TechNet Team Blog Austria

Informationen und News abseits der offiziellen TechNet vom TechNet Team Blog Austria

March, 2007

  • Unified Communications: VoIP Integration und Hardwarevorrausetzungen

    Hallo liebe TechNet Blog Leser,

    Unified Communications ist ein neuer Schwerpunkt seitens Microsoft und ermöglicht Kunden über die Microsoft Office Plattform den ideellsten Kommunikationsweg auszuwählen und dementsprechend zu einfach anwenden zu können. Mit Kommunikationstechnologie ist aber nicht nur Email oder Telefon gemeint, sonder viel mehr eine tiefe Integration der Telefonanlage mit der Microsoft IT-IP Welt. Dies bedeutet, dass der neue Exchange Server 2007 mit einem komplexen Unified Messaging Stack versehen ist und somit beispielweise über den Kommunikationsstandard SIP (Session Initiate Protocol) Fax, Voicemail und Outlook Voice Access ermöglicht. Das Gegenstück zum Exchange aus der Unified Communications Lösungsswelt ist der Office Communications Server 2007 (Public Beta announced), der Funktionen wie etwa die Telefonintegration, Instant Messaging, Presence Technology und Videoconferencing integriert.

    Somit ist es mit Microsoft Technologie Mitte dieses Jahres möglich, die VoIP Integration und die vorteilhafte Client- Office Integration zu realisieren. Um nun aber diese Unified Communications (UC) Produkte mit einer herkömmlichen Telefonanlage zusammenzuführen, sind spezielle Anbindungsmechanismen notwendig. Verfügt der Kunde über eine Hybrid Telefonanlage, also eine die ISDN wie auch IP versteht, kann meistens der Exchange und OCS direkt angeschaltet werden und entsprechend kommunizieren. Ist dies nicht der Fall (Hicom 150, 350, Philips Sopho., Alcatel 4200/4400, Hipath 4000/4500, teilw. Hipath 8000,...) können Kommunikationsgateways diese "Übersetzungsarbeit" durchführen und die "Neue" Welt mit der "Alten" sprechen lassen.

    Der Vorteil mit solcher Technologie ist es, dass Microsoft Exchange und Office Communications Server 2007 die Funktionen der Kommunikation im Unternehmen einfacher ermöglichen. Keypoints sind hier: Administration im Active Directory, kein eigener Client neben Office Communicator und Outlook beim Benutzer notwendig, SIP Standard, Office 2007 Plattform Integration (Kommunikation aus allen Produkten) usw...

     Auf folgendem Link befinden sich mehr Information bzw. die aktuell von Microsoft unterstützten VoIP Gateways: (Dialogic, Audiocodes)

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/2516dac1-dfdc-47eb-8e6f-18b1537a57b2.aspx

    Beitrag: Daniel Jonathan Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications /Microsoft Austria GmbH -(Daniel.Valik@Microsoft.com)

     

  • Veranstaltung @ Microsoft: TechNet Briefing for Unified Communications and VoIP Technologies

    Hallo liebe TechNet Leser,

    Am 26. April findet bei Microsoft Österreich ein sehr interessantes TechNet Briefing zum Thema Unified Messaging, Unified Communications und VoIP Technologie statt. Inhalt der Veranstaltung und Schwerpunkt sind unsere neuen Produkte wie etwa Exchange Server 2007 (Unified Messaging), Office Communications Server 2007 und Telefonie Integration. Ebenso einige unserer UC (Unified Communications) Partner werden interessante Vorträge über VoIP Gateways, Forking und Converging, also über verschiedene Kommunikationslösungen halten. Die Veranstaltung ist "Kostenlos", Registrieren könnt ihr euch über:

    https://msevents.microsoft.com/CUI/EventDetail.aspx?culture=de-AT&EventID=1032335066

    Veranstaltungsübersicht:

    09:00-09:15 Uhr: Begrüßung und Business Value von Microsoft Unified Communication Lösungen
    Haider Shnawa, Product Solution Marketing Manager UC&C

    09:15-10:15 Uhr: Microsoft Exchange Server 2007 und Office Communication Server 2007- ein Überblick
    Daniel Valik, Product Technical Specialist UC&Messaging

    10:15-10:30 Uhr: Kaffeepause

    10:30-11:30 Uhr: Telefonieanbindung mit SIP-VOIP-Gateways
    Ulrich Eisenschmid, Account Manager ISV; Dialogic Corporation

    11:30-12:00 Uhr: Voice over IP Integration: Notes from the field
    Bernd Schnappinger, Sales Director Telecom / Unified Messaging, Bressner Technology

    12:00-13:00 Uhr: Converged Desktop mit Microsoft Unified Communications Technologie,
    Thomas Putz, Product Manager Unified Communications Kapsch BusinessCom
    ab 13:00 Uhr: Mittagbuffet und Möglichkeit zu Gesprächen

    Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

    Beitrag: Daniel Jonathan Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications /Microsoft Austria GmbH -(Daniel.Valik@Microsoft.com)

  • Windows Mobile 6.0, der Nachfolger für Mobility

    Hallo liebe TechNet Leser,

    Windows Mobile 6.0 ist der Nachfolger der aktuellen Windows Mobile 5.0 (MSFP Version) Mobile Betriebssystemversion. Windows Mobile ermöglicht auf den dafür vorgesehenen Endgeräten eine vielfache Nutzung verschiedenster Funktionalitäten. Insbesondere die PUSH/PULL Technologie, also der automatische Erhalt von Emailnachrichten, Aufgaben, Kontakten und Kalerndereinträgen zeichnet sich für externe Mitarbeiter oder solche, die immer über ihr Exchange Server System betreffend neuer Nachrichten informiert werden möchten, aus. Microsoft hat in den vergangenen Jahren verschiedenen Versionen auf dem Markt gebracht, beginnend mit Windows CE bis zu dem aktuellen Windows Mobile 5.0. Windows Mobile 6.0 ist der Nachfolger, der in den nächsten Monaten auf neuen Endgeräten über österr. Provider oder im Einzelhandel erscheinen wird. Ein Update von WM 5.0 auf WM 6.0 ist nicht auf allen Endgeräten realisierbar, wird aber für einige Modellen (z.B.: VarioII, etc.) verfügbar sein.

    Aber was steckt nun im Windows Mobile Version 6.0 drinnen? Was ist der unterschied zu 5.0? Ich habe euch die wichtigsten Informationen hier aufgelistest:

    Increased Mobile Productivity:

     

    1)      Open and Edit Documents Attached in Email

    2)      View and Edit Appointments

    3)      View Charts and edit Excel Worksheets

    4)      Set Out of Office Status

    5)      Access the Internet with Internet Explorer

    6)      Access File Share and SharePoint Links in Email

    7)      Search Device and Exchange Server Mailbox

    8)      Search GAL from Email Messages

    9)      On-device Fast Search

     

    Advanced Mobile Communications:

     

    1)      Open and Flag IRM-protected E-mail

    2)      Download Documents While Reading an Email

    3)      Use One touch Keyboard Shortcuts

    4)      View Call History in Contact Cards

    5)      View SIM and Exchange Contacts

    6)      Send Contacts Through Text Messages

    7)      Download Large Email Messages

    8)      Open HTML Email Messages

     

    Integrated Mobile Business Performance:

     

    1)      Encrypt and Remotely Wipe Data on SD Cards

    2)      Crypto/Certificate Service Enhancements

    3)      Administration, Monitoring, and Policy Management

    4)      Enhanced Device PIN Lock

     

    Beitrag: Daniel Jonathan Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications /Microsoft Austria GmbH -(Daniel.Valik@Microsoft.com)

     

  • Fragen und Antworten vom letzten Webcast

    Frage: Wofür steht HIPAA?

    Antwort: Health Insurance Portability and Accountability Act (http://en.wikipedia.org/wiki/HIPAA)


    Frage: Ich sehe immer dass das Microsoft-Tool zum entfernen bösartiger Software mit den monatlichen Updates installiert wird, habe bis jetzt aber noch nie bemerkt dass sich da was tut - kann man sich irgendwo da ansehen was sich da tut, ob sich da was tut, was im System vorgeht

    Antwort: Das Tool erstellt eine Log Datei namens mrt.log im %WINDIR%\debug Ordner. Da können Sie nachschauen, was passiert ist.


    Frage: Wird es zum Microsoft-Tool zum entfernen bösartiger Software mal auch ein GUI dazu geben?

    Antwort: Die Idee vom MSRT war still und leise nach den "Top 10" Malwares zu suchen... Wenn sie die Applikation von www.microsoft.com/download herunterladen und ausführen, werden Sie mehr sehen als über Automatic Updates, aber eine großartige GUI gibt es nicht und wird es auch nicht in absehbare Zeit geben...


    Wilhelm Hummer fragte: Kann ich bei UAC die Setup Detection für ein bestimmtes EXE ausschalten? (Die Datei heißt UPDATER.EXE, würde aber eventuell auch mit Standard Priviliegien laufen.)

    Antwort: Bei Windows Vista UAC kann die automatische Erkennung von Installationsrutinen per Gruppenrichtlinien nur generell ausgeschaltet werden.


    Frage: Wie konfiguriere ich OneCare? Mir fehlt hier eine detailierte Möglichkeit für Experten.

    Antwort: Die Software hat den Prinzip "Real-time Antivirus for dummies" wenn Sie wissen, was ich meine. Es soll still und leise arbeiten, ohne 1000 Optionen zu haben. Sein großer Bruder (Forefront Client Security) wird wesentlich mehr konfigurierbar sein.


    Frage: Ich habe bei der OneCare Firewall Probleme mit ICS. Es funktioniert nur beim ersten Mal (nach Reboot oder Aktivieren der ICS-Verbindung). Ist da etwas bekannt?

    Antwort: Ich habe keine massiven Probleme in Zusammenhang mit ICS gefunden. Microsoft bietet allerdings kostenlosen Support für OneCare Benutzer an. Falls dieses Problem reproduzierbar ist, erstellen Sie bitte über die OneCare Konsole eine Supportanfrage.


    Frage: Für Umgebungen mit > 10 PCs ist also Forefront Client Security (mit Zentraler Administration und Verteilung) gedacht wenn ich dies nun richtig mitbekommen habe!

    Antwort: Ja, Forefront Client Security ist unsere Lösung für Geschäftskunden. Einer der Hauptkriterien bei der Entwicklung ist eine nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur. Gruppenrichtlinien werden zur Konfiguration verwendet und WSUS 3.0 übernimmt die Aufgabe die Signaturen zu verteilen. Weiteres wird MOM Technologie für Reporting verwendet, aber MOM ist für FCS keine Voraussetzung. Weitere Informationen über FCS erfahren Sie unter http://www.microsoft.com/forefront/clientsecurity/

    Von Mucko

  • Security Webcast-Team in der freien Wildbahn - wir und die Big Days

    by Captain Tom und Mucko

    Endlich ist es soweit - wir sind auf Tour durch das ganze Land.

    Bregenz, Linz, Graz und Wien sind die Stationen.

    Wir sind am „Ask the Experts“-Stand und beantworten Eure Fragen rund um das Thema Security.

    Auch die ersten treuen Fans unserer Security Webcasts wurden begrüßt:

  • Microsoft´s Exchange Server 2007, Neues Rollen- & Strukturmodel

    Exchange Server 2007 unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch ein komplett neues Infrastrukturmodell, bzw. durch etliche Weiterentwicklungen und neuen Funktionalitäten. Gerne möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die Neuigkeiten im Exchange Server 2007 zusammenfassen:

     

    -) 5 Rollen-Model, statt bisheriger „Frontend/Backend“ Konstellation. Rollen: Edge, Hub-Transport, Client Access, Mailbox und Unified Messaging

     

    -) Integrierte Complience durch Hub-Transport Rolle, Archivierung, Journalisierung, Managed Email-Folders, Autom. Signierung und Encryption;

     

    -) Exchange Management Shell: Über die „Shell“ können alle Exchange Funktionalitäten bzw. Konfigurationen rasch getätigt werden, ohne über die GUI eingreifen zu müssen.

     

    -) Exchange GUI/Management: Basierend auf der MMC 3.0 ermöglicht die neue Management GUI eine bessere Übersicht der kompletten Konfiguration, bzw. einfache Verwaltung durch den Administrator

     

    -) Native 64 BIT: Exchange 2007 ist hingegen seinen Vorgängern erstmalig nur auf 64 BIT (supportet) erhältlich. Durch die neue Architektur ist der Exchange Server für sehr große Enterprise Umgebungen konzipiert, was bedeutet, dass beispielweise die Mailbox Rolle bis zu vier mal mehr Ressourcen als unter Exchange 2000/2003 enthalten kann. Dies natürlich nur bei der dafür zugeordneten Hardware. Exchange 2007 bringt auch im Bereich des Storagedesigns den Vorteil, dass Exchange mehr im Speicher durchführt, als bisher auf der Festplatte bzw. auf dem Storage. Dies ist natürlich eine sehr vereinfachte Darstellung der im Exchange Server enthaltenen Verbesserung, jedoch ist das System um vieles performanter und kann aufgrund dieser Anpassung mit „günstigeren“ Speicher- und Festplattensystemen quasi mit einer niedrigeren TCO betrieben werden.

     

    -) LCR, CCR: Exchange ermöglicht die Nutzung der bereits im SQL Server enthaltenen „LOG SHIPPING“ Technologie. Dies bedeutet, dass in der Exchange Konfiguration ein Speicherort für eine „zweite“ Datenbank angegeben werden kann. Exchange schreibt aufgrund dieser Konfiguration dann jede Transaktion und jeden Vorgang der Aktiven Exchange Datenbank ebenso in die „Passive“ bzw. Offline Datenbank. Im Fehlerfall kann diese „Passive“ Datenbank dann auf jedem beliebigen „Mailbox-Server“ Aktiv geladen werden und für den Restoring Prozess bzw. ebenso für den Aktiven Betrieb verwendet werden. Desweiteren bringt diese Technologie etliche Vorteile in einer NLB oder Clusterumgebung, in der durch dieses Verfahren erstmals ein MS-„Shared Nothing“ Cluster realisiert werden kann.

     

    -) Unified Messaging: Durch die in den 5 Rollen enthaltene „Unified Messaging“ Rolle, ist der Exchange Server nicht „nur“ mehr eine Messaging Plattform, sonder ebenso ein Unified Messaging Server, der Inbound FAX, Voicemail und DTMF Sprachdienste ermöglicht. Darüberhinaus verbirgt sich hinter dem UMS Server für den Benutzer der große Vorteil, dass Outlook eine zentrale Kommunikationsapplikation wird, die FAX und Voicemaildaten ebenso wie Email und Sharepointinhalte empfängt und verarbeitet. Die UMS Rolle kann mit jeder herkömmlichen Telefonanlage gekoppelt werden, die entsprechend den Anforderungen SIP (Session Initiate Protocol) umsetzen kann. ist dies nicht der Fall, kann über ein SIP/CSTA Gateway der Exchange auch mit „älteren“ Telefonanlagen gekoppelt werden.

     

    -) Auto-Connect: Diese enthaltene Funktionalität bringt für Outlook 2007 Clients den Vorteil, dass die MAPI Konfiguration vollautomatisch ohne Benutzereingriffe durchgeführt wird. Der Benutzer meldet sich jeglich an seiner Workstation an, Outlook öffnet sich und entnimmt jegliche MAPI Einstellungen aus dem Active Direcotry bzw. aus dem Exchange. Mithilfe dieser Technologie verbinden sich Benutzer stets zu dem nächstgelegenen Exchange Server und nutzen somit bei entsprechender Konfiguration immer den „günstigsten“ Weg im WAN.

     

    -) ForeFront Security for Exchange: Um für die jeweilige Unternehmensumgebung die größtmögliche Sicherheit herzustellen, bieten wir seitens Microsoft das Produkt Forefront an. Forefront für Exchange ist speziell für die Version 2007 entworfen und bietet für diese Plattform leistungsstarke Antispam und Antivirus Abwehr. Mehr Infos hier unter www.Microsoft.com\forefront

     

    -) User Experience: Benutzer, die Outlook 2007 in einer Exchange 2007 Umgebung nutzen, können Funktionalitäten wie etwa Fax, Voicemail, Sprachdienste (Anruf auf dem Exchange Server und Abruf von Daten per Sprache), Search innerhalb der eigenen Mailbox bzw. PST usw., Kalender-Concierge (Vereinfachte Buchung von Ressourcen und Terminkoordination), Auto-Connect, RPC/HTTPS – Outlook Annywhere, Exchange Active Sync für Mobile Devices, neuer OWA inkl. Mobile Device Einbindung (ab WM 5.0), OWA- Sharepoint Access, OWA-Kalender Concierge, und vieles mehr verwenden. Ebenso die Nutzung von Windows Mobile Devices der Version 5.0 und der zukünftigen Version (2007) 6.0 ist im Exchange Server 2007 weitgehenst verbessert. Die Kombination von Exchange 2007 mit dem zukünftigen WM6.0 bietet viele neue Möglichkeiten wie etwa die Verschlüsselung von Daten auf dem Device inkl. Storage (SD Card) oder auch den Vorteil für den Administrator, Berechtigungen zum Installieren von Applikationen konfigurieren zu können.

     

    Beitrag: Daniel J. Valik, Product Technical Specialist -Messaging & Unified Communications (Daniel.Valik@Microsoft.com)