TechNet Team Blog Austria

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July, 2007

  • Visual Studio 2008 Beta 2 und .NET 3.5 Beta 2 verfügbar

    Brandaktuell hat Microsofts .NET Visionär Scott Guthrie, General Manager der Microsoft Developer Division, am 26. Juli in seinem Blog die Verfügbarkeit von Visual Studio 2008 Beta 2 und von .NET 3.5 Beta 2 angekündigt.

    Unter anderem beschreibt Scott in seinen "Installation Notes" auch einige Fallstricke und Neuerungen von VS 2008. Mehr Infos sind auch in Scott´s Präsentationen zu finden.

    VS2008

    Hier gehts zum Download des VS 2008, alternativ finden Sie hier die Express Editions Visual Basic, Visual C#, Visual C++ und Visual Web Developer 2008. Es gibt auch bereits weitere Erfahrungsberichte zur Installation des VS 2008 Beta 2.

    vs2008-install

    Die Beta 2 soll nahezu "feature complete" sein, ein Whitepaper gibt Überblick über die neuen Funktionen von VS 2008 (Orcas).

    Beitrag von Toni Pohl

  • Windows Server 2008 Component Posters

    Zwei Poster, die ursprünglich in der Juli Ausgabe des TechNet Magazins veröffentlicht wurden, sind nun auch zum Download verfügbar.

    Die Poster helfen eine Übersicht über die neuen Funktionen zu bekommen, wobei sich das eine ganz den Active Directory Funktionen widmet, das andere die restlichen Technologien und Bereiche abdeckt (Server Core, NAP,...).

    Hier ein Ausschnitt aus einem der Poster:

    Ach ja: und hübsch sind sie auch. Wohl dem, der einen A0 Plotter hat.

    Download: Windows Server 2008 Component Posters

    Beitrag von Georg Binder

  • Neues im SQL Server 2008 - your data any place, any time

    Der SQL Server 2005 war bereits ein Meilenstein in der Geschichte der Datenbanksysteme. Microsoft hat nun seine Vision der Application Server wieder stark erweitert und die neue Version SQL Server 2008 angekündigt. Die aktuelle Version SQL Server 2008 June CTP sowie Dokumentationen, Infos und Webcasts finden Sie hier.

    Es gibt mittlerweile schon einige Webseiten mit Informationen über die neuen Funktionen und Erweiterungen des SQL Server 2008. Dort liest man von den vier Hauptthemen "Mission Critical", "Pervasive Insight", "Dynamic Development" und "Beyond Relational".

    sql_server_2008_ms

    Nur, was bedeuten diese Begriffe? Microsoft sieht in der Version 2008 die neue Basis als Datenplattform für die nächste Generation von Datengesteuerten Applikationen - eine "große" Sicht der Dinge und "simple as that". ;-)

    Hier eine kurze Zusammenfassung der neuen Funktionen des SQL Server 2008:

    • Mission Critical: Sicherheit durch Verschlüsselung, Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit, Systemadministration, hohe Stabilität und Ressourcen-Planung (Transparent data encryption, Extensible key management, Hot Add CPU, Policy-based Management, Declarative Management Framework, Streamlined installation, Optimized and Predictable System Performance, Resource Governor für Workload-Management)
    • Pervasive Insight: Business-Intelligence (BI) Optimierungen und Erweiterungen, schnellere Berechnungen bei höherem Datenvolumen (Data compression, Partitioned table parallelism, MERGE SQL, Scaleable SSIS, Scalable Analysis Platform, Scalable Reporting, Rich Information Experiences)
    • Dynamic Development: Rasche Entwicklung, flexible neue Datentypen, Offline-Szenarien durch neue Synchronization Services in ADO.NET und Offline Designers in Visual Studio (ADO.NET, CLR, LINQ, Occasionally Connected Systems)
    • Beyond Relational: Verwalten von unstrukturierten Daten, neue Datentypen (z.B. das langersehnte "nur" DATE und TIME, kein 8KB Limit für user-defined types), Fulltext über mehr Datentypen (Store Any Type of Data, Location Intelligence für geographische Informationen)

    Zum Thema BI: Der SQL Server 2008 soll besonders gut mit Analyse-Werkzeugen wie Excel 2007, ProClarity, SharePoint Server 2007 und dem Office PerformancePoint Server 2007 zusammenarbeiten.

    Eine Beschreibung der neuen Funktionen finden Sie im White Paper Product Overview SQL Server 2008 (englisch).

    Beitrag von Toni Pohl

  • Microsoft Worldwide Partner Conference 2007, Gemeinsamer Launch von Windows Server 2008, Visual Studio 2008 und Microsoft SQL Server 2008

    Auf der Microsoft Worldwide Partner Conference 2007 (WWPC) von 10. bis 12. Juli in Denver, Colorado, wurden den Microsoft Partnern Best-Practises, Produkt-Neuerungen und Vertriebsmodelle vorgestellt.

    wwpc2007

    Auch zu diesem Event gibts wieder eine virtuelle Website mit Webcasts, einen Pressroom und eine Fülle von Material.

    Es gab auch zuvor bereits einige Gerüchte über die voraussichtlichen Markteinführungs-Termine der neuen Produkte Windows Server 2008 (Longhorn), SQL Server 2008 (Katamai) und Visual Studio 2008 (Orcas).

    In seiner Keynote löst Kevin Turner, Chief Operating Officer, Microsoft Corporation, das Geheimnis: Es wird ein gemeinsames Launch-Event für diese drei Software-Produkte am 27. Februar 2008 in Los Angeles, California, geben.

    Pressemeldung: "...In anticipation for the most significant Microsoft enterprise event in the next year, Turner announced that Windows Server® 2008, Visual Studio® 2008 and Microsoft SQL Server™ 2008 will launch together at an event in Los Angeles on Feb. 27, 2008, kicking off hundreds of launch events around the world..."

    Kevin Turner wörtlich: "...And your question to me might be when, when will you do this Microsoft? It says announcing; when?
    Well, here's when. We're going to do it on February 27, 2008 worldwide. It's the biggest single launch we've got in Microsoft on one day..."

    Jetzt sind bereits Beta-Versionen und CTPs verfügbar, brandaktuell beispielsweise die Windows Server 2008 June 2007 CTP.

    Windows Server 2008 wird übrigens  laut Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in Los Angeles im Mai 2007 das letzte 32-Bit Betriebssystem werden. Klar, mittlerweise ist 64-Bit Hardware schon längst Standard. Voraussichtlich wird es Windows Server 2008 in drei Varianten geben: Small Business, Midmarket und Storage Server. Eine R2 Version ist für 2009 vorgesehen.

    Beitrag von Toni Pohl

  • SQL Server Builds und Versionen identifizieren

    Wissen Sie, welche Version von Microsoft SQL Server auf einer Maschine läuft?
    Im SQL Management Studio sehen Sie neben der verbundenen Instanz die Versionsnummer, zum Beispiel 9.00.3042 wenn Sie SP2 installiert haben.

    Die Version Developer, Standard, Enterprise, etc. sowie die Build-Nummer finden Sie im SQL Server 2005 in den Eigenschaften der SQL Instanz und im Menü Hilfe/Info.

    sqlserver2005version3 sql2005version

    Die TSQL-Abfrage select @@VERSION liefert ebenfalls die aktuelle Version der SQL Server-Instanz, beispielsweise

    Microsoft SQL Server 2005 - 9.00.3054.00 (Intel X86)   Mar 23 2007 16:28:52   Copyright (c) 1988-2005 Microsoft Corporation  Developer Edition on Windows NT 6.0 (Build 6000: )

    oder etwas besser lesbar mit

    SELECT SERVERPROPERTY('productversion'), SERVERPROPERTY ('productlevel'), SERVERPROPERTY ('edition')

    zeigt beispielsweise 9.00.3054.00, SP2, Developer Edition.

    Hier die zusammengefassten SQL Server Versionen im Überblick:

      RTM/No SP SP1 SP2 SP3 SP4
    SQL Server 2005 9.00.1399 9.00.2047 9.00.3042        
    SQL Server 2000 8.00.194 8.00.384 8.00.532 8.00.760 8.00.2039
    SQL Server 7.0 7.00.623 7.00.699 7.00.842 7.00.961 7.00.10

    Quelle: KB-Artikel 312185 - Ermitteln der SQL Server-Version und -Edition (englische Version hier)

    Der KB-Artikel 937137 von Ende Juni 2007 (englische Version hier) gibt Auskunft über alle Builds, welche nach SP2 veröffentlicht wurden!

    Alle SQL Service Packs sind kumulativ, das bedeutet, dass alle Updates und Fixes bis zum Zeitpunkt des Service Packs im Service Pack enthalten sind. Damit kann zum Beispiel eine frisch installierter SQL Sever 2005 sofort auf Stand SP2 gebracht werden.

    Beim Update eines Service Packs für SQL Server 2005 gilt dies im Gegensatz zu SQL Server 7 und 2000 für alle SQL Dienste auf der Maschine und die Offline-Dauer ist sehr gering.

    Einige weitere brauchbare Links und eine komplette Liste der SQL Server Builds mit einer kurzen Beschreibung der Fixes und Link zur ausführlichen KB-Beschreibung finden Sie u.a. in den Blogs hier (englisch):

    Beitrag von Toni Pohl

  • RIS und WDS unter Windows Server 2003 SP2

    image Viele werden es schon bemerkt haben, sobald Service Pack 2 installiert wird, ändert sich das Service zur automatischen Betriebssystemverteilung. Die guten alten unter Windows 2000 eingeführten Remote Installation Services (RIS) heißen nun Windows Deployment Services (WDS). Diese Umstellung war notwendig, da die Installation von Windows Vista und auch von Windows Server 2008 völlig umgestellt wurde. Während unter Windows XP noch die Dateien praktisch einzeln extrahiert und auf den Zielcomputer kopiert wurden und zum Beispiel die Registry neu aufgebaut wurde enthält die neue Setup Technologie ein fertiges Image der kompletten Installation. Während der Installation wird dieses Image auf den Zielcomputer übertragen und dort gestartet um dann eine obligatorische Hardwareerkennung durchzuführen.

    Unter Windows Server 2003 SP2 ist es möglich beide Varianten zu verwenden, wobei dabei drei Möglichkeiten bestehen: Nur RIS, nur WDS oder ein gemischter Betrieb. Es sei angemerkt, daß Windows Server 2008 ausschließlich die Image Technologie unterstützen wird. Dies bedeutet, daß es mit Windows Server 2008 nicht möglich sein wird, Windows XP auf herkömmliche Art und Weise zu verteilen. Ich möchte mich in diesem Artikel mit den notwendigen Schritten für einen gemischten Betrieb beschäftigen, da ich denke, daß uns diese Konfiguration noch eine Zeit lang erhalten bleiben wird und außerdem ein paar Stolpersteine zu überwinden sind, deren Lösung nicht offensichtlich ist.

    Egal ob das WDS nach Installation von Service Pack 2 hinzugefügt wurde oder ein bestehender RIS Server mit SP2 updatet wurde, nach der Installation finden sich im Startmenü zwei Einträge: Windows-Bereitstellungsdienste und Legacymodus für Windows-Bereitstellungsdienste. Letzteres ersetzt den RIS Eintrag von SP1 und früher. 

     Menüeinträge

    Stolperstein Nummer 1

    Wer mit der WDS Konsole beginnt und den Server als WDS Server konfiguriert legt den Legacy Teil (RIS) auf jeden Fall mal still. Ein nachfolgender Aufruf von „Legacymodus für Windows-Bereitstellungsdienste“ schlägt mit einem Hinweis fehl, daß der Start nur auf nicht konfigurierten oder im gemischten Modus betriebenen Servern zulässig ist.

    Fehlermeldung

    Die WDS Konfiguration kann aber über den Befehl wdsutil /uninitialize-server wieder rückgängig gemacht werden. Hier auch gleich ein kleiner Tipp: Der Befehl wdsutil offenbart erst mit dem Parameter /AllHelp alle möglichen Befehle.

    Stolperstein Nummer 2

     Wer bei der Konfiguration des WDS als Verzeichnis, trotz Warnmeldung, ein Verzeichnis auf dem System Laufwerk ausgewählt hat muß alle Änderungen die dort durchgeführt wurden später wiederholen, da es unter dem Legacy Betrieb (RIS) nicht möglich ist, daß dieses Verzeichnis auf dem Systemlaufwerk liegt.

    image

    Diese Einschränkung kommt noch von Windows 2000. Damit die verschieden Installationen nicht übermäßig Speicherplatz verbrauchen, wurde mit RIS unter Windows 2000 der Single Instance Store (SIS) eingeführt. Hier überprüft ein Dienst (Groveler) die Dateien auf dem logischen Laufwerk auf Gleichheit und ersetzt sie bei positivem Ergebnis durch einen Link im Filesystem. Da dies auf einem Systemlaufwerk (man denke da an die ersten Dateien die beim Starten geladen werden) fatale Folgen haben kann wurde ausschließlich eine Konfiguration mit einem zweiten Laufwerk unterstützt. Dies ist auch unter Windows Server 2003 unverändert geblieben obwohl sich der SIS hier nur auf das „RemoteInstall“ Verzeichnis auswirkt. Bei den Installationsabbildern unter Vista ist diese Technik nicht mehr erforderlich, da der Single Instance Store innerhalb der Image Dateien (WIM Format) abgebildet wurde.

    RIS Assistent Um nun zu einem gemischten Betrieb zu kommen, ist es notwendig zuerst die Konfiguration der Legacy Unterstützung durchzuführen. Wichtig hierbei, wie erwähnt, ein zweites logisches Laufwerk. Nach Abschluß des Assistenten, welcher zwingend auch die Bereitstellung mindestens eines Legacy Betriebssystems erfordert, funktioniert der Server im Pure Legacy Modus.

     

     

     

     

    Stolperstein Nummer 3

    Wird WDS auf einem Server im Legacy Modus konfiguriert, so ist der RIS Teil vorerst inoperabel. Um einen gemischten Modus zu erreichen ist zwingend ein Vista oder Windows Server 2008 Datenträger nötig.

    WDS Assistent Für einen gemischten Modus ist nun die Konfiguration des WDS nötig. Dazu kann einfach der Assistent in der WDS Konsole über die rechte Maustaste aufgerufen werden. Hier kann nun kein neues Installations-Verzeichnis angelegt werden, da dieses bereits durch das Legacy Setup festgelegt wurde. Nach Abschluß des Assistenten schlagen PXE Startversuche von Clients fehl, da zwei Dateien vom Client nicht empfangen werden können (TFTP – Fehler). Diese zwei Dateien pxeboot.com und bootmgr.exe können nun automatisch durch hinzufügen eines Vista Startabbilds oder manuell hinzugefügt werden. Für die automatische Installation ist in der WDS Konsole unter Startabbilder ein neues Image hinzuzufügen. Es findet sich auf der Vista Installations DVD unter sources\boot.wim. Will man noch kein Bootimage hinzufügen so findet sich bootmgr.exe direkt im Hauptverzeichnis der Vista DVD. Pxeboot.com findet sich im Image boot.wim unter \Windows\Boot\PXE. Von dort kann die Datei mit ImageX aus dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) extrahiert werden.

    Ist nun die WDS Konfiguration durchgeführt und ist ein Startabbild vorhanden, so steht einer wahlweisen Installation von Windows XP und Windows Vista über PXE nichts mehr im Wege.

    Bootscreen

    Natürlich ist auch noch das Installieren entsprechender Images nötig. Mehr Informationen darüber finden sich unter:

    Beitrag von Heinrich Pommer

  • SharePoint bunt

    Vor kurzem habe ich hier einen Artikel über die SharePoint 3.0 Application Templates veröffentlicht. Passend zu diesem Customzing-Thema von SharePoint empfehle ich als Nachschlag hübsche, bunte Designs.

    SharePoint-Seiten basieren auf sog. "Master-Pages". Das Konzept stammt von ASP.NET 2.0: Eine Vorlagenseite enthält das Basislayout und alle Seiten, welche davon erben erhalten das Aussehen und eine Basisfunktionalität von der Master-Page. In einem SharePoint-Web können beliebig viele Master-Pages vorhanden sein, per SharePoint Designer sind diese sehr leicht zu integrieren und umzuschalten.

    Die neuen Vorlagen sind kostenlos und in 4 Geschmacksrichtungen á 5 Farben verfügbar und tragen die Namen Clarity, Horizon, Reverse und Block.

    sp_designs

    Die Beispiel-Vorlagen können selbst angepasst, erweitert und in WSS 3.0 und MOSS 2007 verwendet werden. Hier geht´s zum Download und zur Übersichtsseite. Viel Spaß beim Ausprobieren!

    Beitrag von Toni Pohl