantworten. Microsoft Windows Server 2003 verfügt standardmäßig über keine aktiven Multicastadressen und wäre von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Das Installieren von Anwendungen, die Multicasting verwenden, kann das Betriebssystem jedoch anfällig machen.
Barbara fragte: Wie lautet die Adresse vom Security Vulnerability Research & Defense Blog?
Kristof antwortete: http://blogs.technet.com/swi ist die Adresse vom Security Vulnerability Research & Defense Blog
Zech fragte: Gibt es Jän 2008 ein "Update for Outlook Junk Email Filter 2003"?
Kristof antwortete: Nein. Wir haben jetz in Jänner kein Update für den Junk Mail Filter veröffentlicht. -`> Thomas sagt: Korrektur: Da gab es doch was - hier der Link.
stefan fragte: Nutze Sie auch EFS mit BitLocker?
Kristof antwortete: Ja, ich habe BitLocker für meine Festplatte aktiviert. Und schütze zusätzlich eine einzige private Datei mit EFS :)
Mario fragte: Wann kommt Service Pack 3 für Windows XP?
Kristof antwortete: Diese Frage wird uns oft gestellt. Derzeit haben wir keine konkrete Informationen diesbezüglich veröffentlicht. SP3 wird aber definitiv heuer und wahrschlich im ersten Halbjahr erscheinen.
stefan fragte: Haben Sie hier auch keinen Perfermanceverlust festgestellt?
Kristof antwortete: Bei der einen 200K File nicht wirklich... J Natürlich müssen Sie aber beachten, dass im "Kombimodus" Sie doppelt verschlüsseln, und dadurch die CPU doppelt "belasten"
stefan fragte: Ist diese Erweiterung der Geräteinstallationen auch für Server 2003 und XP geplant, oder nur für Vista zu haben
Kristof antwortete: Uns sind derzeit keine Informationen bekannt, dass diese Erweiterungen rückportiert wird. Es gibt allerdings 3rd Party Tools mit denen Sie ähnliches erreichen können.
stefan fragte: Es gibt laut Microsoft ein re-release des MS07-42, heißt dass ich erneut installieren muss, oder es gibt eine neue EXE?
Kristof antwortete: Es wurde nur das Bulletin aktualisiert, KEIN neuer Patch: V3.0 (January 9, 2008): Bulletin updated: Added Microsoft Word Viewer 2003 as an affected product. Also added an Update FAQ clarifying the kill bit for Microsoft XML Parser 2.6 and its applicability to this security update.
So, ich freu mich schon auf ein Wiedersehen - am besten LIVE während des nächsten Webcasts!!!
Stay secure,
Euer Captain Tom (aka Thomas Rothen)
Seit Ende November online ist das "Springboard" zu Windows Vista. Geboten werden monatlich neue Artikel, dazu ein Portfolio an empfohlenem Material, Ressourcen und Erfahrungen um den Sprung zu Windows Vista zu schaffen.
Und für jedem Schritt, von der Planung bis zum Einsatz:
Artikel haben vielversprechende Namen wie "Windows XP is good enough. Why should I care?" oder "Why now", es gibt direkte Links auf die Hands-On-Labs und virtuelle Maschinen, Community Foren und vieles mehr.
Fazit: Gute "Startseite" für alle IT-Pro Themen rund um Windows Vista.
Mehr Information: Springboard
Sollte TechNet Austria nicht als Informationsquelle reichen (obwohl sich speziell Martina und Toni wirklich bemühen), dann gibts zumindest drei weitere (RSS-)Adressen, die man uneingeschränkt empfehlen kann.
Alle österreichischen Microsoft Blogs:
http://www.microsoft.com/austria/blogs/
Entwickler-Weblogs:
Kay Giza schreibt: "Seit langem zählt die Webadresse http://blogs.dotnetgerman.com/ zu ersten Anlaufstelle, wenn man deutschsprachige .NET-Entwickler Weblogs sucht. Das Portal vereint die neuesten Beiträge aus aktuell mehr als 64 Blogs der deutschen .NET-Community."
http://blogs.dotnetgerman.com/
NEU: Blogs für IT Pros:
"Seit kurzem haben die beiden Initiatoren von DotNetGerman-Bloggers das Äquivalent für die deutschsprachige IT Professionell-Community ins Leben gerufen. Unter der sinnigen Bezeichnung ITProBlogs.de vereint die neue Web 2.0 Community derzeit ca. 30 Blogger."
http://itproblogs.de/
Damit sollte genug Lesestoff vorhanden sein :)
Quelle: Blog von Kay Giza - NEU: ITProBlogs.de ist live! - http://www.Giza-Blog.de/
Office 2003 SP3 (und Office 2007) blocken einige alte Dateiformate aus Sicherheitsgründen. Damit das nicht falsch verstanden wird: nicht die Formate sind per se unsicher, vielmehr die Parser für Office. Und offenbar zahlt es sich (ich glaube verständlicherweise) nicht mehr aus, die Parser für Formate aufwändig zu reparieren, die heute einfach nicht mehr in Verwendung sind.
Betroffen davon sind:
Wenn man aber dennoch mit solche Dateien öffnen will (die Parser sind ja noch da!), dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Mehr Information dazu:
System Center Essentials bezeichnet sich selbst als IT Management für Midsize Unternehmen. Unter System Center Essentials 2007 versteht man eine Managementlösung der System Center Familie die speziell für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist (in Österreich könnte es sich auch für "große" Unternehmen fast ausgehen): bis zu 500 PCs und 30 Server können damit verwaltet werden.
Administratoren sind mit System Center Essentials in der Lage, mit einer Konsole Server, Clients, Hardware, Software und IT Services zu verwalten und zu managen. Berichte, die mit den SQL Reporting Services 2005 erstellt sind stellen übersichtlich den Status der IT Umgebung dar. Mehr als 30 vordefinierte Reports stehen dabei bereits von Beginn an zur Verfügung.
Wer System Center Essentials probieren möchte, dem steht ein Virtual Hard Drive (VHD) trial image zur Verfügung. Dieses Image kann dazu verwendet werden, System Center Essentials innerhalb Ihrer IT Infrastruktur zu probieren. Ebenfalls zur Verfügung steht ein Setup-Guide, der unter anderem auch die Schritte beschreibt, die nötig sind um nach der Trial-Periode die Software-Agents wieder zu entfernen.
Weiters steht Ihnen ein Virtual Lab zur Verfügung.
Beitrag von Martina Grom
Unified & Simplified sind die zentralen Stichworte für das erste TechNet Briefing des neuen Jahres am 24. Jänner: Unified Communications heißt nicht nur vereinheitlichen, sondern auch vereinfachen. Überzeugen Sie sich selbst und werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen des Office Communications Servers 2007, der Exchange Server 2007 Unified Messaging Technologie und der notwendigen Telefonanlagenintegration. Neben Best Practices erfahren Sie auch alles über die aktuellen Neuerungen des Exchange Server 2007 Service Pack 1 sowie über Entwicklungen im Telefonie-PBX-Markt. Melden Sie sich gleich hier an!
Beitrag: Daniel J. Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications (Daniel.Valik@Microsoft.com)
Passend zu meinem Artikel zu Bill Gates "letztem offiziellem Auftritt vor einem großen Messepublikum" ist jetzt auch bereits die Keynote als Video abrufbar. Die Links dazu finden Sie ebenfalls bei diesem Artikel.
Bill Gates hat in seiner Keynote von der zweiten digitalen Dekade gesprochen - die weitere Durchdringung von Technologie im Alltagsbereich, Autos, Telefon, Musik.
Wer jedoch Bill Gates kennt, weiß auch von seiner Begeisterung für Videoauftritte in verschiedenen Rollen, es gab bereits diverse Parodien von Matrix, Harry Potter, Star Wars, etc. Nun gibt es auch eine Videopräsentation, wie er sich seinen letzten Arbeitstag bei Microsoft vorstellt, bzw. wie seine zukünftigen Aufgaben sein sollen: als U2 Bandmitglied, im Fitnessstudio, etc:
Der Office Communications Server 2007 ist Microsofts neues Produkt im Bereich Echtzeit-Kommunikation und steht für den nächsten technologischen Schritt, die Kommunikation zwischen Personen und ebenso Unternehmen einfacher und effizienter zu gestalten. Wie bei fast allen Microsoft Produkten, verfügt der Office Communications Server 2007 über eine Client-Server Architektur und somit über verschiedenen Clientintegrationen und Zugriffsmöglichkeiten. Dies bedeutet im engeren Sinne, dass dem Endbenutzer viele verbesserte und auch neue Möglichkeiten der Kommunikation von seinem Arbeitsplatz möglich sind. Gemeinsam integriert mit Office 2003 oder bereits Office 2007 bietet der Office Communications Server 2007 viele Kommunikationsvarianten an, wie etwa die Telefonie aus jeder Office Anwendung oder die Entgegennahme eingehender Telefongespräche über die Client-Anwendung, anstatt über das Arbeitsplatztelefon. Das für den Download vefügbare Dokument beschreibt die verschiedenen Clientfunktionen und ist für Benutzer eine geeignete Trainingsunterlage in der die wichtigsten Themen zusammengefasst sind.
Viel Spaß beim Lesen!
Achtung: Zum Download des Dokuments bitte Artikelüberschrift anklicken. Unter der Tagline erscheint dann das Attachment.
Das Windows Server 2008 Developer Training Kit enthält eine Reihe von Hands-on-Labs und Präsentationen der Neuigkeiten im Windows Server 2008 (IIS7, Management, WCF, WF, Windows Cardspace, Windows PowerShell, Virtualisierung und das Transaction File System).
Dieses Kit soll Entwicklern zeigen wie man Applikationen baut, die auf Windows Server 2008 Technologie aufbauen. Das Kit beinhaltet sieben Hands-on-labs, die auf der DinnerNow Beispielapplikation aufbauen.
Heute wird Bill Gates seine voraussichtlich letzte Eröffnungsrede halten: Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2008, die vom 07.01.2008 bis zum 10.01.2008 in Las Vegas stattfindet. Bill Gates wird in seiner Pre -Show Keynote am 06.01.2008 wieder einmal Stellung nehmen zu aktuellen Trends.
Seinen ersten Auftritt vor einem großen Messepublikum absolvierte Bill Gates ebenfalls in Las Vegas - im Jahr 1983, also vor 25 Jahren! Damals kündigte er die erste Windows Version, Windows 1, auf der Computermesse Comdex an. Die Präsentation fand damals noch mit Folien statt, ohne Hilfe von Werkzeugen wie Power Point.Ab 07.01.08 findet man hier Infos zur Keynote und weiteres Pressematerial.
Bill Gates wird sich zukünftig auf seine Arbeit bei der Bill & Melinda Gates Stifung konzentrieren, die Entwicklungsprojekte fördern.
Das deutsche msdn-Portal wurde aufgeräumt: Nach dem Motto "Schneller finden, was Sie brauchen" präsentiert sich die deutschsprachige msdn-community mit einer übersichtlichen Such- und Startseite "Entwickler / Welt".
Hier finden Sie aktuelle, interessante Artikel, Services und Hotline bis hin zur msdn Bibliothek - alles in Deutsch und recht übersichtlich gruppiert. Viel Spaß beim Entdecken der Entwickler / Welt!
Endlich gibt es auch für die kostenlose SQL Server 2005 Express Edition eine deutsche Dokumentation (DACH steht übrigens für Deutschland, Österreich und die Schweiz), und zwar in der TechNet Library: Onlinedokumentation für Microsoft SQL Server 2005 Express Edition
Wer glaubt, es handelt sich dabei um eine simple übersetzte Site, der irrt. Die Doku ist gut gemacht und befasst sich mit relevanten Themen wie dem Verteilen von SQL Server Express und Replikation. Wenns dann doch tiefer gehen soll, dann ist allerdings wieder der Klick in die englische msdn, ins SQL-Server msdn-Forum und ins SQL Server Express msdn-Forum hilfreich.
Erstmalig gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, online auf aufgezeichnete Sessions von der TechEd IT Forum-Konferenz zuzugreifen. Dieses Angebot ist exklusiv für TechNet Plus Abonnenten. Bei Erwerb oder Verlängerung eines TechNet Plus Abonnements bis zum 29.02.2008 erhalten Sie den kostenlosen Zugang zur TechEd EMEA Video Library.
Beitrag von Barbara Reiff