Mit "High Performance Computing" (HPC) werden Rechenarbeiten durchgeführt, deren Bearbeitung eine hohe Rechenleistung oder Speicherkapazität benötigt, beispielsweise in den Gebieten Meteorologie, Physik, Chemie, Biologie, Genetik, Strömungsmechanik, u.v.m, aber auch in Nicht-Wissenschaftlichen Bereichen wie Finanzwirtschaft, Animationserstellung, Produktion, etc. Die Liste der 500 größten Supercomputer sind bislang von proprietären RISC und Unix basierten Systemen wie Cray, SGI, Hewlett-Packard und IBM beherrscht.

Microsoft ist in die Welt des HPC eingestiegen und bietet  mit dem "Compute Cluster Server" (CCS) auch ein umfangreiches technologisches Angebot dazu: Windows Compute Cluster Server 2003. Die Vorteile des CCS sind u.a. die einfache Umgebung (ease of use), die integrierte Applikationsplattform, Security, Active Directory Services und das gewohnte Windows Betriebssystem um eine leistbare und sichere HPC-Lösung zu gewährleisten.

Laut einer Studie IDC wird übrigens der HPC Server Markt stärker als die üblichen IT-Segmente wachsen und zwar von einem Umsatz von über 10 Milliarden US$ im Jahr 2006 auf 14 Milliarden US$ im Jahr 2010. Als Grund werden vor allem fallende Hardware-Kosten und effiziente Nutzung der Mehrkern-Technologien sowie steigende Verfügbarkeit von verteilten Anwendungen genannt.

Gute Startpunkte zur Erforschung der HPC-Möglichkeiten und der Technologie:

windows_ccs_2003In Kürze wird es auch ein zweitägiges, kostenloses Training zu High Performance Computing geben! Details dazu finden Sie baldigst in Gerhard´s Marktbeobachtungen. Happy computing!

Beitrag von Toni Pohl